<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1955795,"date":"2021-07-29T00:58:00","date_gmt":"2021-07-28T22:58:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1955795"},"modified":"2021-07-29T05:05:56","modified_gmt":"2021-07-29T03:05:56","slug":"corona-blog-kritik-am-impfen-in-schulen-in-sh","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/07\/corona-blog-kritik-am-impfen-in-schulen-in-sh\/","title":{"rendered":"Corona-Blog: Kritik am Impfen in Schulen in SH"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Schulleiter, Eltern und Lehrer bef\u00fcrchten, dass die Pl\u00e4ne des Bildungsministeriums zu Konflikten f\u00fchren. Alle Corona-News von Mittwoch im Blog.<\/b><br \/>\nIn diesem Blog hat NDR.de Sie auch am Mittwoch,28. Juli 2021, \u00fcber die Folgen der Coronavirus-Pandemie f\u00fcr Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg- Vorpommern und Hamburg informiert. Die Ereignisse des Tages k\u00f6nnen Sie hier nachlesen. Donnerstagmorgen gibt es einen neuen Blog. Das Wichtigste in K\u00fcrze: Tabellen und Grafiken: So l\u00e4uft die Impfkampagne im Norden Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen Der Corona-Blog von NDR.de macht nun eine kleine Pause. Wir w\u00fcnschen eine gute Nacht! Am Donnerstagmorgen gibt es einen neuen Blog zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie in Norddeutschland. In Hamburg nimmt die Diskussion \u00fcber Vorteile f\u00fcr Geimpfte immer mehr Fahrt auf. Ob es in Hamburg bald zum Beispiel Veranstaltungen nur f\u00fcr Menschen mit Corona-Impfung und Genesene gibt, ist unklar. Ganz ausgeschlossen wird es aber nicht mehr. Klare Worte kommen von Uwe Bergmann: Der bekannte Hamburger Veranstalter kann sich Events nur f\u00fcr Geimpfte und Genesene durchaus vorstellen. Wer sich hat impfen lassen, der habe ein Recht, wieder am normalen Leben teilzunehmen &#8211; auch ohne Abstand, sagte Bergmann am Mittwoch zu NDR 90,3. Vor genau einer Woche haben viele Menschen die Flensburger Bar \u00ab\u00a0Kl\u00e4hblatt\u00a0\u00bb besucht. Wie sich erst Tage sp\u00e4ter herausstellte, war einer der G\u00e4ste mit dem Coronavirus infiziert. Weil sich die Betreiber der Bar laut Stadtverwaltung vorbildlich an die Coronaregeln halten und f\u00fcr gute Durchl\u00fcftung sorgen, sollten sich urspr\u00fcnglich nur diejenigen beim Gesundheitsamt melden, die Corona-typische Symptome haben. Nun wurde allerdings ein zweiter Gast positiv auf Corona getestet. Der Gast hatte an diesem Abend nachweislich keinen Kontakt zur anderen infizierten Person. Deshalb m\u00fcsse die Situation neu bewertet werden, hie\u00df es heute von einem Stadtsprecher. Jetzt sollen sich alle G\u00e4ste beim Gesundheitsamt melden, die vergangene Woche Mittwoch zwischen 21 Uhr und Mitternacht im \u00ab\u00a0Kl\u00e4hblatt\u00a0\u00bb waren. Hamburgs Zweite B\u00fcrgermeisterin Katharina Fegebank hat sich vom nachlassenden Impftempo entt\u00e4uscht gezeigt. \u00ab\u00a0Wir m\u00fcssen da jetzt richtig in die P\u00f6tte kommen\u00a0\u00bb, sagte Fegebank heute im Sommerinterview von NDR 90,3 und dem Hamburg Journal. Zum Beispiel mit einer Informationskampagne f\u00fcr jene, die aus dem Urlaub zur\u00fcckkehrten. Es gebe keine Impfpflicht, und das sollte man auch beibehalten. Zudem sagte Fegebank, dass man sich nicht starr an das \u00ab\u00a0Inzidenz-Korsett\u00a0\u00bb halten solle. Einbeziehen m\u00fcsse man auch die Situation in den Krankenh\u00e4usern und die Auslastung des Gesundheitssystems. Die Bundesregierung hat noch keine Entscheidung \u00fcber eine allgemeine Corona-Testpflicht f\u00fcr Reise-R\u00fcckkehrer gef\u00e4llt. Die Frage ist etwa, ob sie nur f\u00fcr Ungeimpfte eingef\u00fchrt werden soll und zu welchem Zeitpunkt. Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) hatte bereits den 1. August als m\u00f6gliches Startdatum genannt. Aber zwischen den unterschiedlichen Bundesministerien gibt es noch Abstimmungsbedarf, sagte heute eine Regierungssprecherin. S\u00f6der nutze die Lage zwar f\u00fcr seine Profilierung, inhaltlich habe er aber Recht, meint Bj\u00f6rn Dake in seinem Kommentar. Um die Corona-Impfquote zu erh\u00f6hen, f\u00e4hrt demn\u00e4chst im d\u00fcnn besiedelten Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ein Impfbus \u00fcber die D\u00f6rfer. Start wird am 4. August in Penzlin sein, wie eine Kreissprecherin heute sagte. In dem Bus, der in einer Art Stundentakt vier weitere Orte anf\u00e4hrt, k\u00f6nnen sich Interessierte ohne Termin gegen Covid-19 impfen lassen. Der Kreis erhalte ausreichend Impfstoff, um diesen ungew\u00f6hnlichen Weg einzuschlagen. Die Zweitimpfung soll am 1. September auf der gleichen Route m\u00f6glich sein. \u00ab\u00a0Unser Ziel ist es, so viele Menschen wie m\u00f6glich zu impfen, damit uns allen ein weiterer Lockdown im Herbst erspart bleibt\u00a0\u00bb, sagte Vize-Landrat Thomas M\u00fcller. Die Seenplatte ist mit einer Fl\u00e4che von rund 5.500 Quadratkilometern doppelt so gro\u00df wie das Saarland und damit der nach Fl\u00e4che gr\u00f6\u00dfte Kreis bundesweit. Sowohl Schulleiter, als auch Lehrer und Eltern in Schleswig-Holstein sehen den Plan, Sch\u00fcler vor Ort in den Schulen impfen zu lassen, kritisch. Der Verband der Schulleitungen bef\u00fcrchtet, dass das zu Diskussionen f\u00fchrt. Das