<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1961420,"date":"2021-08-06T00:55:00","date_gmt":"2021-08-05T22:55:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1961420"},"modified":"2021-08-06T05:03:25","modified_gmt":"2021-08-06T03:03:25","slug":"corona-blog-mehrheit-der-burger-fur-ende-kostenloser-tests","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/08\/corona-blog-mehrheit-der-burger-fur-ende-kostenloser-tests\/","title":{"rendered":"Corona-Blog: Mehrheit der B\u00fcrger f\u00fcr Ende kostenloser Tests"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Das ergab eine Umfrage f\u00fcr den ARD-\u00ab\u00a0Deutschlandtrend\u00a0\u00bb. Zudem bef\u00fcrworten die meisten Befragten mehr Freiheiten f\u00fcr Geimpfte. Mehr Corona-News im Blog.<\/b><br \/>\nIm Blog hat NDR.de Sie auch am Donnerstag,5. August 2021, aktuell \u00fcber die Folgen der Coronavirus-Pandemie f\u00fcr Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg- Vorpommern und Hamburg informiert. Am Freitag geht es mit einem neuen Blog weiter. Das Wichtigste in K\u00fcrze: Tabellen und Grafiken: So l\u00e4uft die Impfkampagne im Norden Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen Der Corona-Blog von NDR.de macht nun eine kleine Pause. Das Team w\u00fcnscht Ihnen eine gute Nacht! Am fr\u00fchen Freitagmorgen starten wir einen neuen Blog zu den Folgen der Pandemie f\u00fcr Norddeutschland. Der hohe Schutz durch den Corona-Impfstoff von Moderna bleibt nach Herstellerangaben mindestens sechs Monate lang erhalten. Nach klinischen Studien mit Tausenden Menschen sei das Vakzin sechs Monate nach der zweiten Dosis zu 93 Prozent wirksam, erkl\u00e4rte Moderna am Donnerstag. Verschiedene Studien zur Wirksamkeit von Auffrischungsdosen zeigten zudem \u00ab\u00a0robuste\u00a0\u00bb Immunantworten gegen Varianten des Coronavirus. Das Unternehmen testet derzeit, wie sich auf verschiedenen Wegen der Immunschutz gegen die Varianten durch Auffrischungsdosen erh\u00f6hen l\u00e4sst: Getestet wird eine dritte Dosis des urspr\u00fcnglichen mRNA-Impfstoffs, eine neue Formel auf der Grundlage der erstmals in S\u00fcdafrika entdeckten Beta-Variante, und eine Dosis, die zu gleichen Teilen aus dem urspr\u00fcnglichen Impfstoff und der neuen Formel besteht. Alle drei Kandidaten l\u00f6sten \u00ab\u00a0eine robuste Antik\u00f6rperproduktion\u00a0\u00bb gegen die Delta-Variante sowie die Gamma- und Beta-Varianten aus, erkl\u00e4rte das Unternehmen. Die Berliner Charit\u00e9 hat damit begonnen, Mitarbeiter ein drittes Mal gegen das Coronavirus zu immunisieren. Ein Sprecher sagte, die Auffrischung werde seit gestern angeboten. Angesprochen seien Besch\u00e4ftigte, die vor mindestens sechs Monaten ihre zweite Impfung erhalten h\u00e4tten und mindestens 60 Jahre alt seien. Dabei handle es sich um Mitarbeiter von Covid-19-Risikobereichen, die zudem wegen ihres Alters ein erh\u00f6htes Risiko h\u00e4tten. In Italien m\u00fcssen Lehrer, Dozenten und Studenten an Universit\u00e4ten k\u00fcnftig entweder geimpft, getestet oder von einer Corona-Erkrankung genesen sein. Ab dem neuen Schuljahr im September m\u00fcssen sie f\u00fcr den Pr\u00e4senzunterricht entsprechende Nachweise vorlegen, wie Gesundheitsminister Roberto Speranza am Abend sagte. Au\u00dferdem gilt der \u00ab\u00a0Gr\u00fcne Pass\u00a0\u00bb, unter dem Begriff