<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":431832,"date":"2017-01-28T09:16:00","date_gmt":"2017-01-28T05:16:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=431832"},"modified":"2017-01-28T12:04:16","modified_gmt":"2017-01-28T10:04:16","slug":"usa-may-trifft-trump-im-weisen-haus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/01\/usa-may-trifft-trump-im-weisen-haus\/","title":{"rendered":"USA &#8211; May trifft Trump im Wei\u00dfen Haus"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"http:\/\/polpix.sueddeutsche.com\/polopoly_fs\/1.3354004.1485555113!\/httpImage\/image.jpg_gen\/derivatives\/940x528\/image.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Theresa May und Donald Trump m\u00f6gen sich, zumindest konnten sie kaum damit aufh\u00f6ren, das bei ihrer gemeinsamen Pressekonferenz in Washington immer wieder zu betonen. Allerdings: Es war schon auff\u00e4llig, dass Trump die britische Premierministerin stets locker mit &#8222;Theresa&#8220; ansprach, sie den Amerikaner jedoch recht f\u00f6rmlich als &#8222;Mister President&#8220; titulierte. <br \/>Vielleicht ist die angebliche Zuneigung doch nicht so ganz gegenseitig. Das mag daran liegen, dass &#8211; zumindest gemessen an den Aussagen in der Pressekonferenz &#8211; May von Trump nur wenig politisch Handfestes bekommen hat. Der Pr\u00e4sident empfing die Britin zwar mit allem Pomp, und er achtete darauf, mindestens so oft von der special relationship zwischen den USA und Gro\u00dfbritannien zu sprechen wie Theresa May selbst. <br \/>Aber bei den beiden wichtigsten Themen, die May in Washington kl\u00e4ren wollte &#8211; Trumps Verh\u00e4ltnis zur Nato und sein k\u00fcnftiger Umgang mit Russland -, lie\u00df Trump die Kollegin am Freitag sehr ungalant auflaufen. Ihre Erwartungen hatte May bereits am Tag zuvor formuliert, in einer Rede vor republikanischen Parlamentariern in Philadelphia. Darin hatte sie an die lange, enge Verbindung zwischen beiden L\u00e4ndern erinnert, an den gemeinsamen Kampf gegen Faschismus und Kommunismus, an die gemeinsamen Werte wie Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. <br \/>Es war eine durchaus mutige Ansprache, denn May hatte &#8211; entgegen mancher Vorhersagen &#8211; Trump eben nicht nach dem Munde geredet. Als Premierministerin eines Landes, das in naher Zukunft ein m\u00f6glichst vorteilhaftes Handelsabkommen mit den USA schlie\u00dfen muss, h\u00e4tte sie Trump umschmeicheln k\u00f6nnen, sie h\u00e4tte seine krude, nationalistische Weltsicht bedienen k\u00f6nnen. <br \/>Doch sie tat das in Philadelphia nicht &#8211; im Gegenteil: Mays Bekenntnis zur Nato war hart, und sie warnte Trump ausdr\u00fccklich davor, dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin zu sehr zu vertrauen. Die Annexion der ukrainischen Krim durch Russland nannte sie &#8222;illegal&#8220;. Ebenso verteidigte sie das Atomabkommen mit Iran, sie lobte internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen und nahm friedliche Muslime in Schutz gegen den Verdacht, verkappte Terroristen zu sein. <br \/>Selbst f\u00fcr die EU, aus der sich Gro\u00dfbritannien unter Mays F\u00fchrung verabschieden will und die Trump f\u00fcr kaum mehr als eine Freihandelszone h\u00e4lt, gegr\u00fcndet, um Amerika zu schaden, hatte die Britin freundliche Worte. Es sei fundamental im amerikanischen wie im britischen Interesse, dass die EU erfolgreich sei, sagte sie. <br \/>May sprach zwar nur im Namen