<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1871879,"date":"2021-03-31T22:32:00","date_gmt":"2021-03-31T20:32:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1871879"},"modified":"2021-03-31T23:09:55","modified_gmt":"2021-03-31T21:09:55","slug":"pandemie-teils-grose-unterschiede-beim-kampf-gegen-corona-in-europa","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/03\/pandemie-teils-grose-unterschiede-beim-kampf-gegen-corona-in-europa\/","title":{"rendered":"Pandemie: Teils gro\u00dfe Unterschiede beim Kampf gegen Corona in Europa"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Kontaktbeschr\u00e4nkungen, testen und impfen &#8211; diese Ma\u00dfnahmen sollen in Deutschland den Weg aus der Corona-Krise leiten.<\/b><br \/>\nBerlin (dpa) &#8211; W\u00e4hrend Bund und L\u00e4nder angesichts steigender Infektionszahlen um den Corona-Kurs ringen, stehen auch die Nachbarstaaten in der Pandemie weiter vor Herausforderungen. Nicht nur bei den Ma\u00dfnahmen, sondern auch beim Impfen gibt es Unterschiede: So ist mehr als die H\u00e4lfte der erwachsenen Briten bereits erstgeimpft, w\u00e4hrend es im kleinen Bulgarien erst sechs Prozent der Erwachsenen sind. In Deutschland haben bisher mehr als 9,4 Millionen Menschen und damit mehr als elf Prozent der Gesamtbev\u00f6lkerung zumindest die erste Dosis erhalten. BELGIEN: Beim Nachbarn gelten strenge Kontaktregeln &#8211; h\u00f6chstens mit einer Person aus einem fremden Haushalt darf man sich treffen. Drau\u00dfen geht das mit Maske mit bis zu vier Personen. Im ganzen Land gilt eine n\u00e4chtliche Ausgangssperre. Shoppen geht mit Termin, Restaurants, Kneipen und Caf\u00e9s sind seit Monaten geschlossen. F\u00fcr Gottesdienste gelten strenge Auflagen. Nach j\u00fcngsten Angaben der belgischen Beh\u00f6rden haben fast 1,3 Millionen Menschen &#8211; rund 14 Prozent der Erwachsenen in dem kleinen Land mit rund 11,5 Millionen Einwohnern &#8211; mindestens eine erste Impfdosis bekommen. BULGARIEN: Ab 1. April soll die Gastronomie Au\u00dfenbereiche \u00f6ffnen d\u00fcrfen. Unter anderem Kinos sollen bei geringer Auslastung den Einlass gew\u00e4hren k\u00f6nnen. Hotels sind nach wie vor offen, ebenso die Kirchen, wo wie etwa in Gesch\u00e4ften oder Tankstellen Maskenpflicht gilt. Bis 31. M\u00e4rz wurden bei einer Bev\u00f6lkerung von 6,9 Millionen Menschen insgesamt gut 460.000 Impfdosen verabreicht &#8211; rund sechs Prozent der Erwachsenen sind damit zumindest erstgeimpft. In dem orthodoxen Land wird das Osterfest erst am 2. Mai gefeiert. D\u00c4NEMARK: D\u00e4nemark ist auf dem Weg zu einer Lockerung der geltenden Ma\u00dfnahmen. Die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone in Kopenhagen ist bereits sehr voll, nach Ostern d\u00fcrfen die B\u00fcrger erstmals seit Monaten zum Friseur. Bald sollen etwa Restaurants, Caf\u00e9s und Kinos \u00f6ffnen. Drau\u00dfen d\u00fcrfen sich derzeit maximal zehn Menschen treffen, drinnen sollten es laut Empfehlung nicht mehr als f\u00fcnf sein. Bei Gottesdiensten unter freiem Himmel sind bis zu 50 Teilnehmer erlaubt. Im F\u00fcnf-Millionen-Einwohnerland D\u00e4nemark haben bislang rund 730.000 Menschen mindestens eine erste Impfdosis erhalten. ENGLAND: Vor Ostern sind in England die sehr strengen Regeln etwas gelockert worden: So d\u00fcrfen sich drau\u00dfen etwa bis zu sechs Personen treffen. Drinnen sind Treffen noch bis mindestens Mitte Mai verboten. Obwohl unter strengen Auflagen in Pr\u00e4senz erlaubt, finden die Angebote vieler Kirchen