<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2005206,"date":"2021-10-07T11:00:00","date_gmt":"2021-10-07T09:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2005206"},"modified":"2021-10-07T11:13:34","modified_gmt":"2021-10-07T09:13:34","slug":"kostet-billionen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2021\/10\/kostet-billionen\/","title":{"rendered":"kostet Billionen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>F\u00fcnf Billionen Euro m\u00fcssen einer Studie zufolge insgesamt investiert werden, damit Deutschland im Jahr 2045 klimaneutral werden kann. In der Industrie ist der Aufwand am gr\u00f6\u00dften. Aber der Wandel birgt auch Chancen.<\/b><br \/>\nF\u00fcnf Billionen Euro m\u00fcssen einer Studie zufolge insgesamt investiert werden, damit Deutschland im Jahr 2045 klimaneutral werden kann. In der Industrie ist der Aufwand am gr\u00f6\u00dften. Aber der Wandel birgt auch Chancen. Um das Ziel der Klimaneutralit\u00e4t in Deutschland bis zum Jahr 2045 zu erreichen, sind Gesamtinvestitionen in H\u00f6he von rund f\u00fcnf Billionen Euro erforderlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Prognos Institut, Nextra Consulting und das Institut f\u00fcr nachhaltige Kapitalanlagen (NKI) im Auftrag der staatlichen F\u00f6rderbank KfW erstellt haben. \u00ab\u00a0Das ist eine gewaltige Summe, aber es ist machbar. Damit die Herausforderung gelingt, m\u00fcssen \u00f6ffentliche Investitionsmittel zielgerichtet eingesetzt und private Investitionen mobilisiert werden\u00a0\u00bb, sagte KfW-Chefvolkswirtin Fritzi K\u00f6hler-Geib. Bei der Einordnung der gigantischen Summe sei zu ber\u00fccksichtigen, dass die Klimaschutzinvestitionen bereits solche Investitionen umfassten, die ohnehin get\u00e4tigt werden m\u00fcssten, hei\u00dft es weiter. Diese Gelder m\u00fcssten lediglich verst\u00e4rkt in Alternativen gelenkt werden, die einen Beitrag zur Klimaneutralit\u00e4t leisten. Der Mehrbedarf im engeren Sinne betrage den Berechnungen zufolge 1,9 Billionen. Das entspricht j\u00e4hrlichen Mehrinvestitionen von durchschnittlich 72 Milliarden Euro bis 2045. Das Klimaziel erfordere eine umfangreiche Transformation in allen Wirtschaftssektoren, vom Verkehr \u00fcber die Industrie bis hin zu den privaten Haushalten, schreiben die Autoren. Aus Sicht der KfW sind die Milliarden aber auch deshalb gut angelegt, weil die Klimaschutzinvestitionen zugleich die Chance b\u00f6ten, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit Deutschlands zu verbessern, indem zum Beispiel neue Technologien entwickelt werden. Dies k\u00f6nne den exportorientierten Wirtschaftsstandort Deutschland langfristig st\u00e4rken. Die Autoren stellen fest, dass Deutschland allein durch den Abbau von klimasch\u00e4dlichen Subventionen Einnahmen erzielen k\u00f6nnte, die zwei Drittel der erforderlichen Mehrinvestitionen abdecken w\u00fcrden. Daran werde deutlich, dass es f\u00fcr die Zielerreichung vielfach gar nicht um die Mobilisierung von zus\u00e4tzlichem Kapital gehe, sondern vielmehr um eine konsequente Ausrichtung politischen Handelns und der Investitionsaktivit\u00e4ten auf das Ziel der Klimaneutralit\u00e4t. Den gr\u00f6\u00dften Teil der Investitionen sieht die Analyse im Bereich Verkehr mit 2,1 Billionen Euro. Gr\u00f6\u00dftenteils gehe es allerdings um eine Neuausrichtung ohnehin anstehender Reinvestitionen in diesem Bereich. Die eigentlichen Mehrinvestitionen seien mit 153 Milliarden Euro daher deutlich geringer. Die zweith\u00f6chsten Investitionen werden demnach im Sektor Energie mit 840 Milliarden Euro ben\u00f6tigt. Auf die privaten Haushalte entfallen rund 636 Milliarden Euro. Davon sind den Berechnungen zufolge rund 254 Milliarden Euro Mehrinvestitionen, vor allem f\u00fcr einen klimagerechten Wohnungsbestand. Auf den Industriebereich kommen 620 Milliarden Euro zu. Davon sind 462 Milliarden Euro tats\u00e4chliche Mehrinvestitionen. Produktionstechniken k\u00f6nnten vielfach nur mit gro\u00dfem Aufwand klimafreundlich umgestellt werden, hie\u00df es zur Begr\u00fcndung. Im Bereich Gewerbe, Handel und Dienstleistungen fallen mit rund 237 Milliarden Euro verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig geringe Klimaschutzinvestitionen an, etwa 113 Milliarden Euro seien Mehrinvestitionen. Mit Klimaneutralit\u00e4t ist gemeint, dass es ein Gleichgewicht zwischen der Emission von Kohlenstoff und dessen Aufnahme aus der Atmosph\u00e4re in sogenannten Kohlenstoffsenken gibt. Um Netto-Null-Emissionen zu erreichen, m\u00fcssten alle Treibhausgasemissionen weltweit durch Kohlenstoffbindung ausgeglichen werden, hei\u00dft es dazu in einem Hintergrund zum Thema des Europ\u00e4ischen Parlaments. Die Europ\u00e4ische Union m\u00f6chte im Rahmen des Green Deal bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent werden, der so viele CO2-Emissionen beseitigt, wie er produziert. Um das Ziel zu erreichen, wird die EU einen unabh\u00e4ngigen europ\u00e4ischen wissenschaftlichen Beirat f\u00fcr Klimaschutz einrichten, der die Fortschritte \u00fcberwacht und sicherstellt, dass die ergriffenen Ma\u00dfnahmen mit den Zielsetzungen in Einklang stehen.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcnf Billionen Euro m\u00fcssen einer Studie zufolge insgesamt investiert werden, damit Deutschland im Jahr 2045 klimaneutral werden kann. In der Industrie ist der Aufwand am gr\u00f6\u00dften. Aber der Wandel birgt auch Chancen. F\u00fcnf Billionen Euro m\u00fcssen einer Studie zufolge insgesamt investiert werden, damit Deutschland im Jahr 2045 klimaneutral werden kann. 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