<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1230775,"date":"2018-10-25T15:34:00","date_gmt":"2018-10-25T13:34:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1230775"},"modified":"2018-10-25T17:07:57","modified_gmt":"2018-10-25T15:07:57","slug":"saudi-arabien-khashoggi-wurde-vorsatzlich-getotet","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2018\/10\/saudi-arabien-khashoggi-wurde-vorsatzlich-getotet\/","title":{"rendered":"Saudi-Arabien: Khashoggi wurde vors\u00e4tzlich get\u00f6tet"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Riad hatte bislang behauptet, der Journalist Khashoggi sei bei einer \u00ab\u00a0Schl\u00e4gerei\u00a0\u00bb ums Leben gekommen. Doch Ermittlungsergebnisse widersprechen dem.<\/b><br \/>\nDie Verd\u00e4chtigen in der Khashoggi-Aff\u00e4re haben die T\u00f6tung des saudischen Journalisten nach Einsch\u00e4tzung der Beh\u00f6rden in Riad vorab geplant. Die t\u00fcrkischen Ermittler h\u00e4tten entsprechende Informationen \u00fcbergeben, teilte die Generalstaatsanwaltschaft des K\u00f6nigreichs am Donnerstag mit, wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA berichtete. Damit weicht Saudi-Arabien von seiner bisherigen Linie in der Aff\u00e4re ab.<br \/>Bislang hatte das K\u00f6nigreich erkl\u00e4rt, der Journalist Jamal Khashoggi sei im Istanbuler Konsulat Saudi-Arabiens versehentlich bei einer Schl\u00e4gerei ums Leben gekommen. An dieser Version gab es jedoch erhebliche Zweifel. Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan sprach in dieser Woche von einem \u201ebrutalen Mord\u201c.<br \/>Der 59 Jahre alte Khashoggi war Anfang des Monats in das Istanbuler Konsulat gegangen, um dort Dokumente f\u00fcr seine geplante Hochzeit abzuholen. Erst nach massivem internationalen Druck hatte Saudi-Arabien vor einigen Tagen zugegeben, dass der regierungskritische Journalist dort ums Leben gekommen war. Die Beh\u00f6rden nahmen 18 Verd\u00e4chtige fest.<br \/>Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman k\u00fcndigte eine strenge Bestrafung der T\u00e4ter an. Der 33-J\u00e4hrige steht unter zunehmendem Druck des Westens: US-Pr\u00e4sident Donald Trump sagte, der Kronprinz trage die Verantwortung f\u00fcr den Einsatz, der zum Tod des Regierungskritikers gef\u00fchrt hatte.<br \/>In seiner ersten \u00f6ffentlichen Stellungnahme zu dem Fall sagte bin Salman: \u00ab\u00a0Wir werden der Welt beweisen, dass die beiden Regierungen (Saudi-Arabien und die T\u00fcrkei) zusammenarbeiten, um jeden Verbrecher und jeden T\u00e4ter zu bestrafen.\u00a0\u00bb Zugleich betonte er bei einer Investorenkonferenz, dass die Tat Saudi-Arabien nicht von seinem Reformkurs abbringen werde. Eine Gruppe von Abgeordneten beider Parteien im US-Repr\u00e4sentantenhaus will R\u00fcstungsexporte in das Land stoppen. US-Pr\u00e4sident Donald Trump erkl\u00e4rte erstmals, der Kronprinz trage die Verantwortung f\u00fcr den Einsatz, der zum Tod Khashoggis im saudiarabischen Konsulat in Istanbul gef\u00fchrt hat.<br \/>\u00ab\u00a0Der Vorfall, der geschehen ist, ist sehr schmerzhaft, f\u00fcr alle Saudis\u00a0\u00bb, sagte Prinz Mohammed in einer Diskussionsrunde bei der Investorenkonferenz: \u00ab\u00a0Der Zwischenfall ist nicht zu rechtfertigen\u00a0\u00bb. Wegen der T\u00f6tung des Regimekritikers hatte es aus zahlreichen westlichen Staaten und von vielen Unternehmen, darunter Siemens und die Deutsche Bank, Absagen gehagelt. In Medien war spekuliert worden, der Kronprinz habe die Tat selber angeordnet oder davon gewusst, was er aber bestreitet, auch gegen\u00fcber Trump, wie der US-Pr\u00e4sident angab.<br \/>Khashoggi lebte im Exil in den USA. Er war in das Konsulat gegangen, um dort Unterlagen f\u00fcr seine Hochzeit abzuholen. Die T\u00fcrkei wirft Saudi-Arabien ein Mordkomplott vor. Mohammed sagte, Saudi-Arabien und die T\u00fcrkei arbeiteten zusammen, \u00ab\u00a0um Resulate zu erzielen\u00a0\u00bb. Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan hatte am Mittwoch mit dem Thronfolger telefoniert und Schritte besprochen, um die Wahrheit \u00fcber das Geschehen ans Licht zu bringen. Pers\u00f6nlich griff er Mohammed in einer Rede nicht an. Ein Berater Erdogans schrieb allerdings in einer t\u00fcrkischen Zeitung, Prinz Mohammed habe \u00ab\u00a0Blut an seinen H\u00e4nden\u00a0\u00bb.<br \/>Der Kronprinz bezeichnete dagegen die Zusammenarbeit mit der T\u00fcrkei als besonders: \u00ab\u00a0Es gibt jetzt diejenigen, die versuchen, die schmerzhafte Situation auszunutzen, um eine Kluft zwischen dem K\u00f6nigreich und der T\u00fcrkei aufzurei\u00dfen.\u00a0\u00bb Dies sei aber nicht m\u00f6glich, solange es K\u00f6nig Salman und ihn selbst als Kronprinzen in Saudi-Arabien und Pr\u00e4sident Erdogan in der T\u00fcrkei gebe.<br \/>Saudi-Arabien bezeichnete seine Investorenkonferenz ungeachtet der internationalen Proteste als Erfolg. Energieminister Chalid al-Falih sagte am Donnerstag im Staatsfernsehen, sein Land habe mehr als 25 Vertr\u00e4ge unterzeichnet im Gesamtwert von 56 Milliarden Dollar. Der Gro\u00dfteil davon sei mit US-Unternehmen geschlossen worden. \u00ab\u00a0Die USA werden ein wichtiger Bestandteil der saudiarabischen Wirtschaft bleiben\u00a0\u00bb, erg\u00e4nzte er. Die Konferenz in Riad sei zwar von einer Boykott-Kampagne geschw\u00e4cht worden. Diese sei aber letztlich gescheitert.<br \/>In Reaktion auf den Tod Khashoggis hatten mehr als zwei Dutzend f\u00fchrende Regierungsvertreter und Konzernchefs ihre Teilnahme an dem Treffen abgesagt. Dazu geh\u00f6rte Siemens-Chef Joe Kaeser. Khashoggi wurde seit seinem Besuch im saudiarabischen Konsulat in Istanbul Anfang Oktober vermisst. Saudi-Arabien gestand erst nach wochenlangem Dementi, dass der regierungskritische Journalist dort get\u00f6tet wurde. (dpa, Reuters)<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 4.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/ermittlungen-der-tuerkei-saudi-arabien-khashoggi-wurde-vorsaetzlich-getoetet\/23229276.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/ermittlungen-der-tuerkei-saudi-arabien-khashoggi-wurde-vorsaetzlich-getoetet\/23229276.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Riad hatte bislang behauptet, der Journalist Khashoggi sei bei einer \u00ab\u00a0Schl\u00e4gerei\u00a0\u00bb ums Leben gekommen. 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