<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1977477,"date":"2021-08-28T22:52:00","date_gmt":"2021-08-28T20:52:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1977477"},"modified":"2021-08-28T23:09:16","modified_gmt":"2021-08-28T21:09:16","slug":"corona-news-ticker-bislang-zuruckhaltung-bei-2g-modell-in-hamburg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/08\/corona-news-ticker-bislang-zuruckhaltung-bei-2g-modell-in-hamburg\/","title":{"rendered":"Corona-News-Ticker: Bislang Zur\u00fcckhaltung bei 2G-Modell in Hamburg"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Einige Gastromomen begr\u00fc\u00dfen es, in Innenr\u00e4umen nur Geimpfte und Getestete zu bewirten &#8211; andere lehnen es ab. Mehr Corona-News im Live-Ticker.<\/b><br \/>\nIm Live-Ticker informiert NDR.de Sie auch heute &#8211; am Sonnabend,28. August 2021 &#8211; aktuell \u00fcber die Folgen der Coronavirus-Pandemie f\u00fcr Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg- Vorpommern und Hamburg. Das Wichtigste in K\u00fcrze: Tabellen und Grafiken: So l\u00e4uft die Impfkampagne im Norden Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen In Hamburg gibt es ein geteiltes Echo auf das seit heute m\u00f6gliche 2G-Modell in der Corona-Pandemie ab. W\u00e4hrend einige Kneipen und Restaurants das Angebot begr\u00fc\u00dfen, lehnen es andere eher ab. \u00ab\u00a0Die meisten meiner G\u00e4ste sind geimpft und warten nur darauf, dass sie wieder drinnen sitzen k\u00f6nnen\u00a0\u00bb, sagte Andreas Neumann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Gastst\u00e4tte Hardy&rsquo;s in Hamburg-Hoheluft, der Deutschen Presse-Agentur. Er werde daher ab Oktober auf 2G umstellen, wenn alle seine Mitarbeiter geimpft sind. Mit dem 2G-Modell k\u00f6nnten dann mehr als doppelt so viele G\u00e4ste in der Fu\u00dfball-Kneipe Platz finden. Martin Ramsauer, Inhaber der Gastst\u00e4tte Fasan direkt gegen\u00fcber, bleibt dagegen bei dem bisherigen 3G-Modell. Der Gastwirt findet, die Politik gebe nun die Verantwortung an andere ab. \u00ab\u00a0Warum sollen wir entscheiden, wer rein darf und wer nicht? Ich finde, jeder sollte selber entscheiden, ob er sich impfen lassen m\u00f6chte oder nicht.\u00a0\u00bb Das heute in Hamburg geltende 2G-Optionsmodell ist bislang bundesweit einmalig. Veranstalter und Wirte k\u00f6nnen damit selbst entscheiden, ob sie nur Geimpfte und Genesene einlassen, die dann weitgehend von den Corona-Einschr\u00e4nkungen befreit sind, oder ob sie weiter das 3G-Modell nutzen wollen &#8211; also auch aktuelle Corona-Tests akzeptieren. Infektionen mit der Delta-Variante f\u00fchren doppelt so h\u00e4ufig zu Krankenhausaufenthalten wie Infektionen mit der urspr\u00fcnglichen Alpha-Variante. Diese Erkenntnis basiert auf einer englischen Studie, die mehr als 43.000 F\u00e4lle bei gr\u00f6\u00dftenteils ungeimpften Personen analysierte. Die Studie, die in der Fachzeitschrift \u00ab\u00a0Lancet Infectious Diseases\u00a0\u00bb ver\u00f6ffentlicht wurde, ist die bisher gr\u00f6\u00dfte, die durch Sequenzierung des Virusgenoms best\u00e4tigt werden konnte. \u00ab\u00a0Unsere Analyse zeigt, dass Delta-Ausbr\u00fcche ohne Impfung eine gr\u00f6\u00dfere Belastung f\u00fcr das Gesundheitswesen darstellen als eine Alpha-Epidemie\u00a0\u00bb, so Anne Presanis, eine der Hauptautorinnen der Studie und Statistikerin an der Universit\u00e4t Cambridge. Der Epidemiologe Klaus St\u00f6hr geht davon aus, dass die Corona-Pandemie in Deutschland nach dem Winter vor\u00fcber ist. \u00ab\u00a0Ab dem Fr\u00fchjahr werden wir eine dramatische Entspannung der Situation erleben\u00a0\u00bb, sagte St\u00f6hr dem \u00ab\u00a0M\u00fcnchner Merkur\u00a0\u00bb. \u00ab\u00a0Im Sommer wird trotz einiger Infektionen wieder absoluter Normalzustand herrschen.