<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1978650,"date":"2021-08-30T11:24:00","date_gmt":"2021-08-30T09:24:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1978650"},"modified":"2021-08-30T11:16:29","modified_gmt":"2021-08-30T09:16:29","slug":"mehrere-raketen-auf-flughafen-kabul-abgefeuert-debatte-uber-un-sicherheitszone","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/08\/mehrere-raketen-auf-flughafen-kabul-abgefeuert-debatte-uber-un-sicherheitszone\/","title":{"rendered":"Mehrere Raketen auf Flughafen Kabul abgefeuert, Debatte \u00fcber UN-Sicherheitszone"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Viel Zeit f\u00fcr Evakuierungen bleibt nicht mehr bis zum geplanten vollst\u00e4ndigen Abzug der US-Streitkr\u00e4fte aus Afghanist&#8230;<\/b><br \/>\nViel Zeit f\u00fcr Evakuierungen bleibt nicht mehr bis zum geplanten vollst\u00e4ndigen Abzug der US-Streitkr\u00e4fte aus Afghanistan. Die internationale Gemeinschaft sucht Wege, auch danach Menschen aus dem Land bringen zu k\u00f6nnen. Im Gespr\u00e4ch ist auch eine UN-Sicherheitszone in Kabul. Kabul \u2013 Kurz vor dem Ende der Luftbr\u00fccke zur Evakuierung Schutzbed\u00fcrftiger aus Afghanistan ist der Flughafen Kabul nach US-Angaben erneut unter Beschuss geraten. Bis zu f\u00fcnf Raketen wurden laut US-Regierungsangaben Montagfr\u00fch auf den Airport abgefeuert. Sie seien aber von einem Raketenabwehrsystem abgefangen worden. Ersten Berichten zufolge habe es keine Opfer unter den Amerikanern gegeben. Am Montag soll indes eine UN-Sicherheitszone in Kabul besprochen werden. Afghanischen Medienberichten zufolge wurden die Raketen von einem Fahrzeug aus abgefeuert. In Kabul seien an mehreren Stellen Raketen eingeschlagen, meldete die Agentur Pajhwok. Der Vorfall unterstrich, wie gef\u00e4hrlich der unter Hochdruck laufende Einsatz auch in den letzten Stunden vor Ablauf der mit radikalislamischen Taliban vereinbarten Frist am Dienstag bleibt. Erst am Sonntag hatten die Amerikaner nach eigenen Angaben mit einem Drohnen-Angriff einen Selbstmordattent\u00e4ter in einem Wagen get\u00f6tet, der im Auftrag des IS-Milizenablegers Isis-K einen Anschlag auf den Flughafen vorbereitet haben soll. Bei der Zerst\u00f6rung des Wagens sei es anschlie\u00dfend zu mehreren starken Explosionen gekommen, was darauf hindeute, dass das Fahrzeug wohl mit Sprengstoff beladen gewesen sei, teilte das US-Zentralkommando mit. Die Detonationen k\u00f6nnten weitere Opfer verursacht haben. Berichte \u00fcber betroffene Zivilisten w\u00fcrden untersucht. Ein Sprecher der Taliban kritisiert die USA, weil sie die Gruppe nicht im Voraus \u00fcber den Drohnen-Angriff informiert h\u00e4tten. Es sei widerrechtlich, dass die USA in anderen L\u00e4ndern nach Belieben Angriffe ausf\u00fchrten, sagt der Sprecher dem chinesischen Staats-Sender CGTN. US-Pr\u00e4sident Joe Biden bekr\u00e4ftigte hingegen abermals, dass die Milit\u00e4rkommandeure \u00ab\u00a0alles unternehmen sollen, was n\u00f6tig ist, um unsere Truppen am Boden zu sch\u00fctzen\u00a0\u00bb, wie das Wei\u00dfe Haus mitteilte. Der deutsche Au\u00dfenminister Heiko Maas dementierte indes einen Zeitungsbericht, nach dem