die verschiedenen Nachweise zusammengefasst sind, ab September auch in Fernz\u00fcgen und -bussen, F\u00e4hren oder auf Fl\u00fcgen. Wenn Lehrkr\u00e4fte keinen Nachweis vorlegen, werden sie nach f\u00fcnf Tagen vom Dienst suspendiert, beschloss das Kabinett. In Italien stiegen die Corona-Neuinfektionen zuletzt wieder an. Ab Freitag sind bereits mehr Nachweise notwendig. Wer dann in einem Restaurant drinnen essen m\u00f6chte, ins Museum oder in ein Schwimmbad oder eine Therme gehen will, muss getestet, geimpft oder genesen sein. Das gilt auch f\u00fcr Kultur- oder Sportveranstaltungen im Freien oder f\u00fcr Fitnessstudios. Um mehr Menschen mit einer Corona-Impfung zu erreichen, gibt es auch in Niedersachsen ungew\u00f6hnliche Aktionen. So konnten auf dem Parkplatz der Rastst\u00e4tte G\u00f6ttingen-Ost an der Autobahn 7 Fernfahrer ihre Pause nutzen und sich ohne Voranmeldung impfen lassen. \u00c4rzte m\u00fcssen nach Auffassung der Kassen\u00e4rztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) grunds\u00e4tzlich auch Menschen behandeln, die eine Corona-Impfung aus welchen Gr\u00fcnden auch immer ablehnen. Entscheidend sei allerdings, \u00ab\u00a0dass der Patient in der Praxis ein sozial ad\u00e4quates Verhalten an den Tag legt\u00a0\u00bb. Zugleich verwahrte sich die KVN gegen Beschimpfungen und Gewaltandrohungen gegen einen Arzt aus Wallenhorst bei Osnabr\u00fcck, der einer Impfgegnerin die Behandlung verweigert hatte. Die KVN pr\u00fcft nach eigener Aussage, ob der Arzt damit gegen das Vertragsarztrecht versto\u00dfen habe. Sofern \u00c4rztin oder Arzt selbst geimpft seien und gen\u00fcgend Schutzausr\u00fcstung zur Verf\u00fcgung stehe, d\u00fcrften sie die Behandlung von Nichtgeimpften nicht grunds\u00e4tzlich ablehnen, sagte der Sprecher. Der Gesetzgeber habe bislang keinen Impfzwang festgelegt. Allerdings m\u00fcsse wie auch aktuell stets der Einzelfall untersucht werden. Der Wallenhorster Arzt etwa sei auch Palliativarzt und behandle somit besonders gef\u00e4hrdete Patienten. Nach raschen Zunahmen vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen scheinen sich Corona-Ansteckungen auch wieder vermehrt bei Erwachsenen mittleren Alters in Deutschland auszubreiten. \u00ab\u00a0Der derzeitige Anstieg der Inzidenz ist vor allem in den Altersgruppen der 10- bis 34-J\u00e4hrigen zu beobachten, obwohl sich diese Tendenz inzwischen auch in den Altersgruppen bis 49 abzeichnet\u00a0\u00bb, schreibt das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem Wochenbericht zu Covid-19. Die Angaben beziehen sich auf die Zeit bis 1. August. Die Sieben-Tage-Inzidenzen sind laut dem Bericht bei den Menschen zwischen 35 und 49 Jahren wieder auf um die 20 angewachsen. Den h\u00f6chsten Inzidenzwert verzeichnet das RKI f\u00fcr die 20- bis 24-J\u00e4hrigen mit 49. Das Institut schreibt von einem aktuell schnelleren Anstieg als im Vorjahr, \u00ab\u00a0trotz steigender Impfquote\u00a0\u00bb. Die Zahlen zu Krankenhauspatienten und Behandlungen auf Intensivstationen liegen dem Bericht nach weiter auf einem \u00ab\u00a0niedrigen Niveau\u00a0\u00bb. Ist es rechtlich zul\u00e4ssig, dass gegen Covid-19 Geimpfte mehr Freiheiten zur\u00fcckbekommen als Ungeimpfte? Aus verfassungsrechtlicher Sicht sei das m\u00f6glich, meint Jurist Andreas Thiele im Interview mit NDR Info. Denn es sei nach aktuellem