<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1060899,"date":"2018-06-27T06:01:00","date_gmt":"2018-06-27T04:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1060899"},"modified":"2018-06-27T06:04:32","modified_gmt":"2018-06-27T04:04:32","slug":"studie-jedes-dritte-kind-ohne-berufstatige-mutter-lebt-dauerhaft-in-armut","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2018\/06\/studie-jedes-dritte-kind-ohne-berufstatige-mutter-lebt-dauerhaft-in-armut\/","title":{"rendered":"Studie: Jedes dritte Kind ohne berufst\u00e4tige Mutter lebt dauerhaft in Armut"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Ob ein Kind in Armut aufw\u00e4chst, h\u00e4ngt laut einer Studie stark davon ab, ob die Mutter berufst\u00e4tig ist. Familien mit nur einem Verdiener haben ein erh\u00f6htes Armutsrisiko.<\/b><br \/>\nKinder aus Familien, in denen die Mutter nicht erwerbst\u00e4tig ist, sind besonders h\u00e4ufig von Armut bedroht. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, wie diese mitteilte. Das klassische Ein-Verdiener-Modell in Familien reicht demnach in vielen F\u00e4llen nicht aus, um Kindern ein abgesichertes Aufwachsen zu erm\u00f6glichen.<br \/>Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchten, wie sich die Erwerbst\u00e4tigkeit von Frauen auf die Kinderarmut auswirkt. Sie fanden heraus, dass jedes dritte Kind in Paarfamilien dauerhafte oder wiederkehrende Armutslagen erf\u00e4hrt, wenn seine Mutter \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum nicht erwerbst\u00e4tig ist. Bei weiteren 30 Prozent komme es zu kurzzeitigen Armutserfahrungen. Wenn die Mutter hingegen dauerhaft in Vollzeit, Teilzeit oder Minijobs arbeitet, kommt es den Angaben zufolge nur selten zu Kinderarmut.<br \/>In Ein-Eltern-Familien beeinflusst die Erwerbst\u00e4tigkeit der Mutter laut der Studie noch st\u00e4rker das Armutsrisiko der Kinder. Nur wenn eine alleinerziehende Mutter \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum in Vollzeit erwerbst\u00e4tig ist, k\u00f6nne in den meisten F\u00e4llen verhindert werden, dass ihre Kinder in einer dauerhaften Armutslage aufwachsen. Ist eine alleinerziehende Mutter nicht erwerbst\u00e4tig, wachse das Kind mit einer Wahrscheinlichkeit von 96 Prozent in dauerhafter oder wiederkehrender Armut auf.<br \/>Die Studie definiert Armut so, dass eine Familie mit weniger als 60 Prozent des mittleren \u00e4quivalenzgewichteten Haushaltsnettoeinkommens auskommen muss oder staatliche Grundsicherungsleistungen wie Hartz IV bezieht.<br \/>Diese Kinder leben laut der Untersuchung zwar meist nicht obdachlos auf der Stra\u00dfe. Es ist f\u00fcr sie aber besonders schwierig, am sozialen und kulturellen Leben teilzuhaben. So sind drei von vier Kindern und Jugendlichen aus sicheren finanziellen Verh\u00e4ltnissen in Vereinen aktiv. Von ihren Altersgenossen, die dauerhaft in Armut leben, sind dies weniger als 40 Prozent. Letztere gaben au\u00dferdem auch seltener an, viele enge Freunde zu haben. Sie beklagten doppelt so h\u00e4ufig wie abgesicherte Jugendliche, in ihrer Freizeit nicht an ihrer Wunschaktivit\u00e4t teilnehmen zu k\u00f6nnen und sich weniger zugeh\u00f6rig zu f\u00fchlen.<br \/>\u00ab\u00a0Kinder m\u00fcssen unabh\u00e4ngig von ihren Familien so unterst\u00fctzt werden, dass sie nicht vom gesellschaftlichen Leben abgekoppelt sind\u00a0\u00bb, fordert J\u00f6rg D\u00e4ger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung. Wenn Vereinsmitgliedschaft und andere Freizeitaktivit\u00e4ten weiterhin stark vom Einkommen der Eltern abhingen, reiche das Bildungs- und Teilhabepaket offensichtlich nicht aus. Die Bertelsmann Stiftung fordert ein neues Teilhabegeld f\u00fcr Kinder und eine hochwertige Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur, die durch unb\u00fcrokratische Hilfe vor Ort erg\u00e4nzt werden soll.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 1.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/familie\/2018-06\/studie-familien-kinderarmut-erwerbstaetigkeit-mutter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/familie\/2018-06\/studie-familien-kinderarmut-erwerbstaetigkeit-mutter<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob ein Kind in Armut aufw\u00e4chst, h\u00e4ngt laut einer Studie stark davon ab, ob die Mutter berufst\u00e4tig ist. 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