<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1986561,"date":"2021-09-10T22:59:00","date_gmt":"2021-09-10T20:59:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1986561"},"modified":"2021-09-10T23:12:07","modified_gmt":"2021-09-10T21:12:07","slug":"apple-muss-entwicklern-freiheiten-lassen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/09\/apple-muss-entwicklern-freiheiten-lassen\/","title":{"rendered":"Apple muss Entwicklern Freiheiten lassen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die Rahmenbedingungen des App Stores von Apple sind heftig umstritten. Epic, der Spieleentwickler des Kassenschlagers \u00ab\u00a0Fortnite\u00a0\u00bb, geht dagegen vor Gericht und bekommt in einigen Punkten recht. Apple sieht das Urteil trotzdem als Erfolg.<\/b><br \/>\nDie Rahmenbedingungen des App Stores von Apple sind heftig umstritten. Epic, der Spieleentwickler des Kassenschlagers \u00ab\u00a0Fortnite\u00a0\u00bb, geht dagegen vor Gericht und bekommt in einigen Punkten recht. Apple sieht das Urteil trotzdem als Erfolg. Im Streit \u00fcber die gesch\u00e4ftlichen Spielregeln im Apple App Store hat der iPhone-Konzern eine rechtliche Niederlage hinnehmen m\u00fcssen. Nach einem Urteil eines Bundesgerichts in Oakland im US-Bundesstaat Kalifornien muss Apple den Entwicklern bei den Bestimmungen zur Bezahlung der Apps und Services entgegenkommen. Gegen das Urteil k\u00f6nnen Rechtsmittel eingelegt werden. In dem Verfahren Apple gegen den Spieleentwickler Epic urteilte Richterin Yvonne Gonzalez Rogers, dass Apple den Entwicklern nicht verbieten k\u00f6nne, in ihren Apps Schaltfl\u00e4chen oder Links einzubauen, die Kunden auf andere Zahlungsm\u00f6glichkeiten au\u00dferhalb des Apple-eigenen In-App-Kaufsystems verweisen. Das Urteil besagt auch, dass Apple den Entwicklern nicht verbieten k\u00f6nne, mit Kunden \u00fcber Kontaktinformationen zu kommunizieren, die Entwickler bei der Anmeldung innerhalb der App erhalten haben. Rogers gab einer von Epic beantragten einstweiligen Verf\u00fcgung statt, verurteilte den Spielehersteller aber auch zur Zahlung von Schadenersatz an Apple in H\u00f6he von vier Millionen Dollar. Das Gericht widersprach gleichzeitig der Auffassung von Epic, dass Apple ein kartellrechtlicher Monopolist auf dem Teilmarkt f\u00fcr mobile Spieltransaktionen sei. Rogers stellte jedoch fest, dass das Verhalten von Apple bei der Durchsetzung von bestimmten Beschr\u00e4nkungen wettbewerbswidrig sei. Kern des Streits zwischen Entwicklern wie Epic sind die Provisionen, die Apple in seinem App Store verlangt, n\u00e4mlich 15 beziehungsweise 30 Prozent des Umsatzes. Epic wollte auch das Monopol zur Installation von Apps zu Fall bringen. Das wurde aber nicht angeordnet. Bislang erlaubt Apple auf dem iPhone und iPad nur die Installation von Programmen \u00fcber den App Store. Apple interpretierte das Urteil trotz der einstweiligen Verf\u00fcgung als Erfolg. \u00ab\u00a0Heute hat das Gericht best\u00e4tigt, was wir schon immer wussten: Der App Store verst\u00f6\u00dft nicht gegen das Kartellrecht.\u00a0\u00bb Das Gericht habe auch festgestellt, dass \u00ab\u00a0Erfolg nicht illegal\u00a0\u00bb sei. \u00ab\u00a0Apple ist in jedem Segment, in dem wir t\u00e4tig sind, einem harten Wettbewerb ausgesetzt, und wir glauben, dass sich Kunden und Entwickler f\u00fcr uns entscheiden, weil unsere Produkte und Dienstleistungen die besten der Welt sind.\u00a0\u00bb Man werde sich weiter daf\u00fcr einsetzen, dass der App Store ein sicherer und vertrauensw\u00fcrdiger Marktplatz sei. Epic-Chef Tim Sweeney kommentierte das Apple-Statement auf Twitter: \u00ab\u00a0Das heutige Urteil ist weder f\u00fcr Entwickler noch f\u00fcr Verbraucher ein Gewinn. Epic k\u00e4mpft f\u00fcr einen fairen Wettbewerb zwischen In-App-Zahlungsmethoden und App Stores f\u00fcr eine Milliarde Verbraucher.\u00a0\u00bb Das Epic-Spiel Fortnite werde in den iOS App Store zur\u00fcckkehren, wenn Epic bei den In-App-Zahlungen in fairem Wettbewerb mit dem Apple-System eine Zahlungsmethode anbieten k\u00f6nne, bei dem die Einsparungen an die Verbraucher weitergegeben werden k\u00f6nnten. Nach dem Urteil gab die Apple-Aktie um rund 2,5 Prozent nach. Die Investoren waren sich offenbar unsicher, welche Auswirkungen das noch nicht rechtskr\u00e4ftige Urteil auf die k\u00fcnftigen Apple-Bilanzen haben wird. Epic hatte Apple im August 2020 verklagt, nachdem der iPhone-Hersteller Fortnite aus seinem App Store entfernt hatte. Zuvor hatte die Spieleschmiede heimlich einen Code in seine App eingebaut, um die Zahlung der Provisionen an Apple zu umgehen. Epic verlangte in Kalifornien eine gerichtliche Verf\u00fcgung, um Apples \u00ab\u00a0illegale Wettbewerbsbeschr\u00e4nkungen\u00a0\u00bb zu unterbinden. Epic, das im vergangenen Jahr mit Fortnite mehr als f\u00fcnf Milliarden Dollar eingenommen hat, geht auch in der EU, in Gro\u00dfbritannien und in Australien mit Klagen gegen Apple vor. Au\u00dferdem verklagte der Spielehersteller den Internetkonzern Google wegen \u00e4hnlicher Gesch\u00e4ftsmodelle im Google Play Store.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Rahmenbedingungen des App Stores von Apple sind heftig umstritten. 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