<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1923565,"date":"2021-06-13T00:00:00","date_gmt":"2021-06-12T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1923565"},"modified":"2021-06-13T05:08:02","modified_gmt":"2021-06-13T03:08:02","slug":"annalena-und-die-10-verbote-baerbock-zielscheibe-einer-groskampagne-riesige-anzeigen-auf-medienseiten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/06\/annalena-und-die-10-verbote-baerbock-zielscheibe-einer-groskampagne-riesige-anzeigen-auf-medienseiten\/","title":{"rendered":"\u201eAnnalena und die 10 Verbote\u201c: Baerbock Zielscheibe einer Gro\u00dfkampagne &#8211; riesige Anzeigen auf Medienseiten"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die \u201eInitiative Neue Soziale Marktwirtschaft\u201c h\u00e4lt nicht viel vom Gr\u00fcnen-Programm &#8211; ihre Gro\u00dfkampagne st\u00f6\u00dft auf herbe Kritik. Auch von Antisemitismus ist die Rede.<\/b><br \/>\nDie \u201eInitiative Neue Soziale Marktwirtschaft\u201c h\u00e4lt nicht viel vom Gr\u00fcnen-Programm &#8211; eine Gro\u00dfkampagne st\u00f6\u00dft auf herbe Kritik. Auch von Antisemitismus ist die Rede. Berlin &#8211; P\u00fcnktlich zum Parteitag der Gr\u00fcnen gibt es einen Wahlkampf-Eklat &#8211; diesmal aber nicht um das Programm der Partei*. Sondern um eine \u00e4u\u00dferst prominent platzierte Gegenkampagne in eher grenzwertigem Tonfall: Die Lobbyorganisation \u201eInitiative Neue Soziale Marktwirtschaft\u201c (INSM) hat in mehreren Zeitungen und auf Webseiten gro\u00dfformatige Anzeigen geschaltet. In der Folge hagelte es Vorw\u00fcrfe, die bis hin zum Verdacht des Antisemitismus reichten. Auch der bekannte Youtuber Rezo mischte sich ein. Das Anzeigenmotiv zeigt das Konferfei der Gr\u00fcnen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock* auf einen K\u00f6rper in biblischem Gewand retouchiert &#8211; offenbar in Anlehnung an die Person des Moses. Die Figur h\u00e4lt zwei Steintafeln mit zehn Geboten in H\u00e4nden. Je nach Anzeigen-Version ist das Bild versehen mit Slogans wie \u201eWarum wir keine Staatsreligion brauchen\u201c oder \u201eWarum uns gr\u00fcne Verbote nicht ins Gelobte Land f\u00fchren\u201c. Die INSM f\u00fchrt in der Anzeige Verbote auf, die Gr\u00fcnen ihrer Ansicht nach mit ihrer Politik umsetzen wollen, etwa \u201eDu darfst nicht fliegen\u201c oder \u201eDu darfst deine Arbeitsverh\u00e4ltnisse nicht frei aushandeln\u201c. Die INSM erkl\u00e4rte ihre Absichten am Freitag in einer Mitteilung. \u201eGro\u00dfe Teile der Gr\u00fcnen wollen den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern vorschreiben, wie sie in Zukunft fahren, reisen, essen, wohnen und ihr Geld ausgeben d\u00fcrfen\u201c, hie\u00df es darin. \u201eEine \u201agr\u00fcne\u2018 Lebensweise muss aber aus Sicht der INSM weiterhin eine freiwillige Entscheidung bleiben.\u201c Stellt euch mal vor, mehrere gro\u00dfe Influencer w\u00fcrden viel Geld annehmen, um im Gegenzug Stimmung gegen eine bestimmte Partei zu machen. W\u00e4re schon krass. Genau das ist passiert: (FAZ, ZEIT, SZ,&#8230;) pic.twitter.com\/d9kr9wosb2 Vorgehalten wurden der INSM auch antisemitische Subtexte in der Kampagne. \u201eSie warnen vor der Gr\u00fcnen Staatsreligion im Gewande der \u201amosaischen\u2018 Religion\u201c, twitterte der Gr\u00fcnen-Politiker Volker Beck. \u201eDas Bild funktioniert nur, wenn man die j\u00fcdische Religion f\u00fcr etwas Ablehnenswertes h\u00e4lt.\u201c Auch die Pr\u00e4sidentin der Israelitischen Kultusgemeinde M\u00fcnchen, Charlotte Knobloch*, \u00fcbte Kritik. \u201eGewiss, Wahlkampf ist Wahlkampf. Aber die INSM w\u00e4re gut beraten, das Thema Religion, von dem sie offensichtlich nichts versteht, anderen zu \u00fcberlassen\u201c, hie\u00df es auf ihrem Twitter-Account. \u201eHier hat sie sich v\u00f6llig im Ton vergriffen und sollte sichergehen, dass sie nicht mit solchen Darstellungen Vorurteile sch\u00fcrt.\u201c Der baden-w\u00fcrttembergische Antisemitismusbeauftragte, der Religionswissenschaftler Michael Blume, zeigte sich ebenfalls irritiert. \u201eEine Kanzlerkandidatin als orientalisierte Moses, die eine falsche \u201aStaatsreligion\u2018 \u00fcber Deutschland bringen wolle?\u201c, wunderte er sich auf Twitter. \u201eWie wirkte es, wenn demokratische Kandidat:innen negativ mit Zentralpersonen irgendeiner anderen Religion verbunden w\u00fcrden?\u201c, f\u00fcgte er in einem weiteren Posting als Frage hinzu. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb\u00e4nde (BDA) distanzierte sich am Freitag umgehend: \u201ePers\u00f6nliche Herabsetzungen und eine misslingende Verwendung christlicher Symbolik sind kein angemessener Umgang im notwendigen Wettstreit um politische Inhalte.\u201c Dies sei nicht der Stil der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb\u00e4nde. \u201eSozialpartnerschaft ist vom gegenseitigen Respekt getragen\u201c, teilte der Verband mit. Die Gr\u00fcne-Bundestagsabgeordnete Katharina Dr\u00f6ge nahm die Debatte unterdessen mit Humor. \u201eOh je, liebe INSM &#8211; da gebt Ihr so viel Geld f\u00fcr eine Anzeigenkampagne aus, und dann habt Ihr die Macht der Bildsprache so gar nicht verstanden\u201c, twitterte sie. \u201eMit Annalena Baerbock ins gelobte Land &#8211; damit komme ich gut klar.\u201c<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u201eInitiative Neue Soziale Marktwirtschaft\u201c h\u00e4lt nicht viel vom Gr\u00fcnen-Programm &#8211; ihre Gro\u00dfkampagne st\u00f6\u00dft auf herbe Kritik. Auch von Antisemitismus ist die Rede. 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