glaubt auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Schulleitungen k\u00f6nnten demnach zwischen die Fronten von Impfbef\u00fcrwortern, Impfskeptikern und Impfgegnern geraten. Der Landeselternbeirat der Gemeinschaftsschulen findet, dass Impfen auf keinen Fall w\u00e4hrend der Schulzeit stattfinden sollte, das w\u00fcrde viel zu viele Konflikte erzeugen. Besser w\u00e4re ein Angebot am Nachmittag oder am Wochenende. Die Gesundheits\u00e4mter haben im Land Bremen heute 23 neue Corona-Infektionen gemeldet.19 davon stammen aus Bremen, vier aus Bremerhaven. Vor einer Woche waren 24 Neuinfektionen registriert worden. Der Inzidenzwert in der Stadt Bremen liegt aktuell bei 21,1 und bleibt damit im Vergleich zum Vortag stabil. In Bremerhaven steigt der Wert von 14,1 gestern auf jetzt 15,0. Die Vorreiterrolle in Sachen niedriger Inzidenzen ist Schleswig-Holstein erst einmal los. Seit Tagen steigt die Zahl der Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell im Landesschnitt bei 18,1. In Neum\u00fcnster betr\u00e4gt der Wert sogar 27,4. Die Leiterin des dortigen Gesundheitsamtes, Alexandra Barth, sagte NDR 1 Welle Nord, dass die Mehrzahl der Infektionen von Reiser\u00fcckkehrern ausgehe. Au\u00dferdem erwartet sie einen deutlichen Anstieg der Corona-Zahlen in den kommenden Wochen: \u00ab\u00a0Diese Woche kommen noch ganz viele aus den Urlaubsl\u00e4ndern wieder und da werden viele auch das Virus mitbringen und dann weitere anstecken.\u00a0\u00bb Barth kritisiert, dass die Diskussion \u00fcber strengere Regeln f\u00fcr Reiser\u00fcckkehrer erst viel zu sp\u00e4t begonnen hat. Dass diese inzwischen den Gro\u00dfteil der Corona-F\u00e4lle ausmachen, best\u00e4tigen auch die Kreise Pinneberg, Stormarn und Segeberg. In Mecklenburg-Vorpommern haben die Beh\u00f6rden seit gestern 24 neue Corona-Infektionen registriert (Vortag: 40; Vorwoche:). Es wurde kein weiterer Todesfall gemeldet. Der Landesinzidenzwert stieg von 7,1 auf 8,1. Vor einer Woche hatte er noch bei 2,7 gelegen. Vielerorts in Niedersachsen m\u00fcssen Clubs schlie\u00dfen, weil die Sieben-Tage-Inzidenz den Wert von 10 \u00fcberschritten hat. Im Emsland bleiben die Clubs vorerst offen. Der Grund: Der Infektionsherd ist eingrenzbar und einem bestimmten Ausbruchsherd &#8211; einem Papenburger Lebensmittelbetrieb &#8211; zuzuordnen. Das Offenhalten der Discos ist damit konform zu den gestern von der nieders\u00e4chsischen Landesregierung erlassenen strengeren Corona-Regeln. Diese sehen die Schlie\u00dfung von Clubs, Discos und Shisha-Bars vor, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz \u00fcber 10 liegt. Das trifft auf die Stadt und den Landkreis Osnabr\u00fcck sowie die Grafschaft Bentheim zu. Nicht jedoch auf den Landkreis Emsland. Niedersachsens CDU-Landeschef und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann hat sich trotz steigender Infektionszahlen gegen einen weiteren Lockdown im Herbst ausgesprochen. Im Sommer-Interview des NDR in Niedersachsen sagte Althusmann: \u00ab\u00a0Das Impfgeschehen schreitet voran. Ich halte eine Vision f\u00fcr die n\u00e4chsten Wochen f\u00fcr falsch, die da sagt: Sofort m\u00fcssen wir wieder in den bisherigen Zustand des Lockdowns.\u00a0\u00bb Schulen und Kitas m\u00fcssten offen gehalten werden, es m\u00fcsse daf\u00fcr gesorgt werden, dass die Wirtschaft l\u00e4uft. Althusmann h\u00e4lt es f\u00fcr m\u00f6glich, einen Lockdown zu vermeiden, \u00ab\u00a0weil wir s\u00e4mtliche Schutzma\u00dfnahmen ergriffen haben.\u00a0\u00bb Er verwies darauf, dass \u00ab\u00a0die vierte Welle als eine Bedrohung f\u00fcr die Wirtschaft\u00a0\u00bb empfunden werde. Deutschland m\u00fcsse den Weg zur\u00fcck in die Normalit\u00e4t finden. \u00ab\u00a0Dazu geh\u00f6rt: Impfen, Testen, Abstand halten.\u00a0\u00bb Eine Impfpflicht lehnte der CDU-Politiker erneut ab. Die Corona-Infektionszahlen steigen derzeit bundesweit &#8211; auch in Norddeutschland. Besonders stark ist der Anstieg bei den 15- bis 34-J\u00e4hrigen, wie Analysen von NDR Data zeigen. Aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in dieser Gruppe bei \u00fcber 40. Ein Beispiel daf\u00fcr ist der Landkreis Verden. Dort werden immer mehr Corona-Neuinfektionen unter jungen Menschen zwischen 16 und 25 Jahren festgestellt. \u00ab\u00a0Wir vermuten, dass diese Infektionen auf private Feiern zur\u00fcckzuf\u00fchren sind\u00a0\u00bb, sagte die Kreismedizinerin Barbara Adolf heute NDR 1 Niedersachsen. Sie appelliert insbesondere an Ungeimpfte, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Die verschobene 32. \u00ab\u00a0Kulturelle Landpartie\u00a0\u00bb ist heute in ihr Festival im Wendland gestartet. \u00ab\u00a0Es ist richtig viel los, wir haben viele Anfragen von Neuen, die Landpartie noch nicht kennen\u00a0\u00bb, sagte eine Sprecherin. Tausende Besucher und Besucherinnen werden erwartet. K\u00fcnstler und Kunsthandwerker \u00f6ffnen f\u00fcr zw\u00f6lf Tage H\u00f6fe und Ateliers. Das von Pfingsten Corona-bedingt verschobene Festival im Kreis L\u00fcchow-Dannenberg steht auch f\u00fcr Musik, Theater und Kabarett. Nach dem Ausfall im vergangenen Jahr gibt es in diesem Sommer 57 Stationen &#8211; wegen der Corona-Regeln sind es deutlich weniger als die 128 in 2019. Nach einem starken Anstieg der Corona-Infektionen in der Stadt Osnabr\u00fcck geht die Verwaltung von einem diffusen Infektionsgeschehen aus. Ein Teil der Neuinfektionen h\u00e4nge zwar mit einem infizierten Mann zusammen, der am 17. Juli eine Diskothek besucht hatte, sagte die Sprecherin der Stadt, Silke Brickwedde. \u00dcberwiegend gehe der Anstieg der Infektionen aber wohl auf private Feiern zur\u00fcck: \u00ab\u00a0Es ist jetzt wieder mehr erlaubt, es kommen wieder mehr Menschen zusammen.