<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":429162,"date":"2017-01-26T15:08:00","date_gmt":"2017-01-26T11:08:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=429162"},"modified":"2017-01-26T18:04:24","modified_gmt":"2017-01-26T16:04:24","slug":"alle-tot-retter-graben-die-letzten-vermissten-aus-lawinen-hotel","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/01\/alle-tot-retter-graben-die-letzten-vermissten-aus-lawinen-hotel\/","title":{"rendered":"Alle tot! | Retter graben die letzten Vermissten aus Lawinen-Hotel"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/bilder.bild.de\/fotos\/retter-graben-die-letzten-vermissten-aus-lawinen-hotel-200258936-49968706\/Bild\/2.bild.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Farindola (Italien) \u2013 Jetzt ist es traurige Gewissheit: Nach dem Lawinenungl\u00fcck in Italien haben die Katastrophenhelfer alle noch Vermissten tot aus den Tr\u00fcmmern des Hotels in den Abruzzen geborgen. <br \/>29 Leichen wurden insgesamt gefunden, wie die Feuerwehr kurz nach Mitternacht am Donnerstag mitteilte. <br \/>11 Menschen \u00fcberlebten das Ungl\u00fcck: Zwei Personen hatten sich im Freien aufgehalten, als die gewaltige Lawine \u00fcber dem Hotel Rigopiano niederging. Neun Menschen \u2013 darunter vier Kinder \u2013 wurden aus den Tr\u00fcmmern befreit. <br \/>Die \u00dcberlebenden Vincenzo Forti und Giorgia Galassi sagten jetzt der BBC, \u201esie f\u00fchlten sich wie neugeboren. &#8220; <br \/>Nach einer Erdbebenserie hatten vergangenen Mittwoch Schneemassen das Hotel in der Gemeinde Farindola versch\u00fcttet. Wegen meterhohen Schnees erreichten die ersten Rettungskr\u00e4fte den Ungl\u00fccksort erst mitten in der Nacht am Donnerstag auf Skiern. <br \/>Sie verschafften sich zun\u00e4chst mit Schaufeln Zutritt in das Hotel, in dem sich zum Zeitpunkt des Ungl\u00fccks mehr Menschen aufgehalten hatten, als zun\u00e4chst vermutet. Freitagvormittag hatte einige Angeh\u00f6rige die erste gute Nachricht nach mehr als 40 Stunden des Bangens erreicht: Die Einsatzkr\u00e4fte orteten \u00dcberlebende und retteten schlie\u00dflich mehrere Menschen. <br \/>Nach dem Lawinenungl\u00fcck mehren sich die Vorw\u00fcrfe gegen die Beh\u00f6rden. <br \/>Die Staatsanwaltschaft in Pescara ermittelt gegen unbekannt wegen mehrfacher fahrl\u00e4ssiger T\u00f6tung. Sie geht unter anderem Anschuldigungen nach, wonach Notrufe ignoriert worden sein sollen und sich der Rettungseinsatz in der Abruzzen-Gemeinde verz\u00f6gert haben soll. <br \/>Es w\u00fcrden auch alle Entscheidungen \u00fcberpr\u00fcft, die zur Er\u00f6ffnung des Hotels gef\u00fchrt h\u00e4tten, hatte Staatsanw\u00e4ltin Cristina Tedeschini gesagt. Es stellt sich die Frage, ob das Hotel an dem Steilhang nach den heftigen Schneef\u00e4llen in der Region nicht schon vorher evakuiert werden h\u00e4tte m\u00fcssen. <br \/>Vor einer Woche wurde das Hotel \u201eRigopiano\u201c von einer Lawine begraben. Die Helfer suchen weiter, die ersten Opfer werden beigesetzt. <br \/>In eine Decke geh\u00fcllt, kuschelt sich Ludovica an einen Helfer, nachdem sie aus der Lawine gerettet wurde. Ihr erster Wunsch: Kekse! <br \/>Nach dem Lawinenungl\u00fcck erhebt ein Vater, der seinen Sohn verlor, Vorw\u00fcrfe. Die Beh\u00f6rden h\u00e4tten die Toten auf dem Gewissen. <br \/>Das Hotel Rigopiano liegt in 1200 Metern H\u00f6he unter einem Steilhang am Fu\u00dfe des Bergmassivs Gran Sasso. Die Zufahrtsstra\u00dfen waren wegen des hohen Schnees vor dem Ungl\u00fcck nicht passierbar. <br \/>Die italienische Regierung versprach eine genaue Untersuchung m\u00f6glicher Fehler bei dem Rettungseinsatz. <br \/>Nach der Lawinentrag\u00f6die von Italien stellen sich deutsche Wintersport-Fans die Frage nach der Sicherheit ihrer Skigebiete. <br \/>Juristische Ermittlungen w\u00fcrden kl\u00e4ren, ob es Verz\u00f6gerungen bei dem Einsatz gegeben habe und wer daf\u00fcr verantwortlich sei, hatte Ministerpr\u00e4sident Paolo Gentiloni vor dem Senat in Rom gesagt. \u201eDie Regierung f\u00fcrchtet sich nicht vor der Wahrheit.\u201c Man d\u00fcrfe aber nicht vorschnell nach einem S\u00fcndenbock suchen. Die Einsatzkr\u00e4fte h\u00e4tten alles in ihrer Macht Stehende getan, um Leben zu retten. <br \/>PS: Sind Sie bei Facebook? 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