<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1181871,"date":"2018-09-21T22:54:00","date_gmt":"2018-09-21T20:54:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1181871"},"modified":"2018-09-21T23:06:11","modified_gmt":"2018-09-21T21:06:11","slug":"moorbrand-bei-meppen-polizei-durchsucht-bundeswehrgelande","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2018\/09\/moorbrand-bei-meppen-polizei-durchsucht-bundeswehrgelande\/","title":{"rendered":"Moorbrand bei Meppen: Polizei durchsucht Bundeswehrgel\u00e4nde"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Der Moorbrand auf dem Bundeswehrgel\u00e4nde bei Meppen droht sich weiter auszubreiten. Der Landkreis rief den Katastrophenfall aus. Polizisten durchsuchten die Kommandostelle.<\/b><br \/>\nDer Moorbrand auf dem Bundeswehrgel\u00e4nde bei Meppen droht sich weiter auszubreiten. Der Landkreis rief den Katastrophenfall aus. Polizisten durchsuchten die Kommandostelle.<br \/>Wegen des Moorbrandes bei Meppen haben Polizei und Staatsanwaltschaft das betroffene Bundeswehrgel\u00e4nde durchsucht. Die Beamten ermitteln gegen unbekannt wegen des Anfangsverdachts der fahrl\u00e4ssigen Brandstiftung.<br \/>Ziel der Durchsuchungen sei es gewesen, unter anderem Datentr\u00e4ger und Protokolle sicherzustellen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Unterlagen sollten Aufschluss dar\u00fcber geben, wie genau die Schie\u00df\u00fcbung abgelaufen ist und ob es dabei Verst\u00f6\u00dfe gegen brandschutzrechtliche Schutzvorschriften gegeben haben k\u00f6nnte.. Der Moorbrand war bei Raketentests auf dem Bundeswehrgel\u00e4nde Anfang September ausgebrochen. Mittlerweile brennen dort 800 Hektar Torf.<br \/>Inzwischen droht der Brand auf benachbarte D\u00f6rfer \u00fcberzugreifen. Die Beh\u00f6rden haben den Katastrophenfall ausgerufen. Am Freitag erwog der nieders\u00e4chsische Landkreis Emsland, die Gemeinden Gro\u00df Stavern und Klein Stavern mit rund 1.100 Einwohnern zu evakuieren. Sollte die Rauchwolke sich vergr\u00f6\u00dfern, m\u00fcssten eventuell auch die 7.500 Einwohner der Gemeinde S\u00f6gel in Sicherheit gebracht werden, sagte eine Kreis-Sprecherin.<br \/>\u00ab\u00a0Mit den Wetterbedingungen, die jetzt auf uns zukommen, k\u00f6nnte der Brand von den Winden angefacht werden\u00a0\u00bb, sagte der Leiter des Krisenstabes im nieders\u00e4chsischen Innenministerium, Hanko Thies. Der Moorbrand war vor mehr als zwei Wochen infolge von Raketentests der Bundeswehr ausgebrochen.<br \/>Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bedauerte den Vorfall: \u00ab\u00a0Ich entschuldige mich im Namen der Bundeswehr bei allen Menschen der Region, die jetzt unter den Auswirkungen des Brandes leiden\u00a0\u00bb, sagte sie der \u00ab\u00a0Neuen Osnabr\u00fccker Zeitung\u00a0\u00bb (Samstag). Am Samstag reist die Ministerin mit Niedersachsens stellvertretendem Ministerpr\u00e4sidenten Bernd Althusmann (CDU) nach Meppen.<br \/>Dort brennen mittlerweile 800 Hektar Torf. Bei Torf handelt es sich um dunkelbraunen bis schwarzen Boden von faseriger Beschaffenheit, der getrocknet auch als Brennstoff verwendet werden kann. Sturmb\u00f6en von bis zu 85 Kilometern pro Stunde k\u00f6nnten den Funkenflug nun so verst\u00e4rken, dass auch Bereiche au\u00dferhalb des Bundeswehr-Gel\u00e4ndes in Brand geraten.<br \/>Der gef\u00e4hrliche Wind solle nach Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zwar am Wochenende abnehmen. Auch Regenschauer k\u00f6nnten etwas Entspannung bringen, sagte DWD-Meteorologe Markus Eifried. Doch am Freitagmittag fiel zun\u00e4chst nur leichter Nieselregen.