<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":515561,"date":"2017-04-29T10:46:00","date_gmt":"2017-04-29T08:46:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=515561"},"modified":"2017-04-29T11:10:59","modified_gmt":"2017-04-29T09:10:59","slug":"100-tage-donald-trump-populist-im-stimmungstief","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/04\/100-tage-donald-trump-populist-im-stimmungstief\/","title":{"rendered":"100 Tage Donald Trump: Populist im Stimmungstief"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Donald Trumps Bilanz nach hundert Tagen im Wei\u00dfen Haus f\u00e4llt durchwachsen aus. Was hat der US-Pr\u00e4sident bisher erreicht? Die wichtigsten Fragen und Antworten.<\/b><br \/>\nWunder dauern etwas l\u00e4nger, offenbar selbst bei Donald Trump. Im Wahlkampf hatte der 70-j\u00e4hrige Milliard\u00e4r im vergangenen Jahr den W\u00e4hlern einschneidende Ver\u00e4nderungen \u00fcber Nacht versprochen. Viele glaubten dem Immobilienmogul und ebneten ihm den Weg ins Wei\u00dfe Haus. Nach hundert Tagen im Amt f\u00e4llt die Bilanz des 45. Pr\u00e4sidenten der Vereinigten Staaten recht durchwachsen aus. Trump hat viele Pannen erlebt, seine Regierung wirkt zuweilen wie eine Chaos-Truppe, die von einem Fettn\u00e4pfchen zum n\u00e4chsten stolpert. Doch seine Anh\u00e4nger halten zu ihm.<br \/>Die Bedeutung der Hundert-Tage-Marke in der amerikanischen Politik geht auf die erste Phase der Pr\u00e4sidentschaft von Franklin D. Roosevelt in den 1930er Jahren zur\u00fcck, als der neue Staatschef innerhalb der ersten Monate eine Lawine von Neuerungen anschob, um die USA aus der Weltwirtschaftskrise zu f\u00fchren. Grunds\u00e4tzlich gilt, dass ein Pr\u00e4sident in seinen ersten Amtsmonaten die gr\u00f6\u00dften Chancen hat, seine Vorstellungen zu verwirklichen, weil die n\u00e4chsten Wahlk\u00e4mpfe noch fern sind. Je mehr Zeit ins Land geht, desto gr\u00f6\u00dfer werden die Widerst\u00e4nde.<br \/>Gemessen an diesen Vorgaben hat Trump nicht besonders viel erreicht in seinen ersten hundert Tagen im Wei\u00dfen Haus. Langweilig ist es mit ihm allerdings nicht, das haben die Amerikaner und die Welt seit dem 20. Januar gelernt. Der Pr\u00e4sident stiftet mit Kurswechseln und Twitter-Botschaften Verwirrung und wartet fast t\u00e4glich mit einer neuen \u00dcberraschung auf. Nur bleibt die politische Substanz dabei h\u00e4ufig auf der Strecke, sagen Kritiker.<br \/>Trump hat die symboltr\u00e4chtige Hundert-Tage-Wegmarke an diesem Samstag deshalb sicherheitshalber bereits als \u201el\u00e4cherlich\u201c abgetan \u2013 doch auf das Urteil der \u00d6ffentlichkeit \u00fcber seine Amtsf\u00fchrung legt er trotzdem gro\u00dfen Wert. Trump lehne den \u201eHundert-Tage-Test\u201c zwar ab, wolle aber trotzdem eine Eins, kommentierte die \u201eNew York Times\u201c.<br \/>Ver\u00e4nderungen setzt Trump bisher vor allem mit dem Mittel der Pr\u00e4sidial-Dekrete durch, f\u00fcr die er keine Zustimmung des Kongresses braucht. Mit seiner Unterschrift schaffte er Umweltschutzbestimmungen seines Vorg\u00e4ngers Barack Obama ab, ordnete den R\u00fcckzug der USA aus dem Transatlantischen Handelsabkommen TPP an und verk\u00fcndete zwei Versionen des ber\u00fcchtigten Muslim-Banns \u2013 doch diese wurden von den Gerichten gestoppt. Trumps Anordnung, wonach Bundeszahlungen an St\u00e4dte gestoppt werden sollen, die illegalen Zuwanderern eine Zuflucht bieten, erfuhr ein \u00e4hnliches Schicksal: Ein Bundesrichter verwarf das Dekret des Pr\u00e4sidenten kurz vor dem Hundert-Tage-Datum.<br \/>Wie von Trump angek\u00fcndigt, nehmen die US-Beh\u00f6rden heute zwar wesentlich mehr Einwanderer fest als unter Obama, wie der Sender NPR meldet. Die Zahl der Abschiebungen ging gemessen am Vergleichszeitraum unter Obama jedoch zur\u00fcck, weil sich die Verfahren vor den Gerichten in die L\u00e4nge ziehen.<br \/>Nicht besonders gut. Zwar setzte er den konservativen Juristen Neil Gorsuch als Verfassungsrichter durch. Doch bei zwei anderen wichtigen Wahlkampfversprechen erlitt der Pr\u00e4sident Niederlagen. Im M\u00e4rz scheiterte er mit der Abschaffung des Gesundheitssystems Obamacare, und auch beim Projekt des Baus einer Mauer an der Grenze zu Mexiko, seinem gr\u00f6\u00dften Wahlkampf-Hit bei rechtskonservativen W\u00e4hlern, musste Trump einen D\u00e4mpfer hinnehmen. Vor wenigen Tagen verzichtete der Pr\u00e4sident auf die Forderung nach Geld f\u00fcr den Baubeginn der Mauer, um eine drohende Haushaltssperre zu vermeiden.