<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1292066,"date":"2018-12-08T04:51:00","date_gmt":"2018-12-08T02:51:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1292066"},"modified":"2018-12-08T06:12:16","modified_gmt":"2018-12-08T04:12:16","slug":"zukunft-der-cdu-die-afd-wird-es-freuen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2018\/12\/zukunft-der-cdu-die-afd-wird-es-freuen\/","title":{"rendered":"Zukunft der CDU: &quot;Die AfD wird es freuen&quot;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Zeitungen sehen in der knappen Wahl Annegret Kramp-Karrenbauers ein Zeichen f\u00fcr Risse in der CDU. Umstritten ist, wem eine Fortsetzung von Angela Merkels Politik nutzt.<\/b><br \/>\n517 Stimmen f\u00fcr Annegret Kramp-Karrenbauer, 482 Stimmen f\u00fcr Friedrich Merz. Im Ringen um die Nachfolge von Angela Merkel als CDU-Chefin hat sich die bisherige Generalsekret\u00e4rin der Partei nur mit einem knappen Vorsprung durchgesetzt. Kommentatoren sehen darin ein Zeichen f\u00fcr eine gespaltene Partei. \u00ab\u00a0Auf der einen Seite sieht man das &lsquo;Team AKK&rsquo;, das f\u00fcr einen Kurs der politischen Mitte steht, auf der anderen die &lsquo;Merzianer&rsquo;, die sich nichts sehnlicher w\u00fcnschen als kantig-konservative Politik\u00a0\u00bb, kommentiert Der Standard aus \u00d6sterreich. Merz sei mehr als nur ein Achtungserfolg gelungen. Er habe Sehns\u00fcchte ausgel\u00f6st wie zuletzt Martin Schulz in seiner Anfangsphase als SPD-Kanzlerkandidat. <br \/>Die N\u00fcrnberger Nachrichten sehen es nun als allererste Aufgabe der neuen Vorsitzenden Kramp-Karrenbauer, die Gr\u00e4ben zu \u00fcberwinden: \u00ab\u00a0Sie muss eine Partei zusammenf\u00fchren, durch die etliche Risse gehen.\u00a0\u00bb Dabei wird sie nach Meinung der Berliner Zeitung auch auf den Wirtschaftsliberalismus eingehen m\u00fcssen, den Merz im parteiinternen Wahlkampf vertreten hat. \u00ab\u00a0Das Ergebnis zwischen Merz und Kramp-Karrenbauer war so knapp, dass es schwer sein wird, Merz&rsquo; Gedankenwelt in der Partei nicht auch ernsthaft zur Kenntnis zu nehmen.\u00a0\u00bb Merz hatte unter anderem f\u00fcr eine \u00ab\u00a0Agenda der Flei\u00dfigen\u00a0\u00bb pl\u00e4diert und sich f\u00fcr Steuervorteile f\u00fcr Aktion\u00e4re ausgesprochen.<br \/>Einhellig betrachten die Zeitungskommentatoren Kramp-Karrenbauers Wahlsieg als Zeichen f\u00fcr eine Fortsetzung der Politik Merkels. Bewertet wird dies jedoch unterschiedlich. Die Schw\u00e4bische Zeitung sieht ein Signal f\u00fcr eine stabile Fortf\u00fchrung der Bundesregierung. \u00ab\u00a0F\u00fcr die gro\u00dfe Koalition bedeutet die Wahl Entspannung. Aus CDU-Sicht wird Merkel wohl mindestens zwei weitere Jahre im Kanzleramt arbeiten k\u00f6nnen, bevor sie an ihre Nachfolgerin an der Parteispitze \u00fcbergeben wird.\u00a0\u00bb \u00c4hnlich kommentierte die Stuttgarter Zeitung: \u00ab\u00a0Diese Entscheidung birgt das geringste Risikopotenzial f\u00fcr den \u00dcbergang am Ende der \u00c4ra Merkel. Sie offenbart, was ohnehin schon alle wussten: Die CDU ist eben keine revolution\u00e4re Partei.\u00a0\u00bb<br \/>Die Zeitung Die Presse aus \u00d6sterreich erwartet nach der Entscheidung hingegen einen zunehmenden Druck auf die CDU durch politische Mitbewerber: \u00ab\u00a0Die Partei votierte f\u00fcr eine Fortsetzung des Merkelianismus, f\u00fcr die gr\u00fcn angehauchte Mitte\u00a0\u00bb, kommentiert die Zeitung aus Wien. \u00ab\u00a0Die AfD wird es freuen.\u00a0\u00bb<br \/>Lob kommt von mehreren Medien mit Blick auf die Art wie die CDU \u00fcber den Chefposten entschieden hat. \u00ab\u00a0Die CDU hat sich und der politischen Kultur einen Gefallen getan, in dem sie drei Kandidaten offen um den Parteivorsitz hat ringen lassen\u00a0\u00bb, schreibt die Schw\u00e4bische Zeitung. Das Handelsblatt sieht die innerparteiliche Demokratie als dritten Sieger des Hamburger Parteitags \u2013 neben Annegret Kramp-Karrenbauer und Angela Merkel, der ein unaufgeregter Abschied gelungen sei. \u00ab\u00a0Wer die beiden Abstimmungen und die damit verbundene Spannung in der Hamburger Messe-Halle erlebt hat, konnte sehen, dass die CDU auch Debatte kann.\u00a0\u00bb<br \/>Die Welt verweist darauf, dass mit Kramp-Karrenbauer erstmals in einem gro\u00dfen Land der westlichen Welt eine Frau auf eine Frau an der Spitze einer Regierungspartei folge. \u00ab\u00a0Damit k\u00f6nnte erstmals im Westen auf eine Regierungschefin eine weitere Frau an der Regierungsspitze folgen\u00a0\u00bb, schreibt die Zeitung. \u00ab\u00a0Wer einen Beweis daf\u00fcr sucht, wie weit vorne Deutschland in manchen Fragen weltweit liegt, findet mit dem Hamburger Ergebnis einen Beweis daf\u00fcr.\u00a0\u00bb<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zeitungen sehen in der knappen Wahl Annegret Kramp-Karrenbauers ein Zeichen f\u00fcr Risse in der CDU. 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