<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1940083,"date":"2021-07-06T21:19:00","date_gmt":"2021-07-06T19:19:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1940083"},"modified":"2021-07-06T23:07:33","modified_gmt":"2021-07-06T21:07:33","slug":"corona-neue-variante-breitet-sich-aus-grosbritannien-rechnet-mit-100-000-fallen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/07\/corona-neue-variante-breitet-sich-aus-grosbritannien-rechnet-mit-100-000-fallen\/","title":{"rendered":"Corona: Neue Variante breitet sich aus ++ Gro\u00dfbritannien rechnet mit 100.000 F\u00e4llen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Aktuelle Corona-News aus Deutschland: Eine neue Mutation breitet sich in Europa aus. Gro\u00dfbritannien will trotz Delta und Lambda lockern.<\/b><br \/>\nDie neue Corona-Variante Lambda hat Europa erreicht. Knapp 40 Prozent der Deutschen sind vollst\u00e4ndig geimpft. Mehr dazu im News-Blog. Berlin. Die Delta-Variante des Coronavirus breitet sich in Deutschland immer weiter aus. Laut einem Laborverband macht sie schon jetzt fast jede zweite Infektion mit dem Coronavirus aus \u2013 damit wird die Corona-Mutation aller Voraussicht nach die in Deutschland momentan noch vorherrschende Alpha-Variante bald von der Spitze der Statistik verdr\u00e4ngen. W\u00e4hrend Politik und Experten noch dar\u00fcber nachdenken, wie sich der Herbst mit der Delta-Variante gestalten wird, hat bereits die n\u00e4chste Mutation Europa erreicht: Die bisher vor allem in Lateinamerika auftretende Corona-Variante Lambda wurde in Spanien und Gro\u00dfbritannien nachgewiesen. Die Variante wurde erstmals im August 2020 in Peru identifiziert und k\u00f6nnte wohl noch ansteckender sein als die bisherigen Virus-Versionen. Mit der Ausbreitung der Varianten macht sich die Sorge breit, dass die derzeit entspannte Corona-Lag ein Deutschland bald kippen k\u00f6nnte. Wichtig ist laut Robert Koch-Institut ( RKI) daher nun, dass die Impfkampagne gegen das Coronavirus weiter \u00ab\u00a0mit hoher Intensit\u00e4t\u00a0\u00bb fortgef\u00fchrt wird. Aktuelle Berechnungen der Forschungseinrichtung zeigen, dass wegen der Ausbreitung der Delta-Variante m\u00f6glichst schnell sehr hohe Impfquoten erreicht werden m\u00fcssen. Allein in der Gruppe der 12- bis 59-J\u00e4hrigen m\u00fcssten mindestens 85 Prozent der Bev\u00f6lkerung durch eine Corona-Impfung gesch\u00fctzt sein, um das Virus auch im Herbst in Schach halten zu k\u00f6nnen, hei\u00dft es in einem neuen Bericht des RKI. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 4,9 an (Vortag: 5,0; Vorwoche: 5,4). Innerhalb von 24 Stunden haben die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland dem RKI 440 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Lesen Sie mehr dazu: RKI meldet Corona-Fallzahlen und aktuellen Inzidenz-Wert 20.13 Uhr: Schon weit vor dem Anpfiff haben sich Hunderte Fu\u00dfballfans vor dem Wembley-Stadion auf das erste Halbfinale der Europameisterschaft eingestimmt. Vor der Arena im Nordwesten Londons versammelten sich die Anh\u00e4nger der spanischen und der italienischen Nationalmannschaft und feierten &#8211; teils gemeinsam und wie erwartet ohne gro\u00dfen Abstand. Erlaubt sind am Dienstagabend rund 60.000 Zuschauer. Offiziellen Angaben zufolge werden 11.000 Fans der Squadra Azzurra und 9000 des spanischen Teams erwartet. Wegen der strengen Corona-Regeln, die f\u00fcr Einreisende aus etlichen L\u00e4ndern eine Quarant\u00e4ne voraussetzt, werden darunter aber nur wenige Fans aus Italien und Spanien selbst sein. Der spanische Verband hatte am Montag die in Gro\u00dfbritannien lebenden Spanier um Unterst\u00fctzung gebeten. \u00ab\u00a0Wir brauchen euch\u00a0\u00bb, twitterte der Verband. 