\u00a0\u00bb Heute liegt der Sieben-Tage-Inzidenzwert in der 165.000-Einwohner-Stadt dem Robert Koch-Institut zufolge bei 29,7. Es seien vor allem j\u00fcngere Menschen, die sich im Moment mit dem Virus anstecken, erkl\u00e4rte Brickwedde. \u00c4ltere Menschen seien inzwischen \u00fcberwiegend geimpft. \u00ab\u00a0Wir versuchen, gezielt J\u00fcngere zum Impfen zu bringen.\u00a0\u00bb So bot die Stadt heute Impfm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Studierende in den Uni- und Hochschulcafeterien an. Auch morgen soll es solche Impfangebote geben, bei denen sich Impfwillige ohne Termin impfen lassen k\u00f6nnen. Trotz der Belastungen infolge der Pandemie hat das Universit\u00e4tsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) das Gesch\u00e4ftsjahr 2020 mit einem Jahres\u00fcberschuss von 1,2 Millionen Euro abgeschlossen. Das sei Ausgleichszahlungen von der Stadt Hamburg und dem Bund zu verdanken, teilte das UKE mit. Zudem sei man mit Ressourcen sorgsam umgegangen. Ohne entsprechende Unterst\u00fctzung ging das UKE in seinen Prognosen f\u00fcr das vergangene Jahr noch von einem Minus im zweistelligen Millionenbereich aus.2019 lag der Jahres\u00fcberschuss bei 3,6 Millionen Euro. Erstmals seit vielen Jahren ging die Zahl der im UKE behandelten Patientinnen und Patienten zur\u00fcck. So mussten den Angaben zufolge wegen der Corona-Krise Kapazit\u00e4ten vor\u00fcbergehend reduziert und planbare Operationen teilweise verschoben werden. Die EU-Kommission hat einen Rahmenvertrag mit der Pharmafirma GlaxoSmithKline unterschrieben, um ein Medikament gegen Corona zu beschaffen. Deutschland und 15 weitere EU-L\u00e4nder beteiligen sich an der Ausschreibung f\u00fcr den Kauf des Mittels Sotrovimab f\u00fcr voraussichtlich 220.000 Behandlungen. Das Medikament wird derzeit von der Europ\u00e4ischen Arzneimittelbeh\u00f6rde EMA gepr\u00fcft. Es kann den Angaben zufolge zur Behandlung bei leichten Symptomen verwendet werden. Patienten die keinen zus\u00e4tzlichen Sauerstoff ben\u00f6tigten, aber ein hohes Risiko f\u00fcr einen schweren Covid-19-Verlauf h\u00e4tten, k\u00f6nnten von der Behandlung profitieren. Laufende Studien deuteten darauf hin, dass eine fr\u00fchzeitige Behandlung die Zahl der notwendigen Krankenhaus- oder gar Intensivstationsaufenthalte reduzieren k\u00f6nnte. Gem\u00e4\u00df dem Vertrag k\u00f6nnen die EU-Staaten Sotrovimab erwerben, sobald es entweder in dem betreffenden Land eine Notfallgenehmigung oder eine bedingte Marktzulassung der EMA erhalten hat. Gr\u00fcnen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat eine sofortige Versch\u00e4rfung der Reiseregeln als absolut notwendig bezeichnet. Man d\u00fcrfe nicht die Fehler des vergangenen Sommers wiederholen, indem man sich erst \u00fcber besseren Schutz Gedanken mache, wenn die Reiser\u00fcckkehrer bereits wieder zur\u00fcck seien, sagte Baerbock. Es sei absolut notwendig, dass Reiser\u00fcckkehrer, die keine zweifache Impfung h\u00e4tten, ab sofort vern\u00fcnftig getestet w\u00fcrden. Denn die Inzidenzen gingen wieder hoch. Man habe bereits gesehen, dass Reiser\u00fcckkehrer Infektionen auch in Kitas und Schulen hereingebracht h\u00e4tten. Die Bundesregierung plant eine generelle Corona-Testpflicht f\u00fcr Urlauber bei der R\u00fcckkehr nach Deutschland. K\u00fcnftig soll grunds\u00e4tzlich ein negativer Test n\u00f6tig sein &#8211; egal, von wo und mit welchen Verkehrsmitteln man kommt. Eine generelle Testpflicht bei der Einreise besteht schon f\u00fcr alle Flugpassagiere. Ab wann die versch\u00e4rften Regeln genau gelten sollen, ist vorerst noch offen. Die Hamburger Sozialbeh\u00f6rde hat mittlerweile erste Hinweise darauf, dass es tats\u00e4chlich einen Corona-Ausbruch in der Bar \u00ab\u00a0Sands\u00a0\u00bb am Dammtor-Bahnhof gegeben hat. Ein halbes Dutzend G\u00e4ste habe sich bereits mit Corona-Symptomen bei der Sozialbeh\u00f6rde gemeldet, erkl\u00e4rte Sprecher Martin Helfrich heute. Damit k\u00f6nnte sich eine erste Vermutung best\u00e4tigen, dass der infizierte Gast am Sonnabend tats\u00e4chlich hoch ansteckend war. Ergebnisse dar\u00fcber, wie viele Menschen sich tats\u00e4chlich angesteckt haben, werden Anfang kommender Woche erwartet. Der Infzierte war allem Anschein nach hoch ansteckend, bei ihm traten nach Beh\u00f6rdenangaben bereits am Folgetag schwere Symptome auf. Zudem wurde am Sonnabend auf der Terrasse der Bar nach Einsch\u00e4tzung der Beh\u00f6rde wohl ziemlich ausschweifend getanzt, gefeiert und gesungen. Der Lockdown hat nach den Erfahrungen der Caritas im Emsland zu einem deutlichen Anstieg von F\u00e4llen h\u00e4uslicher Gewalt gef\u00fchrt. Die Zahl der Anfragen und der Beratungen sei 2020 in den drei Beratungsstellen in Lingen, Meppen und Papenburg um bis zu 30 Prozent gestiegen, teilte der Verband mit. Ausgangssperren, Homeoffice, Homeschooling, Einkommensverluste