<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":854825,"date":"2018-01-28T00:07:00","date_gmt":"2018-01-27T22:07:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=854825"},"modified":"2018-01-28T00:15:30","modified_gmt":"2018-01-27T22:15:30","slug":"ende-der-fursorge","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2018\/01\/ende-der-fursorge\/","title":{"rendered":"Ende der F\u00fcrsorge"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Zeitreise ins Abstiegsjahr: Die Fans pfeifen ihr Team aus &#8211; und der VfB muss Fragen zur Zukunft von Trainer Hannes Wolf beantworten.<\/b><br \/>\nZeitreise ins Abstiegsjahr: Die Fans pfeifen ihr Team aus &#8211; und der VfB muss Fragen zur Zukunft von Trainer Hannes Wolf beantworten.<br \/>Am Ende trauten sich die Spieler des VfB Stuttgart gar nicht mehr bis \u00fcber die Strafraumgrenze hinaus. Das hatten sie schon w\u00e4hrend des Spiels gegen den FC Schalke 04 nicht getan. Und auch der Schlusspfiff nach dem 0:2 (0:2) \u00e4nderte nichts daran. Vielmehr schien er die Hemmungen zu verst\u00e4rken. Was die Spieler dort hinter der Strafraumgrenze erwartete, klang aggressiv, frustriert und bedrohlich. Zu nah wollten sich die Spieler also nicht dorthin wagen, wo ihre Fans aufgesprungen waren und mit wutverzerrten Gesichtern pfiffen, &#8222;Wir haben die Schnauze voll!&#8220; und &#8222;Aufwachen!&#8220; schrien. Verunsichert und auch etwas ratlos \u00fcber das, was gerade passiert war, staksten die Spieler mit gro\u00dfem Sicherheitsabstand auf der Stelle.<br \/>Es war eine Zeitreise ins Fr\u00fchjahr 2016, die sich nicht gut anf\u00fchlte f\u00fcr den VfB Stuttgart. Seit der Klub in die zweite Liga abgestiegen war, waren die Fans eine eher f\u00fcrsorgliche Beziehung mit der Mannschaft eingegangen. Nach Monaten der Unterst\u00fctzung aber war am Samstag nach der siebten Niederlage im achten Spiel die Geduld vorbei &#8211; und die Stimmung wieder dort, wo sie im Abstiegskampf war, der mit dem Abstieg endete.<br \/>&#8222;Wir sind alle gut beraten, jetzt erst mal eine Nacht dar\u00fcber zu schlafen&#8220;, sagte Stuttgarts Sportvorstand Michael Reschke. &#8222;Wir werden uns morgen alle zusammensetzen, und dann z\u00e4hlt nur eins: Wie bereiten wir uns optimal auf Wolfsburg vor? Das ist das Wesentliche.&#8220; Stuttgart rutschte am Samstag auf Tabellenplatz 15 ab, mit drei Punkten Vorsprung auf Werder Bremen &#8211; aber doch wieder gef\u00e4hrlich nahe in der Region der Rangliste, die Schwaben meiden wollen. Wird als Konsequenz also branchen\u00fcblich der Trainer in Frage gestellt? &#8222;Das w\u00fcrde ich im Moment komplett ausschlie\u00dfen&#8220;, sagte Reschke. &#8222;Mit dem Trainer sitzen wir morgen zusammen, und mit ihm werden wir uns auch vorbereiten auf Wolfsburg.&#8220; Aber allen sei klar, dass dieses Spiel eine herausragende Bedeutung habe.