<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":446157,"date":"2017-02-07T19:22:00","date_gmt":"2017-02-07T15:22:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=446157"},"modified":"2017-02-08T00:05:34","modified_gmt":"2017-02-07T22:05:34","slug":"uberlebende-bezeugen-systematisches-morden-in-syrischem-gefangnis","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/02\/uberlebende-bezeugen-systematisches-morden-in-syrischem-gefangnis\/","title":{"rendered":"\u00dcberlebende bezeugen systematisches Morden in syrischem Gef\u00e4ngnis"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img style=\"float: left; padding: 5px;\" width=\"300px\" src=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/bilder\/syrien-947~_v-videowebm.jpg\" alt=\"NewsHub\" border=\"0\" \/>Laut einem Bericht von Amnesty International wurden in dem syrischen Milit\u00e4rgef\u00e4ngnis Sednaja bisher 13.000 Menschen hingerichtet. \u00dcberlebende erz\u00e4hlen von Folter, systematischen T\u00f6tungen und Scheinprozessen.<br \/>Montag und Mittwoch &#8211; das seien die Tage des systematischen T\u00f6tens gewesen, berichten freigekommene ehemalige Insassen des ber\u00fcchtigten Milit\u00e4rgef\u00e4ngnisses Sednaja bei Damaskus. Die W\u00e4rter seien jede Woche zu den Zellen gekommen, h\u00e4tten Namen aufgerufen und Dutzende Menschen abgeholt.<br \/>&#8222;Es war ein systematischer Prozess&#8220;, sagt Lynn Maalouf von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Bis zu 50 Gefangene seien jede Woche aus ihren Zellen geholt worden. &#8222;Man sagte ihnen, sie w\u00fcrden in ein anderes Gef\u00e4ngnis verlegt. Stattdessen brachte man sie in einen unterirdischen Raum und h\u00e4ngte sie dort&#8220;, so Maalouf. &#8222;Dass sie zum Tode verurteilt wurden, erfuhren sie nur Minuten bevor man ihnen schon den Strick um den Hals legte. &#8222;<br \/>Ohne Rechtsbeistand, ohne faires Verfahren &#8211; vor dem Tod der Opfer habe es lediglich ein bis zwei Minuten dauernde Scheinprozesse gegeben. Der Bericht von Amnesty bezieht sich auf Schilderungen von mehr als 80 Zeugen und Experten. Durch diese Massenhinrichtungen seien in den Jahren 2011 bis 2015 bis zu 13.000 Menschen gestorben, hei\u00dft es.<br \/>Bei den Opfern handele es sich vor allem um Zivilisten &#8211; Regimekritiker und Demonstranten, die gegen die Regierung von Pr\u00e4sident Bashar al-Assad protestiert hatten. Laut Amnesty gibt es keine Anhaltspunkte daf\u00fcr, dass sich die Praktiken in den syrischen Gef\u00e4ngnissen mittlerweile ge\u00e4ndert h\u00e4tten. Es sei davon auszugehen, dass bis heute tausende weitere Regierungsgegner gefoltert und get\u00f6tet wurden, hei\u00dft es.<br \/>Omar ist dem Grauen entkommen &#8211; er war Gefangener in dem ber\u00fcchtigten Milit\u00e4rgef\u00e4ngnis. Sehen konnte er nichts, erz\u00e4hlt er der Nachrichtenagentur AP. Die Gefangenen h\u00e4tten sich die H\u00e4nde vor die Augen halten m\u00fcssen. &#8222;Wer sich nicht daran h\u00e4lt oder seine Hand versehentlich von den Augen nimmt, wird sofort get\u00f6tet. &#8222;<br \/>Nach Jahren im Gef\u00e4ngnis h\u00e4tten die Gefangenen Erfahrung entwickelt, sagt Omar: &#8222;Wir wussten durch das Ger\u00e4usch, das die Gefangenen machten, dass sie neben uns starben. Ich habe es geh\u00f6rt, mit meinen Ohren gesehen. &#8222;<br \/>Das syrische Milit\u00e4rgef\u00e4ngnis ist als &#8222;Schlachthaus&#8220; verrufen. Insassen sollen dort systematisch gefoltert werden. Es herrschen Willk\u00fcr, Hunger und Krankheiten. Gestandene M\u00e4nner sollen auf 35, 40 Kilo abgemagert sein. Anas hat all das erlebt. Der Landwirt war wegen der Teilnahme an einer friedlichen Demonstration mehr als ein Jahr lang in Sednaja eingesperrt.<br \/>Er sagt: &#8222;Wenn sie das Essen gebracht haben, war es ein Kampf. Die W\u00e4rter haben die Anf\u00fchrer der Zelle rausgeholt, um sie zusammenzuschlagen. Du h\u00f6rst die Ger\u00e4usche, das Tropfen des Blutes auf den Boden. Du f\u00e4ngst an zu zittern, du kannst es nicht mehr kontrollieren. &#8222;<br \/>Amnesty International fordert einen sofortigen Stopp der Folter und Hinrichtungen und appelliert an die Vereinten Nationen: &#8222;Wir fordern die UN auf, eine unabh\u00e4ngige und transparente Untersuchung zu den Vorf\u00e4llen einzuleiten. Und wir rufen die syrische Regierung auf, unabh\u00e4ngige Beobachter zuzulassen &#8211; in Sednaja sowie auch in allen anderen syrischen Gef\u00e4ngnissen. &#8222;<br \/>Die Vorw\u00fcrfe der Menschenrechtsaktivisten richten sich direkt an den syrischen Pr\u00e4sidenten Bashar al-Assad: Die Hinrichtungen im syrischen Milit\u00e4rgef\u00e4ngnis seien von der syrischen Regierung genehmigt worden.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">\nSimilarity rank: 1.1\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>&copy; Source: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/syrien-hinrichtungen-101.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/syrien-hinrichtungen-101.html<\/a><br \/>All rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laut einem Bericht von Amnesty International wurden in dem syrischen Milit\u00e4rgef\u00e4ngnis Sednaja bisher 13.000 Menschen hingerichtet. \u00dcberlebende erz\u00e4hlen von Folter, systematischen T\u00f6tungen und Scheinprozessen.Montag und Mittwoch &#8211; das seien die Tage des systematischen T\u00f6tens gewesen, berichten freigekommene ehemalige Insassen des ber\u00fcchtigten Milit\u00e4rgef\u00e4ngnisses Sednaja bei Damaskus. 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