Wissenschaftsstand so, dass Ungeimpfte ein h\u00f6heres Risiko f\u00fcr die Allgemeinheit darstellen w\u00fcrden, das Infektionsgeschehen voranzutreiben &#8211; insbesondere auch, weil die Tests nicht hundertprozentig zuverl\u00e4ssig seien. Zwei Drittel (65 Prozent) der Befragten einer Umfrage f\u00fcr den ARD-\u00ab\u00a0Deutschlandtrend\u00a0\u00bb sind f\u00fcr Impf-Anreize wie beispielsweise der Befreiung von Alltagseinschr\u00e4nkungen f\u00fcr vollst\u00e4ndig Geimpfte. Drei von zehn (29 Prozent) sind dagegen. Das von der Bundesregierung ins Gespr\u00e4ch gebrachte Ende kostenloser Corona-Schnelltests f\u00fcr alle B\u00fcrger trifft ebenfalls mehrheitlich auf Zustimmung. Dass Tests f\u00fcr Ungeimpfte k\u00fcnftig nicht mehr gratis sein sollten, unterst\u00fctzen 61 Prozent. Dagegen gaben 35 Prozent an, dass dies in die falsche Richtung gehe. Trotz des jetzt langsameren Impftempos treffen Corona-Impfungen laut der Umfrage generell auf hohen Zuspruch. Demnach gaben 71 Prozent an, schon mindestens einmal geimpft zu sein, weitere 12 Prozent planen es \u00ab\u00a0auf jeden Fall\u00a0\u00bb. Mit zusammen 83 Prozent entfielen damit hierauf nun 8 Prozentpunkte mehr als im Mai. F\u00fcr den ARD-\u00ab\u00a0Deutschlandtrend\u00a0\u00bb befragte das Institut Infratest dimap den Angaben zufolge vom 2. bis 4. August 1.312 Wahlberechtigte ab 18 Jahren. Im vergangenen Jahr war die Hanse Sail noch wegen der Pandemie ausgefallen, heute nun haben Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr\u00e4sidentin Manuela Schwesig (SPD) und Rostocks Oberb\u00fcrgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos) sie im Kurgarten von Warnem\u00fcnde er\u00f6ffnet. Das 30. Treffen der Traditionssegler und Museumsschiffe steht in diesem Jahr unter dem Motto \u00ab\u00a0Optimistisch anders\u00a0\u00bb. Die Pandemie zwingt die Veranstalter zu einigen Eingriffen in das jahrelang erfolgreiche Sail-Programm. So darf die Haedgehalbinsel als Veranstaltungszentrum im Stadthafen von maximal 15.000 Personen betreten werden, die sich zudem an die sogenannten 3G-Regeln \u00ab\u00a0geimpft, getestet, genesen\u00a0\u00bb halten m\u00fcssen. An f\u00fcnf Eing\u00e4ngen erfolgen Kontrollen. In Warnem\u00fcnde und im Stadthafen hat das Rostocker Impfzentrum mobile Impfstationen aufgebaut. F\u00fcr SPD-Kanzlerkandidat und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) ist klar, dass jetzt, wo sich praktisch jeder und jede impfen lassen k\u00f6nne, bald der Zeitpunkt komme, wo sich nicht mehr jeder kostenlos werde testen lassen k\u00f6nnen, sagte der fr\u00fchere Hamburger B\u00fcrgermeister bei einem Wahlkampfbesuch in Hamburg. \u00ab\u00a0Wenn jetzt die n\u00e4chsten und \u00fcbern\u00e4chsten M\u00f6glichkeiten zum Impfen nicht genutzt werden\u00a0\u00bb, dann d\u00fcrfe es Tests nicht mehr auf Kosten der Steuerzahler geben, betonte der Vizekanzler. Scholz betonte, es sei wichtig, noch mehr Menschen von der Corona-Impfung zu \u00fcberzeugen. Jene, die skeptisch seien, k\u00f6nnten ja jetzt sehen, dass die Geimpften immer noch gesund seien. Vorerst gehe er davon aus, dass im Herbst und Winter weiter Vorsichtsma\u00dfnahmen gelten, etwa die Maskenpflicht im \u00d6ffentlichen Personennahverkehr. \u00ab\u00a0Und klar ist, dass (&#8230;) bei Innenr\u00e4umen zum Beispiel von Restaurants sicherlich wir Regeln werden haben m\u00fcssen, die lauten: Da kommt man rein, wenn man geimpft ist, wenn man genesen ist (&#8230;) oder wenn man einen frischen Test hat.