online statt. Schottland, Wales und Nordirland machen ihre eigenen Corona-Ma\u00dfnahmen. In ganz Gro\u00dfbritannien haben bereits mehr als 30 Millionen Menschen eine erste Corona-Impfung erhalten &#8211; das entspricht mehr als der H\u00e4lfte der Erwachsenen. FRANKREICH: Drinnen wie drau\u00dfen sind Treffen in Frankreich zu sechst erlaubt. Landesweit gibt es abendliche Ausgangsbeschr\u00e4nkungen. Der Bewegungsradius wird vom Wochenende an im ganzen Land eingeschr\u00e4nkt. Zuvor waren nur Gebiete betroffen, in denen die Lage besonders schlimm ist. Nun darf man sich zum Beispiel nur zehn Kilometer vom Wohnort entfernen f\u00fcr Spazierg\u00e4nge oder Sport. Alle Schulen bleiben nach Ostern f\u00fcr drei Wochen dicht. Gottesdienste sind zu Ostern mit Einschr\u00e4nkungen erlaubt. Inzwischen haben mehr als 8,5 Millionen Menschen mindestens eine erste Impfung &#8211; knapp 13 Prozent der Bev\u00f6lkerung. ITALIEN: Dem Mittelmeerland steht ein Ostern mit vielen Verboten bevor. Die B\u00fcrger sollen m\u00f6glichst zu Hause bleiben. Der strenge Lockdown gilt bisher speziell vom 3. bis 5. April. Dann sollen die Menschen ihr Zuhause m\u00f6glichst nur f\u00fcr notwendige Erledigungen verlassen. Ein n\u00e4chtliches Ausgangsverbot gilt bereits. Kirchen d\u00fcrfen unter strengen Auflagen \u00f6ffnen. Der Vatikan feiert Ostergottesdienste nur mit wenigen Gl\u00e4ubigen. Rund 6,9 Millionen Italiener waren bis Ende M\u00e4rz mindestens erstimmunisiert &#8211; rund 11 Prozent der Bev\u00f6lkerung von knapp 60 Millionen. \u00d6STERREICH: In Wien, im Burgenland und in Nieder\u00f6sterreich gilt ein Lockdown von Gr\u00fcndonnerstag bis zum 10. April. Bis auf Ausnahmen wie f\u00fcr den Lebensmittelhandel ist in Gesch\u00e4ften nur noch die Warenabholung m\u00f6glich. Museen und Zoos schlie\u00dfen, dazu kommen Ausgangsbeschr\u00e4nkungen. Gottesdienste sind hier unter Einhaltung strenger Regeln erlaubt. F\u00fcr sechs der Bundesl\u00e4nder gibt es wiederum keine Versch\u00e4rfungen. In \u00d6sterreich haben bisher 1,57 Millionen von knapp 9 Millionen Einwohnern zumindest eine erste Impfung erhalten. NIEDERLANDE: Auch \u00fcber Ostern ist Shoppen nur mit Termin und Besuche nur von einer Person pro Tag erlaubt. Unter anderem Kinos und Gastst\u00e4tten sind geschlossen. Religionsgemeinschaften sind im Prinzip vom Versammlungsverbot ausgenommen &#8211; die Begrenzung der Personenzahl wird aber empfohlen. Die Impfkampagne l\u00e4uft schleppend: Rund 1,7 Millionen Menschen des 17-Millionen-Einwohner-Lands haben mindestens eine Dosis bekommen. POLEN: Eine Woche vor Ostern wurden die Corona-Restriktionen noch mal versch\u00e4rft. Bis zum 9. April sind M\u00f6belgesch\u00e4fte und Baum\u00e4rkte geschlossen, ebenso Friseursalons und Kosmetikstudios. Hotels und Kinos sind ohnehin zu, der Betrieb von Einkaufszentren ist stark eingeschr\u00e4nkt. Gottesdienste sind unter Auflagen m\u00f6glich: Erlaubt ist ein Besucher pro 20 Quadratmeter. Knapp 4 Millionen der rund 38 Millionen Einwohner haben eine erste Corona-Impfung bekommen. SCHWEDEN: Restaurants und Caf\u00e9s werden auch an Ostern um 20.30 Uhr schlie\u00dfen m\u00fcssen, Zusammenk\u00fcnfte mit mehr als acht Personen sind tabu. Daran wird sich wohl auch so schnell nichts \u00e4ndern: Die Neuinfektionszahlen in Schweden sind hoch und steigen weiter an. Damit Ostern die Zahlen nicht noch weiter in die H\u00f6he treibt, wird vielerorts in Schweden vor Familienfeiern gewarnt. In dem Zehn-Millionen-Einwohnerland haben bisher mehr