<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":531850,"date":"2017-05-15T10:32:00","date_gmt":"2017-05-15T08:32:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=531850"},"modified":"2017-05-15T11:07:21","modified_gmt":"2017-05-15T09:07:21","slug":"anne-will-nach-nrw-wahl-2017-ruckenwind-fur-cdu-und-streit-um-koalitionen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/05\/anne-will-nach-nrw-wahl-2017-ruckenwind-fur-cdu-und-streit-um-koalitionen\/","title":{"rendered":"Anne Will nach NRW-Wahl 2017: R\u00fcckenwind f\u00fcr CDU und Streit um Koalitionen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Stellt der Wahlausgang in NRW die Weichen f\u00fcr den Bund? Anne Wills G\u00e4ste sind sich nicht einig. Sie hoffen auf mehr inhaltliche Diskussionen und streiten \u00fcber m\u00f6gliche Koalitionen.<\/b><br \/>\nDarum ging&#8217;s<br \/>Vier Stunden nach dem Schlie\u00dfen der Wahllokale diskutierte Moderatorin Anne Will mit ihren G\u00e4sten das schlechte Ergebnis f\u00fcr die SPD in NRW. Sie wollte wissen, ob an Rhein und Ruhr die Weichen f\u00fcr die Bundestagswahl im September gestellt wurden.<br \/>Darum ging&#8217;s wirklich<br \/>Die Runde hielt sich nicht lange mit der Analyse zum NRW-Ergebnis auf. Vier Politiker und ein Journalist st\u00fcrzten sich stattdessen auf das Thema Bundestagswahlkampf.<br \/>Die G\u00e4ste<br \/>Frontverlauf<br \/>Anne Will bat ihren Kollegen Giovanni di Lorenzo um eine knackige \u00dcberschrift als Zusammenfassung des Wahlergebnisses. Der Zeit-Chef hatte keine parat, er f\u00fcrchtete vielmehr, dass nun ein viermonatiger Schulz-Abgesang beginne und w\u00fcnschte sich stattdessen &#8222;Deutungsdemut&#8220;. Nach einem kurzen Blick auf m\u00f6gliche Gr\u00fcnde f\u00fcr die hohen Verluste von SPD und Gr\u00fcnen in NRW folgten Debatten um m\u00f6gliche Koalitionen und die Bundestagswahl.<br \/>Manuela Schwesig und J\u00fcrgen Trittin zollten zun\u00e4chst Hannelore Kraft Respekt f\u00fcr ihren R\u00fccktritt. Dass die abgew\u00e4hlte Ministerpr\u00e4sidentin so entschieden ihren R\u00fcckzug aus allen \u00c4mtern angek\u00fcndigt habe, zeuge von ihrer Konsequenz und starken Pers\u00f6nlichkeit, meinte die SPD-Kollegin. Trittin sagte, die Gr\u00fcnen h\u00e4tten in NRW mit ihrer Schulpolitik verloren.<br \/>Die Politiker von CDU und FDP freuten sich \u00fcber gewonnene W\u00e4hlerstimmen, ehe Wolfgang Kubicki als erster einen Blick auf die Wahl im September warf: &#8222;Nat\u00fcrlich gibt uns das R\u00fcckenwind f\u00fcr die Bundestagswahl&#8220;, so der FDP-Mann. Es sei in NRW nicht nur \u00fcber landespolitische Themen abgestimmt worden.<br \/>&#8222;Das Rennen ist v\u00f6llig offen&#8220;<br \/>Manuela Schwesig fand, die Bundestagswahl habe eine ganz eigene Dynamik. &#8222;Das Rennen ist f\u00fcr mich v\u00f6llig offen&#8220;, sagte sie und k\u00fcndigte an, ab sofort gehe es nur noch um das Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz. Die SPD sei &#8222;immer noch das moderne soziale Gesicht&#8220; und werde inhaltliche Themen wie berufliche Bildung, Fachkr\u00e4ftemangel und Sicherheit in den Vordergrund stellen.