<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":498122,"date":"2017-04-08T20:26:00","date_gmt":"2017-04-08T18:26:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=498122"},"modified":"2017-04-08T23:09:12","modified_gmt":"2017-04-08T21:09:12","slug":"baskische-separatisten-eta-gibt-waffen-ab","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/04\/baskische-separatisten-eta-gibt-waffen-ab\/","title":{"rendered":"Die baskische Untergrundorganisation ETA gibt ihre Waffen ab"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Jahrzehntelang hat die Untergrundorganisation ETA gewaltsam f\u00fcr ein eigenst\u00e4ndiges Baskenland gek\u00e4mpft. Mehr als 800 Menschen kamen bei diesem Konflikt ums Leben. Heute will die Organisation ihre Waffen abgeben. Von Oliver Neuroth.<\/b> <br \/>Jahrzehntelang hat die Untergrundorganisation ETA gewaltsam f\u00fcr ein eigenst\u00e4ndiges Baskenland gek\u00e4mpft. Mehr als 800 Menschen kamen bei diesem Konflikt ums Leben. Heute will die Organisation ihre letzten Waffen abgeben.<br \/>Rosa Rodero hat den Terror von ETA hautnah zu sp\u00fcren bekommen. Die Terroristen t\u00f6teten ihren Mann, der Polizist im Baskenland war. &#8222;Er wurde 1993 ermordet. Das Verr\u00fcckte dabei: Mein Mann war selbst Anh\u00e4nger eines unabh\u00e4ngigen Baskenlandes, er sa\u00df sogar in der Franco-Zeit in den 1970er-Jahren daf\u00fcr im Gef\u00e4ngnis. &#8222;<br \/>Die Tatsache, dass ihr Mann f\u00fcr die \u00f6ffentlichen Sicherheitskr\u00e4fte arbeitete, machte ihn zur Zielscheibe der ETA. Rosa begr\u00fc\u00dft es, dass die baskischen Separatisten sich nun entwaffnen und ihren blutigen Kampf damit offenbar endg\u00fcltig beenden wollen. &#8222;Ich denke, das ist ein weiterer Schritt, der sein muss. Ich stehe absolut dahinter, und es freut mich sehr. &#8222;<br \/>Allerdings ist der Entwaffnungsprozess kompliziert: Die ETA-Chefs wollen ihre Waffen nicht pers\u00f6nlich den Beh\u00f6rden \u00fcberreichen; sie bef\u00fcrchten, dann gleich festgenommen zu werden. Deshalb sind Mittelsm\u00e4nner eingespannt, eine Gruppe von Vermittlern aus Spanien und Frankreich. Die ETA sagte ihnen nach eigenen Angaben, wo sich die Waffenverstecke genau befinden. Dort sollen etwa 100 Waffen und zwei Tonnen Sprengstoff lagern. Die Vermittlergruppe will diese Information heute offiziell den Beh\u00f6rden \u00fcbergeben.<br \/>&#8222;Die \u00dcbergabe der Waffen ist eine Art Zwischenstation, eine bedeutende. Wir sind nicht in der Mitte, sondern fast am Ende des Prozesses. Das Ende von ETA ist aber nicht die Entwaffnung, sondern die Aufl\u00f6sung&#8220;, erkl\u00e4rt Alberto Pozas, Chefredakteur des spanischen Investigativ-Magazins &#8222;Intervieu&#8220; und Autor eines Buchs \u00fcber die ETA.<br \/>Er will den &#8222;Tag der Entwaffnung&#8220; heute genau verfolgen &#8211; er findet in Bayonne statt, im franz\u00f6sischen Teil des Baskenlandes. Die Region gilt als R\u00fcckzugsgebiet der ETA. Die Terrorgruppe k\u00fcndigte an, dass Tausende Unterst\u00fctzer in Bayonne auf die Stra\u00dfe gehen wollen &#8211; als Zeichen daf\u00fcr, dass die Organisation den n\u00f6tigen R\u00fcckhalt in den eigenen Reihen f\u00fcr die Entwaffnung hat.<br \/>Auch die spanische Regierung begr\u00fc\u00dft diesen Schritt, auch wenn sie die ETA schon lange f\u00fcr besiegt h\u00e4lt. Regierungssprecher Mendez de Vigo stellt klar: Die Entwaffnung sei an keinen Deal gekoppelt. &#8222;Die ETA wird nichts von einem demokratischen Staat wie Spanien bekommen. Die ETA soll sich nun entwaffnen, aufl\u00f6sen und helfen, ihre Verbrechen aufzukl\u00e4ren. Das ist wichtig f\u00fcr die Opfer. Und diese Regierung steht immer auf der Seite der Opfer. &#8222;<br \/>Rosa geh\u00f6rt zu den Opfern, die verzeihen k\u00f6nnen. 20 Jahre nach dem Mord an ihrem Mann traf sie auf die Anf\u00fchrerin des ETA-Kommandos, das f\u00fcr die Tat verantwortlich war. Auf einer Br\u00fccke in der baskischen Stadt Bilbao umarmte Rosa die Frau; sie sitzt eigentlich im Gef\u00e4ngnis, hatte an dem Tag aber Freigang. &#8222;Verzeihen ja, vergessen nie. Ich habe das Wichtigste in meinem Leben verloren, meinen Mann; meine Kinder einen wundervollen Vater. Das k\u00f6nnen wir nicht vergessen. &#8222;<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 1.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/eta-entwaffnung-101.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/eta-entwaffnung-101.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahrzehntelang hat die Untergrundorganisation ETA gewaltsam f\u00fcr ein eigenst\u00e4ndiges Baskenland gek\u00e4mpft. 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