als 1,1 Millionen B\u00fcrger mindestens eine Impfdosis erhalten. SCHWEIZ: Trotz steigender Zahlen sind die Regeln in der Schweiz locker. Beispielsweise das Kanton Tessin erwartet einen Besucheransturm, deshalb gilt dort in einige Gemeinden Maskenpflicht. Hotels sind offen, Ferienwohnungen verzeichnen hohe Buchungszahlen. Museen, Zoos und Gesch\u00e4fte sind vielerorts ge\u00f6ffnet, nur Restaurants warten noch auf eine Betriebsbewilligung. In Innenr\u00e4umen d\u00fcrfen sich bis zu zehn Personen treffen, drau\u00dfen 15. Ostermessen sind erlaubt, in der Regel mit maximal 50 Leuten, die Maske tragen und Abstand halten m\u00fcssen. Bis 28. M\u00e4rz wurden knapp 1,5 Millionen Impfdosen verabreicht, gut eine halbe Million Menschen waren vollst\u00e4ndig geimpft. Die Schweiz hat 8,6 Millionen Einwohner. SPANIEN: Die Regionen des Landes sind bis zum 9. April untereinander abgeriegelt, aus dem Ausland darf man weiter einreisen. Treffen d\u00fcrfen sich h\u00f6chstens sechs Personen im Freien oder vier Personen des eigenen Haushalts in geschlossenen R\u00e4umen. Es gelten n\u00e4chtliche Ausgangssperren mit teils unterschiedlichen Zeiten. Jede Region hat zudem weitere Regelungen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss au\u00dferhalb der eigenen Wohnung getragen werden, auch wenn der Sicherheitsabstand zu Fremden gewahrt bleibt. Die Regel war zun\u00e4chst von Medien so interpretiert worden, dass auch beim Sonnenbaden Mund- und Nasenschutz getragen werden muss. Das ist aber nicht der Fall, die Zentralregierung r\u00e4umte eine ungenaue Formulierung ein. Etwa 16,5 Prozent der \u00fcber 46 Millionen Einwohner hat mindestens eine Dosis eines Corona-Impfstoffs erhalten. TSCHECHIEN: Auch zu Ostern d\u00fcrfen Menschen den Wohnbezirk &#8211; vergleichbar mit einem Landkreis &#8211; nur mit Ausnahme verlassen. Besuche bei Verwandten sind ausdr\u00fccklich verboten. Die Zahl der Gottesdienst-Teilnehmer ist auf zehn Prozent der Sitzplatz-Kapazit\u00e4t begrenzt. Gesang ist untersagt. Bisher wurden in Tschechien mit seinen 10,7 Millionen Einwohnern rund 1,6 Millionen Impfstoff-Einzeldosen verabreicht. Nach Angaben der EU-Gesundheitsagentur ECDC haben bisher 4,1 Prozent aller Erwachsenen beide Impfstoff-Dosen erhalten (Stand 21. M\u00e4rz).<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kontaktbeschr\u00e4nkungen, testen und impfen &#8211; diese Ma\u00dfnahmen sollen in Deutschland den Weg aus der Corona-Krise leiten. Berlin (dpa) &#8211; W\u00e4hrend Bund und L\u00e4nder angesichts steigender Infektionszahlen um den Corona-Kurs ringen, stehen auch die Nachbarstaaten in der Pandemie weiter vor Herausforderungen. Nicht nur bei den Ma\u00dfnahmen, sondern auch beim Impfen gibt es Unterschiede: So ist mehr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1871878,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[99],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1871879"}],"collection":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1871879"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1871879\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1871880,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1871879\/revisions\/1871880"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1871878"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1871879"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1871879"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1871879"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}