<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":469137,"date":"2017-03-06T23:56:00","date_gmt":"2017-03-06T19:56:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=469137"},"modified":"2017-03-07T00:04:11","modified_gmt":"2017-03-06T22:04:11","slug":"hamburg-verbietet-auftritt-von-turkischem-ausenminister","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/03\/hamburg-verbietet-auftritt-von-turkischem-ausenminister\/","title":{"rendered":"Hamburg verbietet Auftritt von t\u00fcrkischem Au\u00dfenminister"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Der Polit-Zoff um den Auftritt t\u00fcrkischer Politiker in Deutschland eskaliert: Ein f\u00fcr Dienstag geplanter Auftritt in Hamburg wurde abgesagt.<\/b> <br \/>Der Polit-Zoff um den Auftritt t\u00fcrkischer Politiker in Deutschland eskaliert: Der f\u00fcr Dienstag geplante Auftritt des t\u00fcrkischen Au\u00dfenministers im \u201ePlaza Event Center\u201c Hamburg wurde abgesagt. <br \/>Nach BILD-Informationen soll es um unzureichenden Brandschutz gehen. <br \/>Der Betreiber des \u201ePlaza Event Center\u201c im Stadtteil Wilhelmsburg, in dem die Veranstaltung stattfinden sollte, sagte den Auftritt wegen einer amtlichen Nutzungsuntersagung ab. <br \/>Bezirksamtsleiter Falko Dro\u00dfmann best\u00e4tigte der Tageszeitung \u201eWelt\u201c die Absage. Es fehle ein ausreichender Brandschutz in der Halle. Bei einer Begehung habe man diese M\u00e4ngel festgestellt. In der Vergangenheit sei die Halle h\u00e4ufig von mehr Menschen benutzt worden als vorgesehen. <br \/>Die Betreiberfamilie ist seit Bekanntwerden des Auftritts massiv von Gegnern bel\u00e4stigt worden. \u201eWir erhalten Morddrohungen per Handy-Nachricht&#8220;, sagt der Sohn des Besitzers gegen\u00fcber BILD. Angeblich k\u00e4men die aus der linken Hamburger Szene. <br \/>Unbekannte haben die Fassade des Geb\u00e4udes au\u00dferdem mit t\u00fcrkischen Wort f\u00fcr \u201eNein\u201c bespr\u00fcht. Hintergrund: Bei seinem Auftritt wollte der Erdogan-Minister f\u00fcr das \u201eJa\u201c der T\u00fcrken beim Referendum \u00fcber die Einf\u00fchrung eines Pr\u00e4sidialsystems werben. Rund 1,4 Mio. in Deutschland lebende T\u00fcrken sind bei der Abstimmung am 16. April wahlberechtigt. <br \/>B\u00fcrgermeister Olaf Scholz (SPD) hatte am Nachmittag noch davon gesprochen, dass er ein Auftrittsverbot f\u00fcr sehr unwahrscheinlich halte. Eine Absage der Veranstaltung sei nur aus versammlungsrechtlichen Gr\u00fcnden oder aus Gr\u00fcnden der Gefahrenabwehr m\u00f6glich. Die Polizei sah \u201ekeine Verbotsgr\u00fcnde\u201c f\u00fcr die Versammlung. <br \/>Im Internet wird aber weiter f\u00fcr die Veranstaltung mit dem Erdogan-Minister geworben. Demnach gibt es schon einen Ersatz-Ort: eine Tanzschule in Hamburg-Norderstedt. <br \/>F\u00fcr Mittwoch ist dann in Hamburg ein Treffen Cavusoglus mit Bundesau\u00dfenminister Sigmar Gabriel (57, SPD) geplant. <br \/>Der Streit um t\u00fcrkische Wahlkampf-Propaganda in Deutschland nimmt kein Ende! Erdogan warf deutschen Beh\u00f6rden sogar \u201eNazi-Praktiken\u201c vor. <br \/>Das deutsch-t\u00fcrkische Verh\u00e4ltnis ist derzeit so mies wie lange nicht mehr. Schon am Freitag hatte es Absagen f\u00fcr t\u00fcrkische Wahlkampf-Shows gegeben. In Gaggenau (Baden-W\u00fcrttemberg) wurde ein Auftritt u.a. wegen zu wenig Parkpl\u00e4tzen abgesagt, in K\u00f6ln wurde ein Mietvertrag