<br \/>Schon nach dem 2:3 gegen Mainz war eine Reaktion erwartet worden. Das Spiel gegen Schalke aber glich einer Reihung ausbleibender Reaktionen. Stuttgart spielte \u00fcber die meiste Zeit ohne Ideen und mit einer erschreckend hohen Fehlerquote in entscheidenden Aktionen. Allein in der ersten H\u00e4lfte spielte der VfB 42 Fehlp\u00e4sse. In den Zweik\u00e4mpfen zu harmlos, verloren die Stuttgarter nach kurzem Aufb\u00e4umen zu Beginn beider Halbzeiten jegliche Emotionalit\u00e4t. Vor ein paar Tagen noch hatte Hannes Wolf seine Mannschaft gegen den Vorwurf der fehlenden Mentalit\u00e4t verteidigt, gegen Schalke aber zeigte sich die Problematik erneut. Zumal auch die ausbleibende Aggressivit\u00e4t im Angriffsspiel auffiel. Die Rolle des Spielmachers \u00fcbernahm im Prinzip Abwehrspieler Benjamin Pavard.<br \/>Die G\u00e4ste hingegen waren sicherer und mutiger im Spielaufbau &#8211; vor allem durch die fr\u00fche F\u00fchrung, die einem bew\u00e4hrten Muster folgte. Nach einem Freisto\u00df von Daniel Caligiuri sprang Naldo h\u00f6her als alle anderen und lenkte den Ball per Kopf zum 1:0 ins Tor (14. Minute). &#8222;Wir spielen unsere St\u00e4rken aus&#8220;, sagte Schalkes Trainer Domenico Tedesco. &#8222;Dass sich unsere Mannschaft entwickelt, hat man auch heute gesehen.&#8220; F\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter foulte der am Dienstag aus Dortmund verpflichtete Jacob Bruun Larsen bei seinem Startelfdeb\u00fct Leon Goretzka in einer ungef\u00e4hrlichen Situation mit hohem Bein an der Strafraumgrenze. Den Foulelfmeter zum 2:0 verwandelte Amine Harit (19.).<br \/>Schalke lauerte danach auf Konter und Fehler &#8211; die der VfB verl\u00e4sslich lieferte. &#8222;Wir haben die B\u00e4lle im Gegenpressing schnell verloren&#8220;, sagte Wolf. &#8222;Eigentlich wollten wir aus der F\u00fcnferkette aggressiv nach vorne verteidigen. Das ist uns nicht gelungen.&#8220; Kurz vor der Pause immerhin kam der VfB durch Gomez zu zwei Chancen; die erste blockte Matija Nastasic ab, den kurz darauffolgenden Kopfball nach einer Ecke kl\u00e4rte Max Meyer auf der Linie. Dass Wolf in der zweiten H\u00e4lfte Daniel Ginczek als zweite Spitze neben Gomez einwechselte, brachte zwar anfangs neue Energie, aber keine weiteren Torchancen. Schalke hingegen h\u00e4tte auf 3:0 erh\u00f6hen k\u00f6nnen, beispielsweise in der 65. Minute, als Yevhen Konoplyanka nach einem Querpass von Harit am leeren Tor vorbeischoss.<br \/>&#8222;Wir haben gegen Berlin gewonnen, dann ein richtig schlechtes Spiel gegen Mainz gemacht und jetzt pl\u00f6tzlich das Gef\u00fchl, dass es hier eskaliert&#8220;, sagte Wolf, der vom Endspielcharakter gegen Wolfsburg nichts wissen wollte. &#8222;Das ist alles nicht wichtig und fies f\u00fcr die Jungs. Die Debatte hilft der Mannschaft nicht. Wir haben den Leuten in den letzten anderthalb Jahren so viele fantastische Spiele geschenkt und hatten nur vier Niederlagen in der Zeit.&#8220; Das aber, das wei\u00df auch er, ist inzwischen eben schon lange her.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 1.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/stuttgart-verliert-ende-der-fuersorge-1.3843437?source=rss\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/stuttgart-verliert-ende-der-fuersorge-1.3843437?source=rss<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zeitreise ins Abstiegsjahr: Die Fans pfeifen ihr Team aus &#8211; und der VfB muss Fragen zur Zukunft von Trainer Hannes Wolf beantworten. 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