<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1302639,"date":"2018-12-15T18:15:00","date_gmt":"2018-12-15T16:15:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1302639"},"modified":"2018-12-15T18:07:46","modified_gmt":"2018-12-15T16:07:46","slug":"massive-sicherheitsmasnahmen-erneute-proteste-hunderte-gelbwesten-in-paris","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2018\/12\/massive-sicherheitsmasnahmen-erneute-proteste-hunderte-gelbwesten-in-paris\/","title":{"rendered":"Massive Sicherheitsma\u00dfnahmen &#8211; Erneute Proteste: Hunderte &quot;Gelbwesten&quot; in Paris"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Frankreich hat sich mit einem massiven Polizeiaufgebot auf die neuen &lsquo;Gelbwesten&rsquo;-Proteste vorbereitet.<\/b><br \/>\nParis (dpa) &#8211; Mehrere Hundert Demonstranten in gelben Westen sind heute in Paris auf die Stra\u00dfe gegangen. Die Proteste fanden an verschiedenen Orten statt. Vor allem auf der Prachtstra\u00dfe Champs-\u00c9lys\u00e9es kam es zu Spannungen zwischen Sicherheitskr\u00e4ften und Demonstranten.<br \/>Dabei wurde auch Tr\u00e4nengas eingesetzt. Nach Angaben des Innenministeriums nahmen bis zum Nachmittag 2200 Menschen an den Protesten in Paris teil, landesweit waren es demnach rund 33 500 &#8211; deutlich weniger als vor einer Woche. Die Demonstrationen wurden von massiven Sicherheitsma\u00dfnahmen begleitet. Allein in Paris waren 8000 Polizisten im Einsatz. Landesweit waren 69 000 Sicherheitskr\u00e4fte im Dienst.<br \/>Es ist das f\u00fcnfte Wochenende in Folge, an dem die \u00ab\u00a0Gelbwesten\u00a0\u00bb protestieren. Nach dem Terroranschlag von Stra\u00dfburg am Dienstag hatte die franz\u00f6sische Regierung an die \u00ab\u00a0Gelbwesten\u00a0\u00bb appelliert, an diesem Wochenende nicht zu demonstrieren.<br \/>Am Samstag vor einer Woche hatte die Zahl der Demonstranten in Paris bis zum Nachmittag bei rund 10 000 gelegen, im ganzen Land bei 77 000. Mit mehr als 90 Festnahmen wurden den Angaben zufolge am Samstag weniger gez\u00e4hlt als in der Vorwoche mit 598 zur selben Zeit. Im ganzen Land waren damals etwa 2000 Menschen festgenommen worden.<br \/>Vor der Oper Garnier organisierten \u00ab\u00a0Gelbwesten\u00a0\u00bb ein Sit-in. Dabei knieten sie auf dem Boden, die H\u00e4nde hinter dem Kopf &#8211; eine Anspielung auf eine Massenfestnahme von Sch\u00fclern vor mehreren Tagen. Auf den Champs-\u00c9lys\u00e9es demonstrierten mehrere Frauen halb nackt als Marianne verkleidet und standen minutenlang stumm den Sicherheitskr\u00e4ften gegen\u00fcber. Marianne ist die Nationalfigur der franz\u00f6sischen Republik. Auf Bildern wird sie gew\u00f6hnlich mit einer phrygischen M\u00fctze bedeckt und mit unbedeckten Br\u00fcsten gezeigt.<br \/>W\u00e4hrend vor einer Woche Gesch\u00e4fte und viele Sehensw\u00fcrdigkeiten und Museen geschlossen wurden, blieben diesmal der weltber\u00fchmte Louvre und der Eiffelturm offen. Paris solle nicht den Eindruck einer \u00ab\u00a0toten\u00a0\u00bb Stadt erwecken, erkl\u00e4rte Polizeipr\u00e4fekt Michel Delpuech.<br \/>Nach Einsch\u00e4tzung der franz\u00f6sischen Regierung haben die anhaltenden Stra\u00dfenblockaden und Proteste sp\u00fcrbaren Einfluss auf das Wirtschaftswachstum des Landes. Die franz\u00f6sische Nationalbank hat die Wachstumserwartungen f\u00fcr das laufende Quartal von 0,4 auf 0,2 Prozent halbiert.<br \/>Seit Beginn ihrer Protestbewegung Mitte November sind mehrere Menschen durch Unf\u00e4lle an Stra\u00dfenblockaden der \u00ab\u00a0Gelbwesten\u00a0\u00bb ums Leben gekommen. Am Freitag fuhr ein Autofahrer in der belgischen Region Erquelinnes in einen Lastwagen, der aufgrund einer Stra\u00dfensperre auf franz\u00f6sischer Seite blockiert wurde. Einen Tag zuvor war ein 23 Jahre alter \u00ab\u00a0Gelbwesten\u00a0\u00bb-Demonstrant im s\u00fcdfranz\u00f6sischen Avignon von einem Lastwagen erfasst und get\u00f6tet worden.<br \/>Urspr\u00fcnglich richtete sich die Wut der \u00ab\u00a0Gelbwesten\u00a0\u00bb gegen geplante Steuererh\u00f6hungen auf Sprit und Diesel, hohe Lebenshaltungskosten und die Reformpolitik der Mitte-Regierung von Staatspr\u00e4sident Emmanuel Macron. Um den Konflikt mit den \u00ab\u00a0Gelbwesten\u00a0\u00bb zu entsch\u00e4rfen, versprach Macron zu Wochenbeginn ein Paket mit Sofortma\u00dfnahmen im Sozialbereich, darunter eine Erh\u00f6hung des Mindestlohns um monatlich 100 Euro. Die Ma\u00dfnahmen sollen bis zu zehn Milliarden Euro kosten.<br \/>Mittlerweile haben sich die Forderungen teilweise ge\u00e4ndert. Viele der Demonstranten protestierten in Paris f\u00fcr mehr direkte Demokratie. Forderungen nach Einf\u00fchrung eines B\u00fcrgerreferendums wurden laut &#8211; und nach dem R\u00fccktritt Macrons.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frankreich hat sich mit einem massiven Polizeiaufgebot auf die neuen &lsquo;Gelbwesten&rsquo;-Proteste vorbereitet. Paris (dpa) &#8211; Mehrere Hundert Demonstranten in gelben Westen sind heute in Paris auf die Stra\u00dfe gegangen. Die Proteste fanden an verschiedenen Orten statt. 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