gek\u00fcndigt. <br \/>Am Sonntag hatte der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan deutschen Beh\u00f6rden wegen dieser Verbote \u201eNazi-Praktiken\u201c vorgeworfen. <br \/>Politiker in Deutschland reagierten emp\u00f6rt \u2013auch unter vielen T\u00fcrken hierzulande herrscht offenbar Entsetzen. <br \/>\u25ba \u201eVergleiche mit dem Dritten Reich zu ziehen, das ist absolut inakzeptabel\u201c, sagte Bekir Yilmaz, Chef der T\u00fcrkischen Gemeinde zu Berlin. <br \/>Die aktuellen Spannungen im deutsch-t\u00fcrkischen Verh\u00e4ltnis gingen an den hierzulande lebenden Menschen t\u00fcrkischer Herkunft \u201enat\u00fcrlich nicht spurlos vorbei\u201c, sagte Yilmaz. Die Fronten zwischen den Anh\u00e4ngern der verschiedenen t\u00fcrkischen Parteien in Deutschland seien \u201ewahrscheinlich noch verh\u00e4rteter als in der T\u00fcrkei selbst\u201c. <br \/>\u201eDeutschland, du hast in keinster Weise ein Verh\u00e4ltnis zur Demokratie und du solltest wissen, dass deine derzeitigen Handlungen nichts anders sind als das, was in der Nazi-Zeit getan wurde\u201c, sagte Erdogan auf einer Veranstaltung der regierungsnahen Frauenorganisation \u201eKadem\u201c in Istanbul am Sonntagabend. <br \/>\u201eIhr erteilt uns Lektionen in Demokratie, aber ihr lasst unsere Minister keine Reden halten\u201c, kritisierte er. \u201eWir werden \u00fcber Deutschlands Verhalten auf der internationalen B\u00fchne sprechen und wir sie vor den Augen der Welt besch\u00e4men. Wir wollen die Nazi-Welt nicht mehr sehen. Nicht ihre faschistischen Taten. Wir dachten, dass diese \u00c4ra vorbei w\u00e4re, aber offenbar ist sie es nicht.\u201c <br \/>\u25ba Auch die Kanzlerin Angela Merkel hatte entr\u00fcstet auf Erdogans Nazi-Keule reagiert. <br \/>\u00dcber Regierungssprecher Steffen Seibert lie\u00df sie die \u00c4u\u00dferungen des t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten zur\u00fcckweisen. Nazi-Vergleiche seien \u201eimmer absurd und deplatziert\u201c, so Seibert. <br \/>Der Bundesregierung liege viel an einem guten Verh\u00e4ltnis mit der T\u00fcrkei, aber derzeit g\u00e4be es \u201etiefgreifende Meinungsverschiedenheiten\u201c. Auftritte t\u00fcrkischer Politiker seien in Deutschland m\u00f6glich, aber sie sollten doch mit \u201eoffenem Visier\u201c stattfinden. Seibert: \u201eDie Bundesregierung arbeitet nicht an irgendwelchen Einreiseverboten.\u201c <br \/>Die Beziehungen werden auch durch den Fall des \u201eWelt\u201c-Korrespondenten Deniz Y\u00fccel belastet, der in der T\u00fcrkei in Untersuchungshaft sitzt. <br \/>Regierungssprecher Seibert sagte dazu: \u201eWir erwarten, dass Deniz Y\u00fccel m\u00f6glichst schnell seine Freiheit wieder erlangt!\u201c <br \/>Der Auftritt war h\u00f6chst umstritten gewesen, zwei Gegenkundgebungen hatten sich formiert. Politiker fast aller Parteien hatten den Auftritt kritisiert.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 4.4<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/politik\/abgesagt-politik-eilmeldung1-50729920.bild.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/politik\/abgesagt-politik-eilmeldung1-50729920.bild.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Polit-Zoff um den Auftritt t\u00fcrkischer Politiker in Deutschland eskaliert: Ein f\u00fcr Dienstag geplanter Auftritt in Hamburg wurde abgesagt. 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