<br \/>Die Auswirkungen der Wetterlage auf das Feuer bleiben f\u00fcr die bisher rund 1.000 Einsatzkr\u00e4fte von Bundeswehr, Feuerwehren und Technischem Hilfswerk (THW) allerdings schwer zu berechnen. Deshalb will die Feuerwehr im Emsland mit 500 weiteren Kr\u00e4ften verhindern, dass der Brand sich ausbreitet. Die Feuerwehrleute w\u00fcrden in der N\u00e4he postiert, um sofort reagieren zu k\u00f6nnen, sollte der Brand auf zivile Fl\u00e4chen \u00fcbergreifen, sagte ein Sprecher des nieders\u00e4chsischen Innenministeriums. Auch die Rauchs\u00e4ule bereitet den Einsatzkr\u00e4ften Sorgen: Sie zog zeitweise 100 Kilometer weit.<br \/>Der Bundesverband der Pneumologen warnte vor Gesundheitsgefahren f\u00fcr Anwohner durch massive Feinstaubbelastung. Nach Angaben des nieders\u00e4chsischen Umweltministeriums hatte das Feuer vor\u00fcbergehend zu erh\u00f6hten Werten etwa in S\u00fcd-Oldenburg gef\u00fchrt. Am Freitag wurden weitere Messungen auf und in der N\u00e4he des Testgel\u00e4ndes angeordnet.<br \/>Weil die Bundeswehr als Brandverursacher keine entsprechende Anfrage gestellt habe, passiere das erst jetzt, sagte Landrat Reinhard Winter. Nach Sch\u00e4tzungen des Naturschutzbundes (Nabu) hat der Moorbrand bereits zu einem Aussto\u00df von 500.000 Tonnen Kohlendioxid gef\u00fchrt \u2013 so viel, wie 50.000 Deutsche im Jahr verursachen.<br \/>Mit der Ausrufung des Katastrophenfalls wolle der Landkreis keine Unruhe erzeugen, sagte Landrat Winter. \u00ab\u00a0Da der Schutz der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr uns an erster Stelle steht, m\u00f6chten wir aber die Staverner fr\u00fchzeitig darauf aufmerksam machen, dass eine Evakuierung nicht mehr undenkbar ist\u00a0\u00bb, sagte Winter. Man sei gut vorbereitet. Sollte es notwendig werden, die Anwohner in Sicherheit zu bringen, w\u00fcrden sie in einer Schule oder einer Veranstaltungshalle im nahe gelegenen Hasel\u00fcnne unterkommen \u2013 bis die Gefahr endg\u00fcltig gebannt sei.<br \/>Nicht jede Naturgewalt ist automatisch ein Katastrophenfall. Davon sprechen Beh\u00f6rden erst, wenn die Bedrohung vieler Menschen, umfangreicher Sachwerte oder nat\u00fcrlicher Lebensgrundlagen so gravierend ist, dass die betroffene Kommune allein \u00fcberfordert ist. Das bedeute aber nicht, \u00ab\u00a0dass es katastrophen\u00e4hnliche Zust\u00e4nde im Emsland gibt\u00a0\u00bb, sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Freitag. Wird der Katastrophenfall ausgerufen, k\u00f6nnen vielmehr \u00fcberregional Einsatzkr\u00e4fte alarmiert und ein Krisenstab eingerichtet werden.<br \/>Die Bek\u00e4mpfung eines Moorbrandes ist besonders schwierig, weil der Brand auch unter der Oberfl\u00e4che w\u00fcten kann. Dass es bei Meppen \u00fcberhaupt zu einem derart hartn\u00e4ckigen Brand kommen konnte, h\u00e4ngt nach Einsch\u00e4tzung der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Moor- und Torfkunde damit zusammen, dass es sich um ein entw\u00e4ssertes Moor handelt. Dazu seien die oberen Torfschichten nach dem hei\u00dfen und trockenen Sommer vollkommen ausgetrocknet.<br \/>Verteidigungsministerin von der Leyen k\u00fcndigte an, dass man untersuchen werde, ob die Munitionstests in dem ausgetrockneten Moor \u00ab\u00a0n\u00f6tig und verantwortbar\u00a0\u00bb waren. Der Brand sei ein Vorfall, \u00ab\u00a0der so nicht passieren darf\u00a0\u00bb.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 2.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/panorama\/id_84489632\/moorbrand-bei-meppen-polizei-durchsucht-bundeswehrgelaende.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/panorama\/id_84489632\/moorbrand-bei-meppen-polizei-durchsucht-bundeswehrgelaende.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Moorbrand auf dem Bundeswehrgel\u00e4nde bei Meppen droht sich weiter auszubreiten. 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