<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":429396,"date":"2017-01-26T21:09:00","date_gmt":"2017-01-26T17:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=429396"},"modified":"2017-01-26T20:14:51","modified_gmt":"2017-01-26T18:14:51","slug":"australian-open-federer-stoppt-die-blutungen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/01\/australian-open-federer-stoppt-die-blutungen\/","title":{"rendered":"Australian Open: Federer stoppt &quot;die Blutungen&quot;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/polpix.sueddeutsche.com\/bild\/1.3351834.1485448404\/940x528\/roger-federer-australian-open.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Nach sechs Monaten Auszeit schafft es der Schweizer Tennisheld gleich ins Finale von Melbourne. Den Australiern verspricht er ein episches Endspiel.<br \/>Vor drei Monaten ist Roger Federer auf Mallorca gewesen, in Manacor, er unterst\u00fctzte Rafael Nadal werblich bei der Er\u00f6ffnung von dessen Akademie. Da hatten sie ein Gespr\u00e4ch \u00fcber die Zukunft. Vielleicht k\u00f6nnten sie mal ein Charity-Match zusammen spielen oder was \u00c4hnliches, sagten sie sich, gr\u00f6\u00dfere Pl\u00e4ne hatten sie nicht, aus sehr spezifischen Gr\u00fcnden. &#8222;Ich war auf einem Bein, er hatte eine Handgelenksverletzung, und wir spielten mit Kindern Minitennis&#8220;, erinnerte sich Federer an jenen milden Herbsttag im Oktober, als sie beide angeschlagen waren. <br \/>Er musste grinsen, denn jetzt stand er ja hier, in der Rod Laver Arena, und die Situation war &#8222;nicht real&#8220;, wie er zugab: &#8222;Alles ging so schnell. Es f\u00fchlt sich gro\u00dfartig an, nur h\u00e4tte ich nie in meinen wildesten Tr\u00e4umen gedacht, dass ich so weit komme. &#8220; <br \/>Federer, der 17-malige Grand-Slam-Gewinner, der eine sechsmonatige Auszeit zur Ausheilung seines l\u00e4dierten Knies genommen hatte, hat nicht nur auf Anhieb das Finale beim ersten Grand-Slam-Turnier 2017 erreicht. Im Halbfinale hatte er sich in einer Partie mit zwei radikalen Wendungen gegen seinen Schweizer Freund Stan Wawrinka 7:5, 6:3, 1:6, 4:6, 6:3 durchgesetzt. Nun k\u00f6nnte Nadal der letzte Gegner werden, sollte der am Freitag gegen den Bulgaren Grigor Dimitrov gewinnen. Entweder trifft Federer auf einen Gegner, der &#8222;um seinen ersten Slam spielt, oder es wird die epische Schlacht mit Rafa&#8220;. Die letzte Pointe sitzt in jedem Fall am Sonntag. <br \/>&#8222;Ein komisches Match&#8220;, wie er fand, hatte ihm den Weg in sein sechstes Finale in Melbourne erm\u00f6glicht. Federer dominierte Wawrinka zwei S\u00e4tze lang, der 30-J\u00e4hrige aus Lausanne nahm dann eine Behandlungspause und sicherte sich die folgenden beiden S\u00e4tze, in denen Federer wie noch nie in den vergangenen zwei Wochen Schw\u00e4chen zeigte. &#8222;Es ist schwer, die Blutungen zu stoppen&#8220;, so metaphorisch umschrieb der 35-J\u00e4hrige aus Basel seine Versuche, den verloren gegangenen Rhythmus zu finden. <br \/>Normalerweise nimmt Federer nie eine Behandlungspause, und er versprach auch, er werde das nicht mehr machen &#8211; diesmal aber tat er es, vor dem Start des f\u00fcnften Satzes. Die Leiste, deutete er an, habe seit dem zweiten Spiel Zeichen gesendet. Ein &#8222;billiges Break&#8220; habe ihm dann den entscheidenden Vorteil erbracht, &#8222;es war nicht so, dass ich es wirklich verdiente&#8220;. Wenigstens servierte er das Match so souver\u00e4n aus, wie er es bei den beeindruckenden Siegen gegen die Top-Ten-Spieler Tomas Berdych und Kei Nishikori getan hatte. &#8222;Entspann dich&#8220;, hatte sich Federer, der sonst die personifizierte Entspannung ist, selbst souffliert. <br \/>Andy Roddick, die fr\u00fchere Nummer eins aus den USA, hatte bereits geurteilt, ein finales Duell zwischen Federer und Nadal, dem 14-maligen Grand-Slam-Champion, k\u00f6nnte &#8222;vielleicht das gr\u00f6\u00dfte Endspiel der Grand-Slam-Geschichte&#8220; werden. Der Spanier k\u00f6nnte, sollte er Dimitrov bezwingen und auch Federer, aufr\u00fccken zu seinem ewigen Widersacher in der Bestenliste. Federer k\u00f6nnte sich erl\u00f6sen, denn den 18. Grand-Slam-Titel versucht er schon seit 2012 (Wimbledon) vergeblich zu verbuchen. Seine letzten drei Finals bei Grand Slams (zweimal in Wimbledon, einmal bei den US Open) verlor er. <br \/>Federer, der nach seiner Reha- und Aufbauphase das Viertelfinale als grobes Ziel f\u00fcr sich gesteckt hatte, versprach dem Publikum noch auf dem Platz: &#8222;Ich werde alles hier rauslassen in Australien. Falls ich in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Monaten nicht mehr gehen kann, ist das okay. Ich gebe alles, was ich habe. &#8222;<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 3.9\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/australian-open-roger-federer-stoppt-die-blutungen-1.3351435?source=rss\" target=\"_blank\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/australian-open-roger-federer-stoppt-die-blutungen-1.3351435?source=rss<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach sechs Monaten Auszeit schafft es der Schweizer Tennisheld gleich ins Finale von Melbourne. 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