<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1928125,"date":"2021-06-19T21:44:00","date_gmt":"2021-06-19T19:44:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1928125"},"modified":"2021-06-19T23:09:03","modified_gmt":"2021-06-19T21:09:03","slug":"missbrauch-in-der-katholischen-kirche-kardinal-woelki-verweigert-abtritt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/06\/missbrauch-in-der-katholischen-kirche-kardinal-woelki-verweigert-abtritt\/","title":{"rendered":"Missbrauch in der katholischen Kirche: Kardinal Woelki verweigert Abtritt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Das Erzbistum K\u00f6ln kommt nicht zur Ruhe: Bei einer Versammlung aller wichtigen Gremien schlug Kardinal Woelki am Samstag heftige Kritik entgegen. Weichen will er aber nicht.<\/b><br \/>\nDas Erzbistum K\u00f6ln kommt nicht zur Ruhe: Bei einer Versammlung aller wichtigen Gremien schlug Kardinal Woelki am Samstag heftige Kritik entgegen. Weichen will er aber nicht. Bei einer Sitzung seines wichtigsten Beratungsgremiums ist dem K\u00f6lner Kardinal Rainer Maria Woelki heftige Kritik entgegengeschlagen. Zahlreiche Mitglieder des Di\u00f6zesanpastoralrats aus verschiedenen Gremien des gr\u00f6\u00dften deutschen Bistums h\u00e4tten am Samstag deutlich gemacht, dass sie kein Vertrauen mehr in den Erzbischof h\u00e4tten, verlautete anschlie\u00dfend aus Teilnehmerkreisen. Woelki selbst habe darauf hingewiesen, dass er nicht gew\u00e4hlt, sondern berufen sei. Nur der Papst k\u00f6nne ihn abberufen. Schlie\u00dflich habe man sich darauf geeinigt, bis September einen externen Moderator zu bestellen. Wer dies sein soll, ist noch offen. Ein Teilnehmer betonte, es w\u00e4re falsch, den Di\u00f6zesanpastoralrat als zerstritten zu beschreiben; vielmehr habe \u00fcber alle Gruppen hinweg gro\u00dfe Einigkeit darin geherrscht, dass man sich an einem toten Punkt befinde und das Vertrauen zerst\u00f6rt sei. Zu Beginn der Sitzung hatte Woelki am Freitagabend eine umstrittene Personalentscheidung als \u00ab\u00a0gro\u00dfen Fehler\u00a0\u00bb bezeichnet. Dabei bezog er sich auf einen Pfarrer, den er 2017 zum stellvertretenden Stadtdechanten von D\u00fcsseldorf bef\u00f6rdert hatte, obwohl dieser zugegeben hatte, Jahre zuvor mit einem 17 Jahre alten Prostituierten masturbiert zu haben. \u00dcber Woelkis Bedauern hatte zun\u00e4chst die \u00ab\u00a0K\u00f6lnische Rundschau\u00a0\u00bb berichtet. Zur \u00dcberwindung der seit Monaten schwelenden Krise im Erzbistum forderte Woelki einen \u00ab\u00a0Neubeginn der kleinen Schritte\u00a0\u00bb. \u00ab\u00a0Es gibt Widerspr\u00fcche und kontr\u00e4re Positionen, und wir m\u00fcssen mit diesen Spannungen leben\u00a0\u00bb, sagte der 64-J\u00e4hrige nach Mitteilung des Erzbistums. \u00ab\u00a0Deshalb m\u00fcssen wir aufeinander zugehen, in kleinen Schritten.\u00a0\u00bb Er selbst wolle seinen Teil dazu beitragen. In der vergangenen Woche hatten die beiden Apostolischen Visitatoren Anders Arborelius und Hans van den Hende ihren einw\u00f6chigen Besuch in K\u00f6ln abgeschlossen. Die Bevollm\u00e4chtigten des Papstes sollten kl\u00e4ren, wie das Erzbistum mit Vorw\u00fcrfen des sexuellen Missbrauchs durch Priester umgegangen ist und ob Woelki Fehler gemacht hat. Sie erstellen nun einen vertraulichen Bericht f\u00fcr Papst Franziskus.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Erzbistum K\u00f6ln kommt nicht zur Ruhe: Bei einer Versammlung aller wichtigen Gremien schlug Kardinal Woelki am Samstag heftige Kritik entgegen. Weichen will er aber nicht. Das Erzbistum K\u00f6ln kommt nicht zur Ruhe: Bei einer Versammlung aller wichtigen Gremien schlug Kardinal Woelki am Samstag heftige Kritik entgegen. Weichen will er aber nicht. 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