<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2001890,"date":"2021-10-02T21:23:00","date_gmt":"2021-10-02T19:23:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2001890"},"modified":"2021-10-02T23:08:39","modified_gmt":"2021-10-02T21:08:39","slug":"cdu-armin-laschet-aus-eigenen-reihen-attackiert-spitzenkandidat-hat-nicht-richtig-gezogen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/10\/cdu-armin-laschet-aus-eigenen-reihen-attackiert-spitzenkandidat-hat-nicht-richtig-gezogen\/","title":{"rendered":"CDU: Armin Laschet aus eigenen Reihen attackiert &#8211; \u201eSpitzenkandidat hat nicht richtig gezogen\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Immer mehr Stimmen in der CDU fordern nach der verlorenen Bundestagswahl 2021 Armin Laschets R\u00fccktritt. Nun \u00fcbt auch Jens Spahn heftige Kritik.<\/b><br \/>\nImmer mehr Stimmen in der CDU fordern nach der verlorenen Bundestagswahl 2021 Armin Laschets R\u00fccktritt. Nun \u00fcbt auch Jens Spahn heftige Kritik. +++ 20.20 Uhr: Die Kritik an Armin Laschet rei\u00dft nicht ab. Erneut hat sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu Wort gemeldet. Dass im Wahlkampf Fehler passiert sind und unser Spitzenkandidat nicht richtig gezogen hat, kann niemand leugnen. Allein das hat viele Prozente gekostet\u201c, sagte Spahn gegen\u00fcber der Welt am Sonntag. Und auch der n\u00e4chste Satz klingt wie ein gezielter Seitenhieb auf Laschet, wenn Spahn betont, dass unabh\u00e4ngig vom Ausgang der Sondierungen klar sei: \u201eJetzt geht es um die Aufstellung f\u00fcr die Zukunft, einfach so weitermachen ist keine Option.\u201c +++ 15.14 Uhr: Die Stimmen aus Berlin sind sich zum Gro\u00dfteil einig. Armin Laschet bleibt nur eine Chance, den Chefposten der CDU nach dem Debakel bei der Bundestagswahl 2021 zu halten: die Sondierungsgespr\u00e4che mit der FDP. Sollte nach diesen eine Jamaika-Koalition wieder m\u00f6glich erscheinen, nur dann w\u00fcrde sich der gescheiterte Kanzlerkandidat der Union wohl halten k\u00f6nnen. Doch die Jamaika-Koalition ist am Samstag in weitere Ferne ger\u00fcckt. Auf dem Parteitag der Gr\u00fcnen hatte sich die Partei deutlich f\u00fcr eine Ampelkoalition mit SPD und FDP ausgesprochen. Von Jamaika war dort gar nicht mehr die Rede. +++ 12.35 Uhr: Die Abl\u00f6sung von Armin Laschet an der Spitze der CDU k\u00f6nnte kurz bevorstehen. Das zumindest l\u00e4sst ein Bericht in der Online-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) mutma\u00dfen. Demnach bereiten die Gegner des Unions-Kanzlerkandidaten bereits seine Abwahl vor. Ein Mitgliedervotum sei bereits in Planung, sollte Laschet mit den Bem\u00fchungen um eine Jamaika-Koalition scheitern. Die Kritiker Laschets sammeln sich demnach um Carsten Linnemann und Christian von Stetten. Der 44-j\u00e4hrige Linnemann und der 51-j\u00e4hrige von Stetten sind Mitglieder der Bundestagsfraktion der CDU und geh\u00f6ren dem Wirtschaftsfl\u00fcgel der Union innerhalb der Union an. Laut der FAZ sollen sich beide f\u00fcr die \u00dcbernahme des Parteivorsitzes durch Friedrich Merz * einsetzen. Merz hatte sich zuletzt zwar kritisch \u00fcber Armin Laschet ge\u00e4u\u00dfert, bislang aber nicht dessen R\u00fccktritt gefordert. Update vom Samstag,02.10.2021,7.15 Uhr: CDU-Pr\u00e4sidiumsmitglied Norbert R\u00f6ttgen fordert nach der Wahlniederlage von Armin Laschet personelle Konsequenzen und einen Neuanfang. Dieser Prozess m\u00fcsse stattfinden, egal ob die Union an der Regierung beteiligt sein werde oder in die Opposition gehe, sagte R\u00f6ttgen in einem Interview mit dem Tagesspiegel. \u201eWenn das klar ist, m\u00fcssen wir auch \u00fcber eine personelle Neuaufstellung sprechen.