Gro\u00dfbritanniens. Aber im Grunde trug sie im Namen Europas ein Pl\u00e4doyer daf\u00fcr vor, warum Amerika eine weltoffene, liberale, engagierte Macht in der Welt bleiben sollte. &#8222;Wir sind gemeinsam daf\u00fcr verantwortlich zu f\u00fchren. Denn wenn andere sich vordr\u00e4ngeln, w\u00e4hrend wir uns zur\u00fcckziehen, ist das schlecht f\u00fcr Amerika, schlecht f\u00fcr Gro\u00dfbritannien und die Welt&#8220;, beschwor sie die Amerikaner in Philadelphia. &#8222;Es liegt in unserem Interesse &#8211; im britischen wie im amerikanischen -, unsere Werte, unsere Interessen und die Ideen, an die wir glauben, kraftvoll zu verteidigen. &#8220; <br \/>All das w\u00e4ren Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr Trump gewesen. Doch der neue Pr\u00e4sident war ganz offensichtlich nicht gewillt, sie zu nutzen. Zum Beispiel beim Thema Nato: Vor einigen Tagen hatte Trump das B\u00fcndnis zum Entsetzen der Europ\u00e4er als &#8222;obsolet&#8220; bezeichnet, der Auftritt mit May w\u00e4re daher eine gute Gelegenheit f\u00fcr eine Korrektur gewesen. Doch von Trump &#8211; kein Wort. <br \/>Der neue US-Pr\u00e4sident nahm in seiner abgelesenen Eingangserkl\u00e4rung den Namen der transatlantischen Allianz nicht einmal in den Mund. Stattdessen musste May einspringen. Sie versicherte den Journalisten, Trump habe ihr gerade gesagt, er stehe &#8222;zu einhundert Prozent hinter der Nato&#8220;. Sie und der Pr\u00e4sident w\u00fcssten beide um den Wert des B\u00fcndnisses. <br \/>Das kann so sein, doch Trump tat am Freitag nichts, um die Welt davon zu \u00fcberzeugen. <br \/>Beim Thema Russland waren die Meinungsunterschiede noch offensichtlicher. Trump will an diesem Samstag sein erstes Telefonat als US-Pr\u00e4sident mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin f\u00fchren. Insofern war es verst\u00e4ndlich, dass er nicht allzu hart \u00fcber Putin herziehen wollte. Aber er gab sich auch keine M\u00fche, May in ihrer entschlossenen Haltung gegen Moskau zu best\u00e4rken. <br \/>F\u00fcr Gro\u00dfbritannien komme eine Lockerung der Sanktionen gegen Moskau, die wegen Putins Aggressionen in der Ukraine verh\u00e4ngt wurden, nicht infrage, sagte May. &#8222;Wir sagen das sehr klar. &#8220; Von Trump war hingegen nichts Klares zu h\u00f6ren. Er wolle gute Beziehungen zu allen L\u00e4ndern, auch zu Russland und China, wenn sich das machen lasse, sagte der US-Pr\u00e4sident. Dann philosophierte er dar\u00fcber, ob ein gutes Verh\u00e4ltnis zu Putin machbar sei. Vielleicht, vielleicht auch nicht, so Trumps Antwort. Er habe schon Menschen getroffen, von denen er dachte, er m\u00f6ge sie. Und dann habe er sie gar nicht gemocht; auch die gegenteilige Erfahrung habe er gemacht. Zumindest hoffe er, dass er zu Russland eine &#8222;fantastische Beziehung&#8220; aufbauen werde. Das, da darf man sicher sein, war nicht, was May hatte h\u00f6ren wollen.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 2.1\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/usa-knallharter-kuschelkurs-1.3352798?source=rss\" target=\"_blank\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/usa-knallharter-kuschelkurs-1.3352798?source=rss<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Theresa May und Donald Trump m\u00f6gen sich, zumindest konnten sie kaum damit aufh\u00f6ren, das bei ihrer gemeinsamen Pressekonferenz in Washington immer wieder zu betonen. 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