<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":426397,"date":"2017-01-24T23:12:00","date_gmt":"2017-01-24T19:12:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=426397"},"modified":"2017-01-25T00:14:09","modified_gmt":"2017-01-24T22:14:09","slug":"gabriels-frontalangriff-auf-angela-merkel","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/01\/gabriels-frontalangriff-auf-angela-merkel\/","title":{"rendered":"Gabriels Frontalangriff auf Angela Merkel"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/bilder.bild.de\/fotos-skaliert\/vizekanzler-und-spd-chef-sigmar-gabriel-mit-bundeskanzlerin-angela-merkel-cdu-bei-einer-sitzung-de-200257080-49942088\/2,w=1280,c=0.bild.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Und die wollen noch acht Monate miteinander regieren \u2013 als Kanzlerin und Au\u00dfenminister? <br \/>In bislang beispielloser Sch\u00e4rfe hat SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel (57) in seinem \u00fcberraschenden R\u00fccktritts-Interview exklusiv im \u201eStern\u201c Bundeskanzlerin Angela Merkel (62, CDU) attackiert. <br \/>Gabriel warf der Kanzlerin sowohl bei der Aufnahme von Hunderttausenden Fl\u00fcchtlingen als auch im Umgang mit den EU-Partnern in der Fl\u00fcchtlingskrise \u201eNaivit\u00e4t\u201c vor. Zudem machte er sie und Wolfgang Sch\u00e4uble verantwortlich f\u00fcr die Zerrissenheit der Europ\u00e4ischen Union. <br \/>In dem Interview im \u201eStern\u201c (ab Mittwoch am Kiosk), dessen Druckfassung vorab im politischen Berlin kursierte, w\u00fcrdigte Gabriel zun\u00e4chst den Mut Angela Merkels zur Aufnahme von knapp einer Million Fl\u00fcchtlinge. <br \/>Dann aber distanzierte Gabriel sich scharf von ihrem Management der Fl\u00fcchtlingskrise: \u201eDie Naivit\u00e4t oder vielleicht auch der \u00dcbermut, mit der das erfolgt ist, habe ich nie f\u00fcr richtig erkl\u00e4rt\u201c, sagte Gabriel in dem am Sonntag gef\u00fchrten Gespr\u00e4ch zum \u201eStern\u201c. \u201eAngela Merkel hat eben Deutschland und Europa gerade in dieser Frage in eine Sackgasse gef\u00fchrt.\u201c <br \/>Gabriels Vorwurf: Der Kanzlerin sei, weil sie alle anderen EU-Staaten zum Sparen getrieben habe, sp\u00e4ter bei ihrer Bitte nach Unterst\u00fctzung in der Fl\u00fcchtlingskrise die \u201ekalte Schulter\u201c gezeigt worden. Europapolitisch st\u00fcnden Angela Merkel und ihr Finanzminister Wolfgang Sch\u00e4uble vor einem \u201eScherbenhaufen\u201c, sagte Gabriel im Exklusiv-Interview mit dem \u201eStern\u201c. <br \/>Gabriel hatte am Dienstag \u00fcberraschend seinen Verzicht auf die Kanzlerkandidatur der SPD und den Parteivorsitz erkl\u00e4rt. Das SPD-Pr\u00e4sidium hat einstimmig beschlossen, den fr\u00fcheren EU-Parlamentspr\u00e4sidenten Martin Schulz (61) zum Kanzlerkandidaten und neuen Parteivorsitzenden zu machen. <br \/>Begr\u00fcndung Gabriels: Schulz habe einfach \u201edie besseren Chancen, die Wahl zu gewinnen\u201c. Schulz k\u00f6nne besser einen Gegenkurs zur Gro\u00dfen Koalition verk\u00f6rpern, hatte Gabriel zuvor bereits in einer Stellungnahme gesagt. <br \/>Ein au\u00dferordentlicher Bundesparteitag solle dies Anfang M\u00e4rz beschlie\u00dfen, sagte Gabriel am Dienstag in Berlin. Dem Pr\u00e4sidiumsbeschluss zufolge soll der bisherige Wirtschaftsminister Gabriel auf den Posten des Au\u00dfenministers wechseln, seine Nachfolgerin im Wirtschaftsministerium wird Brigitte Zypries. <br \/>BILD hatte sich am 9. Januar 2017 festgelegt, dass Sigmar Gabriel als Kanzlerkandidat der SPD bei der Bundestagswahl im September antritt. Wir entschuldigen uns f\u00fcr diesen Fehler. <br \/>PS: Sind Sie bei Facebook? 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