18.56 Uhr: Von Donnerstag an gelten in griechischen Bars wieder strikte Corona-Ma\u00dfnahmen sowie saftige Strafen bei Zuwiderhandlung. Das hat der Chef des griechischen Zivilschutzes am Dienstagabend angek\u00fcndigt. Grund ist der starke Anstieg der Corona-Neuinfektionen &#8211; die Zahlen haben sich in Griechenland binnen einer Woche mehr als verdoppelt, betroffen sind vor allem junge Leute. \u00ab\u00a0Das durchschnittliche Alter der neu Erkrankten betr\u00e4gt 27 Jahre, es wurden Hunderte F\u00e4lle im Zusammenhang mit Unterhaltungsbetrieben gemeldet\u00a0\u00bb, sagte Zivilschutzchef Nikos Chardalias. Weil der Anstieg der F\u00e4lle offensichtlich mit dem Nachtleben zusammenh\u00e4ngt, d\u00fcrfen die G\u00e4ste ab Donnerstag nur noch sitzen, nicht mehr beisammenstehen oder gar tanzen, und die Betriebe d\u00fcrfen auch nicht voll besetzt sein. Bei Zuwiderhandlung soll es von Beginn an harte Strafen geben: Es drohen je nach Betriebsgr\u00f6\u00dfe zwischen 2000 und 5000 Euro Bu\u00dfgeld und eine siebent\u00e4gige Sperre. Beim zweiten Mal wird der Laden f\u00fcr zwei Wochen geschlossen, das Bu\u00dfgeld betr\u00e4gt 10.000 Euro. Beim dritten Mal kann die Lizenz entzogen werden. Zudem k\u00f6nnten die Strafen r\u00fcckwirkend veranlasst werden, etwa wenn Fotos und Videos in sozialen Medien nachtr\u00e4glich Zuwiderhandlungen belegten, sagte Chardalias. Am Dienstag hatte die griechische Gesundheitsbeh\u00f6rde 1797 Neuinfektionen binnen 24 Stunden f\u00fcr das Land mit seinen rund 11 Millionen Einwohnern gemeldet. 17.46 Uhr: Knapp 40 Prozent der Bev\u00f6lkerung in Deutschland sind vollst\u00e4ndig gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Dienstag (Stand 16.40 Uhr) hervor. Demnach wurden am Montag 479 236 Impfdosen verabreicht. Mehr als 47,2 Millionen Menschen (56,8 Prozent) haben mindestens eine Impfung bekommen, knapp 32,7 Millionen Menschen (39,3 Prozent) sind vollst\u00e4ndig geimpft. Insgesamt gab es bislang fast 78 Millionen Corona-Impfungen in Deutschland, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf Twitter schrieb. Knapp 10 Prozent der 12- bis 18-J\u00e4hrigen seien mindestens einmal geimpft. Unter den Bundesl\u00e4ndern verzeichnet Bremen mit 65,5 Prozent den h\u00f6chsten Anteil Erstgeimpfter. Nur Sachsen hat die 50-Prozent-Marke bislang nicht erreicht (48,5). Das Saarland z\u00e4hlt mit 44,3 Prozent den h\u00f6chsten Anteil an vollst\u00e4ndig geimpften Einwohnern. Brandenburg ist hier mit 35,7 Prozent am Ende der Rangliste. 