\u201c Man m\u00fcsse jetzt ehrlich das aussprechen, was ohnehin jeder wisse: \u201eDie fehlende Akzeptanz des Kandidaten war der Hauptgespr\u00e4chsgegenstand im Wahlkampf. Das wei\u00df auch Armin Laschet.\u201c R\u00f6ttgen betonte mit Blick auf den CDU-Vorsitzenden, es reiche aber jetzt nicht, \u201enur eine Person auszuwechseln\u201c. +++ 17.55 Uhr: Friedrich Merz will sich laut Informationen der Bild-Zeitung nochmals um den CDU-Vorsitz bewerben. Nach zwei gescheiterten Versuchen, das letzte Mal verlor er im Januar 2021 gegen Armin Laschet, will Merz wohl ein drittes Mal f\u00fcr den Parteivorsitz kandidieren. Merz Bedingung an eine m\u00f6gliche neue Bewerbung um den CDU-Vorsitz: Bei der Wahl muss es sich um eine Mitgliederbefragung oder eine Wahl durch die CDU-Basis handeln. Auf keinen Fall d\u00fcrfe erneut ein Parteitag gegen die Mitglieder stimmen. Eine erneute Kandidatur auf einem CDU-Parteitag schlie\u00dft Merz sicher aus. Er habe sich \u201ezweimal als Parteivorsitzender beworben, um die Partei inhaltlich-strategisch wieder st\u00e4rker auszurichten\u201c, sei aber gescheitert. Eine neue Bewerbung dieser Art werde es nicht geben, sagte Merz der Funke-Mediengruppe. Auch der Vize-Vorsitzende der Unionsfraktion Carsten Linnemann sowie der Hamburger CDU-Chef Christoph Plo\u00df hatten sich bereits gegen\u00fcber der Bild f\u00fcr eine sogenannte Urwahl in Personalfragen ausgesprochen. In der Union gehen viele davon aus, dass Kanzlerkandidat Armin Laschet als CDU-Chef zur\u00fccktritt, wenn es nicht zu einer Jamaika-Koalition mit FDP und Gr\u00fcnen kommen sollte. Update von Freitag,01.10.2021,9.30 Uhr: Erst kam der Absturz, jetzt naht die Abrechnung. Nach dem Wahldebakel der CDU in Ostdeutschland machen mehrere Kreisverb\u00e4nde offen Front gegen Parteichef Armin Laschet. Der Rheinl\u00e4nder sei aus Sicht vieler Menschen der falsche Kandidat gewesen, schrieb der CDU-Kreisvorstand Altenburger Land in Th\u00fcringen an die Berliner Parteizentrale. Die Option auf eine Beteiligung an der n\u00e4chsten Bundesregierung m\u00fcsse zwar bleiben. \u201eDas kann allerdings nicht mit Armin Laschet geschehen.\u201c Die Union hatte es bei der Bundestagswahl am Sonntag (26.09.2021) im Osten besonders schlimm erwischt. Bundesweit sackten CDU\/CSU im Vergleich zu 2017 um 8,8 Punkte ab auf 24,1 Prozent \u2013 in Ostdeutschland waren es 10,3 Punkte minus und am Ende nur 17,1 Prozent. Dort legte die SPD hingegen deutlich zu. Besonders gro\u00df scheint der CDU-Schock in Th\u00fcringen und Sachsen, wo die AfD auf Platz eins kam. In Sachsen jagten die Rechtspopulisten der Union 13 Direktmandate ab. \u201eIch finde, dass dieses Ergebnis ein wirkliches Desaster f\u00fcr die Union in Deutschland ist\u201c, sagte der sichtlich ersch\u00fctterte s\u00e4chsische Landeschef Michael Kretschmer schon am Montag (27.09.2021) und sprach von \u201eFehlern inhaltlicher Art und auch in der personellen Aufstellung\u201c. Inzwischen nennen in der ostdeutschen CDU immer mehr Politiker offen Namen. \u201eDie Personalie Laschet lag wie Blei auf unserem Wahlkampf\u201c, sagte etwa der neue Chef der s\u00e4chsischen CDU-Bundestagsabgeordneten, Carsten K\u00f6rber, dem MDR. Und der th\u00fcringische Fraktionschef Mario Voigt bei Bild: \u201eEs wird ernsthafterweise niemand bezweifeln, dass der Spitzenkandidat jetzt im Osten kein Zugpferd gewesen ist.