<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1988634,"date":"2021-09-13T23:29:00","date_gmt":"2021-09-13T21:29:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1988634"},"modified":"2021-09-13T23:08:32","modified_gmt":"2021-09-13T21:08:32","slug":"vierkampf-von-csu-linke-fdp-und-afd-renten-streit-und-zoff-ums-auto","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/09\/vierkampf-von-csu-linke-fdp-und-afd-renten-streit-und-zoff-ums-auto\/","title":{"rendered":"Vierkampf von CSU, Linke, FDP und AfD &#8211; Renten-Streit und Zoff ums Auto"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>\u201eVierkampf\u201c der m\u00f6glichen Kanzlermacher: Lindner, Weidel, Wissler und Dobrindt.<\/b><br \/>\nEinen Tag nach dem TV-Triell von Armin Laschet (60, CDU), Olaf Scholz (63, SPD) und Annalena Baerbock (40, Gr\u00fcne) trafen am Montagabend in der ARD die verbliebenen Spitzenkandidaten aufeinander. Bei dem \u201eVierkampf\u201c der m\u00f6glichen Kanzlermacher dabei: FDP-Chef Christian Lindner (42), AfD-Bundestagsfraktionschefin Alice Weidel (42), die Linken-Vorsitzende Janine Wissler (40) und CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt (51). In der 75-min\u00fctigen Livesendung, die direkt im Anschluss an den \u201eSchlagabtausch\u201c im ZDF ausgestrahlt wurde, ging es u. a. um die Reform des Rentensystems, den Mindestlohn, den Soli, die Nato und Klima- und Umweltschutz. Und es gab ordentlich Zoff\u2026 Wissler forderte gleich zu Beginn, das Renteneintrittsalter von 67 Jahren wieder auf 65 zu senken. Sehr viele Menschen erreichten diese Grenze gar nicht, sagte sie. Wissler verlangte auch, die gesetzliche Rente zu st\u00e4rken, indem Politiker und Beamte ebenfalls einbezahlen m\u00fcssen. Zudem seien die Steuerzusch\u00fcsse zu erh\u00f6hen. Lindner betonte mit Blick auf den Rentenbeginn, dies sei nicht der richtige Weg. \u201eWir pl\u00e4dieren f\u00fcr die Individualisierung\u201c, sagte er. Ab 60 Jahren sollten die Menschen frei entscheiden k\u00f6nnen, wann sie in Rente gehen. Lindner pl\u00e4dierte zudem f\u00fcr das FDP-Modell einer Aktienrente. Es zeige sich, \u201edass das System, was wir jetzt haben, nicht mehr nachhaltig finanziert ist\u201c. Weidel bescheinigte ihm daraufhin, er habe von Verm\u00f6gensanlage \u201ekeine Ahnung\u201c. Alexander Dobrindt warb f\u00fcr die dritte Stufe der M\u00fctterrente. \u201eBei der M\u00fctterrente geht es um Gerechtigkeit und nicht um Wahlkampf\u201c, sagte Dobrindt. Er pl\u00e4dierte zudem f\u00fcr eine \u201eGenerationenrente\u201c als vierte S\u00e4ule neben der gesetzlichen Rente, der Betriebsrente und der privaten Vorsorge. Diese w\u00fcrde von Geburt an angespart. Einzig Wissler wirbt f\u00fcr eine Aufl\u00f6sung der Nato. \u201eWir wollen die Nato aufl\u00f6sen und \u00fcberf\u00fchren in ein kollektives Sicherheitsb\u00fcndnis\u201c, sagte die Linke. \u201eWir brauchen kein S\u00e4belrasseln\u201c, betont sie mit Blick auf die Politik des Verteidigungsb\u00fcndnisses gegen\u00fcber Russland. Deutlicher Widerspruch kam von CSU und FDP. \u201eWo gibt es ein S\u00e4belrasseln?\u201c Daraufhin \u00e4tzte Wissler: \u201eNat\u00fcrlich gibt es ein S\u00e4belrasseln.\u201c Sie wollte sich aber nicht missverstanden wissen. \u201eIch habe \u00fcberhaupt keine Sympathien f\u00fcr das russische Regime\u201c, betonte sie. Es ginge einzig darum, weltweit f\u00fcr Abr\u00fcstung zu sorgen. Lindner betonte, er halte die Gleichsetzung der USA mit Russland und China f\u00fcr falsch. \u201eIch bin zutiefst der \u00dcberzeugung, dass Russland seinen Platz im Haus Europa hat\u201c, sagte er. Aber Moskau m\u00fcsse sich an Regeln halten. Zudem sei sein Bekenntnis zum transatlantischen B\u00fcndnis klar. Pikant f\u00fcr ein m\u00f6gliches rot-rot-gr\u00fcnes B\u00fcndnis: SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz (63) fordert von jedem m\u00f6glichen Koalitionspartner ein klares Bekenntnis zur Nato. Der CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt warnte Linke und AfD, die Sicherheits- und B\u00fcndnisarchitektur in Frage zu stellen. \u201eWir wollen unsere