<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1959908,"date":"2021-08-03T22:31:00","date_gmt":"2021-08-03T20:31:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1959908"},"modified":"2021-08-03T23:11:30","modified_gmt":"2021-08-03T21:11:30","slug":"warnzentrale-meldet-wohl-schiffs-entfuhrung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/08\/warnzentrale-meldet-wohl-schiffs-entfuhrung\/","title":{"rendered":"Warnzentrale meldet wohl Schiffs-Entf\u00fchrung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Der Golf von Oman ist f\u00fcr Schiffskapit\u00e4ne und Crews gef\u00e4hrliches Gew\u00e4sser. Zwischenf\u00e4lle und Sabotageakte gegen \u00d6ltanker gibt es immer wieder. Vor der K\u00fcste der Vereinigten Arabischen Emirate soll jetzt wohl ein Schiff gekapert worden sein. London vermutet, dahinter k\u00f6nnte der Iran stecken.<\/b><br \/>\nDer Golf von Oman ist f\u00fcr Schiffskapit\u00e4ne und Crews gef\u00e4hrliches Gew\u00e4sser. Zwischenf\u00e4lle und Sabotageakte gegen \u00d6ltanker gibt es immer wieder. Vor der K\u00fcste der Vereinigten Arabischen Emirate soll jetzt wohl ein Schiff gekapert worden sein. London vermutet, dahinter k\u00f6nnte der Iran stecken. Vor der K\u00fcste der Vereinigten Arabischen Emirate ist im Golf von Oman m\u00f6glicherweise ein Schiff entf\u00fchrt worden. Die britische Warnzentrale f\u00fcr die Seefahrt (UKMTO) setzte zun\u00e4chst eine Warnung ab wegen eines \u00ab\u00a0Zwischenfalls\u00a0\u00bb etwa 60 Seemeilen \u00f6stlich des Emirats Fudschaira. Alle Schiffe in der N\u00e4he sollten \u00ab\u00a0extrem vorsichtig\u00a0\u00bb sein, hie\u00df es. Die UKMTO sprach kurz darauf in einer weiteren Warnung von einer \u00ab\u00a0m\u00f6glichen Entf\u00fchrung\u00a0\u00bb. Der auf maritime Sicherheit spezialisierten Firma Dryad Global zufolge soll das Schiff \u00ab\u00a0Asphalt Princess\u00a0\u00bb involviert sein, ein unter der Flagge Panamas fahrender Tanker. Die omanische Luftwaffe sei mit Seeaufkl\u00e4rungsflugzeugen in der Gegend im Einsatz, hie\u00df es. Auf der Website Flightradar24 war zu sehen, dass ein Aufkl\u00e4rungsflugzeug \u00fcber der besagten Gegend kreiste. Der Golf von Oman liegt zwischen dem Oman und dem Iran. Eine offizielle Best\u00e4tigung f\u00fcr den Vorfall gab es zun\u00e4chst nicht. Es blieb zun\u00e4chst auch unklar, wie viele Schiffe involviert waren und wer hinter der angeblichen Entf\u00fchrung stecken k\u00f6nnte. Die britische \u00ab\u00a0Times\u00a0\u00bb berichtete unter Berufung auf Regierungsquellen, dass eine \u00ab\u00a0Truppe\u00a0\u00bb aus acht oder neun bewaffneten M\u00e4nnern die \u00ab\u00a0Asphalt Princess\u00a0\u00bb in ihre Gewalt gebracht habe. Die Regierung in London gehe davon aus, dass der Iran oder mit ihm verb\u00fcndete Milizen f\u00fcr die Entf\u00fchrung verantwortlich seien. Das britische Au\u00dfenministerium erkl\u00e4rte, man \u00ab\u00a0untersuche dringend einen Vorfall auf einem Schiff vor der K\u00fcste der Vereinigten Arabischen Emirate\u00a0\u00bb. Das iranische Au\u00dfenministerium bezeichnete den Vorfall als \u00ab\u00a0verd\u00e4chtig\u00a0\u00bb und warnte vor erneut grundlosen Unterstellungen gegen den Iran. \u00ab\u00a0Diese kontinuierlichen Vorf\u00e4lle f\u00fcr die Schiffe im Persischen Golf sind \u00e4u\u00dferst fragw\u00fcrdig und verd\u00e4chtig\u00a0\u00bb, sagte Au\u00dfenamtssprecher Said Chatibsadeh. Vor allem sollten die Vorf\u00e4lle nicht als Vorwand f\u00fcr die Umsetzung von bestimmten politischen Zielen in der Region instrumentalisiert werden. F\u00fcr den Iran sei die Sicherheit der Schifffahrt im Persischen Golf enorm wichtig und daher sei Teheran auch bereit, seine Hilfeleistung anzubieten, so der Sprecher nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna. Schiffe gelangen \u00fcber den Golf von Oman und die Stra\u00dfe von Hormus in den Persischen Golf. Die Route gilt als eine der wichtigsten Seeverbindungen des internationalen Handels. Die Lage in der Region ist vor allem f\u00fcr die Seefahrt angespannt. Immer wieder hatte es dort Zwischenf\u00e4lle gegeben. Zuletzt waren bei einem Drohnenangriff auf den \u00d6ltanker \u00ab\u00a0Mercer Street\u00a0\u00bb im Persischen Golf ein Brite und der rum\u00e4nische Kapit\u00e4n get\u00f6tet worden. Gro\u00dfbritannien, Rum\u00e4nien, Israel und die USA machen den Iran f\u00fcr den Zwischenfall verantwortlich. Der Iran wies eine Verwicklung zur\u00fcck. Hintergrund der Spannungen im Mittleren Osten, die in vergangenen Jahren zunahmen, ist unter anderem der Streit um das internationale Atomabkommen mit dem Iran. Die USA hatten das Abkommen im Mai 2018 einseitig aufgek\u00fcndigt. Am Golf kam es seitdem zu mehreren Zwischenf\u00e4llen und Sabotageakten gegen \u00d6ltanker sowie Angriffe auf \u00d6lanlagen. Die j\u00fcngsten Vorf\u00e4lle finden zudem nur Tage vor der Amtseinf\u00fchrung des neuen iranischen Pr\u00e4sidenten Ebrahim Raisi statt.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Golf von Oman ist f\u00fcr Schiffskapit\u00e4ne und Crews gef\u00e4hrliches Gew\u00e4sser. 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