<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1286309,"date":"2018-12-04T05:50:00","date_gmt":"2018-12-04T03:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1286309"},"modified":"2018-12-04T06:06:25","modified_gmt":"2018-12-04T04:06:25","slug":"digitalsteuer-deutschland-und-frankreich-einigen-sich-auf-kompromiss","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2018\/12\/digitalsteuer-deutschland-und-frankreich-einigen-sich-auf-kompromiss\/","title":{"rendered":"Digitalsteuer: Deutschland und Frankreich einigen sich auf Kompromiss"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die Regierungen in Berlin und Paris haben sich auf einen Vorschlag f\u00fcr eine EU-Digitalsteuer verst\u00e4ndigt. Konzerne wie Facebook und Google sollen st\u00e4rker belastet werden.<\/b><br \/>\nDeutschland und Frankreich wollen mit einem gemeinsamen Kompromissvorschlag die umstrittene Digitalsteuer in Europa durchsetzen. Eine Umsatzsteuer von drei Prozent auf Online-Werbeerl\u00f6se solle bis M\u00e4rz 2019 beschlossen werden und ab Januar 2021 gelten, berichteten die Nachrichtenagenturen dpa und AFP \u00fcbereinstimmend unter Berufung auf EU-Diplomaten. Voraussetzung daf\u00fcr sei, dass in der Zwischenzeit keine L\u00f6sung auf Ebene der Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gefunden werde.<br \/>Die EU-Kommission hatte urspr\u00fcnglich vorgeschlagen, f\u00fcr Digitalkonzerne wie Google und Facebook mit einem weltweiten Jahresumsatz von mindestens 750 Millionen Euro sowie einem Online-Umsatz von 50 Millionen Euro in Europa drei Prozent Ertragssteuer zu erheben. Im Gespr\u00e4ch war jedoch, nicht nur Online-Werbung, sondern etwa auch den Verkauf von Nutzerdaten zu ber\u00fccksichtigen.<br \/>Die Finanzminister der 28 EU-Staaten beraten am Dienstag \u00fcber die Digitalsteuer. Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron fordert seit Monaten einen schnellen Beschluss zu einer EU-Steuer, um den B\u00fcrgern vor der Europawahl im Mai 2019 konkrete Ergebnisse zu pr\u00e4sentieren. Die Bundesregierung hatte lange Zeit auf eine Einigung auf weltweiter Ebene gesetzt.<br \/>In einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung betonen Deutschland und Frankreich nach Angaben aus EU-Kreisen nun ihre \u00ab\u00a0Entschlossenheit, eine faire und wirksame Steuer auf gro\u00dfe Digitalunternehmen einzuf\u00fchren\u00a0\u00bb. Beide Seiten erwarten demnach, dass es bis 2020 eine Einigung auf OECD-Ebene zur Digitalbesteuerung geben wird, womit die EU-Steuer nicht n\u00f6tig w\u00e4re. F\u00fcr den anderen Fall soll auf EU-Ebene bis sp\u00e4testens M\u00e4rz eine Richtlinie verabschiedet werden, die ab 2021 automatisch in Kraft treten w\u00fcrde. Die EU-Digitalsteuer w\u00fcrde nach den deutsch-franz\u00f6sischen Pl\u00e4nen aber nur befristet bis 2025 gelten.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Regierungen in Berlin und Paris haben sich auf einen Vorschlag f\u00fcr eine EU-Digitalsteuer verst\u00e4ndigt. Konzerne wie Facebook und Google sollen st\u00e4rker belastet werden. Deutschland und Frankreich wollen mit einem gemeinsamen Kompromissvorschlag die umstrittene Digitalsteuer in Europa durchsetzen. 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