<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1765153,"date":"2020-11-01T12:01:00","date_gmt":"2020-11-01T10:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1765153"},"modified":"2020-11-01T12:10:46","modified_gmt":"2020-11-01T10:10:46","slug":"macron-kritisiert-haltung-der-turkei","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2020\/11\/macron-kritisiert-haltung-der-turkei\/","title":{"rendered":"Macron kritisiert Haltung der T\u00fcrkei"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Nach den j\u00fcngsten Attentaten in Frankreich befinden sich Macron und der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Erdogan weiter auf Konfrontationskurs. Frankreichs Staatschef unterstellt Ankara \u00ab\u00a0kriegerisches\u00a0\u00bb Verhalten gegen\u00fcber den Nato-Partnern. Den abgezogenen Botschafter schickt er dennoch zur\u00fcck in die T\u00fcrkei.<\/b><br \/>\nNach den j\u00fcngsten Attentaten in Frankreich befinden sich Macron und der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Erdogan weiter auf Konfrontationskurs. Frankreichs Staatschef unterstellt Ankara \u00ab\u00a0kriegerisches\u00a0\u00bb Verhalten gegen\u00fcber den Nato-Partnern. Den abgezogenen Botschafter schickt er dennoch zur\u00fcck in die T\u00fcrkei. Der franz\u00f6sische Staatspr\u00e4sident Emmanuel Macron hat dem t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Recep Tayyip Erdogan eine \u00ab\u00a0kriegerische\u00a0\u00bb Haltung gegen\u00fcber den Nato-Partnern vorgeworfen. In einem Interview mit dem arabischen Fernsehsender Al-Jazeera sagte Macron, er hoffe, dass sich die \u00ab\u00a0Dinge beruhigen\u00a0\u00bb. Daf\u00fcr m\u00fcsse der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Frankreich und die Europ\u00e4ische Union sowie deren Werte respektieren, sagte Macron. Zudem d\u00fcrfe Erdogan \u00ab\u00a0keine L\u00fcgen erz\u00e4hlen und keine Beleidigungen \u00e4u\u00dfern\u00a0\u00bb. \u00ab\u00a0Die T\u00fcrkei hat eine kriegerische Haltung gegen\u00fcber ihren Nato-Verb\u00fcndeten\u00a0\u00bb, sagte Macron und kritisierte das Vorgehen Ankaras in Syrien, Libyen und im Mittelmeer. Erdogan hatte vergangene Woche zum Boykott franz\u00f6sischer Produkte aufgerufen. Zudem riet er seinem franz\u00f6sischen Amtskollegen, seinen \u00ab\u00a0Geisteszustand untersuchen\u00a0\u00bb zu lassen. Hintergrund waren von Macron angek\u00fcndigte strengere Kontrollen von Moscheen und anderen muslimischen Einrichtungen nach der mutma\u00dflich islamistisch motivierten Ermordung des Geschichtslehrers Samuel Paty vor zwei Wochen bei Paris. Frankreich berief als Reaktion auf Erdogans Verbalattacke seinen Botschafter aus Ankara zu Konsultationen nach Paris. Nach Angaben von Frankreichs Au\u00dfenminister Jean-Yves Le Drian wird der Diplomat jedoch am Sonntag in die T\u00fcrkei zur\u00fcckkehren. Grund sei die positive t\u00fcrkische Reaktion auf den mutma\u00dflich islamistisch motivierten Anschlag in Nizza mit drei Toten gewesen &#8211; Ankara hatte den Angriff verurteilt. Diese Reaktion sei \u00ab\u00a0anders, klar, unmissverst\u00e4ndlich\u00a0\u00bb gewesen, sagte Le Drian dem Fernsehsender RTL. Nach der T\u00f6tung von Paty hingegen habe die T\u00fcrkei \u00ab\u00a0die bewusste Entscheidung\u00a0\u00bb getroffen, den Anschlag \u00ab\u00a0zu Instrumentalisieren\u00a0\u00bb. Des Weiteren habe Ankara eine \u00ab\u00a0hasserf\u00fcllte und beleidigende Kampagne gegen uns gestartet\u00a0\u00bb. Le Drian f\u00fchrte weiter aus, dass die t\u00fcrkische Seite ihr Verhalten jedoch noch erkl\u00e4ren m\u00fcsse. \u00ab\u00a0Mit der Bitte um eine Klarstellung und Erkl\u00e4rung haben wir unseren Botschafter beauftragt, morgen nach Ankara zur\u00fcckzukehren\u00a0\u00bb, sagte der Minister. Die Beziehung zwischen den Nato-Partnern ist seit Monaten angespannt. Ein Grund ist der heftige Streit um die Ausbeutung von Gasvorkommen im \u00f6stlichen Mittelmeer. Sowohl die EU-Mitglieder Griechenland und Zypern als auch die T\u00fcrkei erheben Anspruch auf die betreffenden Seegebiete. Ankara provozierte in dem Streit die Anrainerstaaten wiederholt. Macron richtete daraufhin scharfe Warnungen an Erdogan. Zu Spannungen f\u00fchrte aber auch, dass die T\u00fcrkei in den Konflikten in Libyen, Syrien und Berg-Karabach mitmischt. Macron warf Ankara etwa vor, dschihadistische K\u00e4mpfer von Syrien nach Aserbaidschan verlegt zu haben. In diesem Zusammenhang sprach der franz\u00f6sische Staatschef von einer \u00ab\u00a0roten Linie\u00a0\u00bb, die Ankara \u00fcberschritten habe. Erdogan wies den Vorwurf zur\u00fcck.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach den j\u00fcngsten Attentaten in Frankreich befinden sich Macron und der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Erdogan weiter auf Konfrontationskurs. Frankreichs Staatschef unterstellt Ankara \u00ab\u00a0kriegerisches\u00a0\u00bb Verhalten gegen\u00fcber den Nato-Partnern. Den abgezogenen Botschafter schickt er dennoch zur\u00fcck in die T\u00fcrkei. 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