\u201c Erstmeldung von Donnerstag,30.09.2021,21.05 Uhr: Berlin \u2013 Nach der Bundestagswahl 2021, bei der die Union aus CDU und CSU das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte eingefahren hat, ger\u00e4t Kanzlerkandidat und Parteichef Armin Laschet immer mehr unter Druck. Der bisherige Bundestagsabgeordnete Christoph Bernstiel fordert, dass Markus S\u00f6der die Verhandlungen mit FDP * und Gr\u00fcnen * \u00fcber eine m\u00f6gliche Koalition f\u00fchrt. Die Akzeptanz f\u00fcr S\u00f6der in der Bev\u00f6lkerung sei nach wie vor wesentlich h\u00f6her als die f\u00fcr Armin Laschet, sagte Bernstiel am Donnerstag (30.09.2021) der dpa. Bernstiel macht Laschet f\u00fcr das schlechte Abschneiden der Union verantwortlich: \u201eEs war eine absolute Personenwahl, das muss man definitiv sagen\u201c. Auch mehrere Kreisverb\u00e4nde der CDU in Th\u00fcringen fordern eine personelle Erneuerung an der Spitze der Partei. Es sei zwar richtig, dass sich die CDU die Option einer Regierungsbeteiligung offen lasse, allerdings k\u00f6nne das nicht mit Armin Laschet geschehen, hei\u00dft es in einem offenen Brief des Kreisverbandes Altenburger Land. Bereits zuvor hatte der Verband Schmalkalden-Meinungen gefordert, dass Laschet und der gesamte Vorstand den Weg freimachen sollten f\u00fcr eine personelle und inhaltliche Erneuerung. Damit erneuern die CDU-Mitglieder die R\u00fccktrittsforderungen. Bereits am Montag (27.09.2021) hatte die Werte-Union Armin Laschet und Markus S\u00f6der zum R\u00fccktritt aufgefordert. Laut des Zusammenschlusses der ultrakonservativen Unionsmitglieder seien umfassende personelle Ver\u00e4nderungen in der Union n\u00f6tig. Unionsfraktionsvize im Bundestag Carsten Linnemann ist auch der Ansicht, seine Partei st\u00fcnde vor einer existenziellen Frage. Es gebe zig Beispiele in S\u00fcdeuropa, wo sich Volksparteien marginalisiert h\u00e4tten, sagte er in der ARD *-Sendung Maischberger. Die Union m\u00fcsse jedoch geschlossen in die Gespr\u00e4che \u00fcber eine Jamaika-Koalition gehen. Auf die Frage, ob Laschet noch sein Parteichef w\u00e4re, wenn dieses B\u00fcndnis nicht zustande kommen sollte, sagte Linnemann: \u201eDann werden wir einen Prozess einleiten. Ich m\u00f6chte dann mindestens vier oder acht Wochen auch \u00fcber Inhalte reden. Wenn wir sofort \u00fcber die K\u00f6pfe reden, wird es schwierig.\u201c Linnemann sprach sich zugleich wie zuvor schon in einem Welt\u201c-Interview bei der Wahl zum n\u00e4chsten Parteivorsitz f\u00fcr eine Mitgliederentscheidung aus. Auch Jens Spahn forderte nach dem schlechten Abschneiden der Union bei der Bundestagswahl 2021 Konsequenzen. F\u00fcr die CDU brauche es programmatisch, strukturell und personell eine Erneuerung. Dennoch setzt Spahn auf Koalitionsverhandlungen. \u201eOpposition nur aus Frust, das kann ja jetzt nicht die Antwort sein. Wir haben auch eine Verantwortung f\u00fcr Deutschland\u201c, sagte Spahn im Deutschlandfunk. Die Gespr\u00e4che zwischen CDU, CSU und FDP werden am Sonntagabend (3.10.2021) um 18 Uhr stattfinden. Gespr\u00e4che mit den Gr\u00fcnen seien in der kommenden Woche geplant, hei\u00dft es aus Unionskreisen. F\u00fcr die CSU nehmen Parteichef Markus S\u00f6der, Generalsekret\u00e4r Markus Blume, Parteivize Dorothee B\u00e4r, CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sowie der parlamentarische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Landesgruppe, Stefan M\u00fcller an den Gespr\u00e4chen teil. Die Teilnehmer:innen der CDU stehen nach AFP-Informationen noch nicht fest. (Max Sch\u00e4fer mit DPA\/AFP) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN. 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