<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":503624,"date":"2017-04-13T16:44:00","date_gmt":"2017-04-13T14:44:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=503624"},"modified":"2017-04-13T17:09:17","modified_gmt":"2017-04-13T15:09:17","slug":"google-home-burger-king-verblufft-tv-zuschauer-mit-werbespot","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/04\/google-home-burger-king-verblufft-tv-zuschauer-mit-werbespot\/","title":{"rendered":"Google Home: Burger King verbl\u00fcfft TV-Zuschauer mit Werbespot"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>In vielen Wohnzimmern stehen mittlerweile digitale Assistenten wie Amazon Alexa oder Google Home. Sie lauschen den ganzen Tag, ob ihr Besitzer etwas von ihnen wissen m\u00f6chte. Das hat sich Burger King jetzt in einem Werbespot zunutze gemacht.<\/b> <br \/>In dem TV-Werbclip steht ein netter junger Mann im Burger-King-Outfit hinter der Theke eines der Fast-Food-L\u00e4den. In der rechten Hand h\u00e4lt er einen riesigen, perfekt zusammengebauten Burger. Es ist ein Whopper, quasi der Big Mac von Burger King, das Aush\u00e4ngeschild der Kette.<br \/>Man schaue gerade, erkl\u00e4rt der junge Mann, einen nur 15 Sekunden langen Spot von Burger King. &#8222;Leider viel zu wenig, um all die frischen Zutaten in einem Whopper zu erkl\u00e4ren&#8220;, bedauert er. Aber er habe eine Idee, sagt er, und winkt den Zuschauer zu sich heran.<br \/>Dann sagt er laut und deutlich die Worte: &#8222;Ok Google. What is the Whopper Burger?&#8220; Das war&#8217;s, die 15 Sekunden des Clips sind verstrichen. Doch in vielen US-Haushalten bekam der Spot nun eine f\u00fcr viele \u00fcberraschende Verl\u00e4ngerung.<br \/>Durch das Zauberwort &#8222;Ok Google&#8220; wurden in Reichweite der TV-Ger\u00e4te platzierten Google-Home-Lautsprecher aktiviert. Sie suchten nach dem Begriff &#8222;Whopper Burger&#8220;, fanden den entsprechenden Wikipedia-Eintrag und lasen diesen vor.<br \/>Passend dazu, das fand die US-Seite &#8222;The Verge&#8220; heraus, wurde vor ungef\u00e4hr einer Woche der seit knapp zehn Jahren unver\u00e4nderte erst Satz des Whopper-Wikipedia-Eintrags umgeschrieben (mehr liest Google Home nicht vor) .<br \/>Aus &#8222;The Whopper is a hamburger sold by the international fast-food restaurant chain Burger King and its Australian franchise Hungry Jack&#8217;s&#8220; wurde demnach &#8222;The Whopper is a burger, consisting of a flame-grilled patty made with 100 percent beef with no preservatives or fillers, topped with sliced tomatoes, onions, lettuce, pickles, ketchup, and mayonnaise, served on a sesame-seed bun&#8220;. Ein Spruch direkt aus der Marketingabteilung.<br \/>Das ist m\u00f6glich, weil viele Wikipedia-Eintr\u00e4ge von Nutzern frei editiert werden k\u00f6nnen. Doch was Burger King kann, das k\u00f6nnen auch andere.<br \/>Und so wurde der Eintrag bei Wikipedia, nachdem der Spot um 12 Uhr US-Ostk\u00fcstenzeit das erste Mal gesendet wurde, diverse Male \u00fcberarbeitet. Auf einmal erfuhren die Leser\/Zuh\u00f6rer, dass der Whopper angeblich krebserregend sei und zu den vermeintlich frischen Zutaten abgeschnittene Fu\u00dfn\u00e4gel und Rattenfleisch geh\u00f6ren, schreibt &#8222;The Verge&#8220;.<br \/>Inzwischen hat Wikipedia den Eintrag in den Urzustand zur\u00fcckversetzt und gesperrt, so dass er nur noch von bestimmten Administratoren bearbeitet werden kann.<br \/>Auch Google schien der Werbegag von Burger King nicht zu gefallen. Weniger als drei Stunden, nachdem der Clip das erste Mal gesendet wurde, reagierte der Sprachassistent nicht mehr auf die entsprechende Phrase in dem Burger-King-Spot. Stellt jemand anderes als die Stimme aus dem Werbeclip die Frage nach dem Burger, bekommt man aber weiterhin den Wikipedia-Eintrag vorgelesen.<br \/>Das zeigt, dass Google diesmal nicht an der Werbeaktion beteiligt war. Mitte M\u00e4rz hatte man sich damit noch eine Menge \u00c4rger mit den Google-Home-Besitzern eingehandelt.<br \/>Damals hatten die Boxen ungefragt Werbung f\u00fcr den Start des Hollywoodfilms &#8222;Die Sch\u00f6ne und das Biest&#8220; gemacht. Mit der Original-Google-Stimme und ohne besondere Kennzeichnung war die Werbung in die t\u00e4gliche Zusammenfassung, die man sich als Google-Home-Besitzer vorsprechen lassen kann, eingeflochten worden.<br \/>Schon h\u00e4ufiger wurden die mit k\u00fcnstlicher Intelligenz gesegneten Assistenten in der Vergangenheit durch Ansagen im TV verwirrt. Der bekannteste Fall d\u00fcrfte wohl der gewesen sein, als zahlreiche Amazon-Lautsprecher mit dem Sprachassistenten Alexa versuchten, Puppenh\u00e4user und Kekse zu bestellen, nachdem ein Bericht dar\u00fcber im Fernsehen gelaufen war.<br \/>Ob Burger King damit nun ein Fass ge\u00f6ffnet hat? Andere Werbetreibende sollten jedoch genau abw\u00e4gen zwischen dem Nutzen einer solchen Werbung und dem m\u00f6glichen \u00c4rger, den sie sich bei den Nutzern einhandeln. Denn ein gro\u00dfes Medienecho wird es bei k\u00fcnftigen Aktionen dieser Art wohl nicht mehr geben.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 3.2<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\njQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/digitales\/neuheiten\/google-home-burger-king-verbluefft-tv-zuschauer-mit-werbespot-aid-1.6755453\" target=\"_blank\">http:\/\/www.rp-online.de\/digitales\/neuheiten\/google-home-burger-king-verbluefft-tv-zuschauer-mit-werbespot-aid-1.6755453<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In vielen Wohnzimmern stehen mittlerweile digitale Assistenten wie Amazon Alexa oder Google Home. 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