<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1294434,"date":"2018-12-10T05:30:00","date_gmt":"2018-12-10T03:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1294434"},"modified":"2018-12-10T06:02:45","modified_gmt":"2018-12-10T04:02:45","slug":"deutsche-bahn-streik-ab-montag-was-reisende-jetzt-wissen-mussen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2018\/12\/deutsche-bahn-streik-ab-montag-was-reisende-jetzt-wissen-mussen\/","title":{"rendered":"Deutsche Bahn: Streik ab Montag \u2013 Was Reisende jetzt wissen m\u00fcssen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Bahn-Reisende m\u00fcssen sich auf Streiks in der Vorweihnachtszeit und damit auf Versp\u00e4tungen und Zugausf\u00e4lle einstellen. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) erkl\u00e4rt die seit zwei Monaten laufenden Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn f\u00fcr gescheitert.<\/b><br \/>\nZugfahren k\u00f6nnte am Montagmorgen zur Lotterie werden. Die Gewerkschaft EVG hat im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn zu einem deutschlandweiten Warnstreik aufgerufen. Welche Z\u00fcge fahren und welche nicht ist ungewiss.<br \/>Millionen Berufspendler m\u00fcssen am Montagmorgen mit Zug-Ausf\u00e4llen und Versp\u00e4tungen rechnen. Die Bahn-Gewerkschaft EVG will mit einem bundesweiten Streik S-Bahnen wie auch Regional- und Fernz\u00fcge lahmlegen, wie ein Sprechernach dem Scheitern von Tarif-Verhandlungen ank\u00fcndigte. Der Ausstand werde gegen 5.00 Uhr morgens beginnen und bis 9.00 Uhr dauern. Die Auswirkungen w\u00fcrden sich voraussichtlich \u00fcber den Tag hinziehen. Auch die G\u00fcterbahn sei betroffen.<br \/>Die Bahn erwartet, dass der Zugverkehr am Montagmorgen im ganzen Land \u00ab\u00a0stark beeintr\u00e4chtigt\u00a0\u00bb werden d\u00fcrfte. Es k\u00f6nnten S-Bahnen, Regional- und Fernz\u00fcge betroffen sein. Auch in den Stunden nach dem Ende des Warnstreiks sei noch mit St\u00f6rungen zu rechnen. \u00ab\u00a0Die Deutsche Bahn setzt alles daran, die Auswirkungen auf ihre Kunden so gering wie m\u00f6glich zu halten\u00a0\u00bb, hie\u00df es.<br \/>Am Samstag hatte die EVG die Tarifverhandlungen f\u00fcr rund 160.000 Besch\u00e4ftigte abgebrochen. Bei der Lohnerh\u00f6hung war der Konzern der Gewerkschaft aus deren Sicht nicht weit genug entgegengekommen. Die Bahn spricht von einer v\u00f6llig \u00fcberfl\u00fcssigen Eskalation. Man habe ein Paket im Volumen von insgesamt sieben Prozent in Aussicht gestellt. \u00ab\u00a0Bei diesem Angebot den Verhandlungstisch zu verlassen, ist nicht nachvollziehbar und verunsichert v\u00f6llig unn\u00f6tig unsere Kunden mitten in der Weihnachtszeit\u00a0\u00bb, sagt Personalvorstand Martin Seiler.<br \/>EVG-Verhandlungsf\u00fchrerin Regina Rusch-Ziemba sagt, die Bahn habe eine Vertagung auf Dienstag vorgeschlagen. \u00ab\u00a0Das kam f\u00fcr uns nicht infrage.\u00a0\u00bb Sie kritisiert zudem, dass die Bahn eine Laufzeit des Vertrages von 29 Monaten wolle, w\u00e4hrend die EVG auf 24 Monaten bestehe. Daher habe auch die Tarifkommission der EVG das Bahn-Angebot einstimmig abgelehnt.<br \/>Die EVG nannte keinen regionalen Schwerpunkt f\u00fcr den Ausstand. Es werde bundesweit \u00ab\u00a0in allen Bereichen\u00a0\u00bb gestreikt, sagte EVG-Sprecher Uwe Reitz. \u00ab\u00a0Wir hoffen, dass der Bahnvorstand die Signale verstanden hat, sonst sind weitere Warnstreiks nicht ausgeschlossen\u00a0\u00bb, f\u00fcgte er hinzu. Die EVG werde erst dann an weiterverhandeln, wenn die Bahn ein neues, verbessertes Tarifangebot vorlege. Zuvor hatte das Unternehmen in einem Brief an die EVG-F\u00fchrung appelliert, bereits am Montagnachmittag wieder an den Verhandlungstisch zur\u00fcckzukehren.