<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":494034,"date":"2017-04-04T04:09:00","date_gmt":"2017-04-04T02:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=494034"},"modified":"2017-04-04T05:06:00","modified_gmt":"2017-04-04T03:06:00","slug":"russland-ermittler-gehen-von-anschlag-in-st-petersburg-aus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/04\/russland-ermittler-gehen-von-anschlag-in-st-petersburg-aus\/","title":{"rendered":"Russland: Ermittler gehen von Anschlag in St. Petersburg aus"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>In der Metro sind bei einer Explosion elf Menschen get\u00f6tet und 50 verletzt worden. Laut Medienberichten handelt es sich um einen Anschlag mit islamistischem Hintergrund.<\/b> <br \/>Bei einer Explosion in einem U-Bahnzug in der russischen Metropole St. Petersburg sind nach Angaben des Informationszentrum des staatlichen Anti-Terror-Komitees elf Menschen get\u00f6tet und mindestens 50 verletzt worden. Sieben der elf Toten seien noch vor Ort gestorben, eine Person sei im Krankenwagen ihren Verletzungen erlegen, zwei sp\u00e4ter in der Klinik, teilte das Gesundheitsministerium mit. <br \/>Nutzer sozialer Medien posteten Fotos von einer U-Bahnstation im <br \/>Stadtzentrum. Darauf waren ein U-Bahnzug mit zertr\u00fcmmerten T\u00fcren zu <br \/>sehen und Menschen, die auf dem Boden lagen. Die Augenzeugin Maria Smirnowa sagte im Fernsehsender Doschd, \u00fcberall<br \/>in der Station sei Rauch gewesen. Feuerwehrleute h\u00e4tten die mit ihr im nachfolgenden Zug ankommenden Fahrg\u00e4ste aufgefordert, zum Ausgang zu <br \/>laufen. &#8222;Und alle rannten, alle waren in Panik. &#8222;<br \/>Das nationale <br \/>Antiterrorkomitee nahm Ermittlungen wegen eines Terroranschlags auf. Auch der russische Generalstaatsanwalt sprach von einem Anschlag. Nach einem Agenturbericht wurde dieser mutma\u00dflich von einem Selbstmordattent\u00e4ter mit<br \/>islamistischem Hintergrund begangen. Die verd\u00e4chtige Person sei 23 Jahre alt und komme aus Zentralasien,<br \/>berichtete Interfax unter Berufung auf Sicherheitskreise. Sie habe Verbindung<br \/>zu radikal-islamistischen Gruppen, die in Russland verboten seien.<br \/>Genauere R\u00fcckschl\u00fcsse k\u00f6nnten aber erst nach einem DNA-Abgleich gezogen werden. <br \/>Pr\u00e4sident Waldimir<br \/>Putin, der am Abend rote Rosen am Eingang der Metrostation Technisches Institut<br \/>ablegte, sei \u00fcber alle Entwicklungen informiert, sagte Kremlsprecher Dmitri<br \/>Peskow. Die Theorie \u00fcber einen Selbstmordattent\u00e4ter kommentierte er jedoch<br \/>nicht.<br \/>Auch Viktor Oserow, Abgeordneter im russischen F\u00f6derationsrat, sagte, alle Anzeichen deuteten auf einen Terroranschlag hin. Russische Medien berichteten, dass der Sprengsatz mit Metallteilen versehen war. Die Explosion habe sich zwischen zwei Metrostationen ereignet, sagte ein Mitarbeiter der Rettungskr\u00e4fte der Nachrichtenagentur Reuters. Der Sprengsatz sei in dem Wagen platziert worden.<br \/>Laut russischen Medienberichten wird nach zwei Verd\u00e4chtigen gefahndet. Nach inoffiziellen Beh\u00f6rdenangaben wurde einer der mutma\u00dflichen Bombenleger von einer \u00dcberwachungskamera gefilmt. Der Sprengsatz sei in einer Aktentasche in dem U-Bahnwagen abgelegt worden. Russische Medien ver\u00f6ffentlichten ein Foto einer<br \/>Person, die von der Polizei im Zusammenhang mit den Explosionen<br \/>gesucht werde. Das Foto zeigt einen b\u00e4rtigen Mann mit schwarzem<br \/>Hut. Die Bombe detonierte an der Station Sennaja Ploschtschad im Zentrum der Stadt. <br \/>Laut der Agentur Interfax wurde zudem ein zweiter, <br \/>nicht explodierter Sprengsatz gefunden. Dieser sei in der Metrostation <br \/>Ploschtschad Wosstanija (Platz des Aufstands), die direkt unter dem <br \/>gr\u00f6\u00dften Bahnhof der Stadt liegt, entdeckt und rechtzeitig entsch\u00e4rft worden. Die Bombe habe bis zu ein Kilogramm Sprengstoff und Splitter enthalten. <br \/>In einigen <br \/>Medien war zudem von einer zweiten Explosion die Rede. Die <br \/>Nachrichtenagentur Reuters berichtete dagegen, es habe nur eine <br \/>Explosion gegeben. Alle 62 U-Bahnstationen in der F\u00fcnf-Millionen-Stadt wurden ger\u00e4umt. <br \/>Putin hielt sich am Montag f\u00fcr ein Treffen<br \/>mit dem belarussischen Pr\u00e4sidenten Alexander Lukaschenko in St. <br \/>Petersburg auf. Seinem Sprecher zufolge befand er sich zum Zeitpunkt der<br \/>Explosion in einem Vorort. Nach dem Vorfall wurde die Sicherheit im <br \/>Metrosystem der Hauptstadt Moskau versch\u00e4rft, erkl\u00e4rte der <br \/>stellvertretende B\u00fcrgermeister Maxim Liksutow.<br \/>In der Vergangenheit hat es mehrere Anschl\u00e4ge auf die U-Bahn in Moskau mit vielen Toten gegeben. Die meisten davon wurden in Verbindung mit islamistischen Terroristen aus Tschetschenien gebracht. In St. Petersburg gab es bislang keine Anschl\u00e4ge.<br \/>Das sind furchtbare Nachrichten aus #StPetersburg : Unser Mitgef\u00fchl gilt allen Betroffenen und ihren Familien. <br \/>Der Sprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Steffen Seibert, schrieb auf Twitter: &#8222;Das sind furchtbare Nachrichten aus St. Petersburg: Unser Mitgef\u00fchl gilt allen Betroffenen und ihren Familien. &#8220; Au\u00dfenminister Sigmar Gabriel (SPD) sagte: &#8222;Das zeigt, dass wir \u00fcberall auf der Welt einen gro\u00dfen Gegner haben: Das sind Terroristen und Menschen, die andere in Angst und Schrecken versetzen wollen. &#8220; Auch Nato-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg sprach den Betroffenen, ihren Angeh\u00f6rigen und den B\u00fcrgern Russlands \u00fcber Twitter sein &#8222;tiefstes Mitgef\u00fchl&#8220; aus. Das franz\u00f6sische Innenministerium k\u00fcndigte an, als Konsequenz aus den Ereignissen in St. Petersburg auch in Paris die Sicherheitsvorkehrungen f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Nahverkehr zu verst\u00e4rken.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 3.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2017-04\/st-petersburg-explosion-u-bahn-russland\" target=\"_blank\">http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2017-04\/st-petersburg-explosion-u-bahn-russland<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Metro sind bei einer Explosion elf Menschen get\u00f6tet und 50 verletzt worden. 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