B\u00fcndnisverpflichtungen auch in der Nato einhalten\u201c, sagte Dobrindt. Dann kommt es zum gr\u00f6\u00dften Zoff-Thema: dem richtigen Umgang mit dem Klimawandel. Schon in der Abfrage zeigt sich: CSU, Linke und FDP sind sich einig, dass das Pariser Abkommen eingehalten werden muss \u2013 dagegen ist nur AfD-Weidel. Dann geht der Streit los. Wissler gegen Lindner, Wissler gegen Dobrindt. Zun\u00e4chst betont Lindner: \u201eWir m\u00fcssen der Vorreiter bei Technologie sein\u201c, der Anspruch m\u00fcsse \u201eTechnologieweltmeister zu sein\u201c lauten, um den Klimaschutz voranzubringen. Es sei aber unrealistisch, dass Deutschland alle Energie, die wir hier brauchen, zu produzieren. Wasserstoff w\u00e4re der Weg. Doch Wissler wettert gegen den FDP-Kurs: \u201eEs ist doch \u00fcberhaupt nicht effizient\u201c. Vielmehr br\u00e4uchte es eine Verkehrswende. \u201eWir brauchen Alternativen zum Automobilverkehr\u201c. Lindner h\u00e4lt dagegen: \u201eVielleicht wollen die Leute mit dem Auto individuell mobil sein?\u201c, gerade in den l\u00e4ndlichen Gegenden. S\u00fcffisant fragt er: \u201eSind sie Naturwissenschaftlerin jetzt geworden?\u201c Wissler: \u201eMir w\u00e4re neu, dass sie einer sind\u201c. Dobrindt: \u201eIch halte mal fest: Nicht nur, wenn man Gr\u00fcn w\u00e4hlt, kann man seinen Autoschl\u00fcssel in die Wahlurne hinterher schmei\u00dfen, auch wenn man Linke w\u00e4hlt.\u201c Wissler antwortet: \u201eDas ist doch so eine Polemik, jetzt mal ganz ehrlich\u201c. F\u00fcr Lindner ist klar: Die Linke betreibt eine Politik GEGEN das Auto und GEGEN die Nato. Obwohl die Linke bei ihrem Nato-Aufl\u00f6sungs-Forderung bleibt, sieht Wissler Chancen f\u00fcr Rot-Rot-Gr\u00fcn, sollte es am Wahlabend eine Mehrheit geben: \u201eAu\u00dfenpolitik ist noch ein bisschen mehr als Milit\u00e4r und Nato\u201c. Sie habe am Abend gesehen, dass das mit den im Vierkampf vertretenen Parteien schwierig w\u00e4re. Anders bei den Gr\u00fcnen und der SPD, die sozialpolitisch nah an der Linken-Politik w\u00e4ren. Lindner hingegen weicht den Fragen nach einer Ampel-Bereitschaft aus, auch wenn die Liberalen so Rot-Rot-Gr\u00fcn verhinder k\u00f6nnten: \u201eVerhinderung ist ja ein sehr bescheidener Anspruch auf Gestaltung\u201c, erkl\u00e4rt er. Leider sei die Union aber \u201e\u00fcberraschend geschw\u00e4cht\u201c. Dabei seien hier die \u201einhaltlichen Gemeinsamkeiten\u201c wesentlich \u201egr\u00f6\u00dfer als mit anderen\u201c. Und so zieht Lindner rote Linien f\u00fcr eine Koalition: \u201eWir schlie\u00dfen h\u00f6here Steuern aus, wir schlie\u00dfen eine Aufweichung der Schuldenbremse aus.\u201c Klartext vom FDP-Chef: \u201eDeshalb fehlt mir die Fantasie, welches Angebot rot-gr\u00fcn der FDP machen k\u00f6nnte.\u201c Moderiert wurde die Sendung von Ellen Ehni (WDR) und Christian Nitsche (BR).<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eVierkampf\u201c der m\u00f6glichen Kanzlermacher: Lindner, Weidel, Wissler und Dobrindt. Einen Tag nach dem TV-Triell von Armin Laschet (60, CDU), Olaf Scholz (63, SPD) und Annalena Baerbock (40, Gr\u00fcne) trafen am Montagabend in der ARD die verbliebenen Spitzenkandidaten aufeinander. Bei dem \u201eVierkampf\u201c der m\u00f6glichen Kanzlermacher dabei: FDP-Chef Christian Lindner (42), AfD-Bundestagsfraktionschefin Alice Weidel (42), die Linken-Vorsitzende [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1988633,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[99],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1988634"}],"collection":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1988634"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1988634\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1988635,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1988634\/revisions\/1988635"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1988633"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1988634"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1988634"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1988634"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}