<br \/>Auf Anne Wills Frage, warum die SPD sich nicht jetzt schon mehr daf\u00fcr eingesetzt habe, sagte Schwesig, einiges sei mit Angela Merkel nicht umzusetzen gewesen. &#8222;Frau Merkel hat sicher Verdienste f\u00fcr die Vergangenheit, sie steht aber nicht mehr f\u00fcr die Zukunft&#8220;, so die SPD-Frau und warf der Kanzlerin vor, keine Ideen f\u00fcr die n\u00e4chsten vier Jahre zu haben.<br \/>Die Runde stritt dar\u00fcber, wer die innere Sicherheit des Landes besser im Griff hat. Bouffier lobte Hessens Video\u00fcberwachung und Schleierfahndung und sagte, schlimmer als umstrittene Methoden f\u00e4nden die B\u00fcrger, wenn sie beklaut w\u00fcrden. Bouffier macht au\u00dferdem die inhaltliche Unsch\u00e4rfe von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz f\u00fcr die Schlappen der Partei in NRW und Schleswig-Holstein mitverantwortlich.<br \/>Giovanni di Lorenzo sieht einen Grund f\u00fcr die Verluste der linken Parteien darin, dass sie \u00c4ngste und Sorgen der B\u00fcrger nicht ernst genug genommen h\u00e4tten. F\u00fcr ihn sei schwer zu verstehen, warum sich SPD und Gr\u00fcne so schwer mit Problemen wie der Sicherheit auf der Stra\u00dfe t\u00e4ten: &#8222;Die Leute bekommen da st\u00e4ndig das Gef\u00fchl, ich nehme dich nicht ernst, eigentlich bist du ein Hysteriker, und das straft der W\u00e4hler ab&#8220;, meinte der Journalist. Abgesehen davon findet er gut, dass jetzt zwei gro\u00dfe Volksparteien um die Mitte k\u00e4mpften, denn &#8222;wenn das ausf\u00e4llt, werden die R\u00e4nder stark.&#8220;<br \/>Koalitionen werden nicht einfacher<br \/>Rot-Rot-Gr\u00fcn, Jamaika oder Ampeln? Die Politiker diskutierten lautstark m\u00f6gliche oder sinnvolle Koalitionen f\u00fcr Schleswig-Holstein, NRW und den Bund. J\u00fcrgen Trittin vertrat die These, aus machtpolitischen Gr\u00fcnden sei es sinnvoll, wenn die kleinen Parteien sich verb\u00fcndeten und &#8222;die gr\u00f6\u00dfte gro\u00dfe Partei in die Machtlosigkeit schicken.&#8220; Bouffier fand das bremsend und Kubicki absurd. Schwesig fehlte beim Taktieren ihrer m\u00e4nnlichen Kollegen das Interesse f\u00fcr die echten Anliegen der B\u00fcrger.<br \/>Das Thema Koalitionen hatte vor allem f\u00fcr Trittin und Kubicki enormen Z\u00fcndstoff und bewies: Einfacher wird es nicht. Kubicki, der sich in Schleswig-Holstein am Montag zu Sondierungsgespr\u00e4chen mit den Gr\u00fcnen trifft, freute sich, die nicht mit seinem Gespr\u00e4chspartner des Abends f\u00fchren zu m\u00fcssen: &#8222;Dieser Trittin ist unertr\u00e4glich.&#8220;<br \/>Hier k\u00f6nnen Sie die Sendung online sehen.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 3.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/panorama\/fernsehen\/anne-will-nach-nrw-wahl-2017-rueckenwind-fuer-cdu-und-streit-um-koalitionen-aid-1.6821168\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.rp-online.de\/panorama\/fernsehen\/anne-will-nach-nrw-wahl-2017-rueckenwind-fuer-cdu-und-streit-um-koalitionen-aid-1.6821168<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stellt der Wahlausgang in NRW die Weichen f\u00fcr den Bund? 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