<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2000603,"date":"2021-10-01T05:02:00","date_gmt":"2021-10-01T03:02:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2000603"},"modified":"2021-10-01T05:03:07","modified_gmt":"2021-10-01T03:03:07","slug":"wer-ihn-trinkt-lebt-langer-ist-kaffee-ein-gesunder-wachmacher","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/10\/wer-ihn-trinkt-lebt-langer-ist-kaffee-ein-gesunder-wachmacher\/","title":{"rendered":"&quot;Wer ihn trinkt, lebt l\u00e4nger&quot;: Ist Kaffee ein gesunder Wachmacher?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Kaffee bewirkt etwas im K\u00f6rper.<\/b><br \/>\nBremen (dpa\/tmn) &#8211; Kaffee ist f\u00fcr viele Menschen der Wachmacher schlechthin. Doch er kann noch mehr, als nur die M\u00fcdigkeit aus den Gliedern zu treiben. Studien deuten darauf hin, dass Kaffee durchaus gut f\u00fcr die Gesundheit sein kann. Wie kommt das? \u00ab\u00a0Kaffee ist nicht ungesund\u00a0\u00bb, sagt die Ern\u00e4hrungs- und Gesundheitswissenschaftlerin Anna Fl\u00f6gel. Vielmehr deutet die Studienlage heute das Gegenteil an. \u00ab\u00a0Zumindest ein moderater Konsum ist eher mit einem allgemein reduzierten Krankheitsrisiko zu verbinden.\u00a0\u00bb Kaffeetrinker leben l\u00e4nger Anna Fl\u00f6gel hat Langzeitstudien ausgewertet, f\u00fcr die Zehntausende Menschen \u00fcber Jahrzehnte immer wieder zu ihren Lebensgewohnheiten befragt und neu aufgetretene Krankheiten erfasst wurden. Eine Erkenntnis daraus d\u00fcrfte Kaffeeenthusiasten freuen: \u00ab\u00a0Wer Kaffee trinkt, lebt l\u00e4nger &#8211; und zwar \u00fcber die Kontinente hinweg\u00a0\u00bb, sagt sie. Dabei hatte Kaffee lange Zeit einen eher schlechten Ruf, wenn es um die Gesundheit ging. Warum eigentlich? Das hat Fl\u00f6gel zufolge mit den Designs derStudienzu tun und vor allem damit, dass ein ganz zentraler Faktor zu wenig ber\u00fccksichtigt wurde: das Rauchen. Denn es ist so, dass Raucherinnen und Raucher h\u00e4ufiger Kaffee trinken. Gesundheitsrisiken, etwa das erh\u00f6hte Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauferkrankungen, wurden dem Kaffee also teils f\u00e4lschlicherweise zugeschrieben. Vorbeugend gegen bestimmte Krebsarten Tats\u00e4chlich deuten die wissenschaftlichen Untersuchungen inzwischen vielfach gesundheitsf\u00f6rdernde Aspekte an. So ist es wahrscheinlich, dass Kaffeekonsum eine gewisse vorbeugende Wirkung gegen Geb\u00e4rmutterk\u00f6rperkrebs undLeberkrebshat. Gleiches gilt f\u00fcrTyp-2-Diabetes. Das Risiko gesunder Personen, Bluthochdruck zu entwickeln, h\u00e4ngt wiederum laut Fl\u00f6gel nicht mit Kaffeekonsum zusammen. Generell auf Kaffee verzichten m\u00fcsse man als Bluthochdruck-Patient nicht, schreibt dieDeutsche Herzstiftung. Allerdings sollte man seine Blutdruckmessungen so eintakten, das man wegen der kurzzeitig erh\u00f6hten Werte nicht 20 bis 30 Minuten nach dem Kaffeetrinken misst. Vorsichtig sollten Menschen mit Herzrhythmusst\u00f6rungen sein &#8211; treten diese durch den Kaffeegenuss verst\u00e4rkt auf, sollte man weniger trinken oder ganz verzichten. Zwischenfazit: In aller Regel ist Kaffeetrinken ohne