<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1809161,"date":"2021-01-02T11:42:00","date_gmt":"2021-01-02T09:42:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1809161"},"modified":"2021-01-02T12:07:28","modified_gmt":"2021-01-02T10:07:28","slug":"wie-lange-dauert-der-harte-lockdown-noch-konnten-schulen-offnen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/01\/wie-lange-dauert-der-harte-lockdown-noch-konnten-schulen-offnen\/","title":{"rendered":"Wie lange dauert der harte Lockdown noch? K\u00f6nnten Schulen \u00f6ffnen?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Mediziner d\u00e4mpfen die Hoffnung auf eine rasche Aufhebung des Lockdowns. Nach Ansicht der \u00c4rztegewerkschaft Marburger Bund k\u00f6nnen nur Kontaktbeschr\u00e4nkungen das Gesundheitssystem entlasten. SPD-Politiker Lauterbach kann sich Lockerungen f\u00fcr einen Bereich vorstellen.<\/b><br \/>\nVor den Beratungen von Bund und L\u00e4ndern am Dienstag haben sich Mediziner und \u00d6konomen f\u00fcr eine Verl\u00e4ngerung des Lockdowns \u00fcber den 10. Januar hinaus ausgesprochen. Der Pr\u00e4sident der Bundes\u00e4rztekammer, Klaus Reinhardt, geht davon aus, dass die Ministerpr\u00e4sidenten und die Bundesregierung eine Verl\u00e4ngerung der Beschr\u00e4nkungen des \u00f6ffentlichen Lebens beschlie\u00dfen. \u201eDas Wichtigste ist, dass man den Menschen klarmacht, dass wir jetzt noch vor zwei, drei, vier Monaten stehen, die Anstrengungen von allen erfordern\u201c, sagte er der \u201eBild\u201c. Das \u00e4rztliche und pflegerische Personal sei definitiv am Rande der Leistungsf\u00e4higkeit, die Kapazit\u00e4ten zu \u00fcber 90 Prozent ausgelastet. \u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich die Vorsitzende der \u00c4rztegewerkschaft Marburger Bund, Susanne Johna. Die Kliniken h\u00e4tten keine Atempause, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. \u201eDas Gesundheitssystem braucht dringend eine Entlastung, die nur durch eine Verl\u00e4ngerung der Ma\u00dfnahmen zur Kontaktbeschr\u00e4nkung zu erreichen ist. Anders werden wir die Lage nicht in den Griff bekommen.\u201c Zur Versch\u00e4rfung der Situation f\u00fchre, dass immer mehr Patienten auf den Intensiv- und Infektionsstationen mit immer weniger Personal versorgt werden m\u00fcssten, weil sich auch Krankenhauspersonal mit dem Virus infiziere. Sie erhoffe sich von dem Treffen am Dienstag \u201eeine m\u00f6glichst einheitliche Verl\u00e4ngerung der Kontaktbeschr\u00e4nkungen\u201c. Der Pr\u00e4sident der Deutschen Interdisziplin\u00e4ren Vereinigung f\u00fcr Intensiv- und Notfallmedizin, Uwe Janssens, rechnet erst Mitte des neuen Jahres mit einer Entspannung auf den Intensivstationen. \u201eWir werden erst Ende kommender Woche in den Krankenh\u00e4usern sehen, wie stark Weihnachten zur Verbreitung von Covid-19 beigetragen hat. Die Effekte von Silvester dann noch deutlich sp\u00e4ter\u201c, sagte Janssens der \u201eRheinischen Post\u201c. Janssens kritisierte auch die Zielmarke von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche, die sich Bund und L\u00e4nder als Richtwert gesetzt haben. \u201eWir Intensivmediziner raten dringend dazu, bis zu einem Inzidenzwert von unter 25 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und Woche keine Lockerungen in Aussicht zu stellen\u201c, sagte Janssens. Auch Wirtschaftsexperten warnen vor Lockerungen. \u201eF\u00fcr die Wirtschaft muss es oberste Priorit\u00e4t haben, dass die zweite Infektionswelle m\u00f6glichst schnell begrenzt wird\u201c, sagte der Pr\u00e4sident des Deutschen Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, der \u201eAugsburger Allgemeinen\u201c. \u201eWirtschaftliche Lockerungen jetzt m\u00f6gen kurzfristig manchen nutzen, langfristig w\u00fcrden sie jedoch allen schaden.\u201c Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, der zu den strikten Lockdown-Bef\u00fcrwortern z\u00e4hlt, bef\u00fcrwortet unter bestimmten Bedingungen eine Wieder\u00f6ffnung von Kitas und Grundschulen ab der zweiten Januarh\u00e4lfte. \u201eVoraussetzung w\u00e4re, dass alle anderen Klassenstufen geteilt w\u00fcrden und wechselnd Pr\u00e4senz- und Digitalunterricht erhalten. Oder der Pr\u00e4senzunterricht ganz ausgesetzt wird\u201c, sagte Lauterbach ebenfalls der \u201eRheinischen Post\u201c. Eine generelle \u00d6ffnung der Schulen lehnt er jedoch ab. Es sei wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder ab zw\u00f6lf Jahren genauso ansteckend seien wie Erwachsene. Es best\u00fcnde dann die Gefahr, dass eine Sieben-Tage-Inzidenz von 50 trotz des Lockdowns nicht erreicht werde. \u201eDaher w\u00e4re das ein gro\u00dfer Fehler\u201c, sagte er. Unter diesem Wert gilt die Pandemie als beherrschbar. Derzeit liegt die Inzidenz bei 141,2. Die Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder wollen am 5. Januar mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dar\u00fcber beraten, wie es nach dem 10. Januar mit den zun\u00e4chst bis dahin befristeten Ma\u00dfnahmen weitergeht. Zuvor beraten die Kultusminister am Montag \u00fcber die Situation der Schulen. Sie halten vor allem die \u00d6ffnung der Kitas und Grundschulen f\u00fcr vorrangig, weil eine digitale Betreuung nicht m\u00f6glich ist und j\u00fcngere Sch\u00fcler f\u00fcr Digitalunterricht selbst bei vorhandener Technik noch zu unselbstst\u00e4ndig sind.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mediziner d\u00e4mpfen die Hoffnung auf eine rasche Aufhebung des Lockdowns. Nach Ansicht der \u00c4rztegewerkschaft Marburger Bund k\u00f6nnen nur Kontaktbeschr\u00e4nkungen das Gesundheitssystem entlasten. SPD-Politiker Lauterbach kann sich Lockerungen f\u00fcr einen Bereich vorstellen. 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