<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":542204,"date":"2017-05-23T09:58:00","date_gmt":"2017-05-23T07:58:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=542204"},"modified":"2017-05-23T11:29:07","modified_gmt":"2017-05-23T09:29:07","slug":"griechenland-euro-staaten-vertagen-entscheidung-uber-weitere-kredite","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2017\/05\/griechenland-euro-staaten-vertagen-entscheidung-uber-weitere-kredite\/","title":{"rendered":"Griechenland: Euro-Staaten vertagen Entscheidung \u00fcber weitere Kredite"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Trotz harter Sparanstrengungen muss das pleitebedrohte Griechenland weiter auf eine feste Zusage f\u00fcr einen neuen Kredit warten. &#8222;Eine Einigung war sehr nahe&#8220;, verlautet vom Ratsvorsitz der EU.<\/b><br \/>\nTrotz harter Sparanstrengungen muss das pleitebedrohte Griechenland weiter auf eine feste Zusage f\u00fcr einen neuen Kredit warten. Die Finanzminister der Euro-Staaten konnten sich am Montagabend in Br\u00fcssel nicht auf weitere Hilfszusagen einigen. Bis 15. Juni soll nun eine L\u00f6sung stehen, damit im Juli bis zu sieben Milliarden Euro flie\u00dfen k\u00f6nnen. Knackpunkt in den Verhandlungen ist die Frage, ob Griechenland seine Schulden langfristig schultern kann oder Erleichterungen braucht.<br \/>Trotz der Vertagung gibt sich Malta als derzeitiger EU-Ratsvorsitz optimistisch. \u201eEine Einigung war sehr nahe\u201c, sagte der maltesische Finanzminister Edward Scicluna am Dienstagmorgen in Br\u00fcssel. Er erwarte einen Kompromiss. \u201eDas ist sehr wichtig f\u00fcr Griechenland, f\u00fcr die Europ\u00e4ische Union und auch f\u00fcr den Internationalen W\u00e4hrungsfonds.\u201c<br \/>Griechenland steht wieder einmal unter Druck, weil die Regierung im Juli Schulden in H\u00f6he von gut sechs Milliarden Euro zur\u00fcckzahlen muss. Knackpunkt war zuletzt die Rolle des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) im aktuellen Hilfsprogramm. \u201eEs ist Zeit f\u00fcr den IWF, an Bord zu kommen\u201c, hatte Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem vor Beginn der Sitzung gemahnt. Die Bundesregierung besteht auf einer Beteiligung des IWF &#8211; das erh\u00f6he das Vertrauen m\u00f6glicher privater Geldgeber, lautet das Argument.<br \/>Doch die Washingtoner Institution h\u00e4lt die griechische Schuldenlast f\u00fcr zu gro\u00df. Deshalb verlangt sie Schuldenerleichterungen. Bundesfinanzminister Wolfgang Sch\u00e4uble (CDU) will dar\u00fcber aber fr\u00fchestens 2018 entscheiden, wenn das Hilfsprogramm ausl\u00e4uft.<br \/>Seit 2010 erh\u00e4lt Griechenland internationale Kredite. Mittlerweile l\u00e4uft das dritte, im Sommer 2015 vereinbarte Hilfsprogramm mit einem Umfang von bis zu 86 Milliarden Euro. Zahlungen erh\u00e4lt Griechenland allerdings nur in Teilsummen. Ob die einzelnen<br \/>Tranchen ausgezahlt werden, h\u00e4ngt unter anderem vom Fortschritt der Reformen ab, zu denen sich Athen im Gegenzug verpflichtet hat.<br \/>Um die frischen Hilfskredite zu erhalten, hatte Griechenland in der vergangenen Woche ein weiteres hartes Sparprogramm in H\u00f6he von knapp f\u00fcnf Milliarden Euro beschlossen. So sollen unter anderem die Renten ab dem 1. Januar 2019 um bis zu 18 Prozent gek\u00fcrzt werden. Ein Jahr sp\u00e4ter soll auch der j\u00e4hrliche Steuerfreibetrag von heute 8636 Euro auf 5700 Euro gesenkt werden. Das soll j\u00e4hrlich mehr als zwei Milliarden Euro in die Staatskasse sp\u00fclen. (dpa)<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 3.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/griechenland-euro-staaten-vertagen-entscheidung-ueber-weitere-kredite\/19840620.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/griechenland-euro-staaten-vertagen-entscheidung-ueber-weitere-kredite\/19840620.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz harter Sparanstrengungen muss das pleitebedrohte Griechenland weiter auf eine feste Zusage f\u00fcr einen neuen Kredit warten. &#8222;Eine Einigung war sehr nahe&#8220;, verlautet vom Ratsvorsitz der EU. 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