17.37 Uhr: Zur Eind\u00e4mmung der seit Tagen rasant steigenden Infektionszahlen schr\u00e4nkt der spanische Corona-Hotspot Katalonien das Nachtleben stark ein. Man werde eine Schlie\u00dfung der Innenbereiche aller n\u00e4chtlichen Vergn\u00fcgungslokale anordnen, teilte die Regionalregierung am Dienstag in Barcelona mit. Die Ma\u00dfnahme solle am Freitagabend in Kraft treten. \u00dcber die Details werde noch gesprochen, sagte Regierungssprecherin Patricia Plaja. So schlimm wie in der beliebten Urlaubsregion an der Grenze zu Frankreich ist die Corona-Lage derzeit nirgendwo in Spanien. Die Sieben-Tage-Inzidenz kletterte dort zuletzt auf gut 253. Vor einer guten Woche lag dieser Wert noch bei 55. Zum Vergleich: In Spanien betrug die landesweite 7-Tage-Inzidenz etwa 143, in Deutschland nur 5. Ungeachtet der besorgniserregenden Lage sind die Str\u00e4nde, aber auch Hotels, Kneipen und L\u00e4den in Barcelona und anderen K\u00fcstengemeinden Kataloniens dieser Tage zum Teil total \u00fcberf\u00fcllt, wie Medien berichteten. Unter den Besuchern gebe es \u201eviele Touristen aus anderen L\u00e4ndern Europas, die einr\u00e4umen, sie seien vom pulsierenden Nachtleben angezogen\u201c worden, schrieb die Zeitung \u201eEl Peri\u00f3dico\u201c. 16.20 Uhr: Die bisher vor allem in Lateinamerika aufgetretene Corona-Variante Lambda wurde nun auch in Europa nachgewiesen. Die Mutation des Coronavirus hat laut spanischen Medien wohl f\u00fcr einen Ausbruch mit 80 Infektionen in Kantabrien, einer kleinen Region im Norden Spaniens, gesorgt. Auch in Australien und Gro\u00dfbritannien wurden wohl schon Lambda-F\u00e4lle nachgewiesen. Die Variante, die vor allem in Peru f\u00fcr zahlreiche Infektionen sorgt, steht unter besonderer Beobachtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Aufgrund ihrer Mutationen k\u00f6nnte die Virus-Version m\u00f6glicherweise ansteckender sein oder vom menschlichen Immunsystem schlechter bek\u00e4mpft werden, erkl\u00e4rte die Genfer UN-Beh\u00f6rde im Juni. Belastbare Studien und gesicherte Erkenntnisse dazu l\u00e4gen jedoch noch nicht vor. Die Variante wurde erstmals im August 2020 in Peru identifiziert. In dem Land wurden seit April 81 Prozent aller analysierten Corona-F\u00e4lle Lambda zugeordnet. Das Land hat die h\u00f6chste Todesrate bei Infektionen mit dem Coronavirus. In Argentinien und Chile waren es in den vergangenen Monaten rund ein Drittel. 16.09 Uhr: Der britische Gesundheitsminister Sajid Javid hat die geplante Aufhebung aller Corona-Ma\u00dfnahmen in England verteidigt. \u00ab\u00a0Wir sind sehr zufrieden mit den verk\u00fcndeten Entscheidungen\u00a0\u00bb, sagte Javid am Dienstag dem Sender Sky News. Er r\u00e4umte ein, dass sich die Zahl der Neuinfektionen wegen der f\u00fcr 19. Juli angepeilten Lockerungen auf bis zu 100.000 F\u00e4lle pro Tag erh\u00f6hen werde. Aber der Einsatz von Impfstoffen habe die Verbindung von Infektionen und Krankenhauseinweisungen sowie Todesf\u00e4llen geschw\u00e4cht. \u00ab\u00a0Die Impfstoffe wirken, sie sind unser Schutzwall\u00a0\u00bb, sagte Javid. \u00ab\u00a0Wir m\u00fcssen lernen, mit dem Virus zu leben.\u00a0\u00bb 16.06 Uhr: Die EU-Kommission von Ursula von der Leyen legt sich einmal mehr mit der Regierung des ungarischen Ministerpr\u00e4sidenten Viktor Orban an. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur verweigert die Br\u00fcsseler Beh\u00f6rde derzeit dem ungarischen Plan f\u00fcr die Verwendung von EU-Corona-Hilfen eine positive Bewertung. Grund sind nach Angaben aus EU-Kreisen bislang nicht ausreichende Garantien und Vorkehrungen gegen eine missbr\u00e4uchliche Verwendung der Gelder. Eine positive Bewertung des Plans f\u00fcr die Mittelverwendung ist Voraussetzung daf\u00fcr, dass Ungarn Geld aus der sogenannten Aufbau- und Resilienzfazilit\u00e4t (RFF) der EU bekommen kann. F\u00fcr das Land sind nach derzeitigen Berechnungen eigentlich rund 7,2 Milliarden Euro vorgesehen. 