<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1850027,"date":"2021-02-28T11:55:00","date_gmt":"2021-02-28T09:55:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1850027"},"modified":"2021-02-28T12:10:13","modified_gmt":"2021-02-28T10:10:13","slug":"die-kugeln-fallen-herab-wie-regen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/02\/die-kugeln-fallen-herab-wie-regen\/","title":{"rendered":"\u201eDie Kugeln fallen herab wie Regen\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Tr\u00e4nengas, Blendgranaten und weitere Tote \u2013 Myanmar erlebt ein blutiges Wochenende. Human Rights Watch und die britische Botschaft&#8230;<\/b><br \/>\nNach neuen Protesten gegen den Milit\u00e4rputsch berichten die lokalen und internationalen Medien \u00fcber mehrere Tote durch Polizeisch\u00fcsse in Myanmar. In der Stadt Dawei im S\u00fcden des s\u00fcdostasiatischen Landes hatte die Polizei demnach willk\u00fcrlich in die Menge der Demonstranten geschossen. Wie die \u201eNew York Times\u201c unter Berufung auf \u00c4rzte berichtete, waren dort drei Personen an den Folgen ihrer Verletzungen gestorben.50 Menschen seien verletzt worden. In Myanmars gr\u00f6\u00dfter Stadt Yangon soll der Agentur Reuters und der Nachrichten-Website \u201eMizzima News\u201c zufolge ein angeschossener Demonstrant im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen sein. Die Todesopfer kommen zu drei weiteren Toten, die in den Wochen zuvor schon an den Folgen von Polizeisch\u00fcssen gestorben waren. In Yangon war es in den ersten Wochen seit dem Putsch am 1. Februar trotz riesiger Demonstrationen weitgehend friedlich geblieben, nun entwickeln sich die Protestgebiete in Yangon immer mehr zu einer Kampfzone. An der Hledan-Kreuzung, die in den vergangenen Wochen Schauplatz gro\u00dfer Proteste gewesen war, hatte die Polizei am Sonntag erst Tr\u00e4nengas und Blendgranaten eingesetzt, dann auch auf Demonstranten geschossen. \u201eDie Kugeln fallen herab wie Regen\u201c, beschrieb ein Journalist die Situation auf Twitter. Offenbar wurden dabei sowohl Gummigeschosse als auch scharfe Munition eingesetzt. \u201eWir versteckten uns in einer Bushaltestelle, als sie auf uns schossen. Eine Person wurde get\u00f6tet, andere wurden verletzt\u201d, berichtete eine Frau dem Online-Magazin \u201eFrontier Myanmar\u201c. Ein Video zeigte einen blut\u00fcberstr\u00f6mten Mann, der von Helfern von dem Ort der Demonstration weggebracht wurde. Auf Fotos waren Blut und zerborstenes Glas auf einem Gehweg zu sehen. Ein Journalist des Magazins berichtete, er habe geh\u00f6rt, wie ein Polizist den Demonstranten etwas zugerufen hatte, als er das Feuer auf sie er\u00f6ffnete: \u201eWir greifen hart durch, nicht nur, weil es unsere Pflicht ist, sondern weil wir es lieben. Jeder, der jetzt vor der T\u00fcr ist, wird get\u00f6tet!\u201c, rief der Polizist demnach. Allein am Sonntag wurden in Yangon au\u00dferdem wieder Dutzende Menschen festgenommen. Die Konfrontation soll schon am Morgen um acht Uhr begonnen haben, als sich etwa 300 Demonstranten und etwa 100 Polizisten einander gegen\u00fcber standen. Trotz des h\u00e4rteren Vorgehens der Polizei schon in den vergangenen Tagen lie\u00dfen sich die Demonstranten zun\u00e4chst nicht verjagen und warfen unter anderem mit Glasflaschen nach der Polizei. Die Demonstranten hatten sich vorbereitet, viele trugen Bauarbeiterhelme und Schilder aus Holz und Metall. W\u00e4hrend die Polizei einige Stra\u00dfen blockierte, hatten die Demonstranten andernorts ihre eigenen Barrikaden aus Autos und M\u00fcllbeh\u00e4ltern aufgebaut. Sie stellten sich den Sicherheitskr\u00e4ften in den Weg, die H\u00e4nde zur Faust oder dem Drei-Finger-Gru\u00df gereckt, einem Protestgru\u00df, der aus dem Film \u201eDie Tribute von Panem\u201c entlehnt ist. Sie legten Poster des Putschgenerals Min Aung Hlaing auf den Boden und traten darauf herum. Die britische Botschaft in Myanmar bezeichnete die Gewalt am Sonntag als \u201einakzeptabel\u201c. Menschenrechtler \u00e4u\u00dferten ebenfalls Kritik an dem harten Vorgehen der Polizei und den Soldaten des Milit\u00e4rs, das in Myanmar unter dem Namen Tatmadaw bekannt ist. \u201eDie Taten der Polizei und der Sicherheitskr\u00e4fte der Tatmadaw heute in Yangon und Dawei markieren eine ernste Eskalation im Gebrauch t\u00f6dlicher Gewalt\u201c, sagte Phil Robertson, der Vize-Asiendirektor von Human Rights Watch. Die Gewaltakte m\u00fcssten sofort beendet werden.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tr\u00e4nengas, Blendgranaten und weitere Tote \u2013 Myanmar erlebt ein blutiges Wochenende. Human Rights Watch und die britische Botschaft&#8230; Nach neuen Protesten gegen den Milit\u00e4rputsch berichten die lokalen und internationalen Medien \u00fcber mehrere Tote durch Polizeisch\u00fcsse in Myanmar. 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