<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":416558,"date":"2017-01-20T13:54:00","date_gmt":"2017-01-20T09:54:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=416558"},"modified":"2017-01-20T20:14:50","modified_gmt":"2017-01-20T18:14:50","slug":"kriminalitat-mexiko-liefert-drogenboss-el-chapo-an-die-usa-aus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/01\/kriminalitat-mexiko-liefert-drogenboss-el-chapo-an-die-usa-aus\/","title":{"rendered":"Kriminalit\u00e4t: Mexiko liefert Drogenboss &quot;El Chapo&quot; an die USA aus"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/bilder.t-online.de\/b\/80\/12\/90\/54\/id_80129054\/tid_da\/joaquin-el-chapo-guzman-bei-der-ankunft-in-ronkonkoma-n-.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Ciudad Ju\u00e1rez (dpa) &#8211; Einen Tag vor dem Amtsantritt des neuen US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump hat Mexiko den Drogenboss Joaqu\u00edn &#8222;El Chapo&#8220; Guzm\u00e1n an die Vereinigten Staaten ausgeliefert. Der fr\u00fchere Anf\u00fchrer des Sinaloa-Kartell wurde am Donnerstag nach New York geflogen. <br \/>Das US-Justizministerium dankte Mexiko f\u00fcr die Zusammenarbeit. <br \/>Trump hatte Mexikaner im Wahlkampf als Drogenh\u00e4ndler und Vergewaltiger beschimpft und will zum Schutz vor illegalen Einwanderern eine Mauer an der Grenze bauen. Experten werteten die Auslieferung von &#8222;El Chapo&#8220; kurz vor dem Regierungswechsel in Washington als vertrauensbildende Ma\u00dfnahme. <br \/>Mexikanische Sicherheitskr\u00e4fte hatten &#8222;El Chapo&#8220; zun\u00e4chst von einem Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis zum Flughafen von Ciudad Ju\u00e1rez an der Grenze zu den Vereinigten Staaten gebracht. Dort nahmen ihn Beamte der US-Antidrogenbeh\u00f6rde in Empfang. Schwer bewaffnete Soldaten sicherten die \u00dcberstellung. Auf einen Foto war &#8222;El Chapo&#8220; in khakifarbener Kleidung zu sehen, wie er von Milit\u00e4rs \u00fcber das Flugfeld gef\u00fchrt wurde. <br \/>Zuvor hatte ein Gericht die von Guzm\u00e1n eingelegten Rechtsmittel gegen seine Auslieferung abgelehnt. &#8222;Es ist offensichtlich, dass diese Entscheidung eine schwere Verletzung der Menschenrechte ist&#8220;, sagte Guzm\u00e1ns Anwalt Jos\u00e9 Refugio Rodr\u00edguez im Radiosender F\u00f3rmula. &#8222;Mit dieser Troph\u00e4e f\u00fcr den Pr\u00e4sident der USA hat die Regierung ihr Werk vollendet. &#8220; <br \/>&#8222;El Chapo&#8220; (&#8222;Der Kurze&#8220;) werden im US-Bundesstaat Texas Mord, Drogenhandel, organisierte Kriminalit\u00e4t und Geldw\u00e4sche zur Last gelegt. In Kalifornien wird ihm Drogenschmuggel vorgeworfen. Da in Texas bei Mord die Todesstrafe verh\u00e4ngt werden kann, mussten die US-Beh\u00f6rden Mexiko garantieren, dass Guzm\u00e1n nach seiner Auslieferung und einem Schuldspruch nicht hingerichtet wird. Angesichts der schweren Vorw\u00fcrfe droht ihm allerdings eine sehr lange Haftstrafe. <br \/>Zuletzt hatte Guzm\u00e1n \u00fcber seine Behandlung in dem Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis von Ciudad Ju\u00e1rez geklagt. Seine Frau Emma Coronel sagte, die Justizvollzugsbeamten lie\u00dfen ihren Mann nicht schlafen und isolierten ihn von anderen Gefangenen. K\u00f6rperlich und psychisch gehe es ihm sehr schlecht. <br \/>&#8222;El Chapo&#8220; galt einst als m\u00e4chtigster Drogenboss der Welt und war zweimal aus mexikanischen Hochsicherheitsgef\u00e4ngnissen geflohen. 2001 setzte er sich in einem W\u00e4schewagen aus der Haftanstalt Puente Grande ab. Im Februar 2014 wurde er in der K\u00fcstenstadt Mazatl\u00e1n im Westen des Landes festgenommen. <br \/>Nach nur 17 Monaten in Haft floh er 2015 durch einen 1,5 Kilometer langen Tunnel aus dem Gef\u00e4ngnis Altiplano. Vor gut einem Jahr fassten Marineinfanteristen &#8222;El Chapo&#8220; in der Stadt Los Mochis im Westen des Landes. Im Mai 2016 stimmte die mexikanische Regierung seiner Auslieferung an die Vereinigten Staaten zu. <br \/>Das Sinaloa-Kartell gilt als die m\u00e4chtigste kriminelle Organisation Mexikos und macht Milliardenums\u00e4tze. Guzm\u00e1n soll pers\u00f6nlich f\u00fcr bis zu 3000 Morde verantwortlich sein. Die USA \u00fcberschwemmte das Kartell mit Heroin und Kokain. Die Chicago Crime Commission erkl\u00e4rte Guzm\u00e1n zum Staatsfeind Nummer 1. Diese Bezeichnung war zuvor nur f\u00fcr den US-Gangster Al Capone vergeben worden. <br \/>&#8222;El Chapo&#8220; hatte gedroht, im Falle seiner Auslieferung an die Vereinigten Staaten \u00fcber seine Kontakte und Gesch\u00e4fte auszupacken. Sollte er mit den US-Beh\u00f6rden im Gegenzug f\u00fcr Informationen einen Deal machen, k\u00f6nnte es f\u00fcr so manchen Politiker und Beamten in Mexiko ungem\u00fctlich werden. <br \/>Schon lange gibt es Ger\u00fcchte, dass die Regierung dem Sinaloa-Kartell bei seinen kriminellen Gesch\u00e4ften weitgehend freie Hand lie\u00df. Die Idee dahinter war demnach, dass eine dominante Rolle des Verbrechersyndikats von &#8222;El Chapo&#8220; in der mexikanischen Unterwelt f\u00fcr Ruhe sorgen w\u00fcrde.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 7.7\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/id_80129050\/kriminalitaet-mexiko-liefert-drogenboss-el-chapo-an-die-usa-aus.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/id_80129050\/kriminalitaet-mexiko-liefert-drogenboss-el-chapo-an-die-usa-aus.html<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ciudad Ju\u00e1rez (dpa) &#8211; Einen Tag vor dem Amtsantritt des neuen US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump hat Mexiko den Drogenboss Joaqu\u00edn &#8222;El Chapo&#8220; Guzm\u00e1n an die Vereinigten Staaten ausgeliefert. 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