<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1268669,"date":"2018-11-20T18:04:00","date_gmt":"2018-11-20T16:04:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1268669"},"modified":"2018-11-20T18:22:11","modified_gmt":"2018-11-20T16:22:11","slug":"indonesien-toter-wal-hat-sechs-kilo-plastik-im-bauch","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2018\/11\/indonesien-toter-wal-hat-sechs-kilo-plastik-im-bauch\/","title":{"rendered":"Indonesien: Toter Wal hat sechs Kilo Plastik im Bauch"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Vor der indonesischen Insel Sulawesi haben Fischer einen toten Pottwal entdeckt. In seinem Magen wurden mehr als 1.000 Plastikteile gefunden.<\/b><br \/>\nAn die indonesische K\u00fcste ist ein toter Wal angesp\u00fclt worden. In seinem Magen wurden 115 Plastikbecher, vier Plastikflaschen, 25 Plastikt\u00fcten, ein Nylonsack, zwei Flipflop-Sandalen und mehr als 1.000 weitere Plastikteile gefunden, wie der Leiter des Nationalparks Wakatobi, Heri Santoso, sagte. Insgesamt habe der M\u00fcll 5,9 Kilogramm gewogen.<br \/>Einsatzkr\u00e4fte h\u00e4tten den toten Pottwal demnach am Montagabend auf der Insel Wakatobi in der Provinz Sulawesi entdeckt. Das Tier sei m\u00e4nnlich und fast zehn Meter lang.<br \/>Wegen des fortgeschrittenen Verwesungszustandes sollte das tote Tier ohne weitere Obduktion vergraben werden.<br \/>80 Prozent des Plastikm\u00fclls, der in den Ozeanen landet, stammen von Land. Dort werden pro Jahr 260 Millionen Tonnen produziert. Das Umweltbundesamt listet auf, wie viel sch\u00e4tzungsweise in die Meere gelangt. F\u00fcr die EU hat der Umweltberater Alexander Potrykus in einer Studie untersucht, welche Art von Abfall die M\u00fcllstatistik der europ\u00e4ischen Meere anf\u00fchrt: Plastikt\u00fcten und -flaschen n\u00e4mlich.<br \/>Doch nicht immer sind die Zahlen zum M\u00fcllvorkommen im Meer eindeutig: In ihrem Blog ver\u00f6ffentlicht die Wissenschaftsjournalistin Anja Krieger Zahlen zu den M\u00fcllmengen im Ozean, die je nach Quelle stark variieren.<br \/>Auch wenn die Dimension des Problems schwer zu fassen ist, sind sich Wissenschaftler \u00fcber die Folgen recht einig. Mehrere Studien, etwa von der UNEP oder im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace erstellt, belegen die Gefahr f\u00fcr die Umwelt, die vom Plastikm\u00fcll ausgeht.<br \/>Eine Plastikt\u00fcte bleibt im Meer zwar lange, aber nicht f\u00fcr immer eine Plastikt\u00fcte. Haupts\u00e4chlich durch UV-Licht wird der Kunststoff nach und nach zersetzt, bis nur noch fast sandkornkleine Partikel \u00fcbrig sind, auch Mikroplastik genannt. Wie umweltsch\u00e4dlich das ist, wissen Forscher bisher nicht genau.<br \/>Ungekl\u00e4rt ist auch, in welcher Form beispielsweise Fische die Partikel aufnehmen, sodass der Kunststoff auf Umwegen wieder in unserer Nahrung landet. Bislang wei\u00df man nur von Bakterien und bestimmten Pilzen, Actinomyceten, die sich nat\u00fcrlicherweise von Plastik ern\u00e4hren k\u00f6nnen.<br \/>Es gibt derzeit unterschiedlich gro\u00df angelegte Projekte zur Vermeidung weiteren Plastikm\u00fclls im Meer. Wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, f\u00fchrt das Umweltbundesamt auf. Auch gibt es Projekte, wie etwa die Initiative Pellet Watch, bei der B\u00fcrger beim Sammeln von Daten helfen k\u00f6nnen. Sie melden, wo wie viele Plastikteile welcher Gr\u00f6\u00dfe an den Strand gesp\u00fclt werden. Dar\u00fcber hinaus besch\u00e4ftigen sich eine Reihe von EU-Projekten und Initiativen in den USA mit der Frage, wie der Meeresm\u00fcll bek\u00e4mpft und vermieden werden soll.<br \/>Welche Ideen im Rahmen der Berliner Meeresm\u00fcllkonferenz entstanden sind, zeigt die Toolbox der Konferenz. Im Rahmen eines bereits laufendes Projektes werden beispielsweise alte im Ozean umherwabernde Fischernetze eingesammelt. Sie sind eine Gefahr f\u00fcr Meerestiere, die sich darin verheddern k\u00f6nnen. Vor allem f\u00fcr Meeress\u00e4uger, wie Delfine oder Wale, die zum Atmen an die Oberfl\u00e4che m\u00fcssen, kann das ein Todesurteil sein. Aber auch V\u00f6gel und Meeresschildkr\u00f6ten verfangen sich in dem treibenden Unrat.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 5.3<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2018-11\/indonesien-toter-pottwal-gestrandet-kueste-wakatobi-plastikmuell\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2018-11\/indonesien-toter-pottwal-gestrandet-kueste-wakatobi-plastikmuell<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor der indonesischen Insel Sulawesi haben Fischer einen toten Pottwal entdeckt. 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