\u00a0\u00bb Die steigenden Corona-Infektionszahlen seien bislang zwar \u00ab\u00a0eine erwartbare Entwicklung\u00a0\u00bb und \u00ab\u00a0kein Grund zur Aufregung\u00a0\u00bb, sagte St\u00f6hr. Allerdings m\u00fcsse man sich Sorgen um die mehr als vier Millionen ungeimpften \u00fcber 60-J\u00e4hrigen in Deutschland machen: \u00ab\u00a0Die sind f\u00fcr das Virus noch voll empf\u00e4nglich\u00a0\u00bb, sagte St\u00f6hr. \u00ab\u00a0Das reicht im Winter aus f\u00fcr eine dramatische Zunahme von schweren Verl\u00e4ufen und Einweisungen in die Krankenh\u00e4user.\u00a0\u00bb Deshalb m\u00fcssten Auffrischungsimpfungen und eine bessere Impfquote in der Pflege \u00ab\u00a0Priorit\u00e4t werden\u00a0\u00bb. Auf einer Autobahnrastst\u00e4tte nahe Hannover haben sich heute zahlreiche Menschen gegen das Coronavirus impfen lassen. Nach Angaben der Stadt Hannover nutzte das Impfteam den Impfstoff von Johnson &amp; Johnson, bei dem nur eine Dosis n\u00f6tig ist. Um m\u00f6glichst viele Menschen durch eine Impfung vor einer Covid-19-Erkrankung zu sch\u00fctzen, setzt die Politik unter anderem auf mobile Impfteams. So wurden in Niedersachsen und Bremen Menschen in Bussen, auf Schiffen, in Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen, Kirchen und auf Rastst\u00e4tten geimpft. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat in Berlin im Gespr\u00e4ch mit Vertretern der von Corona schwer getroffenen Club- und Kulturbranche die Rolle des Impfens betont. Zu Frage nach einer Perspektive f\u00fcr die Branche sagte Spahn, die sicherste Bedingung f\u00fcr die Gesellschaft sei eine Impfquote von deutlich \u00fcber 80 Prozent. Voraussetzung sei, dass keine neuen Virus-Varianten auftreten, so Spahn. Aktuell sind mehr als 60 Prozent der Menschen in Deutschland vollst\u00e4ndig gegen das Coronavirus geimpft. Spahn unterstrich, wie wenig planbar die Lage ist: \u00ab\u00a0Ich kann euch nicht sagen, was im Dezember ist.\u00a0\u00bb Einen \u00ab\u00a0Freedom Day\u00a0\u00bb f\u00fcr eine allgemeine \u00d6ffnung wie in Gro\u00dfbritannien sieht Spahn skeptisch. Offen zeigte er sich f\u00fcr Modellprojekte der Clubs, die das Tanzen in Innenr\u00e4umen m\u00f6glich machen k\u00f6nnten. Mehrere Berliner Clubs hatten f\u00fcr ein Modellprojekt zusammen mit der Charit\u00e9, bei dem die G\u00e4ste PCR-Tests machen mussten, k\u00fcrzlich ein Wochenende lang \u00f6ffnen d\u00fcrfen. Wenn diese Modellprojekte zeigten, es gehe sicher, dann sollte ein Betrieb auch wieder m\u00f6glich gemacht werden, Schritt f\u00fcr Schritt, sagte Spahn. Aus dem in der Corona-Krise eingerichteten Schutzfonds Mecklenburg-Vorpommerns sind rund 1,1 Milliarden Euro sind ausgezahlt worden. Das geht aus einer aktuellen \u00dcbersicht hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der gr\u00f6\u00dfte Teil ging demnach mit etwa 420 Millionen Euro in den Gesundheitsbereich, gefolgt von der Wirtschaft mit rund 290 Millionen Euro. Von den geplanten 400 Millionen Euro f\u00fcr die Digitalisierung sind den Angaben zufolge erst 2,2 Prozent oder 8,6 Millionen Euro ausgezahlt worden. F\u00fcr den Bereich Bildung und Wissenschaft sind mit 3,3 Prozent oder 8,5 Millionen Euro bislang ebenfalls verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig wenig Mittel abgeflossen. Bei der Gesundheit sind es hingegen etwa 70 Prozent, f\u00fcr die Landesverwaltung bereits knapp 75 Prozent der geplanten Gelder. Die Gesundheits\u00e4mter im Land Bremen haben heute 102 neue Corona-Infektionen registriert \u2013 63 in Bremen,39 in Bremerhaven. Am Sonnabend vergangener Woche waren 58 neue Infektionen gemeldet worden. Die Inzidenzwerte stiegen in beiden St\u00e4dten. In Bremen klettert der Wert von 68,5 am Freitag auf 72,6. In Bremerhaven steigt die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am 105,6 auf 132. Am Sonnabend vor einer Woche hatten die Werte bei 49,9 beziehungsweise 67,8 gelegen. 