<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":463882,"date":"2017-02-27T17:52:00","date_gmt":"2017-02-27T13:52:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=463882"},"modified":"2017-02-28T00:04:41","modified_gmt":"2017-02-27T22:04:41","slug":"schweizerische-nationalbank-will-nicht-am-bargeld-rutteln","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/02\/schweizerische-nationalbank-will-nicht-am-bargeld-rutteln\/","title":{"rendered":"Schweizerische Nationalbank will nicht am Bargeld r\u00fctteln"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>In der Schweiz ist die Nachfrage nach Bargeld weiterhin robust. Die M\u00f6glichkeit, Zahlungen auszuf\u00fchren, sei eine grundlegende Voraussetzung f\u00fcr die Teilnahme am Wirtschaftsleben und m\u00fcsse allen offenstehen, heisst es in der Nationalbank des Landes.<\/b> <br \/>Die Schweizerische Nationalbank (SNB) will am Bargeld festhalten. &#8222;Die Ger\u00fcchte \u00fcber den Tod des Bargeldes sind stark \u00fcbertrieben&#8220;, sagte SNB-Vizepr\u00e4sident Fritz Zurbr\u00fcgg in einer Rede am World Banknote Summit in Basel in Anlehnung an Mark Twain. <br \/>Er begr\u00fcndete dies damit, dass Zuverl\u00e4ssigkeit und Datenschutz die Nachfrage nach Bargeld anhalten lie\u00dfen. Die Nachfrage nach Bargeld sei weiterhin robust, sagte Zurbr\u00fcgg am Montag laut Redetext. <br \/>In einigen L\u00e4ndern sei das Verh\u00e4ltnis von Bargeldumlauf zur jeweiligen Wirtschaftsleistung sogar angestiegen. Dieser Anstieg stehe im Zusammenhang mit der globalen Finanzkrise und ihren langwierigen Auswirkungen. Als Beispiele nannte Zurbr\u00fcgg Sorgen um die Stabilit\u00e4t der Banken und die tiefen Zinsen. <br \/>Trotz neuer Bezahlalternativen wie Bezahl-Apps werde weiterhin rege mit Bargeld bezahlt. &#8222;Ein vermehrter Einsatz von Bezahl-Apps k\u00f6nnte vielmehr die Zahlungen mit &#8218;Plastikgeld&#8216; abl\u00f6sen. &#8220; Ein vollst\u00e4ndiges Verschwinden der Bargeldnachfrage erscheint laut dem SNB-Direktoriumsmitglied zudem schon aufgrund einiger Eigenschaften unrealistisch. <br \/>So habe Bargeld den Vorzug, dass Bargeldzahlungen weniger stark von einer funktionierenden technischen Infrastruktur abh\u00e4ngig seien. Zudem biete Bargeld die Gew\u00e4hr, dass die finanzielle Privatsph\u00e4re gesch\u00fctzt sei. Zwar seien die existierenden Systeme bargeldloser Anwendungen grunds\u00e4tzlich als gut gesichert einzustufen. <br \/>Dank Bargeld k\u00f6nne jedoch jeder Einzelne selbst dar\u00fcber entscheiden, als wie sicher er diese erachte und welchem Akteur er welche Informationen \u00fcberlassen wolle. <br \/>Ohnehin ist laut Zurbr\u00fcgg die Wahlfreiheit zwischen Bargeld und bargeldlosen Zahlungsmitteln ein wichtiger Punkt. Die M\u00f6glichkeit, Zahlungen auszuf\u00fchren, sei eine grundlegende Voraussetzung f\u00fcr die Teilnahme am Wirtschaftsleben und m\u00fcsse allen offenstehen. &#8222;Sie darf nicht an Bedingungen, wie beispielsweise die Notwendigkeit, ein Bankkonto zu f\u00fchren, gekn\u00fcpft sein. &#8220; <br \/>Mit seiner Verteidigungsrede f\u00fcr das Bargeld reagierte Zurbr\u00fcgg auf die Forderung von Kritikern, Bargeld geh\u00f6re abgeschafft, weil es die Geldpolitik einschr\u00e4nke und zu kriminellen Zwecken missbraucht werde. <br \/>Die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) etwa hatte im vergangenen Jahr beschlossen, die Herstellung und die Ausgabe der 500-Euro-Banknote einzustellen. Etwa die \u00d6sterreichischen Nationalbank (OeNB) h\u00e4tte den 500er gerne weiter im Umlauf gesehen. Argument f\u00fcr die Abschaffung war die angebliche Bevorzugung des werthaltigsten Scheines f\u00fcr illegale Zwecke. <br \/>&#8222;In der Schweiz haben wir keine Hinweise, dass die gro\u00dfen Notenwerte &#8211; namentlich die 1000-Franken-Note (939 Euro) &#8211; in dieser Hinsicht ein besondere Risiko aufwiesen&#8220;, sagte Zurbr\u00fcgg. Die Gesetze beugten einem allf\u00e4lligen Missbrauch des Bargelds zu kriminellen Zwecken vor. <br \/>(APA\/sda)<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 1.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/wirtschaft\/economist\/5175970\/Schweizerische-Nationalbank-will-nicht-am-Bargeld-ruetteln?from=rss\" target=\"_blank\">http:\/\/diepresse.com\/home\/wirtschaft\/economist\/5175970\/Schweizerische-Nationalbank-will-nicht-am-Bargeld-ruetteln?from=rss<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Schweiz ist die Nachfrage nach Bargeld weiterhin robust. 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