<br \/>Auch bei anderen Zielen biss Trump im Kongress auf Granit, obwohl seine Republikaner dort die Mehrheit haben. Seine Forderung nach Amtszeitbegrenzungen f\u00fcr Parlamentarier wanderte sofort in den Papierkorb. Kurz vor Trumps hundertsten Tag im Amt stellte die Regierung die nach eigenen Angaben gr\u00f6\u00dfte Steuerreform in der Geschichte des Landes mit drastischen Steuersenkungen vor \u2013 doch Republikaner im Kongress reagierten entt\u00e4uscht; sie vermissen unter anderem klare Aussagen dar\u00fcber, wie die Reform finanziert werden soll.<br \/>In der Au\u00dfenpolitik kollidierte der Pr\u00e4sident ebenfalls mit einer Realit\u00e4t, die sich als komplizierter erwies, als der Rechtspopulist angenommen hatte. Die atomare Bedrohung durch Nordkorea zwingt Trump zur Zusammenarbeit mit China \u2013 das er vor Kurzem noch wegen angeblich unfairer Handelspraktiken kritisiert hatte. Auch r\u00fcckte der Pr\u00e4sident von seiner sehr nato-kritischen Position ab, die er im Wahlkampf und nach seinem Wahlsieg an den Tag gelegt hatte.<br \/>Gleichzeitig machte der Pr\u00e4sident mit mehreren Entscheidungen klar, dass er anders als der wegen zu gro\u00dfer Zur\u00fcckhaltung kritisierte Obama durchaus zum Einsatz milit\u00e4rischer Mittel bereit ist. Der Raketenangriff auf Syrien Anfang April und der Abwurf der Moab-Super-Bombe auf ein mutma\u00dfliches Terroristen-Ziel in Afghanistan demonstrierten Trumps Hang zu drastischen Machtdemonstrationen. Aus seinem angek\u00fcndigten Ziel, dem Islamischen Staat (IS) in Syrien innerhalb kurzer Zeit endg\u00fcltig den Garaus zu machen, ist jedoch auch mehr als drei Monate nach seiner Amts\u00fcbernahme nichts geworden.<br \/>Das Verh\u00e4ltnis der USA zu Russland entpuppt sich unter Trump, der Wladimir Putin im Wahlkampf gelobt hatte und der laut US-Geheimdiensten von Cyber-Angriffen russischer Hacker auf Clinton profitierte, als wesentlich schwieriger als erwartet. Die Trump-Regierung hat Moskau wegen der russischen Unterst\u00fctzung f\u00fcr den syrischen Staatschef Baschar al Assad mehrfach heftig kritisiert.<br \/>Seine lange sehr positive Haltung gegen\u00fcber Putin haben Zweifel an Donald Trumps Glaubw\u00fcrdigkeit in den USA lauter werden lassen. Die russischen Einmischungsversuche im Wahlkampf sind bisher nicht aufgearbeitet. Zudem sehen sich der Pr\u00e4sident und seine Familie kritischen Fragen nach Interessenskonflikten zwischen ihren Gesch\u00e4ften und der Regierungspolitik ausgesetzt. Seine Steuererkl\u00e4rung will der Pr\u00e4sident nach wie vor nicht offenlegen.<br \/>Angesichts so vieler unbeantworteter Fragen ist es vielleicht kein Wunder, dass Donald Trump bei den meisten US-Amerikanern nicht mehr besonders gut ankommt. Das Demoskopie-Institut Gallup ermittelte eine Zustimmungsrate von 40 Prozent f\u00fcr den Pr\u00e4sidenten \u2013 damit ist Trump nach hundert Tagen weitaus unbeliebter als alle seine Vorg\u00e4nger zu dieser Zeit im Amt.<br \/>Doch f\u00fcr die allermeisten Anh\u00e4nger des Pr\u00e4sidenten z\u00e4hlt das nicht. Eine Umfrage der \u201eWashington Post\u201c ergab, dass 95 Prozent der Trump-W\u00e4hler erneut f\u00fcr ihn stimmen w\u00fcrden. Der Princeton-Historiker Julian Zelizer wies im Sender CNN darauf hin, dass diese Bindung zwischen Trump und seinen W\u00e4hlern auch das Scheitern von Projekten wie bei der Abschaffung von Obamacare \u00fcberstehen k\u00f6nne. \u201eWenn man Verschw\u00f6rungstheorien anh\u00e4ngt, kann man Ausfl\u00fcchte f\u00fcr jedes Scheitern finden\u201c, betonte der Historiker. Nach hundert Tagen im Amt, so findet Zelizer, hat Trump allen Grund, zufrieden zu sein.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 2.4<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/100-tage-donald-trump-populist-im-stimmungstief\/19735236.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/100-tage-donald-trump-populist-im-stimmungstief\/19735236.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Donald Trumps Bilanz nach hundert Tagen im Wei\u00dfen Haus f\u00e4llt durchwachsen aus. 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