15.36 Uhr: In deutschen Laboren geht mittlerweile knapp die H\u00e4lfte aller untersuchten Corona-Befunde auf die Delta-Variante zur\u00fcck. Das teilte der Verband der Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM) am Dienstag mit. Demnach betrug der Delta-Anteil bei der Datenerhebung der Woche bis 4. Juli 47 Prozent. Der Verband sprach von einem \u00ab\u00a0erwartungsgem\u00e4\u00dfen\u00a0\u00bb Anstieg. Die Zahlen des ALM decken sich in etwa mit der Einsch\u00e4tzung des Robert Koch-Instituts (RKI) von vergangener Woche. Es sei damit zu rechnen, dass die in Indien entdeckte Mutante \u00ab\u00a0mindestens die H\u00e4lfte aller Neuinfektionen ausmacht\u00a0\u00bb, schrieb das RKI mit Bezug auf die Woche bis 4. Juli. Aktuelle Daten des RKI werden am Mittwochabend erwartet. Zuletzt seien in den ALM-Laboren 613.991 PCR-Untersuchungen innerhalb eine Woche gemacht worden. Dabei gab es 5065 positive Befunde, das entspreche einer weiterhin niedrigen Positivrate von 0,8 Prozent. 14.58 Uhr: Menschen, die einen Impftermin ohne Absage verstreichen lassen, sollten nach Auffassung einer Mehrheit der Deutschen Geldbu\u00dfen zahlen. In einer am Dienstag ver\u00f6ffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Bonner \u00ab\u00a0General-Anzeigers\u00a0\u00bb sprachen sich 65,8 Prozent f\u00fcr eine solche Abgabe von \u00ab\u00a0Impftermin-Schw\u00e4nzern\u00a0\u00bb aus.28 Prozent lehnten sie ab, der Rest ist unentschieden. Am deutlichsten fiel die Zustimmung in der Gruppe der \u00fcber 65-J\u00e4hrigen aus. Hier pl\u00e4dierten fast drei Viertel f\u00fcr eine Geldbu\u00dfe, wenn jemand seinen Impftermin ohne Absage nicht wahrnimmt. Forderungen nach Sanktionen f\u00fcr Menschen, die Impftermine ohne Absage verfallen lassen, waren am Wochenende aufgekommen. Vermutet wird, dass Menschen Termine verstreichen lassen, weil sie im Urlaub sind, weil sie die Corona-Gefahr als nicht mehr so hoch einsch\u00e4tzen oder weil sie inzwischen einen fr\u00fcheren Termin bei einem Betriebsarzt oder in einer Praxis bekommen haben. Die Bundesregierung lehnt Strafzahlungen ab. 14.21 Uhr: Gro\u00dfe Sportverstaltungen mit bis zu 25.000 Zuschauern sollen trotz der zunehmend grassierenden Delta-Variante des Coronavirus unter bestimmten Voraussetzungen wieder m\u00f6glich werden. Bei bestimmten Veranstaltungen sollen sogar mehr Teilnehmer erlaubt sein, wie aus einem Beschluss der Arbeitsgruppe Gro\u00dfveranstaltungen der Chefs der Staatskanzleien vom Dienstag hervorgeht, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Bayern will die Obergrenze bei 20.000 Zuschauern ziehen. Die Neuregelung muss aber noch in das jeweilige Landesrecht \u00fcbertragen werden. F\u00fcr \u00ab\u00a0gro\u00dfe Sportveranstaltungen mit l\u00e4nder\u00fcbergreifendem Charakter\u00a0\u00bb gilt: Bei mehr als 5000 Zuschauern darf laut Beschluss maximal die H\u00e4lfte der am Veranstaltungsort m\u00f6glichen Zuschauer zugelassen sein, aber normalerweise nicht mehr als insgesamt 25.000 Menschen. Bayern will nur eine Auslastung von maximal 35 Prozent der H\u00f6chstkapazit\u00e4t zulassen. F\u00fcr bestimmte Gro\u00dfveranstaltungen (zum Beispiel so genannte Traditionsveranstaltungen) k\u00f6nnen die L\u00e4nder unter Umst\u00e4nden auch mehr Zuschauer zulassen. 