<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1998450,"date":"2021-09-27T21:05:00","date_gmt":"2021-09-27T19:05:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1998450"},"modified":"2021-09-27T23:10:16","modified_gmt":"2021-09-27T21:10:16","slug":"erste-rucktrittsforderungen-an-parteichef-armin-laschet","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/09\/erste-rucktrittsforderungen-an-parteichef-armin-laschet\/","title":{"rendered":"Erste R\u00fccktrittsforderungen an Parteichef Armin Laschet"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>R\u00fccktrittsforderung aus der eigenen Partei: Eine CDU-Landtagsabgeordnete und ein ehemaliger Minister fordern Armin Laschet zum R\u00fcckzug auf. Wolfgang Bosbach betont dagegen: Solange Laschet noch Kanzler werden k\u00f6nnte, gibt es keine Meuterei.<\/b><br \/>\nE llen Demuth, CDU-Landtagsabgeordnete in Rheinland-Pfalz, hat ihren Parteivorsitzenden Armin Laschet auf Twitter zum R\u00fccktritt aufgefordert. \u201eIch w\u00fcnschte, dieser Tweet w\u00e4re \u00fcberfl\u00fcssig. Ich w\u00fcnschte, es g\u00e4be eine Selbsterkenntnis. Nach der bedenklichen PK eben bleibt mir leider nur zu sagen: Armin Laschet, Sie haben verloren. Bitte haben Sie Einsicht. Wenden Sie weiteren Schaden von der CDU ab und treten Sie zur\u00fcck\u201c, schrieb die 39-J\u00e4hrige am Montagnachmittag. Sie bezog sich mit ihrem Tweet auf Laschets Pressekonferenz nach Beratungen der Parteigremien in Berlin, auf der Laschet gesagt hatte: \u201eKeine Partei kann aus diesem Ergebnis einen Regierungsauftrag ableiten. Auch wir nicht. Auch die SPD nicht.\u201c Und hinzugef\u00fcgt hatte: \u201eEine Regierung unter F\u00fchrung der Union ist das Beste f\u00fcr das Land.\u201c Norbert R\u00f6ttgen hatte Demuth im Dezember 2020 als Chefstrategin seiner Kampagne zur Kandidatur als CDU-Bundesvorsitzender berufen. Er unterlag Laschet und Friedrich Merz im ersten Wahlgang. Auch die Werteunion fordert eine umfassende personelle Neuaufstellung. \u201eVorstand und Parteivorsitzende von CDU und CSU\u201c \u2013 also Armin Laschet und Markus S\u00f6der \u2013 \u201em\u00fcssen die Konsequenzen aus dem Wahldebakel bei der Bundestagswahl vom 26. September 2021 ziehen und mit sofortiger Wirkung zur\u00fccktreten\u201c, erkl\u00e4rte der Zusammenschluss von Unionsmitgliedern in der Nacht zum Montag. Die Vorst\u00e4nde sollten von allen Mitgliedern der Union \u2013 und nicht nur Delegierten \u2013 neu gew\u00e4hlt werden. In der 16-j\u00e4hrigen Kanzlerschaft Angela Merkels habe die Union \u201eeinen fatalen Linkskurs eingeschlagen\u201c und sei nun erstmals seit Langem nicht st\u00e4rkste Kraft. \u201eDer Bundesvorstand hat diesen Kurs mitgetragen und das jetzige Wahldebakel mit zu verantworten\u201c, hie\u00df es. Sollte es zu Koalitionsverhandlungen der Union mit anderen Parteien kommen, fordere die Werteunion eine Regierungsbildung ohne Beteiligung der Gr\u00fcnen. Der ehemalige hessische Justizminister Christean Wagner (CDU) sieht in der Wahl Laschets zum Kanzlerkandidaten den Grund f\u00fcr das schlechte Abschneiden. \u201eWir brauchen einen Neustart, personell wie inhaltlich\u201c, sagte der Mitgr\u00fcnder des konservativen Berliner Kreises in der Union der \u201eHeilbronner Stimme\u201c. \u201eLaschet sollte die politische Verantwortung f\u00fcr diesen Absturz und diese Katastrophe \u00fcbernehmen.\u201c Das CDU-Pr\u00e4sidium kritisiert Wagner ebenfalls. \u201eNach einem solchem historischen Debakel w\u00e4re eine Erneuerung auch im Pr\u00e4sidium angebracht, in dem man zum Teil massiv gegen den Willen der Basis versucht hat, Armin Laschet als Kandidaten durchzusetzen, um Markus S\u00f6der und Friedrich Merz zu verhindern.\u201c F\u00fcr Wagner ist auch klar: \u201eMit S\u00f6der und Merz h\u00e4tten wir ein erheblich besseres Ergebnis erzielt.\u201c Dass die Union nun trotz der Verluste Verhandlungen \u00fcber eine Koalition mit Gr\u00fcnen und FDP f\u00fchren m\u00f6chte, h\u00e4lt er dennoch f\u00fcr richtig. Der Abstand zwischen SPD und Union sei so gering, dass die CDU durchaus den Anspruch geltend machen k\u00f6nne, den Kanzler zu stellen. Er f\u00fcgte an: \u201eIch bin der \u00dcberzeugung, dass sowohl S\u00f6der als auch Merz als Kanzler eine Alternative w\u00e4ren.\u201c CDU-Urgestein Wolfgang Bosbach hingegen schlie\u00dft eine Revolte aus. \u201eIch kenne die Partei gut, die Revolution wird ausbleiben\u201c, sagte Bosbach im Podcast \u201eDie Wochentester\u201c von \u201eK\u00f6lner Stadt-Anzeiger\u201c und \u201eRedaktionsNetzwerk Deutschland\u201c im Gespr\u00e4ch mit Co-Moderator Christian Rach. Schlie\u00dflich h\u00e4tten Pr\u00e4sidium und Bundesvorstand Armin Laschet \u201edurchgedr\u00fcckt\u201c. \u201eDie werden doch jetzt nicht sagen: Oh, das war ein Fehler, wir h\u00e4tten doch besser Markus S\u00f6der genommen\u201c, sagte Bosbach weiter. \u201eSondern sie werden bei ihrer Haltung bleiben, wir haben alles richtig gemacht. Allerdings: Die W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler haben die Brillanz unserer \u00dcberlegungen nicht erkannt.\u201c \u201eSo lange die Union noch die Chance hat, in einer Jamaika-Koalition den Bundeskanzler zu stellen, wird es keine Fundamentalkritik an Armin Laschet geben\u201c, so Bosbach weiter. \u201eDa gibt es vielleicht die eine oder andere Meinungs\u00e4u\u00dferung, er solle personelle Konsequenzen ziehen, meinte Bosbach. Aber so lange die Chance aufs Kanzleramt bestehe, schwei\u00dfe dies die Partei und die Fraktion zusammen. Zugleich fordert Bosbach selbst eine \u201epersonelle wie politisch inhaltliche Kursbestimmung\u201c der CDU und eine \u201esehr selbstkritische Analyse\u201c des Bundestagswahlergebnisses.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>R\u00fccktrittsforderung aus der eigenen Partei: Eine CDU-Landtagsabgeordnete und ein ehemaliger Minister fordern Armin Laschet zum R\u00fcckzug auf. Wolfgang Bosbach betont dagegen: Solange Laschet noch Kanzler werden k\u00f6nnte, gibt es keine Meuterei. 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