<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1126560,"date":"2018-08-13T17:01:00","date_gmt":"2018-08-13T15:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1126560"},"modified":"2018-08-13T17:10:27","modified_gmt":"2018-08-13T15:10:27","slug":"extremismus-usa-tausende-demonstrieren-gegen-rechtsextremisten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2018\/08\/extremismus-usa-tausende-demonstrieren-gegen-rechtsextremisten\/","title":{"rendered":"Extremismus &#8211; USA: Tausende demonstrieren gegen Rechtsextremisten"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Rechtsextremisten mobilisieren f\u00fcr einen Aufmarsch vor dem Wei\u00dfen Haus, ausgerechnet am Jahrestag der Proteste von Charlottesville.<\/b><br \/>\nWashington (dpa) &#8211; Ein Jahr nach den t\u00f6dlichen Protesten in Charlottesville haben Rechtsextremisten in den USA eine empfindliche Niederlage einstecken m\u00fcssen.<br \/>Zu einem vielbeachteten Aufmarsch vor dem Wei\u00dfen Haus in Washington unter dem Motto \u00ab\u00a0Vereint die Rechte 2\u00a0\u00bb erschienen nur wenige Dutzend Teilnehmer. Zugleich gingen Tausende Gegendemonstranten auf die Stra\u00dfe &#8211; und ihr w\u00fctender Protest richtete sich auch gegen US-Pr\u00e4sident Donald Trump.<br \/>Die Polizei musste die Extremisten mit einem massiven Aufgebot von der U-Bahn zu der genehmigten Demonstration vor dem Wei\u00dfen Haus geleiten. Sicherheitskr\u00e4fte riegelten die Veranstaltung weitr\u00e4umig ab und vermieden somit Zusammenst\u00f6\u00dfe zwischen den beiden Gruppen.<br \/>Die Polizei wollte keine Details zu der Gr\u00f6\u00dfe der Demonstrationen herausgeben. Sch\u00e4tzungen zufolge nahmen an dem Protest der Rechten gerade einmal zwischen 20 und 30 Menschen teil, w\u00e4hrend die Gegendemonstranten deutlich in der \u00dcberzahl waren.<br \/>Im Zuge der Demonstration \u00ab\u00a0Vereint die Rechte\u00a0\u00bb in Charlottesville war es am 12. August 2017 zu schweren Ausschreitungen gekommen. Ein Rechtsextremist steuerte ein Auto in eine Gruppe Gegendemonstranten. Die 32-j\u00e4hrige Heather Heyer starb, viele Menschen wurden verletzt. Damals waren weitaus mehr Rechtsextremisten aufmarschiert. Teile der rechtsextremen Szene hatten sich vor der Kundgebung am Sonntag davon distanziert und sie als \u00ab\u00a0destruktiv\u00a0\u00bb kritisiert.<br \/>Am Sonntag st\u00f6rten Gegendemonstranten an der Absperrung die rechte Veranstaltung mit Sprechch\u00f6ren wie \u00ab\u00a0Geht nach Hause, Nazis\u00a0\u00bb oder \u00ab\u00a0Schande, Schande, Schande\u00a0\u00bb, wie ein dpa-Reporter berichtete. Auf Transparenten war \u00ab\u00a0Stoppt rassistische Angriffe\u00a0\u00bb und \u00ab\u00a0Nur ein toter Faschist ist ein guter Faschist\u00a0\u00bb zu lesen. Auf Bildern von Trump stand in roten Lettern das Wort \u00ab\u00a0Rassist\u00a0\u00bb, auf Plakaten wurde die Abl\u00f6sung Trumps und seines Vizepr\u00e4sidenten Mike Pence gefordert.<br \/>Auf dem rund f\u00fcnfmin\u00fctigen Weg zur Polizei wurden die beiden Trump-Anh\u00e4nger als \u00ab\u00a0Nazis\u00a0\u00bb beschimpft, geschubst, gesto\u00dfen, mit Wasser \u00fcbergossen und mit Plastikflaschen beworfen. Ein Gegendemonstrant spr\u00fchte silberne Farbe auf die langen Haare des Mannes. Die beiden Trump-Unterst\u00fctzer blieben dabei friedlich.<br \/>Trump war nach dem t\u00f6dlichen Protest vor einem Jahr daf\u00fcr kritisiert worden, die rechtsextreme Gewalt nicht eindeutig verurteilt zu haben. \u00ab\u00a0Ich denke, dass die Schuld auf beiden Seiten liegt\u00a0\u00bb, hatte er damals gesagt. Es habe auf beiden Seiten auch \u00ab\u00a0sehr gute Menschen\u00a0\u00bb gegeben. Trump hatte damit Emp\u00f6rung ausgel\u00f6st &#8211; die unter seinen Kritikern bis heute anh\u00e4lt.<br \/>Deutlicher als Trump &#8211; dessen Tweet man wieder so lesen k\u00f6nnte, dass er die Gewalt von links wom\u00f6glich mit der von rechts gleichsetzt &#8211; bezog seine Tochter Ivanka Trump Stellung gegen Rechtsextremismus. Sie schrieb auf Twitter: \u00ab\u00a0In unserem gro\u00dfartigen Land gibt es keinen Platz f\u00fcr wei\u00dfe Vorherrschaft, Rassismus und Neonazismus.\u00a0\u00bb<br \/>Trump selber war w\u00e4hrend des rechten Aufmarschs nicht im Wei\u00dfen Haus, sondern machte Urlaub in einem seiner Golfresorts &#8211; er wurde erst am Montag wieder zur\u00fcck in Washington erwartet. Das Thema Rassismus d\u00fcrfte ihm erhalten bleiben. Der Sender CBS ver\u00f6ffentlichte am Jahrestag der Proteste von Charlottesville eine Umfrage, wonach 58 Prozent der Amerikaner seinen Umgang mit dem Thema missbilligen, nur 41 Prozent hei\u00dfen es gut. 61 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Rassenspannungen im vergangenen Jahr zugenommen haben.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 6.4<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/id_84271102\/extremismus-usa-tausende-demonstrieren-gegen-rechtsextremisten.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/id_84271102\/extremismus-usa-tausende-demonstrieren-gegen-rechtsextremisten.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rechtsextremisten mobilisieren f\u00fcr einen Aufmarsch vor dem Wei\u00dfen Haus, ausgerechnet am Jahrestag der Proteste von Charlottesville. 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