13.12 Uhr: Baden-W\u00fcrttemberg will ein h\u00e4rteres Vorgehen gegen so genannte Impfschw\u00e4nzer pr\u00fcfen &#8211; also gegen Menschen, die einen vereinbarten Corona- Impftermin nicht wahrnehmen und auch nicht absagen. \u00ab\u00a0Das ist unsolidarisch und unverantwortlich gegen\u00fcber denen, die geimpft werden wollen\u00a0\u00bb, sagte Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann (Gr\u00fcne) am Dienstag in Stuttgart. Der Aufwand, um die gesetzlichen Grundlagen f\u00fcr eine Bestrafung zu schaffen, sei gigantisch. Darum m\u00fcsse sich der Bund k\u00fcmmern, sagte Kretschmann. Die Landesregierung werde aber pr\u00fcfen, ob Impfschw\u00e4nzer ersatzpflichtig seien f\u00fcr entstandene Kosten &#8211; insbesondere, wenn Impfstoff gegen das Coronavirus vernichtet werden m\u00fcsse. 13.00 Uhr: Die europ\u00e4ische Aufholjagd bei den Impfungen gegen Covid-19 kommt nach Angaben von EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen voran. Mitte April habe man noch 25 Prozentpunkte hinter den Vereinigten Staaten gelegen, was die Zahl der Erwachsenen mit mindestens einer Impfung angeht, sagte die Politiker am Dienstag im Europaparlament in Stra\u00dfburg. Heute seien dies nur noch 5 Prozentpunkte, und die L\u00fccke schlie\u00dfe sich immer weiter. \u00ab\u00a0Es zeigt sich (&#8230;), dass sich das Durchhalteverm\u00f6gen gelohnt hat\u00a0\u00bb, sagte von der Leyen. Die Impfkampagne werde endlich zu einer Erfolgsgeschichte. Nach Angaben des Europ\u00e4ischen Zentrum f\u00fcr die Pr\u00e4vention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) vom Dienstag hatten zuletzt bereits mehr als 225 Millionen Erwachsene in der EU mindestens eine Impfdosis bekommen, was einer Impfquote von 61,5 Prozent entspricht. Rund 148 Millionen Menschen waren vollst\u00e4ndig geimpft (40,4 Prozent). Die Gesamtzahl der Einwohner der EU-Staaten wurde zuletzt mit rund 447 Millionen angegeben. 12.39 Uhr: \u00ab\u00a0Eingerostete\u00a0\u00bb Piloten, Wutausbr\u00fcche von Passagieren und sogar Insektenbefall geh\u00f6ren laut dem Luftfahrtversicherer Allianz Global Corporates &amp; Specialty (AGCS) zu den Risiken f\u00fcr die Luftfahrtbranche nach der Corona-Pandemie. Die allm\u00e4hliche Normalisierung des Luftverkehrs nach \u00fcber einj\u00e4hriger Zwangspause f\u00fcr viele Piloten und Maschinen macht der Allianz Sorgen. Was die kommerzielle Luftfahrt betrifft, so k\u00f6nnten nach Einsch\u00e4tzung der Allianz-Fachleute rasende Passagiere aber viel eher ein Risiko darstellen als Piloten oder Flugzeuge &#8211; ebenfalls mit Schwerpunkt in den USA. Dort hat die Luftfahrtbeh\u00f6rde FAA seit Jahresanfang gut 3100 F\u00e4lle von \u00ab\u00a0Air Rage\u00a0\u00bb gez\u00e4hlt, zu Deutsch \u00ab\u00a0Luftwut\u00a0\u00bb. Damit sind Passagiere gemeint, die Kabinenpersonal und Mit-Passagiere angreifen, bedrohen oder beleidigen. In 2350 dieser 3100 F\u00e4lle handelte es sich um Maskenverweigerer. 