<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1296984,"date":"2018-12-11T18:31:00","date_gmt":"2018-12-11T16:31:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1296984"},"modified":"2018-12-11T18:38:38","modified_gmt":"2018-12-11T16:38:38","slug":"17-jahre-nach-der-tat-polizei-nimmt-verdachtigen-im-mordfall-peggy-fest","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2018\/12\/17-jahre-nach-der-tat-polizei-nimmt-verdachtigen-im-mordfall-peggy-fest\/","title":{"rendered":"17 Jahre nach der Tat: Polizei nimmt Verd\u00e4chtigen im Mordfall Peggy fest"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die Sch\u00fclerin Peggy aus Oberfranken verschwand 2001 auf dem Heimweg von der Schule spurlos. 2016 fand ein Pilzsammler Knochen des Kindes. Jetzt ist ein Verd\u00e4chtiger festgenommen worden.<\/b><br \/>\nBayreuth Die Sch\u00fclerin Peggy aus Oberfranken verschwand 2001 auf dem Heimweg von der Schule spurlos. 2016 fand ein Pilzsammler Knochen des Kindes. Jetzt ist ein Verd\u00e4chtiger festgenommen worden.<br \/>Im r\u00e4tselhaften Mordfall um das neunj\u00e4hrige M\u00e4dchen Peggy aus Oberfranken hat es eine Festnahme gegeben. Das best\u00e4tigte ein Polizeisprecher in Bayreuth. Zuvor hatte die \u201eBild\u201c-Zeitung dar\u00fcber berichtet. Um wen es sich bei dem Festgenommenen handelt, wollte der Sprecher nicht sagen. Der oder die Verd\u00e4chtige solle noch am Dienstag einem Ermittlungsrichter vorgef\u00fchrt werden. Danach will die Polizei Details bekanntgeben.<br \/>Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Verd\u00e4chtigen um einen 41-J\u00e4hrigen, der 2001 erstmals ins Visier der Ermittler geraten war. Laut MDR soll er damals in angetrunkenem Zustand gesagt haben, dass er die Leiche des M\u00e4dchens vergraben habe. Einen Mord oder ein T\u00f6tungsdelikt habe der Mann immer geleugnet.<br \/>Im September 2018 sagte der 41-J\u00e4hrige dann in einer Vernehmung aus, dass er den leblosen K\u00f6rper des M\u00e4dchens im Mai 2001 in einen Wald in Th\u00fcringen gebracht hat, wo Jahre sp\u00e4ter ein Pilzsammler Peggys Knochen fand. Er habe das leblose Kind von einem anderen Mann an einer Bushaltestelle \u00fcbernommen, sagte der 41-J\u00e4hrige. Er habe noch versucht, das M\u00e4dchen zu beatmen &#8211; es dann jedoch in eine Decke gepackt, in den Kofferraum seines Autos gelegt und in den Wald gebracht. Er hatte den Ermittlern damals auch gesagt, wer der Mann an der Bushaltestelle angeblich war. Zu dieser Person wollten Staatsanwaltschaft und Polizei jedoch keine Angaben machen.<br \/>Am 7. Mai 2001 war Peggy auf dem Heimweg von der Schule verschwunden. Gut 15 Jahre sp\u00e4ter &#8211; Anfang Juli 2016 &#8211; fand ein Pilzsammler Teile ihres Skeletts in einem Wald bei Rodacherbrunn &#8211; knapp 20 Kilometer von Peggys Heimatort Lichtenberg in Oberfranken entfernt.<br \/>Die Beamten gehen von einem Mordfall aus. Nach der Vernehmung des 41-J\u00e4hrigen im September suchten die Ermittler Zeugen. Sie fragten etwa, ob jemand das Auto des Mannes gesehen hatte. Der 41-J\u00e4hrige kam zun\u00e4chst wieder auf freien Fu\u00df. Die Polizei durchsuchte jedoch mehrere Anwesen des Mannes und stellte dabei Beweismaterial sicher.<br \/>An den sterblichen \u00dcberresten des M\u00e4dchens fanden die Ermittler mikroskopisch kleine Pollen, die als Bestandteile von Torf identifiziert werden konnten. Hier ergab sich ein Bezug zu Pflanzarbeiten des Mannes am Tattag, die den Ermittlern bekannt waren. Au\u00dferdem fanden sie Farbreste, wie sie in Renovierungsm\u00fcll vorkommen. \u201eDen Ermittlern war bekannt, dass der jetzt Beschuldigte damals umfangreiche Renovierungsarbeiten ausgef\u00fchrt hatte\u201c, hie\u00df es im September.<br \/>Auch ein angebliches Alibi des Mannes platzte: Entgegen seinen fr\u00fcheren Angaben war er am Tattag in Lichtenberg unterwegs. Den Schulranzen und die Jacke von Peggy will der 41-J\u00e4hrige Tage sp\u00e4ter bei sich zu Hause verbrannt haben. Sein goldfarbenes Auto haben Polizei und Staatsanwaltschaft inzwischen gefunden.<br \/>Im Lauf der Jahre gab es in dem Fall bereits mehrere Verd\u00e4chtige, doch viele Spuren liefen ins Leere. Deutschlandweites Aufsehen erregte der Fall eines geistig behinderten Mannes, den ein Gericht 2004 als M\u00f6rder von Peggy verurteilte, der aber zehn Jahre sp\u00e4ter in einem Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen wurde.<br \/>Zudem entdeckten Ermittler am Fundort von Peggys Skelett DNA des NSU-Terroristen Uwe B\u00f6hnhardt. Das stellte sich sp\u00e4ter aber als Verunreinigung eines Ger\u00e4ts der Spurensicherung heraus.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sch\u00fclerin Peggy aus Oberfranken verschwand 2001 auf dem Heimweg von der Schule spurlos. 2016 fand ein Pilzsammler Knochen des Kindes. Jetzt ist ein Verd\u00e4chtiger festgenommen worden. 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