\u00a0\u00bb Im Bundesland Bremen wurden 29 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Das sind ebenso viele wie gestern und zwei mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz betr\u00e4gt in Bremen nun 23,4 und in Bremerhaven 40. Die Beh\u00f6rden haben in Mecklenburg-Vorpommern 50 neue Corona-F\u00e4lle registriert. Gestern waren es 41 Neuinfektionen, vor einer Woche 22. Damit steigt der Inzidenzwert von gestern 12,1 auf heute 13,7. Ein weiterer Mensch ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Zahl der in Kliniken des Landes behandelten Covid-19-Patientinnen oder -Patienten hat sich um drei auf sechs reduziert, keiner von ihnen liegt auf einer Intensivstation. In Vechta hat ein \u00ab\u00a0Freizeit- und Kirmespark \u00a0\u00bb er\u00f6ffnet. Es ist sozusagen die Corona-Version des traditionellen Stoppelmarktes und findet auf dessen angestammten Gel\u00e4nde statt. Es ist eingez\u00e4unt, die Besucherzahl beschr\u00e4nkt und auf dem 32.000 Quadratmeter gro\u00dfen Parkgel\u00e4nde stehen laut Veranstalter 50 Desinfektionsstellen bereit. Der Park soll bis zum 29. August ge\u00f6ffnet haben. Die Stadt plant ab Mitte August zudem einen \u00ab\u00a0digitalen Stoppelmarkt\u00a0\u00bb mit Videos und Livestreams. Wie kommen Hamburgs Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sicher durchs neue Schuljahr? Anders als Nachbarbundesl\u00e4nder setzt die Hansestadt nur an berufsbildenden Schulen auf mobile Corona-Impfteams. Bei den Oberstufensch\u00fclern werde aber aktiv daf\u00fcr geworben sich impfen zu lassen, sagt beispielsweise Stadtteilschulleiterin Barbara Kreuzer. \u00ab\u00a0Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderderung ist, dass es uns gelingt, dass wir im Herbst keine Schulschlie\u00dfungen haben\u00a0\u00bb, sagte Kreuzer dem NDR. Anders als Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die \u00ab\u00a0epidemische Lage von nationaler Tragweite\u00a0\u00bb im September auslaufen lassen. Spahn sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland zufolge bei einer Sondersitzung des Gesundheitsusschusses am Mittwoch, aus seiner Sicht seien alle n\u00f6tigen Anschlussregelungen f\u00fcr den Fall des Auslaufens bereits getroffen worden. Sollten weitere Ma\u00dfnahmen n\u00f6tig sein, k\u00f6nnten diese auf L\u00e4nderebene beschlossen werden. An die Feststellung der epidemischen Lage sind bisher eine Reihe von Anti-Corona-Ma\u00dfnahmen gekoppelt. Hamburgs Erster B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) legt sich in der Debatte \u00fcber die Rechte von Geimpften und Ungeimpften fest: Einen Lockdown f\u00fcr alle kann es in Hamburg nicht geben, wenn die meisten Menschen durch ihre Impfung gar nicht mehr wirklich betroffen sind. Tschentscher stellt sich damit gegen Parteifreunde wie Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr\u00e4sidentin Manuela Schwesig und Bremens B\u00fcrgermeister. Sie hatten sich dagegen ausgesprochen, Ungeimpfte k\u00fcnftig zu benachteiligen. Mit Abwasseruntersuchungen k\u00f6nnen Wissenschaftler fr\u00fchzeitig den Verlauf der Corona-Pandemie und die Ausbreitung neuer Virusvarianten erkennen. Eine einj\u00e4hrige