<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":940182,"date":"2018-04-01T04:09:00","date_gmt":"2018-04-01T02:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=940182"},"modified":"2018-04-01T05:47:50","modified_gmt":"2018-04-01T03:47:50","slug":"israel-spricht-von-schutz-vor-terror","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/de\/2018\/04\/israel-spricht-von-schutz-vor-terror\/","title":{"rendered":"Israel spricht von &quot;Schutz vor Terror&quot;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Als &#8222;Schutz vor Terror&#8220; hat Israel sein Vorgehen an der Grenze zum Gazastreifen verteidigt. Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Erdogan sprach hingegen von einem &#8222;Massaker&#8220;. UN und EU forderten unabh\u00e4ngige Ermittlungen der Gewalt mit mindestens 15 Toten.<\/b><br \/>\nAls &#8222;Schutz vor Terror&#8220; hat Israel sein Vorgehen an der Grenze zum Gazastreifen verteidigt. Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Erdogan sprach hingegen von einem &#8222;Massaker&#8220;. UN und EU forderten unabh\u00e4ngige Ermittlungen der Gewalt mit mindestens 15 Toten.<br \/>Nach den t\u00f6dlichen Sch\u00fcssen israelischer Soldaten auf Pal\u00e4stinenser bei Massenprotesten im Gazastreifen hat die Regierung das Vorgehen der Armee an der Grenze des K\u00fcstengebietes verteidigt. &#8222;Der Sperrzaun zwischen Israel und dem Gazastreifen trennt zwischen einem souver\u00e4nen Staat und einer Terrororganisation&#8220;, erkl\u00e4rte das Au\u00dfenministerium. &#8222;Er trennt zwischen einem Staat, der seine B\u00fcrger sch\u00fctzt, und M\u00f6rdern, die Angeh\u00f6rige ihres eigenen Volkes in die Gefahr schicken.&#8220;<br \/>\u00c4hnlich argumentierte Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanyahu: &#8222;Israel geht mit Entschlossenheit vor, um seine Souver\u00e4nit\u00e4t und die Sicherheit seiner B\u00fcrger zu sch\u00fctzen.&#8220;<br \/>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmud Abbas machte Israel f\u00fcr die Eskalation verantwortlich. &#8222;Die gro\u00dfe Zahl von M\u00e4rtyrern und Verwundeten bei friedlichen Protesten zeigt, dass die internationale Gemeinschaft einschreiten muss, um unser pal\u00e4stinensisches Volk zu sch\u00fctzen&#8220;, sagte Abbas.<br \/>Zehntausende Pal\u00e4stinenser, darunter zahlreiche Frauen und Kinder, hatten f\u00fcr ein &#8222;Recht auf R\u00fcckkehr&#8220; nach Israel demonstriert. Nach israelischen Angaben versuchten einige, die Sperranlage zu durchbrechen. Auf diese und auf Demonstranten, die Steine und Brandbomben schleuderten, wurde nach israelischen Angaben geschossen. Zehn der Toten h\u00e4tten einen &#8222;dokumentierten Terror-Hintergrund&#8220;, erkl\u00e4rte die Armee. Im Gazastreifen herrscht die radikalislamische Hamas.<br \/>Die Hamas wollte mit der Aktion ihren Anspruch auf ein &#8222;Recht auf R\u00fcckkehr&#8220; f\u00fcr pal\u00e4stinensische Fl\u00fcchtlinge und deren Nachkommen in das Gebiet des heutigen Israels untermauern. Israel lehnt eine Aufnahme der Menschen in das eigene Staatsgebiet ab.<br \/>Nach Angaben der Gesundheitsbeh\u00f6rden in Gaza wurden bei den Protesten am Freitag mindestens 15 Pal\u00e4stinenser get\u00f6tet und mehr als 1400 Menschen verletzt, darunter 758 durch scharfe Munition. Nach den blutigen Auseinandersetzungen traf sich der UN-Sicherheitsrat zu einer Dringlichkeitssitzung, konnte sich aber auf keine gemeinsame Entschlie\u00dfung einigen. Die USA blockierten eine von Kuwait entworfene Erkl\u00e4rung zu den blutigen Zusammenst\u00f6\u00dfen. Mehrere Redner riefen beide Seiten zur Zur\u00fcckhaltung auf. UN-Generalsekret\u00e4r Antonio Guterres forderte eine &#8222;unabh\u00e4ngige und transparente Untersuchung&#8220; der Gewalt.<br \/>Das fordert auch die EU. &#8222;Meinungs- und Versammlungsfreiheit sind Grundrechte, die respektiert werden m\u00fcssen&#8220;, erkl\u00e4rte die Au\u00dfenbeauftragte Federica Mogherini.<br \/>\u00c4gypten und Iran kritisierten das Vorgehen Israels scharf. Iran unterst\u00fctzt die radikal-islamische Hamas in Gaza und betrachtet Israel als seinen Erzfeind. Auch aus der T\u00fcrkei kam scharfe Kritik am Vorgehen Israels. Staatspr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan sprach von einem &#8222;Massaker&#8220;. Seine Regierung werde &#8222;israelischen Terror&#8220; immer und \u00fcberall anprangern, sagte Erdogan vor Anh\u00e4ngern in Istanbul. Er f\u00fcgte hinzu: &#8222;Wir werden unsere pal\u00e4stinensischen Br\u00fcder in ihren rechtm\u00e4\u00dfigen Anliegen bis zum Ende unterst\u00fctzen.&#8220;<br \/>Im Gazastreifen gingen die Protestaktionen weiter. Allerdings nahmen deutlich weniger Menschen als am Vortag teil. Bei Zusammenst\u00f6\u00dfen entlang der Grenze seien nach pal\u00e4stinensischen Angaben etwa 70 Menschen durch Sch\u00fcsse verletzt worden. In Hebron kam es zu einigen Zusammenst\u00f6\u00dfen zwischen Pal\u00e4stinensern und israelischen Sicherheitskr\u00e4ften.<br \/>Zuvor hatten Tausende Menschen an den Bestattungen der Get\u00f6teten teilgenommen. F\u00fcr den Gazastreifen und das Westjordanland galt zudem ein Generalstreik. Die Trauernden trugen pal\u00e4stinensische Flaggen, einige riefen nach &#8222;Rache&#8220; und schossen in die Luft. Nach Hamas-Angaben sind unter den Toten f\u00fcnf Hamas-Mitglieder. Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Abbas erkl\u00e4rte den Samstag zum nationalen Tag der Trauer.<br \/>Die Proteste sollen sechs Wochen dauern, bis zum 14. Mai. Dann j\u00e4hrt sich die israelische Staatsgr\u00fcndung zum 70. Mal. F\u00fcr die Pal\u00e4stinenser ist der 14. Mai der Nakba-Tag, der Tag der Katastrophe.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 1.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/israel-gazastreifen-101.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/israel-gazastreifen-101.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als &#8222;Schutz vor Terror&#8220; hat Israel sein Vorgehen an der Grenze zum Gazastreifen verteidigt. 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