<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1989939,"date":"2021-09-15T17:40:00","date_gmt":"2021-09-15T15:40:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1989939"},"modified":"2021-09-15T17:13:12","modified_gmt":"2021-09-15T15:13:12","slug":"verteidigungsministerin-kramp-karrenbauer-stellt-bundeswehr-einsatz-in-mali-infrage","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/09\/verteidigungsministerin-kramp-karrenbauer-stellt-bundeswehr-einsatz-in-mali-infrage\/","title":{"rendered":"Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer stellt Bundeswehr-Einsatz in Mali infrage"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Werden russische S\u00f6ldnergruppen in Mali eingesetzt? Sollten sich Berichte \u00fcber die Zusammenarbeit von Mali mit russischen S\u00f6ldnergruppen best\u00e4tigen, w\u00fcrde das die Grundlagen des Mandats f\u00fcr den Bundeswehreinsatz gef\u00e4hrden. Auch Frankreich k\u00fcndigte Konsequenzen an.<\/b><br \/>\nB undesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat die Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Mali infrage gestellt: \u201eSollte sich die Zusammenarbeit von Mali mit russischen S\u00f6ldnergruppen best\u00e4tigen, stellt das die Grundlagen des Mandats der Bundeswehr in Frage und gemeinsam mit dem Bundestag m\u00fcssten wir Konsequenzen ziehen\u201c, schrieb sie auf Twitter. \u201eDie Meldungen \u00fcber eine m\u00f6gliche Milit\u00e4rkooperation Malis mit Russland sind sehr besorgniserregend. Dies widerspricht allem was Deutschland, Frankreich, die EU und die Vereinten Nationen in Mali seit acht Jahren leisten\u201c, hatte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer am Mittwoch auf Twitter geschrieben. Die CDU-Politikerin bezog sich auf Berichte, wonach die mit einem Putsch in Mali an die Macht gekommene Milit\u00e4rf\u00fchrung eine Vereinbarung mit der russischen S\u00f6ldnerfirma Wagner unterzeichnen wolle. Deutschland ist in Mali an zwei internationalen Eins\u00e4tzen beteiligt: Rund 880 Bundeswehrsoldaten sind Teil der UN-Truppe Minusma. F\u00fcr die EU-Ausbildungsmission EUTM stellt die Bundeswehr aktuell rund 110 M\u00e4nner und Frauen. Die malischen Beh\u00f6rden r\u00e4umten ein, dass Gespr\u00e4che mit der russischen Gruppe gef\u00fchrt w\u00fcrden, dass aber \u201enoch nichts unterschrieben ist\u201c. Russland wies zur\u00fcck, dass es Verhandlungen \u00fcber eine milit\u00e4rische Pr\u00e4senz in Mali gebe. Die Gruppe Wagner ist ber\u00fcchtigt f\u00fcr ihre Eins\u00e4tze, unter anderem in Syrien und in der Zentralafrikanischen Republik. Die Beteiligung an Minusma gilt als gef\u00e4hrlichster Auslandseinsatz der Bundeswehr. Im Juni waren zw\u00f6lf deutsche Armeeangeh\u00f6rige und drei weitere UN-Soldaten bei einem Selbstmordanschlag verletzt worden. Frankreich stellt seine Milit\u00e4rpr\u00e4senz in Mali f\u00fcr den Fall eines milit\u00e4rischen Eintretens Russlands in dem westafrikanischen Land auf den Pr\u00fcfstand. Wie die Zeitung \u201eLe Figaro\u201c am Mittwoch berichtete, pr\u00fcft Frankreich eine Verlegung seiner Truppen von Mali in das Nachbarland Niger, falls Truppen der russischen S\u00f6ldnerfirma Wagner in Mali tats\u00e4chlich zum Einsatz kommen sollten. F\u00fcr Frankreich stelle dies eine rote Linie dar. Auch die Amerikaner w\u00fcrden dann ihr Engagement vor Ort abbrechen, was Frankreich Grundlagen f\u00fcr seinen Einsatz entziehe und weitere europ\u00e4ische L\u00e4nder zur Beendigung ihres Engagements bewegen k\u00f6nnte, schrieb \u201eLe Figaro\u201c unter Verweis auf franz\u00f6sische Quellen. Bereits am Vortag hatten sich Frankreichs Verteidigungsministerin Florence Parly und Au\u00dfenminister Jean-Yves Le Drian im Verteidigungsausschuss der Nationalversammlung besorgt \u00fcber m\u00f6gliche russische S\u00f6ldnertruppen in Mali ge\u00e4u\u00dfert. \u201eWir sind in Mali und bleiben es sicher auch in den kommenden Monaten und Jahren\u201c, hatte Parly betont. Sollten sich die Ger\u00fcchte \u00fcber eine Vereinbarung der neuen Milit\u00e4rf\u00fchrung in Mali mit der S\u00f6ldnerfirma Wagner best\u00e4tigen, w\u00e4re das \u201esehr beunruhigend\u201c und \u201egegen alles, was wir seit Jahren zur Unterst\u00fctzung der L\u00e4nder im Sahel unternehmen\u201c, sagte sie aber. Im Juli hatte Pr\u00e4sident Emmanuel Macron bereits eine Neuausrichtung der franz\u00f6sischen Milit\u00e4rpr\u00e4senz in der Sahelzone angek\u00fcndigt. Langfristig solle die Truppenst\u00e4rke in der Region um mehr als 2000 Soldaten verringert werden. Aktuell sind etwa 5100 Soldaten im Anti-Terror-Einsatz \u201eBarkhane\u201c in Mali und vier weiteren Sahel-Staaten vertreten.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Werden russische S\u00f6ldnergruppen in Mali eingesetzt? Sollten sich Berichte \u00fcber die Zusammenarbeit von Mali mit russischen S\u00f6ldnergruppen best\u00e4tigen, w\u00fcrde das die Grundlagen des Mandats f\u00fcr den Bundeswehreinsatz gef\u00e4hrden. Auch Frankreich k\u00fcndigte Konsequenzen an. 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