und oftmals beengte Wohnverh\u00e4ltnisse h\u00e4tten die Situation in vielen Familien eskalieren lassen. In Partnerschaften w\u00fcrden M\u00e4nner gegen Frauen aggressiv, berichtete Monika Olthaus-G\u00f6bel von der Beratungs- und Interventionsstellen gegen h\u00e4usliche Gewalt in Lingen. Auch M\u00e4nner griffen in Wohngemeinschaften andere M\u00e4nner an. Zudem gebe es \u00dcbergriffe erwachsener Kinder gegen die Eltern oder andere Familienmitglieder. Zum Schutz gegen eine erneute Corona-Infektion k\u00f6nnen Genesene in Hamburg ab sofort bereits vier Wochen nach Abklingen der Symptome eine Auffrischungsimpfung erhalten. Bei asymptomatischem Verlauf reiche zur Berechtigung ein mindestens vier Wochen alter positiver PCR-Test, teilte die Gesundheitsbeh\u00f6rde mit. Bisher galt eine Frist von sechs Monaten. \u00ab\u00a0Nun hat das RKI dazu aktualisierte Empfehlungen auf den Markt gebracht, die wir umsetzen werden\u00a0\u00bb, sagte Sprecher Martin Helfrich. Zwei Wochen nach der Auffrischungsimpfung h\u00e4tten die Genesenen dann den Status von vollst\u00e4ndig Geimpften. In Hamburg gelten laut Robert Koch-Institut (RKI) aktuell 76.100 Personen als genesen. \u00ab\u00a0F\u00fcr bis zu 37.600 kommt nun eine zeitnahe Folgeimpfung f\u00fcr Genesene in Frage\u00a0\u00bb, sagte Helfrich. Interessenten k\u00f6nnten sich diese noch bis Ende August im Impfzentrum verabreichen lassen. Dann wird das Zentrum geschlossen. Die Beh\u00f6rden haben in Hamburg 109 neue Corona-F\u00e4lle registriert. Gestern waren es 87, vor einer Woche 62. Damit steigt die Sieben-Tage-Inzidenz auf 33,1 (Vortag: 30,6, Vorwoche: 17,6). Es wurden zwei neue Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Auf den Intensivstationen der Hansestadt liegen noch 18 Covid-19-Patientinnen und -Patienten. Der Windsurf-Weltcup vor Sylt f\u00e4llt wie im Vorjahr wegen der Pandemie aus. Die n\u00e4chste Veranstaltung soll nun exakt ein Jahr sp\u00e4ter, vom 23. September bis zum 3. Oktober 2022, stattfinden. Das teilten der Sylt-Tourismus-Service und Organisator Act Agency mit. Wegen der Pandemie beklagen die Veranstalter fehlende Sponsoreneinnahmen, die f\u00fcr ein Defizit im urspr\u00fcnglich siebenstelligen Budget sorgten. Der Windsurf-Weltcup ist laut Angaben der Veranstalter \u00ab\u00a0eine der bedeutendsten und erfolgreichsten internationalen Wassersport-Events weltweit\u00a0\u00bb. Gew\u00f6hnlich nehmen Aktive aus mehr als 20 L\u00e4ndern teil. Mobile Teams werden im neuen Schuljahr an Schulen in Schleswig-Holstein gegen das Coronavirus impfen. Dies k\u00fcndigte Bildungsministerin Karin Prien (CDU) in Kiel an. Ab 19. August solle an 250 Standorten von Gemeinschaftsschulen und Gymnasien im Land den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern ab zw\u00f6lf Jahren sowie allen Besch\u00e4ftigten ein Impfangebot gemacht werden. Damit w\u00fcrden alle Schulen dieser Schulart erfasst. Prien bekr\u00e4ftigte den hohen Rang ge\u00f6ffneter Schulen auch in der Pandemie: \u00ab\u00a0Es kann auf keinen Fall sein, dass noch einmal Schulen geschlossen werden, um das \u00f6ffentliche Leben zu entlasten.\u00a0\u00bb Die Startchancen f\u00fcr das neue Schuljahr seien deutlich besser als im vergangenen Jahr. Es bleibe aber bei der vor den Ferien angek\u00fcndigten Maskenpflicht in den Innenr\u00e4umen in den ersten drei Wochen des Schuljahres. Und wer nicht geimpft oder genesen ist, m\u00fcsse sich zweimal in der Woche selbst testen. Die geplante Ausweitung der Testpflicht f\u00fcr Reiser\u00fcckkehrer wird von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) angesichts der daf\u00fcr notwendigen Kontrollen skeptisch bewertet. Der Vorsitzende der GdP f\u00fcr die Bundespolizei, Andreas Ro\u00dfkopf, sagte der \u00ab\u00a0Rheinischen Post\u00a0\u00bb: \u00ab\u00a0Wir als Bundespolizei w\u00e4ren f\u00fcr die Kontrollen in Z\u00fcgen und an Bahnh\u00f6fen zust\u00e4ndig.\u00a0\u00bb Doch die Polizei habe schon jetzt \u00ab\u00a0kaum genug Personal, um dort das Tagesgesch\u00e4ft abzuarbeiten\u00a0\u00bb. Wenn solche Kontrollen hinzu k\u00e4men, fehlten rund 2.500 Bundespolizisten. Hinzu k\u00e4men die Kontrollen des Autoverkehrs an den Landesgrenzen. \u00ab\u00a0Die Landespolizeien sind zust\u00e4ndig, bekommen aber schon heute Amtshilfe von uns\u00a0\u00bb, sagte Ro\u00dfkopf. Wenn nun alle Autoreisenden stichprobenartig kontrolliert werden sollten, fehle weiteres Personal. \u00ab\u00a0Ob eine solche Ausweitung der Testpflicht mit nur wenigen Kontrollen wirklich wirksam in der Pandemiebek\u00e4mpfung ist, m\u00f6chte ich anzweifeln\u00a0\u00bb, f\u00fcgte er an. Die Zahl der Jugendlichen mit Anzeichen einer Depression ist laut einer Analyse des Bundesinstituts f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung im ersten Lockdown 2020 deutlich angestiegen. In der Altersgruppe der 16- bis 19-J\u00e4hrigen habe sich der Anteil damals von zehn Prozent auf etwa 25 Prozent erh\u00f6ht, teilte das Institut mit. Laut Hochrechnungen sei die Gesamtzahl der bundesweit betroffenen Jugendlichen damals dementsprechend auf rund 477.000 gestiegen. Das Bundesinstitut wies zugleich darauf hin, dass die Werte auf Selbsteinsch\u00e4tzungen der Jugendlichen zu typischen depressiven Symptomen beruhten. Nicht alle Betroffenen seien an Depressionen