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Europa League: Trotz des bitteren Ausscheidens nach dem 3: 2 gegen Ajax Amsterdam ist Schalke 04 stolz auf den Willen der Mannschaft.
In den Tiefen der Schalker Arena gibt es eine Kapelle, sie liegt nicht weit entfernt von den Spielerkabinen. Um 23.43 Uhr am Donnerstagabend, kurz nach Abpfiff dieses denkwürdigen Europapokal-Spiels, haben sie die Kapelle abgeschlossen, und wenn man so will, war das nur folgerichtig. Schalke ist vom Glauben abgefallen. Oder, wie es Kapitän Benedikt Höwedes sagte: « Der Fußballgott ist nicht immer gerecht. »
20 Minuten vor dem Ende des Viertelfinal-Rückspiels gegen Ajax Amsterdam waren die Schalke mit dem Treffer zum 3: 0 schon beinahe ins Halbfinale der Europa League eingezogen – doch zehn Minuten später war es wieder vorbei mit dem Traum, 20 Jahre nach Schalkes Uefa-Cup-Triumph eine neue Eurofighter -Generation zu feiern. Binnen acht Minuten machten die Niederländer in der Verlängerung und in Unterzahl aus einem 0: 3-Rückstand noch den 2: 3-Endstand und zogen ins Halbfinale ein.
« Ich habe eigentlich selbst nicht mehr daran geglaubt », gestand Amsterdams deutscher Linksaußen Amin Younes, der eine Minute vor dem Ende der Verlängerung das 2: 3 erzielt hatte.

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