<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":414872,"date":"2017-01-19T18:19:00","date_gmt":"2017-01-19T14:19:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=414872"},"modified":"2017-01-20T06:04:24","modified_gmt":"2017-01-20T04:04:24","slug":"deutschland-erlaubt-cannabis-auf-rezept","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/01\/deutschland-erlaubt-cannabis-auf-rezept\/","title":{"rendered":"Deutschland erlaubt Cannabis auf Rezept"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/diepresse.com\/images\/uploads\/0\/c\/5\/5157061\/741A7E57-513F-4822-842B-54C9FD9A9D35_v0_l.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Cannabis auf Rezept: Schwerkranke Menschen k\u00f6nnen in Deutschland k\u00fcnftig auf Kassenkosten Cannabis als Medizin erhalten, wenn ihnen nicht anders geholfen werden kann. Der Bundestag verabschiedete am Donnerstag einstimmig eine entsprechende Gesetzesnovelle. Der Eigenanbau von Cannabis bleibt in Deutschland aber verboten. <br \/>Mit der Neuregelung, die im M\u00e4rz in Kraft tritt, wird es schwer erkrankten Patienten unter bestimmten Voraussetzungen erm\u00f6glicht, getrocknete Cannabisbl\u00fcten und Cannabisextrakte auf \u00e4rztliche Verschreibung in Apotheken zu erhalten. In Ausnahmef\u00e4llen sollen Patienten auch Anspruch auf im Ausland zugelassene Fertigarzneimittel mit den Wirkstoffen Dronabinol und Nabilon erhalten. <br \/>In \u00d6sterreich sind Cannabis und\/oder Marihuana nicht f\u00fcr die medizinische Behandlung freigegeben. Es gibt ausschlie\u00dflich zugelassene Medikamente mit den Inhaltsstoffen Tetrahydrocannabinol (THC) und\/oder Cannabidiol (CBD). <br \/>Abgeordnete aller Fraktionen im Bundestag lobten die neue Gesetzesregelung einhellig als gro\u00dfen Schritt in der Versorgung schwerkranker Menschen. Der Gr\u00fcnen-Abgeordnete Harald Terpe sagte, nach mehr als einem Jahrzehnt der Auseinandersetzungen \u00fcber Cannabis als Medizin gehe f\u00fcr viele Patienten ein &#8222;Leidensweg&#8220; zu Ende. <br \/>Gesundheitsminister Hermann Gr\u00f6he (CDU) hob vor allem die Verbesserung f\u00fcr Menschen in der Palliativversorgung hervor. Mit dem Gesetz wurde geregelt, dass ein Antrag auf Cannabis zu medizinischen Zwecken im Palliativbereich binnen drei Tagen genehmigt werden muss. Der Berufsverband der \u00c4rzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland (BVSD) sprach von einer &#8222;sinnvollen&#8220; Regelung, die einer Reihe von Patienten Erleichterung verschaffen k\u00f6nne. <br \/>Geplant ist ein staatlich kontrollierter Anbau in Deutschland durch eine Cannabisagentur. Bis dieses gew\u00e4hrleistet ist, soll die Versorgung mit Medizinalhanf durch Importe gew\u00e4hrleistet werden. Selbst anbauen d\u00fcrfen Patienten Cannabis weiterhin nicht. Der Gesetzgeber begr\u00fcndet dies mit der &#8222;Gefahr von mangelnden Qualit\u00e4ts-und Sicherheitskontrollm\u00f6glichkeiten&#8220;. <br \/>Eine Begleitstudie soll weitere Erkenntnisse \u00fcber die Wirkung von Cannabis gewinnen. Dazu \u00fcbermitteln die \u00c4rzte k\u00fcnftig Daten etwa zu Diagnose, Therapie, Dosis und Nebenwirkungen anonymisiert an das Bundesinstitut f\u00fcr Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). <br \/>Cannabis wird in der Medizin bei verschiedenen Krankheiten eingesetzt, zum Beispiel gegen \u00dcbelkeit und zur Appetitsteigerung bei Krebs- und Aids-Patienten, bei Rheuma sowie bei spastischen Schmerzen bei Multipler Sklerose. Einigen Substanzen wird eine krampfl\u00f6sende und schmerzlindernde Wirkung zugeschrieben. <br \/>\u00d6sterreichs lobten den Beschluss des deutschen Bundestags als gro\u00dfen Fortschritt und als Erleichterung f\u00fcr Schmerzpatienten. Auch in \u00d6sterreich sollte Cannabis in nat\u00fcrlicher Form als Medizin zur Verf\u00fcgung stehen, forderte Gesundheitssprecherin Eva M\u00fcckstein. <br \/>In \u00d6sterreich sei Cannabis immer noch als Suchtmittel stigmatisiert und f\u00fcr Patienten nur in synthetischer Form als teures Medikament erh\u00e4ltlich, das nur sehr eingeschr\u00e4nkt von der Krankenkasse bezahlt wird, kritisierte M\u00fcckstein am Donnerstag. &#8222;Derzeit werden etwa beim Cannabismedikament Dronabinol nur 20 bis 30 Prozent der Kosten von der Krankenkasse ersetzt&#8220;, erkl\u00e4rte die gr\u00fcne Gesundheitssprecherin in einer Aussendung. Das Medikament sei daher f\u00fcr viele Patienten unerschwinglich. &#8222;Ich fordere die Gesundheitspolitik auf, Cannabis nicht l\u00e4nger als Suchtmittel zu stigmatisieren und schwerkranken Menschen wie in Deutschland in nat\u00fcrlicher Form als Medizin zur Verf\u00fcgung zu stellen&#8220;, sagte M\u00fcckstein. <br \/>(APA\/dpa)<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 1.1\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/leben\/gesundheit\/5157061\/Deutschland-erlaubt-Cannabis-auf-Rezept?from=rss\" target=\"_blank\">http:\/\/diepresse.com\/home\/leben\/gesundheit\/5157061\/Deutschland-erlaubt-Cannabis-auf-Rezept?from=rss<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cannabis auf Rezept: Schwerkranke Menschen k\u00f6nnen in Deutschland k\u00fcnftig auf Kassenkosten Cannabis als Medizin erhalten, wenn ihnen nicht anders geholfen werden kann. 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