schlechtes Gewissen m\u00f6glich, im Gegenteil. Wahrscheinlich ist es sogar gesund. Bleibt noch zu kl\u00e4ren, wie Kaffee unmittelbar im K\u00f6rper wirkt. Daf\u00fcr schauen wir uns drei weit verbreitete Thesen etwas genauer an: These 1: Kaffee trocknet aus! Stimmt nicht. \u00ab\u00a0Kaffee kann man normal zur Fl\u00fcssigkeitsmenge hinzuz\u00e4hlen wie Wasser\u00a0\u00bb, sagt Wissenschaftlerin Anna Fl\u00f6gel. Das hei\u00dft, es zahlt ebenso auf die Tagesbilanz ein. Im Allgemeinen wird empfohlen,1,5 bis 2 Liter am Tag zu trinken. These 2: Je mehr Kaffee, desto munterer! Stimmt so pauschal nicht. Wie schnell Koffein verstoffwechselt wird, sei individuell sehr unterschiedlich, erkl\u00e4rt Fl\u00f6gel. \u00ab\u00a0Bei dem einen reicht eine halbe Tasse, um die Nacht zum Tag zu machen, die andere kann vier Tassen trinken und schlafen gehen.\u00a0\u00bb Es gibt auch einen Gew\u00f6hnungseffekt: Wer regelm\u00e4\u00dfig viel trinkt, dem bringt eine Tasse nicht mehr so einen starken Kick. These 3: Kaffee bringt die Verdauung auf Trab. Stimmt durchaus. Bei vielen Menschen ist es Teil der Morgenroutine: Zun\u00e4chst eine Tasse Kaffee und dann ab auf die Toilette. So ein Effekt sei haupts\u00e4chlich durch das Koffein zu erkl\u00e4ren, sagt Fl\u00f6gel, weil sich das generell stimulierend auf den Stoffwechsel auswirke. Pauschal trifft auch diese These nicht zu: Ob und wie stark Kaffee die Verdauung auf Trab bringt, sei individuell unterschiedlich. Und was ist, wenn einem der Kaffee auf dem Magen schl\u00e4gt? Dann lohnt es sich, auf Espresso umzusteigen. Das empfiehlt Diplom-\u00d6kotrophologin Birgit Warnecke vom Deutschen Kaffeeverband in Hamburg. Espresso enthalte &#8211; bedingt durch R\u00f6stung und Zubereitung &#8211; etwas weniger Stoffe, die einen empfindlichen Magen reizen k\u00f6nnen. \u00ab\u00a0Der vielfach kommunizierte Ratschlag, zur besseren &lsquo;Vertr\u00e4glichkeit&rsquo; auf langzeitger\u00f6steten Kaffee auszuweichen, ist ein Mythos, der auf einem veralteten Wissensstand basiert\u00a0\u00bb, sagt Warnecke. Milch im Kaffee mindert das Problem \u00ab\u00a0Wenn man unter einem bereits angegriffenen Magen leidet, sollte man es vermeiden, Kaffee &#8211; wie im \u00dcbrigen auch viele weitere Lebensmittel &#8211; auf n\u00fcchternen Magen zu trinken\u00a0\u00bb, r\u00e4t die Expertin. Hier biete sich auch die Zugabe von Milch an, da dadurch der direkte Kontakt des Kaffees mit der Magenschleimhaut reduziert werde. Da das Koffein verdauungsanregend wirke, werde entkoffeinierter Kaffee zum Teil auch besser vertragen als koffeinhaltiger. Er sei nat\u00fcrlich vor allem dann auch eine gute Alternative, wenn man auf die anregende und wachmachende Wirkung des Koffeins verzichten m\u00f6chte.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaffee bewirkt etwas im K\u00f6rper. Bremen (dpa\/tmn) &#8211; Kaffee ist f\u00fcr viele Menschen der Wachmacher schlechthin. Doch er kann noch mehr, als nur die M\u00fcdigkeit aus den Gliedern zu treiben. Studien deuten darauf hin, dass Kaffee durchaus gut f\u00fcr die Gesundheit sein kann. 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