<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":523054,"date":"2017-05-07T05:47:00","date_gmt":"2017-05-07T03:47:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=523054"},"modified":"2017-05-07T05:06:59","modified_gmt":"2017-05-07T03:06:59","slug":"weniger-kampfe-in-syrien-nach-einrichten-von-schutzzonen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/05\/weniger-kampfe-in-syrien-nach-einrichten-von-schutzzonen\/","title":{"rendered":"Weniger K\u00e4mpfe in Syrien nach Einrichten von Schutzzonen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die K\u00e4mpfe in Syrien haben nach der Einrichtung von Schutzzonen nachgelassen.<\/b><br \/>\nIn Syrien haben die K\u00e4mpfe zwischen S\u00f6ldnern und Regierungstruppen nach dem Einrichten von Sicherheitszonen am Samstag nachgelassen. An einer wichtigen Front in der nahegelegenen Provinz Hama habe es aber weiterhin Gefechte gegeben, berichtet Reuters. Um Mitternacht trat eine auf die Initiative Russlands getroffene Vereinbarung in Kraft, die Einrichtung von vier Schutzzonen f\u00fcr mindestens sechs Monate vorsieht. Der Iran und die T\u00fcrkei hatten dem Vorschlag zugestimmt. Auch die syrische Regierung sicherte ihre Unterst\u00fctzung zu, teilte aber zugleich mit, den Kampf gegen \u201eTerrroristengruppen\u201c im Land fortzusetzen.<br \/>Die am Samstag vom russischen Au\u00dfenministerium ver\u00f6ffentlichte Vereinbarung \u00fcber die Schutzzonen untersagt den Einsatz von Waffen sowie Luftangriffe in den Gebieten. Zugleich soll Zugang f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe und medizinische Versorgung gew\u00e4hrt werden. Gefl\u00fcchtete Bewohner k\u00f6nnten in den vier Zonen in ihre H\u00e4user zur\u00fcckkehren. Der UN-Syrien-Vermittler Staffan de Mistura hatte die bei den Syrien-Friedensgespr\u00e4chen in der kasachischen Hauptstadt Astana getroffene Vereinbarung als vielversprechend f\u00fcr eine Beruhigung der Lage gew\u00fcrdigt. Auch die Bundesregierung reagierte verhalten positiv: Wenn es gel\u00e4nge, ab Samstag in gewissen Regionen Syriens R\u00e4ume zu schaffen, in denen nicht mehr gek\u00e4mpft wird und in denen humanit\u00e4re Organisationen Zugang erhalten, dann w\u00e4re das ein ermutigender Schritt, hatte Regierungssprecher Steffen Seibert erkl\u00e4rt. \u201eEs wird darauf ankommen, ob diese Einigung auch wirklich umgesetzt wird, und da sehen wir besonders Russland in der Pflicht\u201c, sagte Seibert. Vertreter der syrischen Opposition lehnen das Konzept dagegen mit der Begr\u00fcndung ab, Russland habe in der Vergangenheit nicht zur Umsetzung von vereinbarten Waffenruhen beigetragen.<br \/>Die gr\u00f6\u00dfte Zone zum Schutz von Zivilisten umfasst die n\u00f6rdliche Provinz Idlib sowie angrenzende Bezirke von Latakia, Aleppo und Hama. Dort leben \u00fcber eine Million Menschen. Die drei weiteren Zonen sind in der n\u00f6rdlichen Provinz Homs, in der Region Ghuta im Osten der Hauptstadt Damaskus und im S\u00fcden des Landes an der jordanischen Grenze angesiedelt. Der Kampf gegen die Extremistenmiliz IS, die von Al-Kaida abgespaltene Nusra-Front sowie vereinzelte andere Gruppen soll indes unver\u00e4ndert fortgesetzt werden.<br \/>Die Regierung von Pr\u00e4sident Baschar al-Assad hat in dem seit sechs Jahren anhaltenden Konflikt mit der Unterst\u00fctzung Russlands und des Iran milit\u00e4risch die Oberhand gewonnen. Bestimmte S\u00f6ldner werden laut Reuters \u201edurch die USA zusammen mit der T\u00fcrkei und anderen Verb\u00fcndeten wie Saudi-Arabien unterst\u00fctzt\u201c.<br \/>*** F\u00fcr PR, Gef\u00e4lligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verf\u00fcgung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gef\u00e4llt nat\u00fcrlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Beh\u00f6rden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kr\u00e4ften und attackieren unser Gesch\u00e4ftsmodell.<br \/>Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterst\u00fctzung: Sichern Sie die Existenz der DWN!<br \/>Hier k\u00f6nnen Sie sich f\u00fcr einen kostenlosen Gratismonat registrieren. 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