11.54 Uhr: Eine knappe Mehrheit der Deutschen bef\u00fcrwortet einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge eine Aufhebung aller Corona-Ma\u00dfnahmen f\u00fcr vollst\u00e4ndig Geimpfte ab September. In der am Dienstag ver\u00f6ffentlichen Befragung sprachen sich 51 Prozent daf\u00fcr aus,39 Prozent lehnten dies ab.11 Prozent machten keine Angaben. In der Altersgruppe zwischen 18 und 33 Jahren sprachen sich nur 33 Prozent f\u00fcr die Aufhebung der Corona-Auflagen f\u00fcr Geimpfte ab September aus. In allen anderen Altersgruppen lag die Zustimmung etwas \u00fcber 50 Prozent. Bislang sind etwas mehr 38 Prozent der Menschen in Deutschland vollst\u00e4ndig geimpft. Bundesau\u00dfenminister Heiko Maas hatte sich f\u00fcr eine Aufhebung aller Corona-Einschr\u00e4nkungen ausgesprochen, sobald alle Menschen in Deutschland ein Impfangebot bekommen haben. \u00ab\u00a0Damit ist im Laufe des August zu rechnen\u00a0\u00bb, sagte Maas der Deutschen Presse-Agentur und der \u00ab\u00a0S\u00fcddeutschen Zeitung\u00a0\u00bb. \u00ab\u00a0Wenn alle Menschen in Deutschland ein Impfangebot haben, gibt es rechtlich und politisch keine Rechtfertigung mehr f\u00fcr irgendeine Einschr\u00e4nkung\u00a0\u00bb, sagte der SPD-Politiker. \u00c4hnlich hatte sich zuvor der Vorstandsvorsitzende der Kassen\u00e4rztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, ge\u00e4u\u00dfert. 11.43 Uhr: Die Lufthansa rechnet damit, dass die USA Reisebeschr\u00e4nkungen im Sommer lockern. Eine Sprecherin sagte der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag, Lufthansa biete aktuell wieder Fl\u00fcge zu all ihren amerikanischen Zielen an. \u00ab\u00a0Die transatlantischen Beziehungen sind nicht nur ein wichtiger Luftverkehrsmarkt, sondern auch politisch und kulturell zentral. Deswegen sollten hier Austausch und Verkehr wieder rasch m\u00f6glich werden.\u00a0\u00bb Zuvor hatte Wolfgang Niedermark, Mitglied der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrung des Bundesverbands der Deutschen Industrie, deutlich gemacht, strenge Einreisebestimmungen in die USA f\u00fchrten zu anhaltenden Belastungen f\u00fcr deutsche Firmen. 10.55 Uhr: Deutsche Reiseanbieter sp\u00fcren nach eigenen Angaben bislang keine Folgen der Delta-Variante im Buchungsverhalten von Kunden. Veranstalter beobachten derzeit keine Stornierungen im gro\u00dfen Stil aus Sorge vor Corona-Ansteckungen im Urlaub, wie mehrere Unternehmen auf Anfrage berichteten. \u00ab\u00a0Speziell f\u00fcr kurzfristigere Reisen noch in den Sommerferien 2021 verzeichnen wir weiterhin eine sehr hohe Nachfrage\u00a0\u00bb, sagte Ralph Schiller, Chef des Reisekonzerns FTI. Selbst bei medial stark im Fokus stehenden Regionen wie Mallorca reagierten G\u00e4ste besonnen, \u00ab\u00a0so dass wir f\u00fcr die Insel derzeit kein erh\u00f6htes Stornierungsaufkommen vermelden\u00a0\u00bb. Anbieter DER Touristik stellt derzeit ebenfalls \u00ab\u00a0keine vermehrten Stornierungen \u00a0\u00bb fest. Die Kurzfristbuchungen zeigten, dass viele Kunden jetzt ihren ausgefallenen Sommerurlaub aus 2020 nachholen m\u00f6chten, sagte DER-Touristik-Chef Ingo Burmester. \u00ab\u00a0Wir sehen aber an den Anfragen in unserem Servicecenter auch, dass die Diskussion in den Medien f\u00fcr Verunsicherung bei den Verbrauchern sorgt.\u00a0\u00bb 10.49 Uhr: Angesichts anhaltend niedriger Infektionsraten und Fortschritten bei der Impfkampagne mehren sich die Forderungen nach baldiger Aufhebung der Corona-Beschr\u00e4nkungen. Ein solcher Schritt sei \u00ab\u00a0verfassungsrechtlich zwingend\u00a0\u00bb, sagte der Unions-Rechtsexperte Jan-Marco Luczak (CDU) der \u00ab\u00a0Welt\u00a0\u00bb am Dienstag. \u00ab\u00a0Die Ma\u00dfnahmen waren richtig und notwendig, um das Pandemiegeschehen in den Griff zu bekommen.