<br \/>Zum Tarifangebot vom Wochenende geh\u00f6rten nach Bahn-Angaben eine Entgelt-Erh\u00f6hung von insgesamt 5,1 Prozent in zwei Stufen und eine Einmalzahlung von 500 Euro. Anstelle der zweiten Stufe sollte den Mitarbeitern erneut die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnet werden, mehr Freizeit zu w\u00e4hlen. Dies sollte nach Darstellung der EVG aber erst ab Anfang 2021 m\u00f6glich sein.<br \/>F\u00fcr die erste Erh\u00f6hungsstufe zum 1. M\u00e4rz 2019 bot die Bahn nach Angaben der EVG 2,5 Prozent an, die EVG pochte auf 3,5 Prozent. Die EVG wollte auch eine Vertragslaufzeit von 29 Monaten nicht akzeptieren. Sie forderte 24 Monate.<br \/>Parallel zu den Verhandlungen mit der EVG f\u00fchrt die Bahn auch Gespr\u00e4che mit der Lokf\u00fchrergewerkschaft GDL. Auch hier wurde noch keine Einigung erreicht. Die Gespr\u00e4che sollen am Dienstag fortgesetzt werden. \u00ab\u00a0Wir sind auf einem guten Weg und kurz vor dem Ziel\u00a0\u00bb, sagte Bahn-Personalchef Seiler. Beide Gewerkschaften hatten 7,5 Prozent mehr Lohn gefordert sowie weitere Verbesserungen bei Arbeitszeit und Arbeitsbedingungen. Die Bahn will mit beiden Gewerkschaften vergleichbare Ergebnisse f\u00fcr rund 160.000 Besch\u00e4ftigte in Deutschland erreichen.<br \/>Aufgrund von Personalmangel, fehlenden Z\u00fcgen sowie Engp\u00e4ssen im Netz haben sich Versp\u00e4tungen besonders bei Fernz\u00fcgen zuletzt ohnehin schon geh\u00e4uft. Fast ein Drittel aller ICE und IC waren versp\u00e4tet. Das P\u00fcnktlichkeitsziel von \u00fcber 80 Prozent kann die Bahn eigenen Planungen zufolge erst 2025 erreichen.<br \/>Der Fahrgastverband Pro Bahn forderte die Tarifpartner auf, Bahnreisende fr\u00fcher \u00fcber geplante Ma\u00dfnahmen ins Bild zu setzen. Streikaktionen wie auch die daraus resultierenden Fahrplan\u00e4nderungen m\u00fcssten 48 Stunden im Voraus bekanntgemacht werden.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bahn-Reisende m\u00fcssen sich auf Streiks in der Vorweihnachtszeit und damit auf Versp\u00e4tungen und Zugausf\u00e4lle einstellen. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) erkl\u00e4rt die seit zwei Monaten laufenden Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn f\u00fcr gescheitert. Zugfahren k\u00f6nnte am Montagmorgen zur Lotterie werden. Die Gewerkschaft EVG hat im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn zu einem deutschlandweiten Warnstreik aufgerufen. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1294433,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[99,142],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1294434"}],"collection":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1294434"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1294434\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1294907,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1294434\/revisions\/1294907"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1294433"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1294434"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1294434"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1294434"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}