<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1293111,"date":"2018-12-08T21:34:00","date_gmt":"2018-12-08T19:34:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1293111"},"modified":"2018-12-09T00:08:43","modified_gmt":"2018-12-08T22:08:43","slug":"ausschreitungen-in-frankreich-8000-polizisten-gehen-gegen-gelbwesten-in-paris-vor","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2018\/12\/ausschreitungen-in-frankreich-8000-polizisten-gehen-gegen-gelbwesten-in-paris-vor\/","title":{"rendered":"Ausschreitungen in Frankreich: 8000 Polizisten gehen gegen \u201eGelbwesten\u201c in Paris vor"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Brennende Autos und Barrikaden, hunderte Festnahmen: Bei Protesten der \u00ab\u00a0Gelbwesten\u00a0\u00bb in Frankreich ist es am Samstag zu Ausschreitungen gekommen. Journalisten wurden durch Gummigeschosse verletzt, erstmals setzte die Polizei gepanzerte R\u00e4umfahrzeuge ein.<\/b><br \/>\nParis Brennende Autos und Barrikaden, hunderte Festnahmen: Bei Protesten der \u00ab\u00a0Gelbwesten\u00a0\u00bb in Frankreich ist es am Samstag zu Ausschreitungen gekommen. Journalisten wurden durch Gummigeschosse verletzt, erstmals setzte die Polizei gepanzerte R\u00e4umfahrzeuge ein.<br \/>Brisant war die Lage vor allem in Paris: Dort z\u00fcndeten Demonstranten Barrikaden und Autos an, schlugen Fensterscheiben ein und lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei. Die Beamten waren diesmal allein in der Hauptstadt mit einem Gro\u00dfaufgebot von 8000 Kr\u00e4ften im Einsatz und nahmen bewaffnete Gewaltbereite schon im Vorfeld fest.<br \/>Nach einem vergleichsweise ruhigen Auftakt der Demonstrationen wurden die Proteste der \u00ab\u00a0Gelbwesten\u00a0\u00bb in Paris im Verlauf des Tages zunehmend von Gewalt bestimmt. In der N\u00e4he des Boulevards Champs-Elys\u00e9es bewarfen Demonstranten die Polizei mit Knallk\u00f6rpern oder Pflastersteinen.<br \/>Sie steckten Barrikaden und Autos in Brand. Mehrere Demonstranten versuchten zudem, ein Luxuskaufhaus anzuz\u00fcnden, wie AFP-Reporter berichteten. Die Polizei dr\u00e4ngte die Demonstranten unter Einsatz von Tr\u00e4nengas, Wasserwerfern und Blendgranaten ab. Eine junge Frau wurde mit einer Kopfverletzung zur Behandlung fortgebracht. Auch mehrere Journalisten wurden durch Gummigeschosse verletzt.<br \/>Die Sicherheitskr\u00e4fte hatten ihre Strategie ge\u00e4ndert, um einen weiteren \u00ab\u00a0Schwarzen Samstag\u00a0\u00bb zu vermeiden. Am vergangenen Wochenende hatte es b\u00fcrgerkriegs\u00e4hnliche Szenen in Paris gegeben, mit mehr als 130 Verletzten allein in der Hauptstadt sowie Sachsch\u00e4den in Millionenh\u00f6he, auch am Triumphbogen.<br \/>Diesmal waren in Paris 8000 Sicherheitskr\u00e4fte im Einsatz &#8211; so viele wie Demonstranten. Zudem griffen die Beh\u00f6rden fr\u00fcher ein und nahmen nach Taschenkontrollen hunderte Gewaltbereite fest, die Messer, H\u00e4mmer oder Baseballschl\u00e4ger bei sich f\u00fchrten. Erstmals kamen auch gepanzerte R\u00e4umfahrzeuge zum Einsatz.<br \/>In Paris blieben zahlreiche Touristen-Attraktionen wie Eiffelturm und Louvre sowie zahlreiche Gesch\u00e4fte aus Furcht vor Chaos und Pl\u00fcnderungen geschlossen, es waren deutlich weniger Menschen in der Innenstadt unterwegs als normalerweise an Adventssamstagen. Zahlreiche Metrostationen blieben geschlossen, auch Busse und Vorortbahnen fuhren teilweise nicht. Frankreichs Einzelh\u00e4ndler beklagen schon jetzt Umsatzeinbu\u00dfen in Milliardenh\u00f6he.<br \/>Landesweit beteiligten sich nach Polizeiangaben rund 77.000 Menschen an den Kundgebungen, ihnen standen insgesamt 89.000 Sicherheitskr\u00e4fte gegen\u00fcber. Auch au\u00dferhalb von Paris kam es zu Gewalt: Unter anderem aus Lyon, Toulouse und Bordeaux wurden Zusammenst\u00f6\u00dfe von Demonstranten mit der Polizei gemeldet.<br \/>Die Protestbewegung fordert den R\u00fccktritt von Pr\u00e4sident Emmanuel Macron sowie allgemeine Steuersenkungen, h\u00f6here Renten und L\u00f6hne. Die bisherigen Zusagen der Regierung reichen den Aktivisten nicht aus. Sie hat unter anderem angek\u00fcndigt, die geplante Erh\u00f6hung der \u00d6kosteuer auf Sprit im kommenden Jahr auszusetzen.<br \/>\u00ab\u00a0Gelbwesten\u00a0\u00bb-Proteste gab es auch in Belgien und den Niederlanden. Bei einer Demonstration in Br\u00fcssel wurden rund hundert Menschen festgenommen &#8211; viele, bevor sie ins Europaviertel gelangen konnten. Auch in Amsterdam und Den Haag gab es kleinere Kundgebungen.<br \/>In Deutschland solidarisierte sich die Linkspartei mit den \u00ab\u00a0Gelbwesten\u00a0\u00bb: Ihr \u00ab\u00a0Widerstand gegen den neoliberalen und autorit\u00e4ren Kurs\u00a0\u00bb von Pr\u00e4sident Macron sei \u00ab\u00a0berechtigt\u00a0\u00bb, hie\u00df es in einem Vorstandsbeschluss. Parteichef Bernd Riexinger hatte noch vor wenigen Tagen vor einer Unterwanderung der Bewegung durch \u00ab\u00a0Ultrarechte\u00a0\u00bb gewarnt.<br \/>In Frankreich gingen zudem tausende Menschen friedlich f\u00fcr mehr Klimaschutz auf die Stra\u00dfe. In Paris z\u00e4hlte die Polizei 17.000 Demonstranten, in der Mittelmeerstadt Marseille rund 10.000. Ihnen schlossen sich zum Teil auch \u00ab\u00a0Gelbwesten\u00a0\u00bb an. US-Pr\u00e4sident Donald Trump erkl\u00e4rte sich die \u00ab\u00a0Aufst\u00e4nde in ganz Frankreich\u00a0\u00bb auf Twitter dagegen mit dem Unwillen der Menschen, \u00ab\u00a0Unsummen\u00a0\u00bb f\u00fcr den Klimaschutz zu zahlen.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brennende Autos und Barrikaden, hunderte Festnahmen: Bei Protesten der \u00ab\u00a0Gelbwesten\u00a0\u00bb in Frankreich ist es am Samstag zu Ausschreitungen gekommen. Journalisten wurden durch Gummigeschosse verletzt, erstmals setzte die Polizei gepanzerte R\u00e4umfahrzeuge ein. 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