\u00a0\u00bb \u00ab\u00a0Wenn aber Selbst- und Fremdgef\u00e4hrdungen wissenschaftlich nahezu ausgeschlossen sind, gibt es f\u00fcr Beschr\u00e4nkungen keinen Raum mehr\u00a0\u00bb, f\u00fcgte Luczak hinzu. Eingriffe in die Grundrechte von Menschen bed\u00fcrften einer Legitimation. Wenn keine Ansteckungsgefahr mehr bestehe, fehle die Rechtfertigung daf\u00fcr. 10.07 Uhr: Um die Impfkampagne gegen das Corona-Virus unter Jugendlichen voranzutreiben, impft der israelische Rettungsdienst seit Dienstag auch an Schulen. Alle 12- bis 18-J\u00e4hrigen k\u00f6nnten in Begleitung ihrer Eltern kommen oder mit einer schriftlichen Genehmigung der Erziehungsberechtigten, best\u00e4tigte ein Sprecher von Magen David Adom. Die Jugendlichen br\u00e4uchten daf\u00fcr keinen Termin. Bisher haben laut Gesundheitsministerium rund 36 Prozent der 10- bis 19-J\u00e4hrigen eine Impfung mit dem Biontech\/Pfizer-Impfstoff erhalten, rund 24 Prozent bereits die zweite. Landesweit betreibt der Rettungsdienst demnach rund 30 Impfstationen an Schulen und Gemeindezentren. In Israel haben bereits die Sommerferien begonnen. Viele Kinder und Jugendliche gehen allerdings auch w\u00e4hrend des Sommers f\u00fcr eine Ferienbetreuung in die Schulen. 9.33 Uhr: In der laufenden Corona-Impfkampagne wollen die Praxen im Rheinland nach Angaben des Haus\u00e4rzteverbandes k\u00fcnftig auf den Impfstoff von Astrazeneca verzichten. Das sagte der Chef des Haus\u00e4rzteverbandes Nordrhein, Oliver Funken, der \u00ab\u00a0Rheinischen Post\u00a0\u00bb (Dienstag). \u00a0\u00bb Astazeneca wird zunehmend der Ladenh\u00fcter unter den Impfstoffen. Er ist politisch einfach zerredet worden. Die aktuelle Stiko-Empfehlung unterst\u00fctzt dies noch. Viele Patienten wollen den Wechsel auf Biontech\u00a0\u00bb, so Funken. Daher sei man nun gezwungen, auf Astrazeneca zu verzichten, obwohl es sich um einen guten Impfstoff handele, der auch vor der Delta-Variante sch\u00fctze. \u00ab\u00a0Wir werden den Impfstoff jetzt aber verwerfen und Biontech einsetzen\u00a0\u00bb, sagte Funken. Viele Patienten w\u00fcnschten die M\u00f6glichkeit, zu Biontech zu wechseln, h\u00e4ufig auch, weil sie so schneller zur Zweitimpfung kommen k\u00f6nnen. Das sei verst\u00e4ndlich, so Funken. \u00ab\u00a0F\u00fcr die Haus\u00e4rzte bedeutet das andererseits organisatorischen Stress. Termine m\u00fcsse neu vergeben, Impfstoffe anders verplant werden\u00a0\u00bb, sagte der Vorsitzende des Haus\u00e4rzteverbandes Nordrhein. Die St\u00e4ndige Impfkommission (Stiko) hatte am vergangenen Donnerstag \u00fcberraschend mitgeteilt, dass Menschen, die eine erste Dosis des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca erhalten haben, k\u00fcnftig unabh\u00e4ngig vom Alter als zweite Spritze einen mRNA-Impfstoff wie den von Biontech oder Moderna erhalten sollen. 