erkrankt. Gleichwohl deuteten die Ergebnisse an, dass die Folgen von Schulschlie\u00dfungen auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen \u00ab\u00a0offensichtlich gravierender\u00a0\u00bb seien als bisher angenommen. Das Offenhalten von Schulen m\u00fcsse \u00ab\u00a0Priorit\u00e4t\u00a0\u00bb haben. Eine zweite Dosis des AstraZeneca-Impfstoffs Vaxzevria f\u00fchrt einer Studie zufolge zu keinem erh\u00f6hten Risiko seltener Blutgerinnsel. Das berichtet tagesschau.de. Nach den im Fachmagazin \u00ab\u00a0Lancet\u00a0\u00bb ver\u00f6ffentlichten Daten traten je einer Million Geimpfte 2,3 F\u00e4lle sogenannter TTS-Thrombosen auf. Dies sei vergleichbar mit der Fallzahl bei ungeimpften Personen. Nach der ersten Dosis wurde noch eine Rate von 8,1 F\u00e4llen je eine Million Geimpfte festgestellt. \u00ab\u00a0Sofern nach der ersten Dosis kein TTS festgestellt wurde, sprechen diese Ergebnisse f\u00fcr die Verabreichung von zwei Dosen Vaxzevria\u00a0\u00bb, sagt AstraZeneca-Manager Mene Pangalos. Hamburgs Schulen werden nach Ansicht des zust\u00e4ndigen Senators Ties Rabe (SPD) trotz weiter steigender Infektionszahlen dank eines umfangreichen Sicherheitspakets gut gesch\u00fctzt sein. F\u00fcnf Ma\u00dfnahmen seien eingeleitet worden, sagte der Schulsenator der \u00ab\u00a0Hamburger Morgenpost\u00a0\u00bb eine Woche vor Beginn des neuen Schuljahres. \u00ab\u00a0Die Impfung aller Besch\u00e4ftigten, die Testpflicht &#8211; niemand darf die Schule ohne negativen Test betreten -, die Maskenpflicht in allen Schulgeb\u00e4uden, die L\u00fcftungspflicht, und jetzt werden wir fl\u00e4chendeckend Luftfilter anschaffen.\u00a0\u00bb Es gebe keinen anderen Lebensbereich, der so gut abgesichert sei wie die Schulen, betonte Rabe. Die Impfquote bei den Lehrkr\u00e4ften sch\u00e4tzt die Beh\u00f6rde auf 75 bis 80 Prozent. Eine Impfpflicht f\u00fcr Lehrerinnen und Lehrer lehne er zum jetzigen Zeitpunkt ab. \u00ab\u00a0Aber wir haben bei den Masern durchaus eine Impfpflicht f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte eingef\u00fchrt, und wenn es am Ende n\u00f6tig sein wird, um dauerhaft wieder einen krisensicheren Schulbetrieb sicherzustellen, dann ist das grunds\u00e4tzlich nicht ausgeschlossen.\u00a0\u00bb Nach dem Corona-Ausbruch im abgeschalteten Kernkraftwerk Brunsb\u00fcttel laufen die R\u00fcckbauarbeiten wieder. Sie waren am 16. Juli unterbrochen worden, wie Vattenfall mitteilte. Bis Anfang vergangener Woche hatte es 18 positive F\u00e4lle gegeben, nach darauffolgenden Tests von 350 Menschen kamen vier weitere F\u00e4lle hinzu. Die \u00fcberwiegende Mehrheit hatte sich mit der Delta-Variante angesteckt. Nach Vattenfall-Angaben wurde das Hygienekonzept \u00fcberarbeitet und die Arbeiten schrittweise wieder aufgenommen. F\u00fcr das Personal sind t\u00e4gliche Tests geplant. Bislang sind 50,5 Prozent der Norddeutschen vollst\u00e4ndig gegen das Coronavirus geimpft. Spitzenreiter ist das Bundesland Bremen mit 58,3. Auch bei der Erstimpfung ist das kleinste Bundesland mit \u00fcber 70 Prozent ganz vorne. Doch das Impftempo nimmt weiter ab: Gestern wurden in Deutschland 512.481 Impfdosen verabreicht. Weniger waren es an einem Dienstag zuletzt am 6. April (373.720). Mehr als die H\u00e4lfte der Menschen in Deutschland hat den vollst\u00e4ndigen Impfschutz gegen das Coronavirus.50,2 Prozent der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger h\u00e4tten den vollen Schutz, teilte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Zudem sind demnach 61,1 Prozent mindestens einmal geimpft. Die SPD lehnt Anreize f\u00fcr eine Impfung wie eine Pr\u00e4mie von beispielsweise 100 Euro ab. Dann w\u00fcrden bereits Geimpfte die Frage stellen, warum sie nicht ebenfalls einen Bonus bekommen h\u00e4tten, sagt SPD-Chefin Saskia Esken in der Sendung \u00ab\u00a0Fr\u00fchstart\u00a0\u00bb bei RTL\/ntv. Stattdessen m\u00fcssten die Menschen besser dar\u00fcber informiert werden, dass inzwischen genug Impfstoff vorhanden sei. Viele h\u00e4tten keinen Hausarzt. N\u00f6tig seien mobile Impfungen an belebten Orten. \u00ab\u00a0Die Impfungen m\u00fcssen jetzt zu den Menschen gehen, wenn die Menschen nicht zur Impfung kommen.\u00a0\u00bb Angesichts einer langsam sinkenden Inzidenz in der Region Hannover hat sich Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau (CDU) vorsichtig optimistisch ge\u00e4u\u00dfert. \u00ab\u00a0Ich denke, dass wir die Lage derzeit im Griff haben\u00a0\u00bb, sagte Hermenau der \u00ab\u00a0Hannoverschen Allgemeinen Zeitung\u00a0\u00bb. Sie betonte, einige Diskotheken h\u00e4tten am Wochenende geschlossen, daher bestehe an der Stelle kein gr\u00f6\u00dferes Ansteckungsrisiko mehr. Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Region Hannover sank auf 29,2. Zuvor lag die Inzidenz in den vergangenen Tagen aber bereits \u00fcber der 35er-Schwelle. Hermenau betonte, es gehe weiterhin um Infektionsschutz und darum, \u00ab\u00a0Infektionen m\u00f6glichst erst gar nicht zuzulassen\u00a0\u00bb. Positiv sei auch, dass immer mehr Eltern ihre Kinder impfen lie\u00dfen. \u00ab\u00a0F\u00fcr die Zeit nach den Sommerferien wage ich eine Prognose: Wir werden dann &#8211; mit dem heutigen Wissen &#8211; Pr\u00e4senzunterricht an den Schulen haben.