Studie in M\u00fcnchen habe gezeigt, dass die im Abwasser nachgewiesene Verbreitung von Sars-CoV-2 gut mit den offiziellen Daten der Sieben-Tage-Inzidenz in den jeweiligen Stadtgebieten \u00fcbereinstimme, berichten Forscherinnen und Forscher vom LMU Klinikum M\u00fcnchen. Mit dem Vorteil, dass die Entwicklungen schon drei Wochen vor den Meldezahlen der Beh\u00f6rden, die auf der Analyse von Atemwegsabstrichen basieren, sichtbar gewesen seien. \u00ab\u00a0Zudem konnten wir die zunehmende Ausbreitung der Virusvariante B.1.1.7 (Alpha) in der M\u00fcnchner Bev\u00f6lkerung bereits Anfang Januar 2021 nachweisen, Wochen bevor diese durch die Sequenzierung von Abstrich-Proben von Patienten in M\u00fcnchen in relevanter Zahl festgestellt werden konnte\u00a0\u00bb, erl\u00e4uterte Studienleiter Andreas Wieser vom Tropeninstitut des LMU Klinikums. Das Abwasser-Monitoring k\u00f6nne daher tats\u00e4chlich gut als Fr\u00fchwarnsystem dienen. Es wird inzwischen gerade f\u00fcr Gro\u00dfr\u00e4ume auch von der Europ\u00e4ischen Kommission empfohlen. Eine Rundreise ins Ausland mit dem Reisebus? Zu heikel, sagen viele Schleswig-Holsteiner. Leidtragende sind die Busunternehmen. Der Omnibusverband spricht von einer \u00ab\u00a0ern\u00fcchternden Lage\u00a0\u00bb. Die ersten Unternehmen m\u00fcssen den Weg in die Insolvenz gehen. In Hamburg ist die Sieben-Tage-Inzidenz seit gestern von 38,5 auf 43,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gestiegen. Wie die Sozialbeh\u00f6rde mitteilte, wurden 184 neue F\u00e4lle laborbest\u00e4tigt. Gestern waren es 161, vor einer Woche 89. Damit n\u00e4hert sich der Inzidenzwert der Marke von 50, ab der neue Einschr\u00e4nkungen drohen k\u00f6nnten. Neue Todesf\u00e4lle wurden nicht gemeldet. Die Corona-Impfkampagne in Deutschland verliert weiter an Fahrt. Klassischerweise ist der Mittwoch der Wochentag mit den meisten Impfungen. Gestern waren es bundesweit 536.961 Dosen, wie aus dem Impfdashboard des Robert Koch-Instituts hervorgeht. Es war der schw\u00e4chste Mittwoch seit dem 24. M\u00e4rz, als noch die Impfstoffknappheit den Takt bestimmte. Zudem entfiel das Gros der gestrigen Immunisierungen auf Zweitimpfungen, lediglich knapp 92.000 neue Impflinge kamen hinzu. Die derzeit kostenfreien Corona-Schnelltests haben den Bund einem Zeitungsbericht zufolge in diesem Jahr bereits knapp 3,7 Milliarden Euro gekostet. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium laut der \u00ab\u00a0Rheinischen Post\u00a0\u00bb mit. Demnach zahlte der Bund allein 1,084 Milliarden Euro Sachkosten f\u00fcr die Antigen-Schnelltests. Mitte Oktober soll die Kosten\u00fcbernahme auslaufen. Der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Parit\u00e4tischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, warnt vor sozialen Folgen. \u00ab\u00a0F\u00fcr uns als Wohlfahrtsverband ist wichtig, dass all diejenigen, die sich nicht testen lassen k\u00f6nnen und f\u00fcr die keine Impfempfehlung der Stiko vorliegt, weiterhin kostenlose Corona-Tests bekommen m\u00fcssen\u00a0\u00bb, sagte Schneider der Zeitung. Das Verwaltungsgericht in Schleswig hat einen Eilantrag gegen Corona-Schutzimpfungen an Schulen als unzul\u00e4ssig abgelehnt. Die Antragsstellerin wollte demnach erreichen, dass das Impfen von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern an den Gymnasien und Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein unterlassen wird. Der Frau, mutma\u00dflich Mutter eines betroffenen Kindes, fehle bereits die erforderliche Befugnis zur Klage, teilte das Gericht heute mit. Beim Impfen in der Schule handele es sich um ein freiwilliges Angebot, das niemand annehmen m\u00fcsse. Es werde auch von niemandem, der es nicht nutzen m\u00f6chte, eine Erkl\u00e4rung verlangt. Vom 19. August an k\u00f6nnen sich an den 250 Gemeinschaftsschulen und Gymnasien Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ab zw\u00f6lf Jahren sowie alle Besch\u00e4ftigten gegen das Coronavirus impfen lassen. Gegen den Beschluss des Gerichts kann innerhalb von zwei Wochen Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht des Landes eingelegt werden. Heute hat das neue Schuljahr in Hamburg begonnen. Schulsenator Ties Rabe sieht seinen Sektor gut auf die Erfordernisse der Corona-Pandemie vorbereitet. \u00ab\u00a0Ich glaube, es gibt keinen anderen \u00f6ffentlichen Lebensbereich, der so viel Sicherheit bietet wie die Schulwelt\u00a0\u00bb, sagte der SPD-Politiker im NDR Info Interview. Es gebe f\u00fcnf gro\u00dfe Sicherheitsma\u00dfnahmen: eine gute Durchimpfung beim Lehrpersonal, Testpflicht f\u00fcr die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, Maskenpflicht, L\u00fcftungskonzept und bald auch in gro\u00dfem Umfang Luftfilter in den Klassenr\u00e4umen. Zum Start der Corona-Testpflicht f\u00fcr Reiser\u00fcckkehrer aus dem Ausland hat die Bundespolizei seit Sonntag mehr als 28.200 Reisende an den Flugh\u00e4fen Hannover, Hamburg und Bremen sowie an der niederl\u00e4ndischen Grenze kontrolliert. Wie die Beamten heute mitteilten, wurden dabei nur wenige Verst\u00f6\u00dfe festgestellt. In 92 F\u00e4llen meldeten die Beamten fehlerhafte oder fehlende Nachweise. Seit Sonntag gilt f\u00fcr alle Menschen ab zw\u00f6lf Jahren, dass f\u00fcr die Einreise nach Deutschland unabh\u00e4ngig vom Verkehrsmittel ein negatives Testergebnis, ein Impf- oder Genesenennachweis erforderlich ist. Der SPD-Kanzlerkandidat und fr\u00fchere Hamburger B\u00fcrgermeister Olaf Scholz hat sich daf\u00fcr ausgesprochen, die Pandemie-Notlage \u00fcber Ende September hinaus zu verl\u00e4ngern. \u00ab\u00a0Das wird sein m\u00fcssen, wenn man mich fragt\u00a0\u00bb, sagte Scholz gestern Abend auf einer Veranstaltung des Reaktionsnetzwerks Deutschland in Kiel. Die Regelung ist rechtliche Grundlage f\u00fcr die meisten Corona-Schutzma\u00dfnahmen von Bund und L\u00e4ndern. Scholz sagte weiter, man m\u00fcsse \u00ab\u00a0ein paar Vorsichtsregeln noch eine lange Zeit beibehalten\u00a0\u00bb. Dazu z\u00e4hle beispielsweise das Masken-Tragen etwa im \u00f6ffentlichen Verkehr. Er stellte sich damit in diesem Punkt hinter Forderungen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Der Bundesfinanzminister sprach sich auch erneut daf\u00fcr aus, Corona-Schnelltests k\u00fcnftig kostenpflichtig zu machen, sobald alle ein Impfangebot bekommen h\u00e4tten. Mehrere SPD-Ministerpr\u00e4sidenten lehnen die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgeschlagenen Versch\u00e4rfungen f\u00fcr Ungeimpfte ab. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr\u00e4sidentin Manuela Schwesig sprach sich in der \u00ab\u00a0Bild\u00a0\u00bb-Zeitung gegen solche Ma\u00dfnahmen aus. Es sei wichtig, dass sich mehr Menschen in Deutschland impfen lie\u00dfen. Dabei f\u00fchrten \u00ab\u00a0Drohungen\u00a0\u00bb aber nicht weiter. \u00ab\u00a0Wir m\u00fcssen \u00fcberzeugen.