bei den Evakuierungen nur vergleichsweise wenige Ortskr\u00e4fte von der Bundeswehr aus Afghanistan ausgeflogen wurden. Man gleiche derzeit mit Partnerstaaten die Passagierlisten der Evakuierungsfl\u00fcge aus Kabul ab, sagte Maas. Deshalb werde es noch eine Weile dauern, bis es eine klare \u00dcbersicht gebe. Maas will \u00fcber die Bundeswehr-Evakuierungen hinaus nur denjenigen Menschen bei der Ausreise aus Afghanistan helfen, die eine Zusage f\u00fcr die Aufnahme in Deutschland haben. \u00ab\u00a0Es geht uns nur um diese Personengruppe\u00a0\u00bb, betonte der SPD-Politiker am Montag nach Gespr\u00e4chen in der usbekischen Hauptstadt Taschkent. Das zentralasiatische Nachbarland Afghanistans ist derzeit eine erste Anlaufstation f\u00fcr Schutzsuchende aus Afghanistan. Die Regierung in Taschkent habe sich bei der von Deutschland definierten Personengruppe zur Kooperation bereit erkl\u00e4rt. Insgesamt geht es nach jetzigem Stand um mehr als 40.000 Menschen, die in Deutschland aufgenommen werden sollen \u2013 wenn es ihnen gelingt, das Land zu verlassen. Afghanistans Nachbarstaaten wollen sich absprechen und \u2013 wenn m\u00f6glich \u2013 eine gemeinsame Position entwickeln. Alle wichtigen Akteure, auch Russland und China, sollen dabei sein. Russlands Botschaft in Kabul erkl\u00e4rte sich am Montag bereit, Antr\u00e4ge von Ausreisewilligen anzunehmen. Dazu seien zus\u00e4tzliche Fl\u00fcge geplant. Vergangene Woche hat Russland rund 360 Menschen evakuiert. Im Lauf des Tages wollen UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres und die Vertreter der st\u00e4ndigen Sicherheitsrats-Mitglieder \u00fcber eine m\u00f6gliche UN-Sicherheitszone in Kabul sprechen. Frankreich und Gro\u00dfbritannien wollen das im UN-Sicherheitsrat durchsetzen. In einer am Sonntag ver\u00f6ffentlichten Erkl\u00e4rung von mehr als 20 L\u00e4ndern hie\u00df es, man habe von den Taliban Zusicherungen erhalten, dass \u00ab\u00a0alle ausl\u00e4ndischen Staatsangeh\u00f6rigen und alle afghanischen Staatsb\u00fcrger mit einer Reisegenehmigung aus unseren L\u00e4ndern sicher und geordnet zu Abflugorten sowie aus dem Land reisen d\u00fcrfen\u00a0\u00bb. US-Au\u00dfenminister Anthony Blinken telefonierte nach Angaben seines Ministeriums am Sonntag mit seinem chinesischen Kollegen Wang Yi. Dieser machte die USA f\u00fcr die \u00ab\u00a0chaotische\u00a0\u00bb Situation in Afghanistan mitverantwortlich. Der Krieg in Afghanistan habe sein Ziel, terroristische Kr\u00e4fte zu beseitigen, nicht erreicht, sagte er laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua in dem Telefonat mit Blinken. (APA, dpa, Reuters)<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viel Zeit f\u00fcr Evakuierungen bleibt nicht mehr bis zum geplanten vollst\u00e4ndigen Abzug der US-Streitkr\u00e4fte aus Afghanist&#8230; Viel Zeit f\u00fcr Evakuierungen bleibt nicht mehr bis zum geplanten vollst\u00e4ndigen Abzug der US-Streitkr\u00e4fte aus Afghanistan. Die internationale Gemeinschaft sucht Wege, auch danach Menschen aus dem Land bringen zu k\u00f6nnen. Im Gespr\u00e4ch ist auch eine UN-Sicherheitszone in Kabul. 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