\u00a0\u00bb Die SPD unterst\u00fctzt grunds\u00e4tzlich eine Ausweitung der Corona-Testpflicht f\u00fcr Reiser\u00fcckkehrer, fordert aber von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine Nachbesserung bei den konkreten Vorschl\u00e4gen. \u00ab\u00a0Das muss rechtlich sauber sein, das muss verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sein\u00a0\u00bb, sagte SPD-Generalsekret\u00e4r Lars Klingbeil im ZDF-\u00ab\u00a0Morgenmagazin\u00a0\u00bb. Es sei an Gesundheitsminister Spahn, eine \u00ab\u00a0rechtssichere Grundlage\u00a0\u00bb zu schaffen. SPD-Chefin Saskia Esken sagte in der RTL\/ntv-Sendung \u00ab\u00a0Fr\u00fchstart\u00a0\u00bb: \u00ab\u00a0Ich bin unbedingt daf\u00fcr, dass wir uns Reisende genau anschauen.\u00a0\u00bb Laut Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) ist bereits ab 1. August eine Ausweitung der Testpflicht f\u00fcr alle Reiser\u00fcckkehrer ohne Geimpften- oder Genesenennachweis geplant. Derzeit gibt es eine solche Regelung nur f\u00fcr Flugpassagiere. Allerdings \u00e4u\u00dferte Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) Bedenken an den vorgelegten Pl\u00e4nen. Impfen ist der Weg, der herausf\u00fchrt aus der Pandemie. Das betonen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und auch die Bundeskanzlerin immer wieder. Bei vielen ist das schon angekommen: Rund 50 Prozent der Bev\u00f6lkerung in Deutschland sind inzwischen vollst\u00e4ndig geimpft. Aber jetzt stockt die Kampagne. Was tun gegen die Impfm\u00fcdigkeit? Darum ging es gestern in der NDR Info Redezeit. Die Auslastung am Hamburg Airport bleibt selbst an den Spitzentagen weit unter dem Niveau von vor Corona. Etwas mehr als 29.000 Flugg\u00e4ste gab es bisher am Ferientag mit dem meisten Betrieb. In den Vorjahren waren t\u00e4glich mehr als doppelt so viele Menschen in den Urlaub geflogen oder wieder hier angekommen. Janet Niemeyer vom Flughafen sagte NDR 90,3, dass die Reisenden aber generell gut auf die besonderen Corona-Bestimmungen vorbereitet seien. Beschwerden \u00fcber lange Warteschlangen und Gedr\u00e4nge gebe es demnach nur vereinzelt und genau f\u00fcr diese Situationen herrsche in den Terminals Maskenpflicht. Ein Ausblick auf den Sp\u00e4tsommer und Herbst sei laut Niemeyer schwierig: \u00ab\u00a0Noch immer ist die Lage sehr dynamisch und sehr abh\u00e4ngig von den Reisebeschr\u00e4nkungen. Auch die Airlines planen immer noch nur wenige Wochen im Voraus.\u00a0\u00bb Bis Ende des Jahres plant der Hamburg Airport f\u00fcr seine Besch\u00e4ftigten mit Kurzarbeit. Angesichts der wieder schnell steigenden Corona-Infektionszahlen sprechen sich die deutschen Amts\u00e4rztinnen und -\u00e4rzte daf\u00fcr aus, auch alle Kinder ab zw\u00f6lf Jahren zu impfen. \u00ab\u00a0Wenn die Vakzine getestet, gepr\u00fcft und zugelassen sind, sehe ich keinen Grund, sie nicht zur Impfung zu empfehlen, auch f\u00fcr J\u00fcngere\u00a0\u00bb, sagte die Vorsitzende des Bundesverbandes der \u00c4rztinnen und \u00c4rzte im \u00d6ffentlichen Gesundheitsdienst, Ute Teichert, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Inzidenzen seien bereits in den niedrigeren Altersgruppen besonders hoch. \u00ab\u00a0Das wird sich bald in die noch j\u00fcngeren Gruppen verschieben. Warum sollten wir diese Altersgruppen nicht vor Corona sch\u00fctzen?\u00a0\u00bb, gab Teichert zu bedenken. \u00ab\u00a0Zumal die Jungen viele Kontakte haben. Da ist es doch sinnvoll, sie zu impfen.\u00a0\u00bb In Deutschland ist der Corona-Impfstoff von Biontech\/Pfizer f\u00fcr Kinder ab zw\u00f6lf Jahren zugelassen. Die St\u00e4ndige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Immunisierung bisher aber nur f\u00fcr junge Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen. Integrationsstaatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU) m\u00f6chte die Impfbereitschaft unter Menschen mit Migrationshintergrund steigern. Sie sagte der D\u00fcsseldorfer \u00ab\u00a0Rheinischen Post\u00a0\u00bb: \u00ab\u00a0Jeder Vierte hat in Deutschland eine Einwanderungsgeschichte, die meisten erreichen wir \u00fcber deutschsprachige Medien, aber f\u00fcr Menschen, deren Deutschkenntnisse gering sind, brauchen wir andere Kan\u00e4le.\u00a0\u00bb Es gebe gute Beispiele in den Kommunen, von Corona-Lotsen, die vor Ort aufkl\u00e4ren, \u00fcber Info-Busse und Lautsprecherwagen bis hin zu mobilen Impfstationen. \u00ab\u00a0Diese Beispiele m\u00fcssen jetzt lokal und kommunal Schule machen.\u00a0\u00bb \u00c4rztepr\u00e4sident Klaus Reinhardt sagte der \u00ab\u00a0Rheinischen Post\u00a0\u00bb: \u00ab\u00a0Die meisten Menschen, die sich bis jetzt noch nicht haben impfen lassen, sind sicherlich keine radikalen Impfverweigerer. Viele haben sich bislang mit dem Thema noch nicht ernsthaft auseinandergesetzt, oder sie schieben diese Entscheidung vor sich her.