\u00a0\u00bb Auch Bremens B\u00fcrgermeister Andreas Bovenschulte sagte der \u00ab\u00a0Bild\u00a0\u00bb, er halte es f\u00fcr falsch und rechtlich unzul\u00e4ssig, Ungeimpfte aus dem \u00f6ffentlichen Leben auszuschlie\u00dfen. Angesichts der Impfkampagne sei auch \u00ab\u00a0ein genereller Lockdown kein realistisches Szenario\u00a0\u00bb. \u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich Brandenburgs Ministerpr\u00e4sident Dietmar Woidke. Friedrich Straetmanns, f\u00fcr die Linke im Bundestag und Richter am Sozialgericht Detmold, zweifelt an der Verfassungsm\u00e4\u00dfigkeit einer Grundrechtsunterscheidung zwischen Geimpften und Ungeimpften. \u00ab\u00a0Pauschal zu sagen, nur weil jemand nicht geimpft ist, wird er mit bestimmten Einschr\u00e4nkungen belegt, ist aus meiner Sicht verfassungsrechtlich nicht ausreichend\u00a0\u00bb, sagte Straetmanns im NDR Info Interview. Auch wenn er selbst ein \u00ab\u00a0Freund des Impfens\u00a0\u00bb sei, m\u00fcsse die Bundesregierung sich \u00fcber Entsch\u00e4digungen Gedanken machen, wenn Ungeimpfte ausgeschlossen w\u00fcrden. Bei hoher Homeoffice-Nutzung hat es in vielen nieders\u00e4chsischen Betrieben nach Daten der Krankenkasse DAK in der ersten Jahresh\u00e4lfte weniger Ausfalltage gegeben. Gleichzeitig z\u00e4hlte der Krankenversicherer bei seinen Mitgliedern im Nordwesten aber einige Diagnosen, die stark zunahmen. Insgesamt kamen der DAK zufolge von Januar bis Juni knapp zehn Prozent weniger Krankheitstage zusammen als w\u00e4hrend der ersten sechs Monate 2020. Der Anteil des Arbeitsausfalls in Niedersachsen verringerte sich um 0,4 Punkte, der Krankenstand lag bei 3,8 Prozent. Es gab vor allem weniger Atemwegserkrankungen und Infektionen. \u00ab\u00a0Wir sehen hier deutlich, wie Abstands- und Hygieneregeln nicht nur vor Corona sch\u00fctzen\u00a0\u00bb, sagte DAK-Landeschef Dirk Vennekold. Psychische Probleme und Beschwerden mit Muskeln und Knochen &#8211; etwa R\u00fcckenschmerzen &#8211; h\u00e4tten hingegen zugenommen. In Niedersachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz binnen 24 Stunden von 17,1 auf 17,5 neue F\u00e4lle pro 100.000 Einwohner gestiegen. Landesweit gibt es laut Robert Koch-Institut 289 laborbest\u00e4tigte Neuinfektionen. Es gibt einen weiteren Todesfall unter den Infizierten, insgesamt sind es nun 5.820 seit Pandemiebeginn. Die meisten Neuinfektionen gibt es weiter in der kreisfreien Stadt Salzgitter (Inzidenz 51,8), auch in Emden liegt die Inzidenz \u00fcber der 35er-Grenze (36,1). Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit \u00fcber vier Wochen an &#8211; auch heute. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt sie aktuell bei 19,4 &#8211; gestern hatte der Wert 18,5 betragen, am Donnerstag vor einer Woche 16,0. Die Gesundheits\u00e4mter meldeten dem RKI zuletzt binnen eines Tages 3.539 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren 3.142 Ansteckungen gemeldet worden. Deutschlandweit wurden binnen 24 Stunden 26 Todesf\u00e4lle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 21 Todesf\u00e4lle gewesen. Mit mehr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern, Lehrerinnen und Lehren, mehr Schulen sowie umfangreichen Schutzvorkehrungen startet Hamburg heute ins neue Schuljahr &#8211; zum zweiten Mal in der Pandemie. Trotz steigender Inzidenz k\u00f6nne man ohne Wechsel- oder Distanzunterricht beginnen, sagte Schulsenator Ties Rabe (SPD). Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein hat den Wert von 30 \u00fcberschritten. Neum\u00fcnster steuert Beh\u00f6rdenangaben nach sogar schon auf 70 zu. Landesweit betrug die Zahl der innerhalb einer Woche erfassten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner 30,4 (Vortag: 27,5). Es wurden 210 Infektionsf\u00e4lle neu \u00fcbermittelt. Vor einer Woche waren es 116 gewesen. Erneut verzeichneten die Beh\u00f6rden keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Erreger Sars-CoV-2. Im Krankenhaus wurden den Angaben zufolge 30 Covid-19-Patientinnen oder -Patienten behandelt (Vortag: 33). Acht von ihnen lagen auf Intensivstationen (Vortag: 7). Hinter Neum\u00fcnster folgten im Hinblick auf die Inzidenz Pinneberg (44,9) und L\u00fcbeck sowie Flensburg (jeweils 44,3). Den niedrigsten Wert gab es im Kreis Schleswig-Flensburg mit 15,4. Mit dem NDR Newsletter bleiben Sie auch in diesen unruhigen Zeiten auf dem Laufenden. Wir b\u00fcndeln die wichtigsten Ereignisse des Tages, erkl\u00e4ren neue Erkenntnisse der Wissenschaft. Der NDR Newsletter wird jeden Nachmittag von montags bis freitags verschickt &#8211; und Sie k\u00f6nnen ihn schon jetzt abonnieren. Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen sind auch in Norddeutschland in Bewegung. Wenn Sie wissen wollen, wie die Inzidenz in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist, tippen Sie einfach hier Ihre Postleitzahl ein: Sp\u00e4testens zum Herbst hin werden alle Menschen in Deutschland die M\u00f6glichkeit bekommen haben, sich kostenlos gegen Covid-19 impfen zu lassen. Doch immer noch z\u00f6gern etliche, andere hat das Impfangebot m\u00f6glicherweise aus anderen Gr\u00fcnden noch nicht erreicht. Gleichzeitig steigt die Zahl der Neuinfektionen. Und ein erneuter Lockdown soll verhindert werden. In diesem Zusammenhang hat das Gesundheitsministerium Vorschl\u00e4ge f\u00fcr das am kommenden Dienstag anstehende Bund-L\u00e4nder-Gespr\u00e4ch aufgelistet. Unter anderem sind Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr Ungeimpfte im Gespr\u00e4ch. Beim gestrigen Treffen des Gesundheitsausschusses gab es heftige Diskussionen. ARD-Hauptstadtkorrespondentin Kerstin Dausend fasst den Stand zusammen. NDR.de w\u00fcnscht einen guten Morgen! Wir halten Sie auch am heutigen Donnerstag,5. August, \u00fcber die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Im Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und au\u00dferdem Inhalte aus den NDR H\u00f6rfunk- und Fernseh-Sendungen.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ergab eine Umfrage f\u00fcr den ARD-\u00ab\u00a0Deutschlandtrend\u00a0\u00bb. Zudem bef\u00fcrworten die meisten Befragten mehr Freiheiten f\u00fcr Geimpfte. Mehr Corona-News im Blog. Im Blog hat NDR.de Sie auch am Donnerstag,5. August 2021, aktuell \u00fcber die Folgen der Coronavirus-Pandemie f\u00fcr Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg- Vorpommern und Hamburg informiert. Am Freitag geht es mit einem neuen Blog weiter. 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