7.53 Uhr: Israel tauscht nach eigenen Angaben rund 700.000 Impfdosen des Corona-Impfstoffs von Biontech\/Pfizer mit S\u00fcdkorea aus. Ministerpr\u00e4sident Naftali Bennett hatte in den vergangenen Wochen zum Impfen gedr\u00e4ngt und auf die beschr\u00e4nkte Haltbarkeit der Impfdosen im Land bis Ende Juli hingewiesen. Israel werde die rund 700.000 Einheiten sofort nach S\u00fcdkorea schicken, teilte die Regierung in Jerusalem in der Nacht zu Dienstag mit. S\u00fcdkorea werde wiederum die gleiche Anzahl von einer Lieferung im September und Oktober nach Israel schicken. Mitte Juni war ein \u00e4hnlicher Handel mit der pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde gescheitert. Israel hatte rund eine Million Impfdosen tauschen wollen. Doch nach der Lieferung von rund 100.000 Impfdosen sagten die Pal\u00e4stinenservertreter den Deal wieder ab. Die Impfdosen entspr\u00e4chen nicht den Vorgaben, hie\u00df es mit Verweis auf deren baldiges Ablaufdatum. 1.30 Uhr: Eine Herdenimmunit\u00e4t gegen das Coronavirus ist nach Ansicht von Welt\u00e4rzte-Pr\u00e4sident Frank Ulrich Montgomery \u00ab\u00a0kurzfristig nicht erreichbar\u00a0\u00bb. Der Anteil der Geimpften und Genesen m\u00fcsste bei rund 85 Prozent liegen. Montgomery sagte unserer Redaktion: \u00ab\u00a0Menschen, die skeptisch sind, m\u00fcssen wir \u00fcberzeugen. Die zehn Prozent, die sich ums Verrecken nicht impfen lassen wollen, werden ihre Immunit\u00e4t erreichen, indem sie eine Erkrankung durchmachen.\u00a0\u00bb Das werde dann auch geschehen, \u00ab\u00a0wenn wir alle Vorsichtsma\u00dfnahmen fallen lassen\u00a0\u00bb. Der Schl\u00fcssel zum Erfolg sei eine m\u00f6glichst hohe Durchimpfung der Bev\u00f6lkerung, so Montgomery. Man m\u00fcsse Anreize setzen, damit sich mehr Menschen impfen lassen. Viele Impfverweigerer der zweiten Runde seien auch solche, die Astrazeneca nicht haben wollen. \u00ab\u00a0Die Vakzine kann man verschenken.\u00a0\u00bb Die Weltgesundheitsorganisation WHO habe in einem Symposium vor dem Vatikan berichtet, dass zehn Staaten auf der Welt 80 Prozent der Impfstoffe verimpft h\u00e4tten. Die Chance eine Impfung zu bekommen, sei in Afrika 62-mal mal geringer als in den USA. Bisher sei nur ein Prozent der Afrikaner geimpft. \u00ab\u00a0Es ist in unserem Interesse, dass all die L\u00e4nder um uns herum dieselbe Immunit\u00e4tslage haben wie wir\u00a0\u00bb, so Montgomery. \u00ab\u00a0Es gibt Kontinente, da w\u00e4ren die Leute froh, wenn sie bek\u00e4men, was wir inzwischen aus einer gewissen Laxheit heraus als nicht gut genug betrachten\u00a0\u00bb, f\u00fcgte er hinzu. 1.00 Uhr: Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Immunologie geht davon aus, dass das Coronavirus \u00ab\u00a0auf Dauer nicht verschwinden wird\u00a0\u00bb. Vizepr\u00e4sident Reinhold F\u00f6rster sagte unserer Redaktion, solange die Kinder und Jugendlichen gar nicht oder wenig geimpft seien, \u00ab\u00a0werden wir keine Herdenimmunit\u00e4t bekommen\u00a0\u00bb. Der Wissenschaftler am Institut f\u00fcr Immunologie in Hannover forderte, \u00ab\u00a0wir m\u00fcssen auch die Immunsituation in den Altenheimen wieder in den Blick nehmen, die im Fr\u00fchjahr als erste geimpft wurden.\u00a0\u00bb Die Frage sei, wie viele der Bewohner dort noch ausreichend Antik\u00f6rper h\u00e4tten und wie gut sie gegen die neue Delta-Variante gesch\u00fctzt seien. Hier startet das neue Corona-Newsblog. Alle \u00e4lteren Nachrichten k\u00f6nnen Sie hier in unserem bisherigen Corona-Newsticker lesen. (fmg\/dpa\/afp)<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktuelle Corona-News aus Deutschland: Eine neue Mutation breitet sich in Europa aus. 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