\u00a0\u00bb Da helfe nur konsequente Aufkl\u00e4rung. Zudem brauche es mehr niedrigschwellige, wohnortnahe Impfangebote wie zum Beispiel mit Impfmobilen. \u00c4hnlich argumentiert der Parit\u00e4tische Wohlfahrtsverband. Von heute an gelten im Landkreis L\u00fcneburg versch\u00e4rfte Corona-Schutzma\u00dfnahmen der Stufe 3. Ausnahmen gibt es f\u00fcr Einzelhandel und Tourismus. Der Landkreis nutzt damit die M\u00f6glichkeiten der neuen Corona-Verordnung des Landes. Die sieht vor, dass einzelne Bereiche von st\u00e4rkeren Regeln befreit werden k\u00f6nnen, wenn diese nachweislich nicht zum Anstieg der Infektionszahlen beigetragen haben. Der Landkreis L\u00fcneburg hat mit 74 bundesweit die mit Abstand h\u00f6chste Sieben-Tage-Inzidenz. Der Chef des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, hat sich daf\u00fcr ausgesprochen, weiterhin die Inzidenz als \u00ab\u00a0Leitindikator\u00a0\u00bb f\u00fcr die Entwicklung in der Pandemie zu betrachten. Wieler pr\u00e4sentierte bei einer Schaltkonferenz zwischen Kanzleramtschef Helge Braun und den Chefs der Staatskanzleien der L\u00e4nder am Montag ein entsprechendes Papier. Zur aktuellen Lage hei\u00dft es in dem Papier, dass die Inzidenzen seit rund drei Wochen wieder stiegen, der Anteil der Hospitalisierungen seit rund zwei Wochen. Hohe Impfquoten alleine seien nicht ausreichend, die vierte Welle flach zu halten, hei\u00dft es weiter. Als notwendige zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen nennt das Papier eine Reduzierung der Kontakte sowie eine Reduktion der Mobilit\u00e4t. Mit seiner Auffassung widerspricht Wieler Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der vor einigen Wochen erkl\u00e4rt hatte, dass der Inzidenzwert an Aussagekraft verliere, weil die gef\u00e4hrdeten Gruppen geimpft seien und es deshalb weniger Krankenhauseinweisungen gebe. Auch viele L\u00e4ndervertreter seien mit Wielers Ansicht nicht einverstanden, berichtete die \u00ab\u00a0Bild\u00a0\u00bb-Zeitung. Dem Bericht zufolge dr\u00e4ngt Kanzleramtschef Helge Braun auf eine Grundsatzentscheidung. Demnach sollen Bund und L\u00e4nder bis zu ihrem n\u00e4chsten Treffen am 10. August entscheiden, ob sie lediglich eine \u00dcberlastung des Gesundheitssystems verhindern oder die Fallzahlen weiterhin m\u00f6glichst niedrig halten wollen. Im Kreis Nordwestmecklenburg ist ein Ferienlager abgebrochen worden, nachdem mehrere der 75 Kinder positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Ausgangspunkt der Infektionen war nach Angaben des Landkreises eine Betreuungsperson, die vor ihrem Einsatz im Ferienlager in Spanien Urlaub gemacht hatte. Von der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit finanzierte Kurzarbeit hat vielen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern \u00fcber die Corona-Krise geholfen. Inzwischen wird dieses Instrument aber immer seltener in Anspruch genommen. So zeigten nach Angaben der Regionaldirektion Nord im Juni noch 100 Betriebe f\u00fcr 1.200 sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigte Kurzarbeit an. Das sei nur noch ein Drittel der Firmen gewesen, die dies im Mai getan hatten, und der niedrigste Wert seit September 2020, hie\u00df es. Die aktuellen Zahlen f\u00fcr Juli ver\u00f6ffentlicht die Arbeitsagentur am Donnerstag. Nach Berechnungen der Regionaldirektion Nord flossen seit Beginn der Pandemie im Fr\u00fchjahr 2020 rund 625 Millionen Euro an Kurzarbeitergeld an Besch\u00e4ftigte im Nordosten. Betroffen waren vor allem Mitarbeiter von Hotels, Gastst\u00e4tten und im Einzelhandel, die Folgen der Corona-bedingten Zwangsschlie\u00dfungen besonders zu sp\u00fcren bekamen. Niedersachsen bereitet sich auf eine dritte Corona-Impfung f\u00fcr \u00e4ltere Menschen ab Herbst vor. Senioren in Alten- und Pflegeeinrichtungen, die zu Jahresbeginn oder im Fr\u00fchjahr ihre Impfung erhalten h\u00e4tten, sollten nach Ende des Sommers eine dritte Impfung bekommen, sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) nach einem Bericht der \u00ab\u00a0Hannoverschen Allgemeinen Zeitung\u00a0\u00bb. Die L\u00e4nder planten f\u00fcr Oktober entsprechende Auffrischungsimpfungen. \u00ab\u00a0Im September machen die Impfzentren dicht, und die mobilen Impfteams werden im Oktober in die Alten- und Pflegeheime gehen\u00a0\u00bb, sagte Behrens. Voraussetzung sei, dass es bis dahin einen zugelassenen Impfstoff f\u00fcr die Auffrischungsdosis gebe. Behrens rechnet damit, dass der Schutz \u00e4hnlich einer Grippeimpfung j\u00e4hrlich erneuert werden muss. Nach dem Infektionsschutz-Gesetz des Bundes m\u00fcssten ab einem Inzidenzwert von 35 weitere Schutzma\u00dfnahmen ergriffen werden. F\u00fcr den Hamburger Senat \u00e4ndert das aber erst einmal nichts an den Corona-Regeln in der Stadt. Denn die Regeln in der Hansestadt sind ohnehin strikter als in anderen Bundesl\u00e4ndern. Au\u00dferdem wisse man, weshalb die Zahlen derzeit steigen w\u00fcrden &#8211; Stichwort Reiser\u00fcckkehrer &#8211; und habe dies unter Kontrolle. In Niedersachsen sind heute 276 labordiagnostisch best\u00e4tigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden (Vorwoche: 232). Landesweit gab es nach Angaben des Robert Koch-Instituts einen weiteren Todesfall. Die Gesamtzahl der Menschen, die in Niedersachsen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt damit bei 5.813. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landesdurchschnitt steigt leicht. Sie liegt jetzt bei 15,8 F\u00e4llen je 100.000 Einwohner (Vortag: 15,5 F\u00e4lle). Der Vorstandsvorsitzende der Kassen\u00e4rztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, sieht die niedergelassenen \u00c4rzte in einer Schl\u00fcsselposition, um Skeptiker von einer Corona-Impfung zu \u00fcberzeugen. Diese seien in den Praxen am besten aufgehoben &#8211; und die wichtige und h\u00e4ufig aufwendigere Beratung m\u00fcsse ad\u00e4quat verg\u00fctet werden, sagte Gassen den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Zugleich schr\u00e4nkte er ein: \u00ab\u00a0Grunds\u00e4tzliche Impfgegner werden wir nicht erreichen.