2G-Option in Hamburg: Veranstalter in der Hansestadt k\u00f6nnen jetzt entscheiden, ob sie nur noch Geimpfte und Genesene einlassen. Diese w\u00e4ren dann von den Corona-Einschr\u00e4nkungen weitestgehend befreit. Alternativ k\u00f6nnen Veranstalter nach dem 3G-Modell zus\u00e4tzlich Getestete reinlassen &#8211; das aber nur mit den bekannten Hygieneregeln. Die Entscheidung des Hamburger Senats sorgt f\u00fcr viele Diskussionen und wirft zahlreiche Fragen auf. Eine bessere Abstimmung h\u00e4tte viel \u00c4rger erspart, meint Anette van Koeverden in ihrem Kommentar. Zum Schulstart nach den Sommerferien h\u00e4lt der Schulleitungsverband Niedersachsen am Pr\u00e4senzunterricht als seinem wichtigsten Ziel fest. Das gemeinsame Ziel m\u00fcsse so viel Pr\u00e4senzunterricht und gleichzeitig so viel Sicherheit wie m\u00f6glich sein, sagte die Vorsitzende des Verbandes, Andrea Kunkel, der Deutschen Presse-Agentur. \u00ab\u00a0Die Alternative kann nicht sein, dass die Kinder \u00fcber Jahre von Zu Hause aus lernen\u00a0\u00bb, betonte sie. Wenn das Lernen in der Schule und in der Gemeinschaft gewollt sei, dann \u00ab\u00a0m\u00fcssen wir auf die Bedingungen eingehen\u00a0\u00bb. Das Kultusministerium sieht vor, dass das neue Schuljahr mit Pr\u00e4senzunterricht startet, aber alle Sch\u00fcler m\u00fcssen Masken tragen und sich regelm\u00e4\u00dfig testen lassen. F\u00fcr die ersten sieben Schultage sind t\u00e4gliche Tests auf das Coronavirus vorgesehen. In Mecklenburg-Vorpommern haben die Beh\u00f6rden seit Freitag 75 neue Corona-Infektionen registriert. Das sind 16 Infektionen mehr als noch vor einer Woche. Landesweit steigt der Inzidenzwert von 30,0 auf 30,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen Wochenfrist. In der Hansestadt Rostock liegt der Sieben-Tage-Inzidenzwert derzeit mit 61,7 am h\u00f6chsten. Die neue risikogewichtete Stufenkarte weist Rostock weiter mit \u00ab\u00a0gelb\u00a0\u00bb aus. Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat mit einer Inzidenz von 12,4 aktuell den niedrigsten Wert im Nordosten. Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD) will andere Quarant\u00e4ne-Regeln f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler bei Corona-Infektionen. \u00ab\u00a0Es ist nicht nachvollziehbar, warum Kinder, bei denen die Krankheit z\u00fcgiger verl\u00e4uft und schneller abklingt, trotzdem 14 Tage in Quarant\u00e4ne bleiben m\u00fcssen und zudem keine M\u00f6glichkeit haben sich freizutesten\u00a0\u00bb, sagte Rabe der \u00ab\u00a0Welt am Sonntag\u00a0\u00bb (Regionalausgabe Hamburg). Viele Eltern und Schulen seien unzufrieden mit den Quarant\u00e4ne-Regeln. Die Kultusministerkonferenz sei mit dem Robert Koch-Institut im Dialog, um eine Verk\u00fcrzung der Quarant\u00e4ne-Regelung und eine M\u00f6glichkeit zur Freitestung zu schaffen. Bislang m\u00fcssen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler bei registrierten Neuinfektionen h\u00e4ufig im Klassenverbund f\u00fcr 14 Tage in Quarant\u00e4ne und haben keine Chance, sich vorzeitig freizutesten. Am Freitag waren in Hamburg den Angaben zufolge 78 der rund 9.500 Schulklassen in Quarant\u00e4ne. Die Tendenz war zuletzt steigend, insbesondere f\u00fcr den Herbst und Winter wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mehr Corona-Impfstoff f\u00fcr Entwicklungsl\u00e4nder zugesagt. \u00ab\u00a0Deutschland wird in diesem Jahr nicht nur 30 Millionen Impfdosen geben k\u00f6nnen, sondern wir werden 70 Millionen geben k\u00f6nnen\u00a0\u00bb, sagte sie nach der G20-Konferenz \u00ab\u00a0Compact with Africa\u00a0\u00bb in Berlin. Die internationale Impfstoff-Initiative Covax werde verst\u00e4rkt liefern, damit der Impfstoff schnell zu den Menschen in Afrika komme. Merkel wies nach der Konferenz, an der auch die Pr\u00e4sidenten S\u00fcdafrikas und der Demokratischen Republik Kongo teilnahmen, darauf hin, dass bislang nur zwei Prozent der Bev\u00f6lkerung in Afrika gegen das Coronavirus geimpft seien. Das sei \u00ab\u00a0eine dramatische Ungerechtigkeit, die wir schnell \u00fcberwinden m\u00fcssen\u00a0\u00bb, unterstrich die Kanzlerin. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wiederholt die ungleiche Verteilung von Corona-Impfstoff kritisiert. Nach Angaben der Sozialbeh\u00f6rde sind heute 215 neue Corona-F\u00e4lle in Hamburg registriert worden. Das sind 11 Neuinfektionen mehr als am vergangenen Sonnabend, aber 96 Neuinfektionen weniger als am Freitag. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt von 87,1 auf 87,8. In den Hamburger Krankenh\u00e4usern werden derzeit 46 Covid-19-Patientinnen und -Patienten auf einer Intensivstation behandelt. Vor einem Monat lag diese Zahl bei 18. Die US-Geheimdienste haben die Hoffnung aufgegeben, aufkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen, ob das Coronavirus aus einem chinesischem Labor stammt. Dies gehe nicht ohne Hilfen chinesischer Beh\u00f6rden, hei\u00dft es in einem Bericht. Ob das Virus aus einem Labor stamme oder von einem Tier auf den Menschen \u00fcbergesprungen sei, sei offen. Beides seien \u00ab\u00a0plausible Hypothesen\u00a0\u00bb. US-Pr\u00e4sident Joe Biden sagte, es gebe in China wichtige Informationen \u00fcber die Entstehung der Pandemie. Regierungsvertreter in China h\u00e4tten aber von Anfang an internationale Untersuchungen verhindert. Inzwischen sind 60,1 Prozent der Menschen in Deutschland vollst\u00e4ndig gegen das Coronavirus geimpft. Das hat heute das Bundesgesundheitsministerium bekannt gegeben. Zugleich ist eine zweite runde Marke erreicht: Erstmals sind mehr als 50 Millionen vollst\u00e4ndige Impfungen gemeldet worden. Die genaue Zahl: 50.002.224. Am Vortag hatte die Zahl noch bei 49.850.277 gelegen. Knapp 65 Prozent (54 Millionen Menschen) sind mindestens einmal geimpft. Am Freitag wurden bundesweit 213.092 Impfdosen verabreicht (Erst- und Zweitimpfungen). Die Nachfrage nach Corona-Schutzimpfungen ist nach Angaben des Haus\u00e4rzteverbandes deutlich niedriger als in der ersten H\u00e4lfte des Jahres. \u00ab\u00a0Der Impfturbo, den wir im Fr\u00fchjahr und bis zum Juli hinein erlebt hatten, ist definitiv abgeflaut \u00ab\u00a0, sagte Bundesvorstandsmitglied Armin Beck den Zeitungen des Redaktionsnetzwerkes Deutschland. \u00ab\u00a0W\u00e4hrend einzelne Kolleginnen und Kollegen uns zuvor noch von 300 oder sogar 500 Anfragen w\u00f6chentlich berichteten, erhalten viele mittlerweile nur noch z\u00f6gerliche 30 oder weniger\u00a0\u00bb, sagte Beck. F\u00fcr Niedersachsen hat das Robert Koch-Institut (RKI) zuletzt 837 labordiagnostisch best\u00e4tigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das RKI meldete keinen weiteren Todesfall. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt im Landesdurchschnitt auf 53,9 (Vortag: 50,9). Landesweit am h\u00f6chsten liegt die Inzidenz aktuell in Delmenhorst &#8211; mit 103 (Vortag: 95). Am niedrigsten ist der Wert im Landkreis Uelzen, dort liegt er bei 10. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut angestiegen: Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt sie aktuell bei 72,. Am Vortag hatte der Wert 70,3 betragen, vor einer Woche 51,6. Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 10.303 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert f\u00fcr Deutschland bei 8.092 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden binnen 24 Stunden 22 Todesf\u00e4lle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 17 Todesf\u00e4lle gewesen. Hamburgs B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger m\u00fcssen von heute an beim Einkaufen keine Kontaktdaten zur Nachverfolgung m\u00f6glicher Corona-Infektionen mehr angeben. Das betrifft im gesamten Einzelhandel der Hansestadt sowohl das Hinterlassen der Kontaktdaten auf Papier als auch in digitaler Form wie bei der Luca-App. \u00ab\u00a0Dort verzichten wir darauf, weil wir sagen, es hat nicht den Nutzen, den wir brauchen, wenn wir so eine Ma\u00dfnahme aufrechterhalten\u00a0\u00bb, hatte B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) die Entscheidung des Senats begr\u00fcndet. Von heute an gibt es in Hamburg eine 2G-Option: Publikumseinrichtungen wie Restaurants oder Theater haben die M\u00f6glichkeit, Angebote ausschlie\u00dflich f\u00fcr Geimpfte und Genesene anzubieten. Im Gegenzug entfallen dann dort Beschr\u00e4nkungen in Bezug auf Abstandsvorgaben, Testpflicht, Tanzverbot sowie Vorgaben zu Sitzpl\u00e4tzen und Tisch-Anordnung. Geimpfte und Genesene h\u00e4tten keinen wesentlichen Anteil am Infektionsgeschehen. \u00ab\u00a0Beschr\u00e4nkungen m\u00fcssen verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sein und d\u00fcrfen nur so lange erfolgen, wie sie zur Pandemiebek\u00e4mpfung n\u00f6tig sind\u00a0\u00bb, sagte Hamburgs Erster B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) zur Begr\u00fcndung. Binnen 24 Stunden sind 218 neue Corona-F\u00e4lle in Schleswig-Holstein gemeldet worden. Gestern waren es 207, vor einer Woche 222. Die Sieben-Tage-Inzidenz betr\u00e4gt jetzt 47,2 (Vortag: 47,4, Vorwoche: 48,8). Die Corona-Infektionsrate unter Ungeimpften in Schleswig-Holstein liegt mehr als elf Mal so hoch ist wie bei Geimpften. Das zeigen Zahlen, die Landesmeldestelle gestern erstmals ausgewiesen hat. Demnach liegt die Inzidenz unter den Ungeimpften bei 104,2. Bei Geimpften liegt der Wert bei 8,8. D\u00e4nemark hat seine Einreise-Regeln f\u00fcr Deutsche ge\u00e4ndert. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss sich nach der Einreise k\u00fcnftig auf Corona testen lassen. Das teilte das Au\u00dfenministerium gestern mit. Grund ist, dass Deutschland auf der Infektionskarte der Europ\u00e4ischen Gesundheitsagentur nun nicht mehr als gr\u00fcnes, sondern als gelbes Land eingestuft wird. Die Grenzregion Schleswig-Holstein sei aber nicht von der Regelung betroffen, so das Ministerium. Das bedeutet, dass die Grenzbewohner weiterhin ohne Test \u00fcber die d\u00e4nische Grenze fahren k\u00f6nnen. Die Regelung gilt ab heute. Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen sind auch in Norddeutschland in Bewegung. Wenn Sie wissen wollen, wie die Inzidenz in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist, tippen Sie einfach hier Ihre Postleitzahl ein: Die Redaktion von NDR.de w\u00fcnscht Ihnen einen guten Morgen! Wir halten Sie auch am heutigen Sonnabend,28. August, \u00fcber die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Im Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und au\u00dferdem Inhalte aus den NDR H\u00f6rfunk- und Fernseh-Sendungen.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einige Gastromomen begr\u00fc\u00dfen es, in Innenr\u00e4umen nur Geimpfte und Getestete zu bewirten &#8211; andere lehnen es ab. Mehr Corona-News im Live-Ticker. Im Live-Ticker informiert NDR.de Sie auch heute &#8211; am Sonnabend,28. August 2021 &#8211; aktuell \u00fcber die Folgen der Coronavirus-Pandemie f\u00fcr Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg- Vorpommern und Hamburg. 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