<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1807493,"date":"2020-12-31T02:03:00","date_gmt":"2020-12-31T00:03:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1807493"},"modified":"2020-12-31T06:04:27","modified_gmt":"2020-12-31T04:04:27","slug":"nie-in-den-letzten-15-jahren-haben-wir-alle-das-alte-jahr-als-so-schwer-empfunden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2020\/12\/nie-in-den-letzten-15-jahren-haben-wir-alle-das-alte-jahr-als-so-schwer-empfunden\/","title":{"rendered":"\u201eNie in den letzten 15 Jahren haben wir alle das alte Jahr als so schwer empfunden\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>In ihrer wohl letzten Neujahrsansprache als Bundeskanzlerin hat Angela Merkel an die Menschenfreundlichkeit der Bev\u00f6lkerung appelliert. Verschw\u00f6rungstheorien seien \u201ezynisch und grausam\u201c. Am Ende wurde sie pers\u00f6nlich.<\/b><br \/>\nBundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bundesb\u00fcrger in ihrer wohl letzten Neujahrsansprache im Amt auf weitere Belastungen in der Corona-Krise eingestimmt. \u201eDiese Tage und Wochen, da gibt es nichts zu besch\u00f6nigen, sind schwere Zeiten f\u00fcr unser Land. Und so wird es auch noch eine ganze Weile bleiben\u201c, sagte Merkel laut dem vorab ver\u00f6ffentlichten Redetext. Es werde noch eine ganze Zeit an den B\u00fcrgern liegen, wie Deutschland durch die Pandemie komme: \u201eDer Winter ist und bleibt hart.\u201c Mit Blick auf die am Sonntag angelaufene Impfkampagne sagte Merkel, seit wenigen Tagen habe die Hoffnung Gesichter: \u201eEs sind die Gesichter der ersten Geimpften, der ganz Alten und ihrer Pfleger und Pflegerinnen, des medizinischen Personals auf den Intensivstationen \u2013 nicht nur bei uns, sondern in allen europ\u00e4ischen und vielen anderen L\u00e4ndern.\u201c Tagt\u00e4glich w\u00fcrden es mehr, schrittweise w\u00fcrden andere Alters- und Berufsgruppen dazukommen \u2013 und dann alle, die es wollten. \u201eAuch ich werde mich impfen lassen, wenn ich an der Reihe bin\u201c, betonte die 66-J\u00e4hrige. Die neben dem Impfstoff wirksamsten Mittel h\u00e4tten \u201ewir selbst in der Hand, indem wir uns an die Regeln halten, jeder und jede von uns\u201c, betonte die Kanzlerin. Sie sei immer wieder dankbar daf\u00fcr, wie diszipliniert die allermeisten Menschen Masken tr\u00fcgen und sich um Abstand bem\u00fchten. \u201eDarin dr\u00fcckt sich f\u00fcr mich aus, was ein Leben in einer menschenfreundlichen Gesellschaft erst m\u00f6glich macht: R\u00fccksichtnahme auf andere, die Einsicht, sich selbst auch einmal zur\u00fcckzunehmen, das Bewusstsein von Gemeinsinn\u201c, sagte Merkel. Die Regierungschefin hatte zuvor erneut das Engagement vieler B\u00fcrger gew\u00fcrdigt: Viele seien \u00fcber sich hinausgewachsen, \u201eohne das an die gro\u00dfe Glocke zu h\u00e4ngen\u201c. Sie nannte \u00c4rzte und Pflegekr\u00e4fte, aber auch die Mitarbeiter der Gesundheits\u00e4mter, \u201edie so pl\u00f6tzlich ins Zentrum des Kampfes gegen das Virus ger\u00fcckt sind\u201c. Unz\u00e4hlige Menschen h\u00e4tten dazu beigetragen, \u201edass unser Leben trotz Pandemie weiter m\u00f6glich war: in den Superm\u00e4rkten und im G\u00fctertransport, in den Postfilialen, in Bussen und Bahnen, auf den Polizeiwachen, in den Schulen und Kitas, in den Kirchen, in den Redaktionen.\u201c Sie betonte, am Ende eines \u201eatemlosen Jahres\u201c gelte es auch, innezuhalten und zu trauern. \u201eWir d\u00fcrfen als Gesellschaft nicht vergessen, wie viele einen geliebten Menschen verloren haben, ohne ihm in den letzten Stunden nah sein zu k\u00f6nnen.\u201c Sie k\u00f6nne nur ahnen, wie bitter es sich f\u00fcr sie anf\u00fchlen m\u00fcsse, wenn von einigen Unverbesserlichen das Virus bestritten und geleugnet werde. \u201eVerschw\u00f6rungstheorien sind nicht nur unwahr und gef\u00e4hrlich, sie sind auch zynisch und grausam diesen Menschen gegen\u00fcber\u201c, sagte die Kanzlerin. Deutschland d\u00fcrfe aber trotz aller Konzentration auf die Pandemie andere wichtige Aufgaben nicht aus dem Auge verlieren. \u201eIst also auch im neuen Jahr alles Corona? Nein, und das war es auch im alten nicht\u201c, sagte Merkel. \u201eNicht erst seit Beginn der Pandemie ver\u00e4ndert sich die Welt, in der wir leben, rasant und grundlegend.\u201c Umso wichtiger sei es, dass Deutschland \u201emit all seiner Kraft und seiner Kreativit\u00e4t mutige Ideen f\u00fcr die Zukunft\u201c entwickele \u2013 etwa f\u00fcr klimaschonendes Wirtschaften. \u201eLassen Sie mich zum Schluss noch etwas Perso\u0308nliches sagen\u201c, beendete Merkel ihre Ansprache. \u201eDies ist heute aller Voraussicht nach das letzte Mal, dass ich mich als Bundeskanzlerin mit einer Neujahrsansprache an Sie wenden darf\u201c. Eine weitere gibt es nur, wenn, wie nach der Bundestagswahl 2017, bis Jahresende noch keine neue Regierung gebildet worden ist. \u201eIch denke, ich u\u0308bertreibe nicht, wenn ich sage: Nie in den letzten 15 Jahren haben wir alle das alte Jahr als so schwer empfunden \u2013 und nie haben wir trotz aller Sorgen und mancher Skepsis mit so viel Hoffnung dem neuen Jahr entgegengesehen\u201c.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In ihrer wohl letzten Neujahrsansprache als Bundeskanzlerin hat Angela Merkel an die Menschenfreundlichkeit der Bev\u00f6lkerung appelliert. Verschw\u00f6rungstheorien seien \u201ezynisch und grausam\u201c. Am Ende wurde sie pers\u00f6nlich. 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