\u00a0\u00bb Eine Impfpflicht lehnte Gassen ab: \u00ab\u00a0Es geht um Akzeptanz, nicht um Zwang. \u00dcberlegen sollten wir aber, ob bei vorliegenden Impfangeboten f\u00fcr alle die B\u00fcrgertests noch kostenlos angeboten werden k\u00f6nnen.\u00a0\u00bb Mit Vorliegen eines Impfangebots sollten aus seiner Sicht Tests nur noch f\u00fcr diejenigen kostenlos sein, die sich nicht impfen lassen k\u00f6nnen, zum Beispiel Kinder. Bei den Corona-Regeln f\u00fcr Einreisen nach Deutschland gilt seit heute eine kleinere \u00c4nderung bei Quarant\u00e4ne-Vorgaben. Wer aus einem Gebiet mit neuen, ansteckenderen Virusvarianten kommt, kann die vorgeschriebene 14-t\u00e4gige Quarant\u00e4ne nun mit einem negativen Test vorzeitig beenden, wenn die Region noch w\u00e4hrend der Quarant\u00e4nezeit herabgestuft wird &#8211; zu einem Risikogebiet oder Hochinzidenzgebiet mit hohen Infektionszahlen. Grunds\u00e4tzlich ist vorzeitiges \u00ab\u00a0Freitesten\u00a0\u00bb f\u00fcr Einreisende aus Virusvariantengebieten sonst nicht m\u00f6glich. Welche Regionen die Bundesregierung als Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiete mit Vorgaben zu Tests und Quarant\u00e4ne erkl\u00e4rt, ver\u00f6ffentlicht das Robert Koch-Institut (RKI) im Internet. Der Bund will die Corona-Auflagen bei Einreisen aus dem Ausland offenbar fr\u00fcher versch\u00e4rfen als zun\u00e4chst geplant. Dabei geht es um eine Testpflicht auch f\u00fcr Menschen, die mit dem Auto oder mit der Bahn kommen. Bayerns Ministerpr\u00e4sident S\u00f6der sagte in der ARD, der Bund habe den L\u00e4ndern zugesichert, hier bis Anfang August alles zu probieren. Das urspr\u00fcnglich angedachte Datum f\u00fcr eine neue Einreiseverordnung ab dem 11. September w\u00e4re laut S\u00f6der ein Witz gewesen &#8211; da sei der Urlaub selbst in den L\u00e4ndern mit sp\u00e4ten Ferien vorbei. Derzeit gilt die Testpflicht nur f\u00fcr Menschen, die per Flugzeug nach Deutschland einreisen. Die Organisatoren der Olympischen Spiele in Tokio haben 16 neue Corona-F\u00e4lle um Umfeld der Spiele registriert. Unter den neuen Betroffenen war kein weiterer Olympia-Sportler, wie die Organisatoren heute mitteilten. Die Zahl der positiven Tests rund um die Wettk\u00e4mpfe in Japan seit Beginn der Erfassung am 1. Juli stieg damit auf 169. Insgesamt infizierten sich demnach bislang 17 Athletinnen oder Athleten mit dem Coronavirus. Im deutschen Team hatte es am vergangenen Freitag in Radsportler Simon Geschke den ersten Corona-Infizierten gegeben. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt weiter und liegt nun bei 15,0 (Vortag: 14,5). Wie das Robert-Koch-Institut am Morgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheits\u00e4mter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 2.768 Neuinfektionen sowie 21 weitere Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.586. Vor einer Woche betrug die Inzidenz noch 11,4, die Zahl der Neuansteckungen lag bei 2.203. Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt weiter: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Virus pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen betr\u00e4gt derzeit 18,1. Am Vortag lag sie bei 16,5. Nach Angaben der Landesmeldestelle wurden landesweit 112 F\u00e4lle neu \u00fcbermittelt (Vorwoche: 55). Die Gesamtzahl der gestorbenen Infizierten stieg um drei auf 1.634. Im Krankenhaus werden 25 Covid-19-Patienten behandelt; acht von ihnen liegen auf der Intensivstation, von ihnen werden f\u00fcnf beatmet. Die h\u00f6chste Sieben-Tage-Inzidenz hat Kiel (29,6) gefolgt von Pinneberg und L\u00fcbeck (beide 29,1). Den niedrigsten Wert weist der Kreis Pl\u00f6n mit 3,9 auf. Mit dem NDR Newsletter bleiben Sie auch in diesen unruhigen Zeiten auf dem Laufenden. Wir b\u00fcndeln die wichtigsten Ereignisse des Tages, erkl\u00e4ren neue Erkenntnisse der Wissenschaft. Der NDR Newsletter wird jeden Nachmittag von montags bis freitags verschickt &#8211; und Sie k\u00f6nnen ihn schon jetzt abonnieren. Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen sind auch in Norddeutschland in Bewegung. Wenn Sie wissen wollen, wie die Inzidenz in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist, tippen Sie einfach hier Ihre Postleitzahl ein: NDR.de w\u00fcnscht einen sch\u00f6nen guten Morgen! Wir halten Sie auch am heutigen Mittwoch,28. Juli, \u00fcber die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Im Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und au\u00dferdem Inhalte aus den NDR H\u00f6rfunk- und Fernseh-Sendungen.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schulleiter, Eltern und Lehrer bef\u00fcrchten, dass die Pl\u00e4ne des Bildungsministeriums zu Konflikten f\u00fchren. Alle Corona-News von Mittwoch im Blog. In diesem Blog hat NDR.de Sie auch am Mittwoch,28. Juli 2021, \u00fcber die Folgen der Coronavirus-Pandemie f\u00fcr Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg- Vorpommern und Hamburg informiert. Die Ereignisse des Tages k\u00f6nnen Sie hier nachlesen. 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